Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Bert Lewyn. Versteckt in Berlin.

29.01.2009, 19 Uhr
Buchpräsentation
Eine Geschichte von Flucht und Verfolgung.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und des Metropol-Verlages Berlin.

Prof. Dr. Johannes Tuchel: Begrüßung und Einführung
Dr. Christian Staffa, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.: Grußwort

Barbara Schieb: Die untergetauchten Juden und ihre Helfer

Mats Ciupka: Lesung aus Bert Lewyns „Versteckt in Berlin“

Gespräch mit Bert Lewyn

Anschließend Empfang

Berlin 1943: Dagobert Lewin ist noch keine 20 Jahre alt, als er gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Frau und deren Sohn in Berlin untertauchen muss, um der Deportation zu entgehen. Viele unbekannte „stille Helden“ helfen ihnen beim Überleben: ein Arbeitskollege aus der Fabrik, ein Alkoholiker aus Kreuzberg, ein blinder Kommunist, Zeugen Jehovas und – besonders engagiert
– das katholische Ehepaar Kusitzky aus Lübars. Mit ebenso großer Klugheit wie Gewitztheit schlägt sich Dagobert mit seiner kleinen Familie durch: Er schläft in Ruinen ausgebombter Häuser, gibt sich als SS-Mann aus, erhält als angebliches „Bombenopfer“ Regierungshilfen und versucht sich als Taubenfänger in den
Wäldern. Kurz vor Kriegsende scheint dennoch alles umsonst gewesen zu sein: Er, seine Frau und der Junge werden verhaftet. Doch Dagobert Lewin gelingt das Unglaubliche: Er erlebt das Ende des Krieges bei untergetauchten Freunden, direkt im Haus einer ehemaligen NSDAP-Dienststelle.

Bert Lewyn · Bev Saltzman Lewyn
Versteckt in Berlin
Eine Geschichte von Flucht und
Verfolgung 1942–1945
ISBN 978-3-940938-29-9
352 Seiten · 19,– €

Adresse
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Zweite Etage, Saal A

Tel.: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail: info@gdw-berlin.de
Internet: www.gdw-berlin.de


U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus  M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand