Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Siegmund Weltlinger - Vom Holocaust-Überlebenden zum Stadtältesten von Berlin

25.05.2008, 14 Uhr
Führung

Siegmund Weltlinger (1886-1974), der nach dem Novemberpogrom 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert war, stellte sich nach der Entlassung in den Dienst der Jüdischen Gemeinde Berlin. Den Deportationen im Frühjahr 1943 entzog er sich, indem er in Berlin untertauchte. Nach 1945 beteiligte er sich am Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde Berlin und gehörte zu den Mitbegründern der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“. Als CDU-Mitglied gehörte er von 1957-1968 dem Abgeordnetenhaus von Berlin an. Der Titel eines Stadtältesten wurde ihm 1961 verliehen.

Die Führung mit der Historikerin Dr. Juliane Brauer beginnt am Hackeschen Markt in Berlin und endet in der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen.

Treffpunkt: Eingang Hackesche Höfe, Rosenthaler Straße 40/41, Berlin-Mitte

Um Anmeldung wird gebeten unter ohm@gedenkstaette-sachsenhausen.de oder per Fax unter 03301-810926

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22
16515 Oranienburg

Tel.: +49-03 30 1-20 02 00
Fax: +49-03 30 1-20 02 01
E-mail: info@gedenkstaette-sachsenhausen.de
Internet: www.gedenkstaette-sachsenhausen.de