Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Die Kunst der Erinnerung

07.06.2009, 18.30 Uhr
Ausstellungseröffnung
- Bronzeplastiken des Holocaust-Überlebenden Samuel Willenberg

Vom 8. bis 21. Juni 2009 zeigt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in enger Zusammenarbeit mit der St.-Thomas-Kirchengemeinde in der Kreuzberger St.-Thomas-Kirche die Ausstellung »Die Kunst der Erinnerung - Bronzeplastiken des Holocaust-Überlebenden Samuel Willenberg«. Die Ausstellung wird am 7. Juni 2009 um 18.30 Uhr eröffnet. Samuel Willenberg reist dazu extra aus Tel Aviv an und stellt einige seine Plastiken selbst vor.
Der jüdische Bildhauer Samuel Willenberg wurde 1923 im polnischen Tschenstochau geboren. Er ist einer der wenigen Überlebenden der Vernichtungsstätte Treblinka. Im Lager gab Willenberg vor, Maurer zu sein und wurde als Arbeitshäftling ausgewählt. Alle anderen aus seinem Transport kamen sofort in die Gaskammern. Willenberg konnte während eines Aufstandes am 2. August 1943 nach Warschau fliehen. 1950 ging er zusammen mit seiner Frau nach Tel Aviv. Nach seiner Pensionierung begann Willenbergs zweite Karriere: Er studierte Malerei, Bildhauerei und Kunstgeschichte. Seine heutigen Skulpturen zeigen Menschen und Szenen aus Treblinka.


Ort: St.-Thomas-Kirche, Mariannenplatz, 10997 Berlin
Dauer der Ausstellung: 8. bis 21. Juni 2009, täglich von 11 bis 14 Uhr geöffnet

Bitte melden Sie sich unter: info@stiftung-denkmal.de
zur Ausstellungseröffnung am 7. Juni 2009 an.
Die Veranstaltung wird gedolmetscht (Poln./Dt.).

Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Ort der Information
Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin

Tel.: +49-30-26 39 43 11
Fax: +49-30-26 39 43 20
E-Mail: info@stiftung-denkmal.de