Anlässlich der 23. Langen Nacht der Museen mit dem Thema „Schlösser, Parks und Gärten – das romantische Deutschland“ setzt sich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit der bewegten Geschichte des Denkmalgeländes auseinander.
Das heutige Gebiet zwischen Wilhelm- und Ebertstraße hatte bereits viele Gesichter. Mit spannenden Fotovorträgen, Gesprächen und einem Film werden die verschiedenen Nutzungen von preußischer Zeit bis heute beschrieben.
Thematisiert werden u. a. die Entwicklungsphasen der barocken Palaisgärten, der Ministergärten, die Zeit des Dritten Reiches, der „Todesstreifen“ sowie die Entstehung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.
20.00 Uhr – Vortrag
Prof. Dr. Laurenz Demps, Historiker
Geschichte des Geländes im 18./19. und Anfang des 20. Jahrhunderts
21.30 Uhr – Vortrag
Dietmar Arnold & Reiner Janick, Berliner Unterwelten e. V.
Geschichte des Geländes: Drittes Reich, Bunker, Berliner Mauer und heute
23.00 Uhr – Filmvorführung
„Peter Eisenman - Denkmal für die ermordeten Juden Europas“
Michael Blackwood begleitete den Architekten und sein Projekt von den Anfängen über die Entstehung bis hin zur Eröffnung am 10. Mai 2005.
Führungen
kostenlose Übersichtsführung zum Denkmal
19–24 Uhr, stündlich
Treffpunkt: Fahrstuhl Cora-Berliner-/Hannah-Arendt-Straße