Orte der Erinnerung 1933 - 1945
Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg
Annedore und Julius Leber.
26.10.2008, 11 Uhr
Film
Eltern im Widerstand
Eine Dokumentation von Heike Bretschneider. BRD. 1994. 44 Min.
Der sozialdemokratische Politiker Julius Leber wird 1933 von den Nationalsozialisten festgenommen und kommt erst 1937 aus dem KZ Sachsenhausen frei. Er arbeitet als Kohlenhändler, sucht jedoch bald wieder Verbindung zu seinen sozialdemokratischen Freunden. Leber beteiligt sich an den Staatsstreichplänen des 20. Juli 1944 und soll nach einem gelungenen Umsturz Reichskanzler oder Innenminister werden. Nach dem Scheitern des Umsturzversuches wird er am 5. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet, seine Frau Annedore und ihre beiden Kinder Katharina und Mattias kommen in „Sippenhaft“.
Katharina Christiansen erzählt von ihrer Kindheit als Tochter des Widerstandskämpfers. Die Dokumentation verzahnt den politischen Kampf von Julius Leber und seiner Frau Annedore mit den Erinnerungen der Tochter an ihre Eltern zu einem Lebensbild zweier Generationen.
Adresse Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Tel.: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail:
info@gdw-berlin.de
Internet:
www.gdw-berlin.de Eintritt frei
U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand