Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

„...zur kleinsten Schar / ...with a chosen few”

Wanderausstellung

Franz Rudolf Knubel: „…zur kleinsten Schar / …with a chosen few”
In memoriam Mildred Harnack-Fish
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin

Künstlerische Gesamtleitung: Franz Rudolf Knubel
Projektleitung und –koordination: Petra Behrens, Susanne Brömel, Dr. Johannes Tuchel
Texte der Ausstellungsfahnen: Franz Rudolf Knubel, Yvonne Leonard, Dr. Johannes Tuchel
Biografische Dokumentation „Mildred Harnack-Fish”:
Konzeption und Texte: Petra Behrens
Englische Redaktion und Koordination: Karen Margolis
Englische Übersetzungen: Allison Brown, Karen Margolis, Andre Simonoviescz, Katy Derbyshire, Sylvie Malich
Gestaltung und Produktion: Karl-Heinz Lehmann
Redaktion Ausstellung, Katalog und Biographische Dokumentation „Mildred Harnack-Fish”: Petra Behrens, Ute Stiepani
Mitarbeit: Dr. Ekkehard Klausa, Taina Sivonen, Susanne Brömel
Englische Übersetzungen Ausstellung und Katalog: Karen Margolis
Fotografie: Stefan Bienk, Laura Heurich, Eckhard Jonalik, Franz Rudolf Knubel, Heike Köhler
Ausstellungsgestaltung: Gerd Fleischmann
Herstellung der Ausstellungsfahnen: Digitaler GROSSprint, Berlin
Technische Realisierung der Ausstellung: Karl-Heinz Lehmann, Susanne Brömel
Katalog, Konzeption und Gestaltung: Gerd Fleischmann
Umschlag: Franz Rudolf Knubel, Berlin-Plötzensee, Hüttigpfad: Hinrichtungsstätte 3/7, 2007 (Detail)
Frontispiz: Mildred Harnack, ca. 1930
Gesamtherstellung: allprintmedia, Berlin
© 2007 Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin; Franz Rudolf Knubel, Essen

Informationen zur Ausstellung und Bedingungen für die Entleihe

Inhalt

Mildred Harnack-Fish war amerikanische Literaturwissenschaftlerin und die Frau Arvid Harnacks, des führenden Kopfes der Widerstandsgruppe Rote Kapelle in Berlin. Am 7. September 1942 nahm die Gestapo das Ehepaar in Preil auf der Kurischen Nehrung fest. In einem ersten Prozess vom Reichskriegsgericht zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt, ordnete Hitler einen neuen Prozess an, in dem Mildred Harnack am 16. Januar 1943 zum Tode verurteilt und am 16. Februar 1943 in Berlin-Plötzensee enthauptet wurde.

In der Haft übersetzte die Amerikanerin Goethe-Gedichte ins Englische – die letzten am Tag ihrer Hinrichtung. Diese Texte waren Ausgangspunkt der Erinnerungsarbeit des Essener Künstlers Professor Franz Rudolf Knubel, der sich in dieser Ausstellung intensiv mit den Übersetzungen und den Lebensstationen Mildred Harnacks auseinandergesetzt hat.

Darüber hinaus bietet eine umfangreiche biographische Dokumentation über Mildred Harnack in 7 Lesemappen mit zahlreichen, zum größten Teil erstmals veröffentlichten Fotos und persönlichen Dokumenten vertiefende Informationen in deutscher und englischer Sprache über das Wirken und das Schicksal der bislang wenig bekannten Widerstandskämpferin. 2 weitere Mappen dokumentieren die Flugschriften der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle”.
Die Ausstellung wurde gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Essen und durch die Sparkasse Essen.

Begleitpublikationen zur Ausstellung

Franz Rudolf Knubel. „…zur kleinsten Schar / …with a chosen few”. In memoriam Mildred Harnack-Fish. Katalog zur Ausstellung, 88 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Berlin 2007, herausgegeben von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Umfang und Ausleihbedingungen

Umfang

22 Ausstellungsfahnen (deutsch/englisch) zum Hängen (Format: je 240 cm hoch und 94 cm breit), gerollt in Folie verpackt

9 Frottagen „Berlin-Plötzensee, Hüttigpfad: Hinrichtungsstätte 1/7 – 7/7, 2007”, Graphit auf Vorsatzpapier, ungerahmt, zum Hängen (Format: je 100 x 70 cm) in einer Mappe verpackt

2 Kalligraphien „Exerzitien zu Mildred Harnack-Fish, 2006”, Tinte auf Vorsatzpapier, ungerahmt, zum Hängen (Format: je 98 x 68 cm), in einer Mappe verpackt

7 Lesemappen „Biographische Dokumentation Mildred Harnack-Fish” (deutsch/englisch)

im Format von jeweils 43 cm x 35 cm x 8 cm

2 Lesemappen „Flugschriften der Roten Kapelle” (deutsch/englisch)

im Format von jeweils 43 cm x 35 cm x 8 cm

Vom Entleiher zu tragende Kosten

1. Seitens der Gedenkstätte Deutscher Widerstand keine Leihgebühr

2. Kosten des Transports von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zum Ausstellungsort und zurück einschließlich des Be- und Entladens in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

3. Erneuerung von abgenutztem und beschädigtem Verpackungsmaterial durch den jeweiligen Entleiher vor Versand

Vom Entleiher zu beachten

Änderungen wie Zusätze oder Kürzungen der Ausstellung seitens der Entleiher und Veranstalter dürfen nur in Absprache und mit Genehmigung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gemacht werden.

Für sämtliche Pressemitteilungen, Einladungen, Werbemaßnahmen und ähnliches ist folgende Formulierung verbindlich:

Franz Rudolf Knubel: „…zur kleinsten Schar / …with a chosen few”
In memoriam Mildred Harnack-Fish
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin

Der Entleiher ist verpflichtet, die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand vorgegebene Fahne mit dem Impressum der Ausstellung (Ausstellungsfahne 22) innerhalb der Ausstellung an sichtbarer Stelle auszuhängen.

Anschrift und Öffnungszeiten

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Tel.: 030/2699 - 5000
Fax: 030/2699 - 5010
E-mail: info@gdw-berlin.de
Internet: http://www.gdw-berlin.de

Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-18 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So und Feiertags 10-18 Uhr
Geschlossen am 23., 24., 25., 26., 31. 12.2007 und am 1.1.2008
Eintritt Frei

U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus  M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand