Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

»Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941 – 1944«

Wanderausstellung »Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941 – 1944«

Am 22. Juni 2016 jährte sich der deutsche Angriff auf die Sowjetunion als Beginn eines beispiellosen Vernichtungskriegs zum 75. Mal. Unter den 14 Millionen zivilen Opfern dieses Krieges waren über zwei Millionen Juden. Sie wurden vor allem bei Massenerschießungen ermordet oder in sogenannten Gaswagen erstickt. Auf gleiche Weise verloren etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten ihr Leben. Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes der SS, Einheiten der Ordnungspolizei, der Wehrmacht und der Waffen-SS sowie einheimische Helfer verübten diesen Massenmord.
Die Ausstellung versucht, den Ermordeten, aber auch den Überlebenden der Verbrechen ein Gesicht zu geben. Zugleich werden das Handeln und die Motive der Täter sowie die Zusammenarbeit verschiedener Tätergruppen dargestellt.

Eröffnung:

Die feierliche Eröffnung fand am Abend des 27. September 2016, um 19.00 Uhr, im Dokumentationszentrum der Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, statt. Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal, und Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor Stiftung Topographie des Terrors, begrüßten die Gäste. Daran schlossen sich ein Grußwort von Tim Renner, Staatssekretär für Kultur Berlin, sowie die Rede des Bundesaußenministers Frank Walter Steinmeier an. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Ausstellung.

Konzept:

Konzipiert wurde die Ausstellung von den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors, unterstützt von Yahad in Unum und gefördert vom Auswärtigen Amt.

Kuratoren der Ausstellung:

Dr. Ulrich Baumann, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Projektleiter)
Paula Oppermann, Stiftung Topographie des Terrors
Christian Schmittwilken, Stiftung Topographie des Terrors

Aktueller Ausstellungsort

28. November 2017 – März 2018
Ludwigsburg