Hörbuch mit Musik von Frédéric Chopin.
Der Historiker Saul Friedländer ist für seine Arbeiten über die Geschichte der Shoah mit zahlreichen Preisen geehrt worden - unter anderem mit dem
Pulitzer-Preis und dem Bruno-Kreisky-Preis für sein Lebenswerk. Saul Friedländer ist ein Überlebender des Holocaust. Er hat darüber hinaus in seinem 16-jährigen Studium der Quellen aus eigenen persönlichen Erinnerungen heraus Fragen gestellt, auf die er als Historiker Antworten gefunden hat. Antworten, die ihn mit immer neuen Fragen und Einsichten tiefer in die eigene Lebensgeschichte geführt haben.
Saul Friedländer - jüdisch als Pavlicek Friedländer in Prag geboren, nach der Flucht der Eltern vor den Nazis nach Frankreich als letzte Rettung in ein katholisches Klosterinternat gegeben, wird dort als Katholik getauft und als Paul-Henri Ferland aufgezogen. Er kehrt als Überlebender der Shoah zum Judentum zurück, schließt sich einer zionistischen Jugendorganisation an, wandert als kaum 16-Jähriger nach Palästina aus und wird dort in dem neu gegründeten Staat Israel zu Saul Friedländer.
Der Journalist David Dambitsch, seit 30 Jahren Autor mit Schwerpunkt Biographien jüdischer Persönlichkeiten, wurde von Pulitzerpreisträger Saul Friedländer autorisiert, seine Lebensgeschichte als Hörbuch aufzuzeichnen. In Gesprächen mit Saul Friedländer, mit Zeitzeugen- und Originalaufnahmen eine Vergangenheit aufgezeichnet, die nicht vergehen will. Zitate aus Saul Friedländer´s Autobiographie "Wenn die Erinnerung kommt" sind gesprochen von Klaus Laubrunn, die Musik ist von Frédéric Chopin.
Bitte melden Sie sich per Fax (+49 (0)40 47 11 01 22) oder per Email unter
s.kuznicki@centrumjudaicum.de bis spätestens 26. April 2010 an. Eine Veranstaltung der Music Alliance Membran GmbH und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.
Einladung zum Download
Antwortfax zum Download
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin
Tel.: +49-30-88 02 83 00
Fax: +49-30-88 02 84 83
E-mail:
office@cjudaicum.deInternet:
www.cjudaicum.de
U-Bahn: Oranienburger Tor, Friedrichstraße, Weinmeisterstraße
S-Bahn: Oranienburger Straße, Friedrichstraße, Hackescher Markt
Straßenbahn: Oranienburger Straße