DVD, 35 Minuten, Deutschland 2007. Filmpräsentation und Diskussion mit den Regisseuren Barbara Kasper und Lothar Schuster
Der Film erzählt die Geschichte der jungen Jüdin Hella Hirsch, die 1933, mit 13 Jahren, den Kreis um den späteren Widerstandskämpfer Herbert Baum kennen lernte. Die Regisseure Barbara Kasper und Lothar Schuster zeigen, wie die jungen Menschen um Herbert Baum versuchten, „normal" zu leben, sich aber auch gegen den Nationalsozialismus wehrten, zum Teil mit spektakulären Aktionen wie dem Brandanschlag auf die Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“ im Berliner Lustgarten. Mit 21 Jahren wurde Hella Hirsch am 4. März 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet, zusammen mit acht anderen Angehörigen der Widerstandsgruppe.
„Hella Hirsch und ihre Freunde“ führt den Zuschauer an die Orte in und um Berlin, die für den Freundeskreis von Hella Hirsch bedeutsam waren. Dort stehen große Fotos aus ihrem Leben, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden. Es sind ruhige, lange Einstellungen, die Raum geben für die Tonebene. Die Töne, das sind zum Beispiel Fragmente aus Briefen, Tagebüchern, Interviews sowie Bruchstücke von Original-Tondokumenten, wie Propagandareden und Rundfunknachrichten.
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