Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

"Ein Ort, an dem man gerne geht?"

05.05.2010, 20.00 Uhr
Diskussion
Podiumsdiskussion

Über kein Erinnerungsprojekt wurde im wiedervereinigten Deutschland
so grundsätzlich diskutiert wie über das bereits 1988 von Lea Rosh
geforderte »Mahnmal als sichtbares Bekenntnis zur Tat«. Nach dem
Beschluss des Deutschen Bundestages vom 25. Juni 1999 wurde das
Denkmal für die ermordeten Juden Europas nach dem Entwurf von
Peter Eisenman – vor nunmehr fünf Jahren – am 10. Mai 2005 feierlich
eröffnet. Seitdem ist dieser nationale Gedenkort für die sechs Millionen
Opfer des Holocaust fester Bestandteil eines Besuches der deutschen
Hauptstadt geworden.


PROGRAMM

Begrüßung
Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Geleit
György Konrád, Autor, Präsident der Akademie der Künste (1997– 2003)

Diskussion
Peter Eisenman, Architekt
Elke Leonhard, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien
des Deutschen Bundestages (1998 –2000)
Michael Naumann, Journalist, Publizist, Verleger, Kulturstaatsminister (1998–2001)
Lea Rosh, Initiatorin und Vorsitzende des Förderkreises

Moderation
Heinrich Wefing (Die Zeit)

Veranstaltungsort
Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin

Die Podiumsdiswird simultan - Deutsch und Englisch - gedolmetscht.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 4. Mai 2010 wird gebeten (Faxnummer.: +49 (0)30 26 39 43 20).

Einladungskarte als pf-Download
Antwortfax als pdf-Download

Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Ort der Information
Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin

Tel.: +49-30-26 39 43 11
Fax: +49-30-26 39 43 20
E-Mail: info@stiftung-denkmal.de