Am 21. Oktober 1943 - vor nunmehr 65 Jahren - löste die SS das Ghetto im weißrussischen Minsk brutal auf. Das Ghetto, eines der größten im deutsch besetzten Europa, war am 19. Juli 1941 für etwa 60.000 einheimische Juden eingerichtet worden. Von Juli 1941 bis Juli 1943 war Michail Trejster Häftling des Minsker Ghettos.
Ort: Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, 10117 Berlin
Veranstalter: Zentrum für Antisemitismusforschung, Haus der Wannsee- Konferenz,
Vertretung des Saarlandes beim Bund, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und in Zusammenarbeit mit der Weißrussischen Botschaft in Deutschland
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Programm
Begrüßung
Ministerialdirigent Jürgen Lennartz, Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund
Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Einführung
Petra Rentrop, Osteuropa-Historikerin (TU Berlin), derzeitiges Forschungsprojekt
»Judenverfolgung in Weißrussland: Das Ghetto Minsk und das Vernichtungslager von Malyj Trostenez«
Gespräch
Michail Trejster, Vorsitzender der Überlebendenvereinigung des Minsker Ghettos
Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Die Veranstaltung wird gedolmetscht.
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