Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Das Reichskriegsgericht und der Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft.

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit der Neuen Richtervereinigung.

Konzeption und Texte: Norbert Haase. Gestaltung: Georg von Wilcken, Berlin.
12 Rahmen, Berlin 1992

Informationen zur Ausstellung und Bedingungen für die Ausleihe

Inhalt

Die 1992 erstmals in den Räumen des ehemaligen Reichskriegsgerichts in Berlin-Charlottenburg gezeigte Ausstellung behandelt ein bisher wenig beachtetes Kapitel deutscher Geschichte. Als Instrument des nationalsozialistischen Herrschaftssystems zur Verfolgung politischer „Straftaten” verhängte das Reichskriegsgericht mehr als 1200 Todesurteile. Erst nach dem politischen Umbruch in der Tschechoslowakei wurden 1990 die verloren geglaubten Akten dieses Gerichts zugänglich.

Die Ausstellung informiert über die historischen Hintergründe der Wehrmachtsjustiz, die Arbeitsweise des Reichskriegsgerichts und über seine Richterschaft. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Opfer dieses höchsten Militärgerichts, die Angehörigen des deutschen und europäischen Widerstands. Die von Norbert Haase konzipierte und verfasste Ausstellung behandelt acht Themen: Vorgeschichte (Reichsmilitärgericht), Militärisches Strafrecht während des nationalsozialistischen Regimes, Organisation des Reichskriegsgerichts, Richter des Reichskriegsgerichts, Widerstand gegen den Nationalsozialismus (Kriegsdienstverweigerung, „Rote Kapelle”, Widerstand gegen die deutschen Okkupationen in Europa, Widerstand hoher Offiziere, Rezeptionsgeschichte nach 1945).

Begleitband zur Ausstellung

Norbert Haase, Das Reichskriegsgericht und der Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft, Katalog zur Sonderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit der Neuen Richtervereinigung und mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Justiz. Herausgegeben von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 1993.

Umfang und Ausleihbedingungen

Umfang

12 Tafeln in verglasten Rahmen zum Hängen (Format: rund 100 cm hoch und 70 cm breit) in Papphüllen verpackt.

Vom Entleiher zu tragende Kosten

1. Seitens der Gedenkstätte Deutscher Widerstand keine Leihgebühr
2. Kosten des Transports von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zum Ausstellungsort und zurück einschließlich des Be- und Entladens in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
3. Erneuerung von abgenutztem und beschädigtem Verpackungsmaterial durch den jeweiligen Entleiher vor Versand

Vom Entleiher zu beachten

Änderungen wie Zusätze oder Kürzungen der Ausstellung seitens der Entleiher und Veranstalter dürfen nur in Absprache und mit Genehmigung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gemacht werden.

Für sämtliche Pressemitteilungen, Einladungen, Werbemaßnahmen und ähnliches ist folgende Formulierung verbindlich:

„Das Reichskriegsgericht und der Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft, eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin in Zusammenarbeit mit der Neuen Richtervereinigung”.

Anschrift und Öffnungszeiten

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Tel.: 030/2699 - 5000
Fax: 030/2699 - 5010
E-mail: info@gdw-berlin.de
Internet: http://www.gdw-berlin.de

Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-18 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So und Feiertags 10-18 Uhr
Geschlossen am 23., 24., 25., 26., 31. 12.2007 und am 1.1.2008
Eintritt Frei

U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus  M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand