Die Wanderausstellung „Antonina Aleksandrowna Nikiforowa (1907-2201). ... geboren 1907 in Leningrad, russisch, parteilos, akademisch” entstand anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung 2005 und präsentiert den umfangreichen Nachlass der Ravensbrückerin. Der Nachlass, der sich in den Sammlungen den Gedenkstätte Ravensbrück befindet, gibt Auskunft über das Leben der Militärärztin. Besonders bemerkenswert ist ihre umfangreiche internationale Korrespondenz mit Kameradinnen aus Ravensbrück, insbesondere der intensive Schriftwechsel mit den sowjetischen Ravensbrückerinnen. Der Nachlass umfasst insgesamt rund 2000 Briefe aus der Zeit von 1945 bis 2001. Der größte Teil stammt aus den 50er und 60er Jahren und kreist um Nikiforowas 1958 erschienenes Ravensbrück-Buch „Es darf sich nicht wiederholen”. Weitere Publikationen sind die „Novelle von Kampf und von Freundschaft” (1966), Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften sowie das unpublizierte Manuskript „Wessen Sohn?”. Neben gedruckten und ungedruckten Schriftdokumenten enthält der Nachlass zahlreiche Fotografien.

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Straße der Nationen
16798 Fürstenberg/Havel
Fon: +49-03 09 3-60 38 5
Fax: +49-03 09 3-60 38 6
E-mail: paedagogik(at)ravensbrueck.de
Internet: www.ravensbrueck.de
Führungen, Projekttage, Seminare nach Vereinbarung. Führungen/Projekttage bis max. 15 Pers. kosten 15 Euro, bis 30 Pers. 25 Euro. Bei fremdsprachigen Führungen wird ein Aufschlag von 25 Euro erhoben.
Öffnungszeiten:
Di-So 9-17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)
Das Gedenkstättengelände ist von 9-18 Uhr zugänglich, im Sommerhalbjahr (1. Mai - 30. September) bis 20 Uhr
Eintritt frei
RE 5 ab Berlin-Hbf. bis Bhf. Fürstenberg/Havel
Fußweg zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ca. 3 km