Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Rundgang zu den Originalschauplätzen der Ausstellung "z.B. Bosch. Zwangsarbeit für eine Rüstungsfabrik in Kleinmachnow"

27.04.2008, 15 bis 16.30 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eine Führung zum ehemaligen Produktionsgelände der Dreilinden-Maschinenbau GmbH und zu den ehemaligen Zwangsarbeiterlagern in Kleinmachnow

Begleitend zur derzeit im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit präsentierten Ausstellung "z. B. Bosch. Zwangsarbeit für eine Rüstungsfabrik in Kleinmachnow" wird im Rahmen dieses Rundgangs zu den Originalschauplätzen geführt. Dazu gehören die noch vorhandenen Gebäude der Dreilinden-Maschinenbau-GmbH (DLMG), einer Tochtergesellschaft des
Bosch-Konzerns, und die Überreste der ehemaligen Zwangsarbeiterlager: die Pfeiler des Eingangsgebäudes des ehemaligen Barackengeländes, ein Splitterschutzgraben, verschiedene verschüttete Stollen und Bunker, verschüttete Kellerruinen, die heute unter einem Müllberg verborgen sind. In einem dieser Keller befand sich das KZ-Außenlager Kleinmachnow (gehörte zum KZ Sachsenhausen), in dem etwa 760 Polinnen untergebracht waren. Darüberhinaus führt der Rundgang zum "Ort der Erinnerung" mit zwei Gedenktafeln für die Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge.

Referent:
Dr. Rudolf E. Mach, Diplomlandwirt, Rentner, Hobbyhistoriker und Vorsitzender des Heimatvereins Kleinmachnow e. V. Rudolf Mach beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Dreilinden-Maschinenbau-GmbH und dem dortigen Zwangsarbeitseinsatz.

Treffpunkt:
Eingang zur Biologischen Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft (ehem. Eingangsgebäude der DLMG)
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow

Wegbeschreibung:
Mit dem Auto: Der Treffpunkt liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt "Kleinmachnow".
Mit der S-Bahn (S 1) bis S-Bahnhof Mexikoplatz oder mit der
U-Bahn (U 1) bis U-Bahnhof Krumme Lanke. Von dort weiter mit dem Bus 629 (Richtung Teltow) bis Haltestelle Heidefeld/HoheKiefer. Ca. 10 min Fußweg. Oder mit der S-Bahn (S 1) bis S-Bahnhof Wannsee. Von dort weiter mit dem Bus Nr. 620 (Richtung Teltow) bis Haltestelle Stahnsdorfer Damm/Autobahn. Ca. 5 min Fußweg.

    Adresse
    Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
    Britzer Straße 5
    12439 Berlin

    Tel.: 030/ 63 90 288 0
    Fax.: 030/ 63 90 288 29
    E-mail: schoeneweide@topographie.de
    Internet: http://www.topographie.de/user/zalager_sw.php
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
    Eintritt frei

    S-Bahnhof Berlin-Schöneweide, dann 10 Minuten Fußweg
    Bus 160 oder 167, Haltestelle Britzer Straße