Eine Führung zum ehemaligen Produktionsgelände der Dreilinden-Maschinenbau GmbH und zu den ehemaligen Zwangsarbeiterlagern in Kleinmachnow
Begleitend zur derzeit im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit präsentierten Ausstellung "z. B. Bosch. Zwangsarbeit für eine Rüstungsfabrik in Kleinmachnow" wird im Rahmen dieses Rundgangs zu den Originalschauplätzen geführt. Dazu gehören die noch vorhandenen Gebäude der Dreilinden-Maschinenbau-GmbH (DLMG), einer Tochtergesellschaft des
Bosch-Konzerns, und die Überreste der ehemaligen Zwangsarbeiterlager: die Pfeiler des Eingangsgebäudes des ehemaligen Barackengeländes, ein Splitterschutzgraben, verschiedene verschüttete Stollen und Bunker, verschüttete Kellerruinen, die heute unter einem Müllberg verborgen sind. In einem dieser Keller befand sich das KZ-Außenlager Kleinmachnow (gehörte zum KZ Sachsenhausen), in dem etwa 760 Polinnen untergebracht waren. Darüberhinaus führt der Rundgang zum "Ort der Erinnerung" mit zwei Gedenktafeln für die Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge.
Referent:
Dr. Rudolf E. Mach, Diplomlandwirt, Rentner, Hobbyhistoriker und Vorsitzender des Heimatvereins Kleinmachnow e. V. Rudolf Mach beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Dreilinden-Maschinenbau-GmbH und dem dortigen Zwangsarbeitseinsatz.
Treffpunkt:
Eingang zur Biologischen Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft (ehem. Eingangsgebäude der DLMG)
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow
Wegbeschreibung:
Mit dem Auto: Der Treffpunkt liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt "Kleinmachnow".
Mit der S-Bahn (S 1) bis S-Bahnhof Mexikoplatz oder mit der
U-Bahn (U 1) bis U-Bahnhof Krumme Lanke. Von dort weiter mit dem Bus 629 (Richtung Teltow) bis Haltestelle Heidefeld/HoheKiefer. Ca. 10 min Fußweg. Oder mit der S-Bahn (S 1) bis S-Bahnhof Wannsee. Von dort weiter mit dem Bus Nr. 620 (Richtung Teltow) bis Haltestelle Stahnsdorfer Damm/Autobahn. Ca. 5 min Fußweg.