Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg
06.01.2015

Neue Auflage der Broschüre "Orte der Erinnerung"

Die Broschüre "Orte der Erinnerung" kann nun in neuer Auflage in Deutsch und Englisch unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:

 

http://www.orte-der-erinnerung.de/de/institutionen/broschuere/

 

 

 

18.12.2014

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide: Öffentliche Führung jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 15 Uhr

In der öffentlichen Führung lernen Sie die Geschichte des GBI-Lagers 75/76 kennen. An seinem Beispiel erläutern wir das „System Zwangsarbeit“. Wir erklären, warum und wie die Männer, Frauen und Kinder aus über 20 europäischen Ländern in den Arbeitseinsatz nach Berlin kamen und wie sie behandelt wurden. Dabei informieren wir auch über Täter, Zuschauer und Profiteure der Zwangsarbeit. Die "Baracke 13" wird im Rahmen der Führung besucht. 

 

Die Führungen sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig.

 

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5
12439 Berlin

 

Tel.: +49(0)30-63 90 28-80
Fax: +49(0)30-63 90 28-82 9

 

E-Mail: schoeneweide(at)topographie.de
Internet: www.dz-ns-zwangsarbeit.de

 

Ort anzeigen auf Google maps

 

S-Bahnhof Berlin-Schöneweide, dann 10 Minuten FußwegBus 160 oder 167, Haltestelle Britzer Straße

09.12.2014

Eröffnung der Sonderausstellung: Deutschland 1945 – Die letzten Kriegsmonate

Ab 9. Dezember 2014 bis Oktober 2015 präsentiert das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors die Sonderausstellung „Deutschland 1945 – Die letzten Kriegsmonate”. Anhand von Einzelbeispielen beleuchtet die Ausstellung die Bandbreite unterschiedlicher Handlungsweisen in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Zerstörung und Terror, Orientierungslosigkeit und Zukunftsangst

08.12.2014

Veranstaltungsbericht: »Schweigen oder Erinnern?« – Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in Spanien

Am 27. November 2014 hatte die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum zu einer Podiumsdiskussion in das Instituto Cervantes Berlin eingeladen. Im Fokus der Diskussion standen Spanien und sein geschichtliches Erbe der Geschehnisse zwischen 1936 und 1975. Welche Zäsuren gab es? Wie reagierte die spanische Bevölkerung und wie die Politik? Was bedeutet das Beispiel Spanien für die europäische Erinnerungskultur?

Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmer des Podiumsgesprächs Dr. Silke Hünecke, Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt der erinnerungspolitischen Bewegung im spanischen Staat, Julia Macher, freie Spanien-Korrespondentin für Weltreporter.net, und Dr. Carlos Collado Seidel, deutsch-spanischer Historiker und außerplanmäßiger Professor an der Philipps-Universität Marburg. An der angeregten Diskussion beteiligten sich viele Zuhörer mit regen Nachfragen und Anmerkungen.

Die zahlreichen Gäste der Veranstaltung wurden von Christina Conde de Beroldingen, Direktorin des Instituto Cervantes Berlin, und Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors und Vorsitzender der Ständigen Konferenz 2014, begrüßt. Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, moderiert.

10.11.2014

»Schweigen oder Erinnern?« Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in Spanien. Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Donnerstag, 27. November 2014,
19 Uhr
im Instituto Cervantes Berlin,
Rosenstraße 18,
10178 Berlin



Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und das Instituto Cervantes Berlin laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 27. November, um 19 Uhr ein.

Zum Thema


Am 17. Juli 1936 putschten General Francisco Franco (1892 – 1975) und seine Anhänger gegen die demokratisch gewählte Volksregierung der Zweiten Spanischen Republik und lösten den Spanischen Bürgerkrieg (1936 – 1939) aus. Dieser endete mit dem Sieg Francos und der bis zu seinem Tode 1975 währenden Diktatur in Spanien, dem sogenannten Franquismus.
Aufgrund der tiefen Spaltung der Gesellschaft entschied man sich gegen eine politische Aufarbeitung der Ereignisse, um den Übergang zur Demokratie nicht zu gefährden. Die Öffnung von Massengräbern zu Beginn der 2000er Jahre löste eine verspätete, längst überfällige Debatte in der spanischen Gesellschaft, in Forschung, Literatur und Medien aus. 
Die Geschehnisse zwischen 1936 und 1975 polarisieren die spanische Gesellschaft bis heute. Wie geht das EU-Land mit seinem geschichtlichen Erbe um? Welche Erinnerungen und Lehren lässt die spanische Gesellschaft öffentlich zu? Und welche nicht?

Programm:

Begrüßung:

Cristina Conde de Beroldingen, Direktorin des Instituto Cervantes Berlin

Grußwort:

Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2014)

Podium:

Dr. Silke Hünecke, Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt der erinnerungspolitischen Bewegung im spanischen Staat

Julia Macher, freie Spanien-Korrespondentin für Weltreporter.net

Dr. Carlos Collado, Seidel, deutsch-spanischer Historiker, außenplanmäßiger Professor an der Philipps-Universität Marburg

Moderation:

Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten


Einladung als PDF-Datei


Kontaktdaten
Anmeldung bitte bis zum 26. November 2014: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de
Telefon: 030/254509-24, Fax: 030/254509-99