Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Im finstern Tal - Rückblicke auf eine Haft. Hörbare und sichtbare Erinnerungen an die NS-Verfolgung Hanns Liljes

29.06.2017, 19 Uhr
Lesung

Im finstern Tal - Rückblicke auf eine Haft. Hörbare und sichtbare Erinnerungen an die NS-Verfolgung Hanns Liljes


Donnerstag, den 29. Juni 2017, um 19 Uhr
in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal B

Der protestantische Theologe und spätere Landesbischof von Hannover Hanns Lilje wandte sich von Anfang an gegen die „Gleichschaltung“ der Kirchen und die „Deutschen Christen“. Er war gemeinsam mit Martin Niemöller an der Gründung der „Jungreformatorischen Bewegung“ beteiligt, in der sich Gegner des Nationalsozialismus zusammenfanden. Wiederholt war er mit Rede- und Schreibverbot belegt und hatte als Seelsorger Kontakt zu Angehörigen des Widerstands. Er wurde im August 1944 festgenommen, am 18. Januar 1945 vom „Volksgerichtshof “ zu vier Jahren Haft verurteilt und bei Kriegsende im Gerichtsgefängnis Nürnberg befreit.

Die Schauspieler Hanna Legatis – eine Enkelin Hanns Liljes – und Martin-G. Kunze lesen aus Liljes Erinnerungen an seine Haftzeit, ergänzt durch historische und private Fotos. Im Anschluss werden Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung, und Karl Lang, Vorsitzender des Freundeskreises der Hanns-Lilje-Stiftung, die von Ralph Ludwig verfasste neue Biografie „Hanns Lilje. Ein frommer Weltbürger“ vorstellen.


Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 29. Juni, 12 Uhr per Email: veranstaltung@gdw-berlin.de oder unter Telefon: (030) 26 99 50 00.

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14
10785 Berlin

Tel.: +49(0)30-26 99 50-00
Fax: +49(0)30-26 99 50-10

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Internet: www.gdw-berlin.de

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