Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Helga Grebing: Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin

22.01.2013, 18 Uhr
Buchpräsentation

Helga Grebing: Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin
Buchpräsentation

Dienstag, den 22. Januar 2013,
18 Uhr

Helga Grebing spannt in ihrer Autobiographie den Bogen von ihrem Geburtsjahr 1930 bis 1953, als sie nach Staatsexamen und Promotion Berlin verließ. Ihrer eigenen Entwicklungsgeschichte stellt sie eine sozialgeschichtliche Schilderung der Herkunft ihrer thüringisch-westpreußischen Familie voran, deren Teile in den 1890er-Jahren in Berlin zusammentrafen. Die Autorin schildert ihre doppelte Ablösung: als BDMFührerin vom Nationalsozialismus in den Jahren 1945/46 und seit 1947 als Absolventin der Arbeiter- und Bauernfakultät der Berliner Humboldt-Universität vom SED-Kommunismus, bis sie im Januar 1948 in Berlin- Pankow in die SPD eintrat. Zuerst studierte sie an der Humboldt-Universität, dann ab 1949 an der Freien Universität. Sie habe sich bemüht, so schreibt Helga Grebing in ihrem Vorwort, ihre Erinnerungen in Distanz zu sich selbst wiederzugeben und zugleich die rote Linie des allgemeinen historischen Verlaufs im Auge zu behalten. Ihr Buch „Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin, 176 Seiten, ist im Verlag fürberlin-brandenburg, Berlin 2012, 19,95 €, erschienen.

Helga Grebing, emeritierte Historikerin, hat in Frankfurt am Main, Göttingen und Bochum gelehrt. Schwerpunkte ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit waren die vergleichende Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und die Sozial- und politische Ideengeschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts.
Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. ist sie Mitherausgeberin der 10-bändigen Edition ‚Willy Brandt – Berliner
Ausgabe’.

Forum Willy Brandt Berlin
Unter den Linden 82 – 86
10117 Berlin