Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Neuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

21.03.2017, 19 Uhr
Buchpräsentation

Neuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager


Dienstag, 21. März 2017 um 19.00 Uhr

  • Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung.
    Beiträge des 19. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2015)

    Christine Eckel, Hamburg, und Julia Pietsch, Berlin
  • Besatzung – Vernichtung – Zwangsarbeit.
    Beiträge des 20. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2017)

    Sarah Kleinmann und Anja Reuss, beide Berlin

Moderation: Dr. Thomas Lutz, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

– Eintritt frei –

Nahezu jährlich findet eine internationale Fachtagung statt – hervorgegangen aus
dem 1994 erstmals durchgeführten „Workshop zur Geschichte der Konzentrationslager“ –, die von fortgeschrittenen Studierenden und Promovierenden selbständig organisiert wird. Die Referentinnen stellen als beteiligte Herausgeberinnen bzw. Autorinnen die letzten beiden Tagungsbände vor und vermitteln neue Einsichten in das Forschungsfeld nationalsozialistischer Lager und ihrer Nachgeschichte.

Christine Eckel, 1979 geboren, ist Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (Neuere Geschichte unter Berücksichtigung Westeuropas). Sie promoviert mit einer Arbeit über „Deutsche und französische Akteure der Deportationen aus Frankreich 1940–1944: Haftmotive und Überstellungspraxen am Beispiel des KZ Neuengamme“.

Julia Pietsch, 1984 geboren, Dipl.-Politologin, ist Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Nationale und Internationale Gewerkschaftspolitik am Otto-Suhr-Institut für  Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie promoviert mit einer Studie über „Jüdische KZ- und ‚Schutzhäftlinge‘ in Berlin und Brandenburg 1933/34“.

Sarah Kleinmann, 1981 geboren, ist Mitarbeiterin am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden. Sie wurde an der Eberhard Karls Universität
Tübingen mit einer Studie über die Darstellung von nationalsozialistischen Täterinnen
und Tätern in Ausstellungen in Deutschland und Österreich promoviert.

Anja Reuss, 1980 geboren, Historikerin, ist im Vorstand der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Von 2011 bis 2014 leitete sie das Forschungsprojekt „Berlin-Minsk“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Magisterarbeit Kontinuitäten der Stigmatisierung. Sinti und Roma in der deutschen Nachkriegszeit erschien 2015.

Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt
in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg

Tel.: +49(0)30-25 45 09-50
Fax: +49(0)30-25 45 09-55

E-Mail: ausstellung@topographie.de
Internet: www.topographie.de

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