Die Wannsee-Konferenz als Dokumentartheater am historischen Ort: Januar 1942/2012
Im Rahmen der Veranstaltungen zum 70.Jahrestag der Wannsee-Konferenz ist am historischen Ort ein Dokumentar-Theaterprojekt zu sehen.
Der Zugang dieses Projektes ist ein wissenschaftlicher: einzelne Historiker erforschen zunächst die Biographien der einzelnen Konferenzteilnehmer. In einem gemeinsamen, zweimonatigen Arbeitsprozess entsteht dann eine Darstellungsform, die sich bewusst von der bisherigen Fiktionalisierung unterscheidet: den Verfilmungen und Inszenierungen mit ihrem „So ist es gewesen” wird ein „So könnte es gewesen sein” entgegengesetzt: wissenschaftlich genau und künstlerisch offen bleibt die Arbeit sichtbar und nachvollziehbar – in ihrer ganzen historischen Dimension.
Konzeption und künstlerische Leitung: Christian Tietz; Biographie und Darstellung: Utz Ebertz, Robert Fuchs, Felix Jentsch, Hans-Christian Jasch, Olaf Löschke, Ingo Löppenberg, Sören Marotz, Ralf Meindl, Gunnar Meyer, Andreas Mischok, Christian Müller, Tillman Müller-Kuckelberg, Stefan Paul-Jacobs, Philipp Schweiger, Sebastian Wießner; Dramaturgie: Kalliniki Fili, Filmaufzeichungen: Philipp von Breitenbach.
Das Projekt wurde ermöglicht durch die Förderung der Heidi und Heinz Dürr-Stiftung sowie dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), dem Anne Frank-Fonds und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
| Spielplan: |
| Montag, 23. Januar 2012 - 12.00 Uhr |
| Dienstag, 24. Januar 2012 - 12.00 Uhr |
Karten: 15,00 EUR / erm. 10,00 EUR
Anmeldung und Kartenbestellung unter:
secretariat@ghwk.de