Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Presseeinladung: „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte”

19.01.2012, 11 Uhr
im Deutschen Bundestag/Paul-Löbe-Haus
Ausstellungseröffnung
70 Jahre nach der Wannsee-Konferenz: Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte”

PRESSEEINLADUNG

70 Jahre nach der Wannsee-Konferenz
Eröffnung der neuen Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte”  im Deutschen Bundestag/Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1 in Berlin-Mitte am Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 11 Uhr.

Es sprechen:
•    Dr. h. c. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, MdB SPD
•    Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, MdB CDU
•    Marnix Krop, Botschafter des Königreichs der Niederlande
•    Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrums, Berlin
Ehrengäste: Jacqueline Sanders-van Maarsen und Dr. Albert Gomes de Mesquita, Schulfreunde Anne Franks, und Wim Kok, Aufsichtsratsvorsitzender des Anne Frank Hauses und ehemaliger Ministerpräsident der Niederlande, und Jugendliche aus 18 Ländern.

„70 Jahre nach der Wannsee-Konferenz zeigen die aktuellen Ereignisse in Deutschland, dass die nationalsozialistische Ideologie immer noch Quelle für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ist. Die neue Anne Frank-Ausstellung schlägt die Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.” Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrums, Berlin

Zur Ausstellung
Ausgehend von der Lebensgeschichte Anne Franks wendet sich die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte” erstmals direkt an Jugendliche heute mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung. Wer bin ich? Wer sind wir? Was kann ich bewirken? – die Ausstellung ermutigt zum Einsatz für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.

Die Ausstellung erzählt vom Mädchen Anne Frank, von ihrem Leben und ihrer Zeit: von den ersten Jahren in Frankfurt/Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten, über ihre Zeit in Amsterdam – glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck – bis zu den letzten schrecklichen sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. Es werden bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente präsentiert. Neu ist die intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Perspektiven von Helfenden, Täterinnen und Tätern, Zuschauenden und Opfern.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Ausstellungs- und Botschafterprojekts „Anne Frank und wir” entwickelt. Nach der Erstpräsentation wird sie als Wanderausstellung deutschlandweit zu sehen sein. Das Herzstück ist die aktive Arbeit Jugendlicher, beispielsweise im Peer-Education-Programm „Jugendliche begleiten Jugendliche” oder als Anne Frank-Botschafterinnen und -Botschafter.

Teilnahme: Die Platzkapazitäten zur offiziellen Ausstellungseröffnung sind begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach Einladung möglich.

Internationale Konferenz: Begleitend findet vom 19. bis 21. Januar 2012 eine internationale Konferenz in Berlin statt: „Engaging youth in learning about the Holocaust and Human Rights in the 21st century”. Ausgewählte Expertinnen, Experten und Jugendliche werden dort gemeinsam reflektieren wie Jugendliche am besten dazu angeregt werden können, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten und sich für Menschenrechte heute zu engagieren. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen! Informationen senden wir Ihnen gern zu.

Pressekontakt:
Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrums in Berlin: Mobil: +49 (0)175 584 72 57, E-Mail: heppener@annefrank.de
Janine Quandt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anne Frank Zentrum in Berlin: Tel. +49 (0)30 2888 656-41, E-Mail: quandt@annefrank.de

Im Internet: www.annefrank.de und www.annefrank.org/de