Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944

Eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin und der Stiftung 20. Juli 1944

Konzeption, Redaktion, Texte: Prof. Dr. Peter Steinbach, Ute Stiepani M.A., Dr. Johannes Tuchel
Mitarbeit: Dr. Ekkehard Klausa, Susanne Brömel, Taina Sivonen
Englische Übersetzung: Katy Derbyshire
Englische Redaktion: Karen Margolis
Ausstellungsgestaltung und Realisation: Karl-Heinz Lehmann
© 2007 Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Informationen zur Ausstellung und Bedingungen für die Entleihe

Inhalt

Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird seit Herbst 1943 zu einer entscheidenden Kraft im Kampf gegen Hitler. Er rückt in den Mittelpunkt einer militärisch-bürgerlichen Konspiration, die am 20. Juli 1944 in das Attentat auf Hitler und in den Versuch mündet, das NS-Regime durch einen Staatsstreich zu stürzen. Hitler überlebt den Anschlag. Nach dem Scheitern des Umsturzversuches erreicht der nationalsozialistische Terror in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Stauffenberg und drei seiner Mitverschwörer werden noch in derselben Nacht erschossen, über 150 Menschen fallen im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 der nationalsozialistischen Rache zum Opfer.

Die Ausstellung dokumentiert in deutscher und englischer Sprache auf 20 Tafeln das Leben des Hitler-Attentäters Claus von Stauffenberg, seinen Weg in den Widerstand und seine Motive, den Anschlag auf den „Führer” zu wagen. Sie beschreibt die Vorbereitungen des Attentats, würdigt die Mitverschwörer um Stauffenberg, schildert den Ablauf des Attentats im „Führerhauptquartier Wolfschanze” in Rastenburg/Ostpreußen und den verzweifelten Versuch der Verschwörer, im Berliner Bendlerblock den Umsturz in Gang zu setzen. Sie berichtet über Stauffenbergs Ende vor einem Erschießungspeleton der Wehrmacht in der Nacht zum 21. Juli 1944 in Berlin und widmet sich der Abrechnung des NS-Regimes mit Stauffenbergs Freunden und Mitverschwörern.

Begleitpublikationen zur Ausstellung

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944. Katalog zur Ausstellung, 100 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Berlin 2007, herausgegeben von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Umfang und Ausleihbedingungen

Umfang

20 Ausstellungsfahnen (deutsch/englisch) zum Hängen (Format: 150 cm hoch und 90 cm breit), gerollt in Folie verpackt

Vom Entleiher zu tragende Kosten

1. Seitens der Gedenkstätte Deutscher Widerstand keine Leihgebühr
2. Kosten des Transports von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zum Ausstellungsort und zurück einschließlich des Be- und Entladens in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
3. Erneuerung von abgenutztem und beschädigtem Verpackungsmaterial durch den jeweiligen Entleiher vor Versand

Vom Entleiher zu beachten

Änderungen wie Zusätze oder Kürzungen der Ausstellung seitens der Entleiher und Veranstalter dürfen nur in Absprache und mit Genehmigung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gemacht werden.

Für sämtliche Pressemitteilungen, Einladungen, Werbemaßnahmen und ähnliches ist folgende Formulierung verbindlich:

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
Eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin und der Stiftung 20. Juli 1944

Der Entleiher ist verpflichtet, die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand vorgegebene Fahne mit dem Impressum der Ausstellung innerhalb der Ausstellung an sichtbarer Stelle auszuhängen.

Anschrift und Öffnungszeiten

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Tel.: 030/2699 - 5000
Fax: 030/2699 - 5010
E-mail: info@gdw-berlin.de
Internet: http://www.gdw-berlin.de

Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-18 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So und Feiertags 10-18 Uhr
Geschlossen am 23., 24., 25., 26., 31. 12.2007 und am 1.1.2008
Eintritt Frei

U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus  M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand