Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Wehrmachtjustiz. Planungen einer Wehrstrafgerichtsbarkeit in der Bundesrepublik Deutschland

04.04.2017, 19 Uhr
Vortrag

Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Wehrmachtjustiz
Planungen einer Wehrstrafgerichtsbarkeit in der Bundesrepublik Deutschland


Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Was damals Recht war...« - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht

Dienstag, 4. April 2017, 19 Uhr

Während des Zweiten Weltkriegs verhängten Gerichte der Wehrmacht insgesamt mehr als 30.000 Todesurteile. Diese richteten sich insbesondere gegen Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und „Wehrkraftzersetzer“. Trotz der Erfahrung mit der Willkür der Wehrmachtgerichte wurde 1956 im Zuge der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland mit einer Grundgesetzergänzung die Möglichkeit geschaffen, im Verteidigungsfall und bei Auslandseinsätzen Wehrstrafgerichte einzurichten. In seinem Vortrag beschreibt Albrecht Kirschner die Planungen zur Einführung des bundesdeutschen Wehrstrafrechts sowie zu Wehrstrafgerichten im Verteidigungsfall und fragt nach Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Wehrmachtjustiz.

Vortrag: Dr. Albrecht Kirschner, Marburg
Moderation: Dr. Magnus Koch, Hamburg

- Eintritt frei -

Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt
in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg

Tel.: +49(0)30-25 45 09-50
Fax: +49(0)30-25 45 09-55

E-Mail: ausstellung@topographie.de
Internet: www.topographie.de

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