Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

»Als Blinder in Theresienstadt. Der Münchner Schriftsteller Norbert Stern« von Wolfgang Benz

11.07.2017, 18 Uhr
Buchpräsentation

»Als Blinder in Theresienstadt. Der Münchner Schriftsteller Norbert Stern« von Wolfgang Benz. Buchvorstellung und Gespräch


Dienstag, den 11. Juli 2017, um 18 Uhr
im Ort der Information im Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Der jüdische Schriftsteller und Privatgelehrte Norbert Stern (1881–1964) studierte Philosophie, promovierte in Bern und war Generalsekretär des Reichsverbands der Deutschen Moden-Industrie. Am 21. Juni 1942 wurde er aus seiner Münchner Wohnung in der Kunigundenstraße in das Barackenlager Knorrstraße und von dort nach Theresienstadt verschleppt. Als deutscher Soldat des Ersten Weltkriegs war Stern für die Deportation in dieses Ghetto »privilegiert«. Trotz seiner Erblindung »sah« er mehr als andere. Seine Aufzeichnungen aus Theresienstadt vermitteln ein ungeschminktes Bild der inneren Widersprüche der dortigen jüdischen Zwangsgemeinschaft. Nach seiner Befreiung kehrte Stern im Juni 1945 nach München zurück.

PROGRAMM

Begrüßung
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Vortrag
Prof. Dr. Wolfgang Benz, Autor und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Gespräch
Prof. Dr. Wolfgang Benz mit Délia Constantin, Enkelin Norbert Sterns


Anmeldung bitte bis 10. Juli 2017 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de

Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Ort der Information
Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin