Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit: „Alltag der Zwangsarbeit1938-1945”

Die Dauerausstellung „Alltag der Zwangsarbeit” dokumentiert nicht allein die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen Zwangsarbeit geleistet wurde, sondern auch, wie sehr sie zum täglichen Leben der deutschen Gesellschaft gehörte. Die gigantische Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft war unabdingbar für die Fortführung des Krieges. Zwangsarbeiter waren in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Wirtschaftslebens präsent und lebten – wie auch in Schöneweide – meist in Sichtkontakt zur deutschen Bevölkerung. Die Dauerausstellung beleuchtet mit der komplexen Beziehungsgeschichte zwischen Zwangsarbeitern und Deutschen ein lange verdrängtes Kapitel. Sie behandelt grundsätzliche Fragen einerseits von Anpassung und Mitläufertum mit dem nationalsozialistischen Regime, andererseits aber auch von Zivilcourage und Menschlichkeit.“

Kontakt

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5
12439 Berlin

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Tel.: 030/ 63 90 288 0
Fax.: 030/ 63 90 288 29

E-mail: schoeneweide@topographie.de

Internet: www.dz-ns-zwangsarbeit.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Eintritt frei

S-Bahnhof Berlin-Schöneweide, dann 10 Minuten Fußweg
Bus 160 oder 167, Haltestelle Britzer Straße