Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

"Frauen im Kriegshilfsdienst in der Frauenzeitschrift 'NS Frauen Warte'".

02.03.2010, 20.00 Uhr
Vortrag
Vortrag von Prof. Hisako Kuwahara, Niigata (Japan)


Die Stiftung Topographie des Terrors und die Gedenkstätte Ravensbrück laden zur Vortragsveranstaltung in den Kinosaal im Martin-Gropius-Bau ein.

Moderation: Dr. Insa Eschebach, Ravensbrück

Martin-Gropius-Bau Kinosaal
Niederkirchnerstr. 7
10963 Berlin-Kreuberg

Eintritt frei

Die Zeitschrift „NS Frauen Warte“ erschien erstmals am 1. Juli 1932. Sie wurde von der NSFrauenschaft herausgegeben und galt seit 1934 als „einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift“. Mit über 1,4 Millionen Exemplaren im Jahr 1939 war die „NS Frauen Warte“ die auflagenstärkste Frauenzeitschrift des NS-Regimes. Sie diente vor allem der Verbreitung des nationalsozialistischen Frauenbildes in Öffentlichkeit und Familie.

Hisako Kuwahara, 1953 in Tokyo geboren, ist Professorin an der Fakultät für Humanwissenschaften der Keiwa-Hochschule Niigata, Japan. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehört die „Neuere deutsche Literatur“. Zur Zeit arbeitet sie zum Thema „Internationaler Vergleich über Frauenvorstellungen und Geschlechtsverhältnisse im Zeitraum des Zweiten Weltkriegs“. In diesem Zusammenhang hat sie sich intensiv mit der Frauenzeitschrift „NS Frauen Warte“ auseinandergesetzt und hierzu mehrere Beiträge veröffentlicht, zuletzt Muttervorstellungen in der Frauenzeitschrift „NS Frauen Warte“ (jp.), in: Annual Report of Keiwa Liberal Arts Research Institute. No.6 (2008) und Von der Heimatfront bis zur Kriegsfront - Frauen in der Kriegshilfsdienst in der Frauenzeitschrift „NS Frauen Warte“ (jp.), in: Militarismus und Gender.Tokyo (Impact-Verlag, 2008).

Insa Eschebach, 1954 geboren, ist seit 2005 Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Sie hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Konzentrationslager sowie zur Rezeption der NS-Geschichte in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften vorgelegt. Insa Eschebach ist Mitglied im Internationalen Beirat der Stiftung Topographie des Terrors.

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Veranstaltungsort der Stiftung
Martin-Gropius-Bau Kinosaal