Die Kapitulation der deutschen Wehrmacht erfolgte in zwei Schritten: in Reims und in Berlin-Karlshorst. Beide haben ihre Geschichte, beide ihre Bedeutung. Anlässlich des 65. Jahrestages präsentiert das Deutsch-Russische Museum im historischen Kapitulationssaal eine Ausstellung über den Kapitulationsakt.
Zur Finissage der Sonderausstellung hat das Deutsch-Russische Museum drei ausgewiesene Experten zu Gast, die über das Kriegsende in Europa sprechen werden. Frau Marina Tschertilina präsentiert neues, in Deutschland bislang nicht gezeigtes Dokumentationsmaterial zum Akt der Kapitulation am 8. Mai 2010 aus den Sammlungen des Russischen Staatsarchivs für Kino- und Fotodokumente in Krasnogorsk. Darüber hinaus berichtet der erste wissenschaftliche Leiter des Kapitulationsmuseums, Herr Wiktor Gorlenko, von der Museumsgründung 1967. Der von 1989 bis 1992 amtierende Museumsleiter, Herr Wladimir Lukin, erzählt vom musealen Umgang mit dem 8. Mai 1945 in den Umbruchjahren 1989/90.
Gesprächsrunde mit:
Marina Tschertilina
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Russischen Staatsarchivs für Kino- und Fotodokumente, Krasnogorsk
Wiktor Gorlenko
erster wissenschaftlicher Leiter des Kapitulationsmuseums 1967
Wladimir Lukin
letzter Museumsleiter des Kapitulationsmuseums zu DDR-Zeiten
Moderation:
Jörg Morré
Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin Karlshorst
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4 (Ecke Rheinsteinstraße)
10318 Berlin-Karlshorst
Tel.: +49-30-50 15 08 10
Fax: +49-30-50 15 08 40
E-mail: kontakt(at)museum-karlshorst.de
Internet:
www.museum-karlshorst.de Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Jeden Sonntag 15 Uhr offene kostenfreie Führung
Eintritt frei
S-Bahnhof Karlshorst (S 3), dann Bus 396
U-Bahnhof Tierpark (U 5), dann Bus 396
Parkplätze vorhanden