Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Richard Glazar. Flucht aus Treblinka. Erinnern als Vermächtnis.

18.01.2009, 11 Uhr
Film
Berichte über Verfolgung und Alltag im Nationalsozialismus, Teil 1

Der 1920 in Prag geborene Richard Glazar schildert, wie er sich nach dem deutschen Einmarsch in Böhmen zunächst als Landarbeiter versteckt hielt, bevor er schließlich doch den Nationalsozialisten in die Hände fiel. Nach der Deportation in das Ghetto Theresienstadt und einem Jahr im Konzentrationslager Treblinka gelang ihm die Flucht. Er gelangte nach Deutschland, wo er unter falscher Identität bis zum Kriegsende überlebte. Richard Glazar kehrte nach dem Studium in London und Paris wieder in die Tschechoslowakei zurück, emigrierte aber nach dem Zusammenbruch des „Prager Frühlings“ in die Schweiz.

Eine Dokumentation des Zentrums für Antisemitismusforschung. BRD. 1995. 52 Min.

Adresse
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Tel.: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail: info@gdw-berlin.de
Internet: www.gdw-berlin.de

Eintritt frei

U-Bahnhof Kurfürstenstraße (10 Minuten Fußweg)
U-/S-Bahnhof Potsdamer Platz (10 Minuten Fußweg)
Bus  M 29, Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand