Die Künstlerin Aliza Auerbach eröffnet die Ausstellung mit dem Vortrag: Survival and Memory
Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
30. August 2010 - 27. Januar 2011
Die israelische Fotografin Aliza Auerbach zeichnet in minimalistischer, sehr berührender Form das Schicksal Überlebender der Schoah fotografisch nach. Portraits von Geflohenen aus den verschiedenen Ländern Europas, die sich nach Israel retten konnten, werden von Fotos persönlicher Erinnerungsstücke begleitet. Ein gerahmtes Bildchen, ein kleiner Löffel, ein gesticktes Deckchen, ein Brief, Dinge, die aus dem Familienbesitz gerettet werden konnten. Den Abschluss jeder Fotoserie bildet ein aktuelles Familienfoto, drei Personen oder auch 120 Mitglieder einer "neuen", nach der Schoah gegründeten Familie.
Aliza Auerbach, 1940 in Haifa geboren, studierte von 1960 bis 1964 Philosophie und Religionsgeschichte an der Hebrew University Jerusalem. Sie begann Anfang der sechziger Jahre mit Portraitaufnahmen ihre fotografische Arbeit, als professionelle Fotografin ist sie seit 1972 tätig. Bis 1989 war sie als Standfotografin für internationale Filmproduktionen (u.a. für Gregory Peck, Richard Widmark, Oliver Reed, Roy Scheider und W. Friedkin) engagiert. Seit 1989 erschienen in Israel fünf Fotobände von ihr. Ausstellungen in New York, Berlin, Prag und Jerusalem zeigten ihr Werk. Sie wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet. Aliza Auerbach lebt in Jerusalem.
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Im Anschluß findet ein kleiner Empfang statt.
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Einladung