Regie: Gerhard Klein
Einführung: Dr. Florian Altenhöner (Berlin)
Der DEFA-Film entstand u.a. an Originalschauplätzen und schildert in kühl-sachlichen Bildern die Vorbereitung und Durchführung des fingierten Überfalls auf den Sender Gleiwitz am Abend des 31. August 1939. Dieser diente der nationalsozialistischen Propaganda als Vorwand für den Krieg gegen Polen.
Bilder des KriegesFilmreihe zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen im September 1939 Die Erinnerungen an den Kriegsbeginn 1939 sind in Polen und Deutschland sehr unterschiedlich. Dies spiegelt sich eindrucksvoll im künstlerischen Schaffen nach 1945. Im Mittelpunkt der Filmreihe der Stiftung Topographie des Terrors, der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und des Polnischen Instituts Berlin stehen fünf Spielfilme.
Darüber hinaus werden zwei Dokumentationen und ein NS-Propagandafilm
gezeigt. Den Auftakt bildet die vom NDR anlässlich des Jahrestages 2009 hergestellte Dokumentation »Der Überfall – Deutschlands Krieg gegen Polen«.
Es folgt der 2005 im Auftrag des Polnischen Instituts Berlin entstandene Film »September 1939«.
Die vier polnischen Spielfilme der Reihe, deren Entstehungszeitraum von 1959 bis 2007 reicht, verdeutlichen die umfangreiche filmische Auseinandersetzung mit dem September 1939 in Polen. Der DEFA-Film »Der Fall Gleiwitz« behandelt den fingierten Überfall auf den Sender Gleiwitz.
Im Rahmen der Tagung der Deutschen Kinemathek »Die Kamera als Waffe« wird darüber hinaus der 1940 entstandene NS-Propagandafilm »Feldzug in Polen« gezeigt.
Programmübersicht als pdf-Datei Alle Filmveranstaltungen finden im
Kinosaal des Martin-Gropius-Baus,
Niederkirchnerstraße 7,
10963 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.
Information: Stiftung Topographie des Terrors
Telefon 030 254509-0
www.topographie.de