Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten her. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.

Anschrift

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Rosenthaler Straße 39
Erster Hof, linker Aufgang
10178 Berlin

Tel.: +49(0)30-28 59 94-07
Fax: +49(0)30-25 76 26-14

E-Mail: info(at)museum-blindenwerkstatt.de
Internet: www.museum-blindenwerkstatt.de

Ort anzeigen auf Google maps

S-Bahnhof Hackescher Markt
U-Bahnhof Weinmeisterstraße

Öffnungszeiten:
Mo-So 10-20 Uhr
Führungen sind für Gruppen ab 9 Uhr möglich
Geschlossen am 24. Dezember

Preise:
Eintritt frei

Führungen sind kostenfrei und auch in englischer, italienischer, türkischer, hebräischer und französischer Sprache möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Im Anschluss an die Führung im Museum ist ein Rundgang durch die Spandauer Vorstadt möglich. Dort findet man Spuren, die unmittelbar mit der Geschichte der Blindenwerkstatt in Verbindung stehen.

Öffentliche Führung: Sonntags 15 Uhr (keine Voranmeldung notwendig)
Die Ausstellung ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.