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SUMMARY:Ausgesperrt. Werke von Komponisten\, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden\, und Texte von Häftlingen des Zuchthauses Brandenburg
DESCRIPTION:Am Freitag\, 23. November 2018\, um 19.00 Uhr laden die Gedenkstätten Brandenburg an der Havel und das Brandenburger Theater zu einem Kammerkonzert ein. Das Programm stellt Komponisten vor\, deren Werke von den Nationalsozialisten als „entartete Musik“ verfemt wurden. Die „Brennabor Brass Connection“\, das Blechbläser-Quintett der Brandenburger Symphoniker\, spielt unter anderem Werke von Fritz Kreisler\, Karol Rathaus\, Witold Lutosławski\, Felix Mendelssohn-Bartholdy\, Paul Hindemith\, Dmitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky. \nZwischen den Musikstücken trägt der Brandenburger Schauspieler Stefan Drotleff unveröffentlichte Texte aus dem Archiv der Gedenkstätten vor\, die Inhaftierte des Zuchthauses Brandenburg-Görden während der Zeit des Nationalsozialismus verfassten. Gefangene hielten ihre Erlebnisse und Gedanken in geheimen Tagebüchern fest oder verfassten Gedichte. Zum Tode Verurteilte schrieben mit gefesselten Händen Abschiedsbriefe an ihre Familien. \nZwischen 1933 und 1945 führte die NS-Justiz im Zuchthaus Brandenburg-Görden einen unmenschlichen Strafvollzug durch\, der durch Hunger\, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen und eine nach rassistischen Kriterien abgestufte Behandlung gekennzeichnet war. Bis zu 60 Prozent der Inhaftierten waren politische Gefangene. Mit Kriegsbeginn kamen Verurteilte aus ganz Europa nach Brandenburg-Görden. Ab 1942 wurden mindestens 1.259 „Sicherungsverwahrte“\, Juden\, Sinti und Roma\, Russen\, Ukrainer und weitere Häftlinge zur „Vernichtung durch Arbeit“ in Konzentrationslager überstellt. In einer 1940 eingerichteten Hinrichtungsstätte wurden 2.032 Menschen aus ganz Europa von der NS-Justiz hingerichtet. \nSeit April 2018 informiert eine neue Dauerausstellung im ehemaligen Direktorenhaus der denkmalgeschützten Gefängnisanlage mit Fotos\, Dokumenten\, dreidimensionalen Objekten\, Häftlingsbiografien und zahlreichen Medienstationen über die Geschichte des Strafvollzuges von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart. Dabei stehen die NS-Zeit und die Zeit der DDR im Zentrum. \nIn Kooperation mit den Brandenburger Symphonikern und dem Brandenburger Theater
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LOCATION:Brandenburger Theater (Studiobühne)\, Grabenstraße 14\, Brandenburg an der Havel\, 14776
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