Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

„Anne Frank. hier & heute”

Das Tagebuch Anne Franks ist heute Symbol und Dokument zugleich – Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nationalsozialisten und intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin. Große Bildcollagen und besondere Objekte beschreiben die Welt Anne Franks, ihrer Familie und Freunde im Kontext des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung und des Zweiten Weltkriegs.

Anne Frank befasste sich in ihrem Tagebuch mit vielen Themen und schrieb ihre Gedanken dazu auf. In der Ausstellung kommen Berliner Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu Wort, die sich heute mit Fragen beschäftigen, auf die auch Anne Frank damals Antworten suchte. Dies sind zum einen sehr persönliche Fragen über Identität, Werte und Zukunft, zum anderen allgemeine Fragen über Krieg, Diskriminierung und Zivilcourage.

Anne Franks Tagebuch wurde mittlerweile in mehr als 60 Sprachen übersetzt und Millionen Menschen in aller Welt haben es gelesen. Diese Ausstellung gibt erstmals Auskunft zu der Frage, warum gerade Anne Franks Tagebuch heute so berühmt ist.

Die Ausstellung bietet zahlreiche Bilder, Dokumente, Objekte und Filme. Themen-Module und Computerstationen machen die Ausstellung zum aktiven Lernort und den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Für Schulklassen und Jugendgruppen bieten wir Begleitungen durch die Ausstellung und unterschiedliche Projekttage an.

Stadtrundgänge
Das Anne Frank Zentrum befindet sich in der historischen „Spandauer Vorstadt” in Berlin-Mitte am Hackeschen Markt - eine Gegend im Herzen Berlins, die geschichtlich wie gegenwärtig viel Interessantes zu bieten hat. Die Rundgänge führen an die authentischen Orte und zeigen spannende Aspekte.

Individuelle Tour mit dem iGuide
Der iGuide ist ein handliches und kinderleicht zu bedienendes Gerät, mit dem Sie individuell eine audio-visuelle Tour durch das ehemalige Scheunenviertel in Berlin-Mitte unternehmen können, einem Ort im Herzen von Berlin von höchstem kulturhistorischem Interesse. Über Kopfhörer liefert Ihnen der iGuide informative Texte zu ausgewählten Stationen, über den Bildschirm können Sie historische Fotos und Zeitzeugeninterviews abspielen - auf deutsch oder auf englisch.
Das Gerät kann gegen eine Gebühr von 5 Euro während der Öffnungszeiten des Anne Frank Zentrums entliehen werden. Als Pfand ist ein gültiger Reisepass oder Ausweis zu hinterlegen.

Der Rundgang wurde in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand entwickelt.

 

„Auf den Spuren jüdischen Lebens”
Die „Spandauer Vorstadt” in Berlin-Mitte wurde seit dem 18. Jahrhundert vor allem durch seine jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner geprägt. Davon zeugt der zweitälteste jüdische Friedhof Berlins in der Großen Hamburger Straße sowie  die Synagoge Heidereutergasse und die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße.

Der Stadtrundgang führt zu verschiedenen Orten der wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Berlin in Geschichte und Gegenwart.

Ein Rundgang durch die historische »Spandauer Vorstadt« für Jugendliche und Erwachsenengruppen.
Dauer: ca. 90 Minuten, Alter: ab 14 Jahren, Kosten: Gruppen bis 15 Pers. 50,- €, bis 30 Pers. 100,- €

 

Anschrift und Öffnungszeiten

Anne Frank Zentrum
Rosenthalerstrasse 39, 10178 Berlin
E-Mail: zentrum(at)annefrank.de, Tel.: +49 (0)30 2888656-00, Fax: +49 (0)30 2888656-01
www.annefrank.de

Ort anzeigen auf Google maps

Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr (Montags geschlossen)

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro, Familien: 10 Euro
Kinder bis zum 10. Lebensjahr: freier Eintritt

Die Ausstellung ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Anfahrt:
S-Bahn und Tram: Hackescher Markt
U8: Weinmeisterstraße