Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg
23.11.2015

Veranstaltungsbericht: Vergessene Orte – Die Außenlager und Außenkommandos des KZ Sachsenhausen in Berlin. Häftlingszwangsarbeit für die Privatwirtschaft und die SS

Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lud am 19. November 2015 zu einem Themenabend über die Außenlager und Außenkommandos des KZ Sachsenhausen in das Haus der Commerzbank am Pariser Platz ein.

 

Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor der Gedenk-und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz und Vorsitzender der Ständigen Konferenz, begrüßte die rund 80 Gäste. Anschließend führte Dr. Astrid Ley, stellvertretende Leiterin der Brandenburgischen Gedenkstätten, in die Thematik ein. Das Publikum gewann so einen umfassenden Überblick über die vielen Außenlager, die sich im Berliner Stadtgebiet befanden sowie über die Lagerbedingungen der Häftlinge. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten Frau Ley und Herr Jasch über die zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Die Zuhörer beteiligten sich mit regen Fragen und Anmerkungen womit sich der Abend zu einem informativen Austausch gestaltete.

12.11.2015

Alle Reden der Gedenkveranstaltung am Mahnmal "Gleis 17" im Überblick:

Begrüßung:

Dr. Hans-Christian Jasch

Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2015), Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

 

Grußwort:

Frank Henkel

Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport des Landes Berlin

 

Mark Dainow

Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
 

Gedenkrede:

Henry "Leon" Schwarzbaum

(*1921), überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen sowie den Todesmarsch im April 1945

 

Beiträge von Berliner Schülerinnen und Schüler des Hermann-Ehlers-Gymnasium Berlin-Steglitz zu recherchierten Biografien von Deportierten

Heinz Anfred Lissner

Kurt Gottschalk

22.10.2015

Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17«

Am vergangen Donnerstag versammelten sich, trotz eisiger Kälte und Regen, mehrere Hundert Menschen am Mahnmal »Gleis 17« um den Berliner Jüdinnen und Juden zu gedenken, die in die nationalsozialistischen Vernichtungslager deportiert wurden. Am 18. Oktober 1941 verließ der erste Berliner »Osttransport« mit 1089 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Lodz (»Litzmannstadt«).

Neben dem Vorsitzenden der Ständigen Konferenz, Dr. Hans-Christian Jasch, hielten Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport, und Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, beeindruckende Grußworte. Besonders berührt waren die Gäste von der Gedenkrede des Zeitzeugen Leon »Henry« Schwarzbaum. Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen sowie den Todesmarsch im April 1945.

Schüler einer Archiv-AG des Hermann-Ehlers-Gymnasium trugen Biografien von deportieren Schülern vor und gaben den Anwesenden so einen kleinen Einblick in das Leben dieser jungen Menschen.

Für die musikalische Umrahmung der Gedenkveranstaltung sorgte der Mundharmonikaspieler Marko Jovanovic. Am Ende der Zeremonie wurden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt.

Die  Gedenkzeremonie am »Gleis 17« ist eine gemeinsame Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, dem Berliner Senat, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Deutschen Bahn und der Inge Deutschkron Stiftung und fand dieses Jahr zum fünften Mal in Folge statt.

01.09.2015

Ausstellung der Ständigen Konferenz wid in Kielce, Polen gezeigt

Am 1. September 2015 eröffnete Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, stellvertetend für die Ständige Konferenz die Ausstellung "Vernichtungskrieg in Polen 1929" in Kielce. Noch bis Ende Oktober können sich die Besucherinnen und Besucher die Freiluftausstellung in der Stadt ansehen. 

Die Ausstellung wurde zuvor ein Jahr vor dem Brangenburger Tor in Berlin gezeigt. Zehn Tafeln haben die Vorgeschichte und die Auswirkungen des Kriegsbeginns zum Gegenstand. Dabei wird gezeigt, dass das "Dritte Reich" seit dem Tag der Machtübernahme Hitlers konsequent und zielgerichtet einen Krieg vorbereitete, durch den nicht nur neuer "Lebensraum" erobert werden sollte, sondern der von Beginn an als ein rassistisch motivierter Vernichtungskrieg geplant war.

 

weitere Informationen finden Sie unter:

www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/eroeffnung-der-tafelausstellung-vernichtungskrieg-in-polen-1939-in-kielce.html

04.08.2015

Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam wieder geöffnet

Nachdem ein technischer Defekt der Brandmeldeanlage im ehemaligen Gefängnisgebäude behoben werden konnte, ist die Dauerausstellung in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam ab heute wieder regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 14 bis 18 Uhr

Führungen: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr nach Voranmeldung

Montag geschlossen

Eintritt frei

 

Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Leistikowstraße 1, 14469 Potsdam

Tel. 0331-2011 540

E-Mail: mail(at)gedenkstaette-leistikowstrasse.de

 

Information: www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de