Öffnung des Videoarchivs und stündlich spannende Führungen für Besucher der Langen Nacht
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas nimmt die 25. Lange Nacht der Museen zum Anlass, das neue Videoarchiv der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zum ersten Mal können sich Besucher an diesem Tag Interviews mit Überlebenden des Holocaust im Ort der Information ansehen und die vielfältigen Recherche- und Anwendungsmöglichkeiten des Archivs kennen lernen. Einer der Interviewten ist der 1923 in Berlin-Spandau geborene Willi Frohwein, der die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt hat. Mit ihm finden zum Auftakt der Langen Nacht um 18 Uhr ein Zeitzeugengespräch und eine Diskussion statt, an der sich die Besucher beteiligen können.
Zusatzinformation
Programm zur 25. Langen Nacht der Museen:
18.00 Uhr – Zeitzeugengespräch mit Diskussion
»Die Bedeutung des Erzählens vom Holocaust«, Ingeburg Geißler, Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt, im Gespräch mit Dr. Daniel Baranowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung und Projektleiter des Videoarchivs
Treffpunkt: Veranstaltungsraum im Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
ab 19.30 Uhr stündlich Übersichtsführungen zum Denkmal (bis 23.30 Uhr)
Das Stelenfeld und die Ausstellung im Ort der Information stehen im Mittelpunkt der Führung. Die Referenten geben grundlegende Informationen zur Geschichte und zur Gestaltung des Denkmals.
Treffpunkt: Fahrstuhl Cora-Berliner-/Hannah-Arendt-Straße, 10117 Berlin
ab 20.00 Uhr – stündlich Führungen im Videoarchiv (bis 23 Uhr)
»Videointerviews – Zeugnisse des Überlebens«, Projektmitarbeiter stellen die Interviews vor und erläutern die Schwerpunkte des Videoarchivs
Treffpunkt: Lobby im Ort der Information (gegenüber der Rezeption), Eingang Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
Einlass zur Langen Nacht nur mit Ticket! Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die notwendigen Sicherheitskontrollen ein!