Eröffnung:
André Schmitz, Staatssekretär für Kultur
Es diskutieren:
Rolf Hochhuth, Dramatiker und Schriftsteller
Dr. Uwe Lehmann-Brauns M.d.A. Vizepräsident des Abgeordnetenhauses von Berlin
Dr. Christian Hanke, Bürgermeister des Bezirks Mitte von Berlin
Einführung und Moderation:
Dr. Johannes Tuchel, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler. Neben dem Attentatsversuch von Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 handelte es sich dabei um den einzigen Anschlag, der dem Leben des Diktators hätte gefährlich werden können. Lange Jahre wurden Georg Elser und seine Tat diffamiert, erst in den letzten zehn Jahren wurde sein Handeln entsprechend gewürdigt. 1999 wurde die Georg-Elser-Gedenkstätte in Königsbronn eröffnet. Elser gilt heute als „der wahre Antagonist Hitlers“ (Joseph P. Stern), der „einsame Attentäter“ (Peter Steinbach) oder der „einsame Zeuge“ (Klemens von Klemperer) und als einer der konsequentesten Gegner der NS-Diktatur.
Vor diesem Hintergrund hat der Dramatiker Rolf Hochhuth angeregt, für Georg Elser ein Denkmal in Berlin zu errichten. Zur Ehrung von Georg Elser bietet sich der Ort an, von dem aus Hitler jenen Krieg vorbereitete, den Georg Elser verhindern wollte: die ehemalige Reichskanzlei. Diese Überlegungen sollen jetzt öffentlich diskutiert werden.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf dieser Veranstaltung zu diskutieren, wie dieser bedeutende Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in der Mitte Berlins geehrt werden kann.
Adresse
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Veranstaltung: Zweite Etage, Saal A
Tel.: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail:
info@gdw-berlin.de
Internet:
www.gdw-berlin.de
Eintritt frei
U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand