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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen.
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SUMMARY:Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah\, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n  \nAMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten und dritten Generation für die Weitergabe von Erinnerung und Erfahrung? Sehen sie dies überhaupt als ihre Aufgabe? Wie blicken sie auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft\, die Erinnerung wachzuhalten? \nPODIUMSGÄSTE \n\nAnita Haviv Horiner\, Netanja\, Israel\nEliezer Zavadsky\, Berlin\nYaar Harell\, Berlin\n\nMODERATION: Shelly Kupferberg\, Berlin \nAUSKLANG: Wir laden Sie im Anschluss zu einem Stehempfang ein. \nDER EINTRITT IST KOSTENLOS\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: info[at]centrumjudaicum.de
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LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Schulen im Nationalsozialismus als Orte der Propaganda?
DESCRIPTION:Didaktische Ansätze für eine Auseinandersetzung mit Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda und Widerstand: Lehrkräftefortbildung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\n\n\n\n\nDie Fortbildung nimmt für das Abiturschwerpunktthema NS-Propaganda die Rolle der Schulen während des Nationalsozialismus in den Blick. Welche Funktionen erfüllten diese in der Verbreitung der NS-Ideologie? Welche Handlungsspielräume hatten Lernende und Lehrende\, um gegen Propaganda und Ausgrenzung vorzugehen? Anhand historischer Materialien werden konkrete Ansätze für den Unterricht erarbeitet. Bestandteil der Fortbildung ist außerdem eine Schwerpunkt-Führung durch die Dauerausstellung “Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden”. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen. \nDie Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte\, die das Thema Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren. \nAnmeldungen (bitte mit Angabe Ihrer Schule und Ihrer Funktion oder Fächer) sowie Rückfragen an unsere Kollegin Madlen Seidel per Mail: seidel[at]ghwk.de \n\nDonnerstag\, 17. September 2026 \nProgramm: \n9:30 – 9:45 Uhr – Begrüßung und Einführung in den Tag \n9:45 – 10:15 Uhr – Austausch: Assoziationen & Erfahrungen zum Themenbereich Schule während des Nationalsozialismus \n10:15 – 11:00 Uhr – Fachlicher Input: Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda & Widerstand \n 11:00 – 11:20 Uhr – Kaffeepause  \n11:20 – 12:20 Uhr – Besuch der Dauerausstellung mit didaktischen und ideologiekritischen Reflexionen \n12:20 – 13:15 Uhr – Mittagspause  \n13:15 – 14:45 Uhr – In Kleingruppen: Diskussion & Didaktisierung konkreter historischer Materialien für den Unterricht \n14:45 – 15:10 Uhr – Kaffeepause  \n15:10 – 15:50 Uhr – Präsentation & Reflexion der Ansätze \n15:50 – 16:00 Uhr Zusammenfassung & Tagesevaluation \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Pädagogik im Kontext von Ideologie und Verbrechen  Die Mitarbeit der Lehrkräfte im NS-System und die Schwierigkeiten der Entnazifizierung – ein Beitrag\nvon Dr. Saskia Müller in unserem Newsletter IV/2025
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SUMMARY:Tagung: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Die Tagung „Inklusiv und Ideologiekritisch?“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin findet in Kooperation mit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. \nGedenkstättenpädagogik steht vor einer doppelten Anforderung: Sie soll ideologiekritisch arbeiten — Antisemitismus (und andere Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) benennen\, Entmenschlichung dekonstruieren\, Täter*innen-Perspektiven analysieren — und gleichzeitig für möglichst viele Menschen zugänglich sein\, unabhängig von Vorwissen\, Sprachkompetenz oder schulischer Bildung. Leichte Sprache\, barrierefreie Gestaltung und diversitätssensible Formate sind dabei längst keine Randthemen mehr\, sondern Teil des pädagogischen Selbstverständnisses vieler Einrichtungen. \nAber was geschieht mit einem ideologiekritischen Argument\, wenn es vereinfacht wird? Registrieren Besucher*innen den Unterschied zwischen einer Aussage\, die Antisemitismus beschreibt\, und einer\, die ihn analysiert und dekonstruiert? Führt sprachliche Reduktion zu tieferem Verstehen — oder erzeugt sie vor allem Zustimmung ohne Erkenntnis? \nDie Fachtagung “Inklusiv und Ideologiekritisch?” in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin (In den Ministergärten 10) nimmt diese Spannung ernst und macht sie zum Gegenstand. Sie bringt Theorie und Praxis ins Gespräch: Sprachwissenschaftliche und ideologietheoretische Perspektiven treffen auf konkrete Erfahrungen aus Ausstellungen\, Schulprogrammen und digitalen Formaten. Empirische Befunde zur Rezeption von Gedenkstättenangeboten werden ebenso verhandelt wie die Frage\, was multimodale Vermittlung — Podcast\, Audiodeskription\, Ausstellungsgestaltung — für den ideologiekritischen Anspruch bedeutet. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 11. September 2026 über das Onlineformular der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.  \nFür die Teilnahme wird ein Beitrag von 85 Euro (ermäßigt 45 Euro) erhoben\, darin enthalten sind auch Getränke und Speisen. Für Rückfragen zur Anmeldung wenden Sie sich gern an info@stiftung-ng.de. \nDiese Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n\nPROGRAMM\n\n17. September 2026 | 11.30 bis 20.30 Uhr \n\n11.30 Uhr Anmeldung / Empfang (mit Mittagsimbiss) \nMarkt der Möglichkeiten \n13.00 Uhr Ping Pong (Begrüßung und inhaltlicher Einstieg) \nWarum ist Design für Alle wichtig?\nDr. Elke Gryglewski\, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen \nWarum ist Ideologiekritik wichtig?\nDeborah Hartmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nIdeologie und Dekonstruktion \n14.00 Uhr Ideologie definieren: Was meinen wir\, wenn wir Ideologie sagen? Zur Funktion des Begriffs in der Gedenkstättenpädagogik\nCharlotte Trottier\, Gedenkstätte Bergen-Belsen \n14.30 Uhr Ideologie kritisieren: Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit politischer Bildung (Antisemitismuskritik als Fallbeispiel)\nDr. Tom Uhlig\, Hochschule RheinMain \n15.00 Uhr Ideologiekritik übersetzen: Was geht beim Vereinfachen verloren? Oder: Die Bedeutung der Komplexitätsreduktion\nProf. Dr. Martin Lücke\, FU Berlin \n15.30 Uhr Kaffeepause \n16.00 Uhr Praxisbeispiel: Erinnerungsort Ihnestraße der FU Berlin. Dekonstruktion von Entmenschlichung & Visualisierung von Opfern und Täter*innen\nDr. Manuela Bauche und Marion Reis \n16.45 Uhr Textwerkstatt: Besprechen mitgebrachter Skripte / Ausstellungstexte \n18.00 Uhr Pause mit Abendessen \n19.00 Uhr Podiumsgespräch: Ideologiekritik (nieder-schwellig) vermitteln \n20.30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungstages \n\n18. September 2026 | 9.00 bis 15.00 Uhr \n\nAb 9.00 Uhr Check-In \nVisuelle Übersetzungen: Infografiken und Piktogramme \n09.30 Uhr Mut zur Komplexität\nProf. Dr. Jona Piehl\, HTW Berlin (Kommunikationsdesign) \n10.10 Uhr Piktogramme und Ausstellung\nDr. Anne-Christine Hamel\, Gedenkstätte Buchenwald \n10.45 Uhr Kaffeepause \n11.15 Uhr Praxisgespräche 1 bis 6 (siehe unten) \n12.45 Uhr Mittagspause \n13.45 Uhr Unter uns. Zum Verständnis von Inklusion und Ideologiekritik unter Gedenkstättenpädagog*innen: Einblicke in ein laufendes Forschungsprojekt\nDr. Freya Kurek\, Universität zu Köln \n14.30 Uhr Tagungskommentar\nDr. Nikolas Lelle\, Amadeu Antonio Stiftung \n14.50 Uhr Verabschiedung\nDr. Elke Gryglewski und Deborah Hartmann \n15.00 Uhr Ende der Veranstaltung \n\nPraxisgespräche \n1 Ausstellung \nAnne Frank Zentrum\nNS-Dokumentationszentrum Köln\nVilla ten Hompel \n2 inklusive Tandemführungen (und Begleitmaterialien) \nTopographie des Terrors\nGedenkstätte Brandenburg a. d. H. \n3 Pädagogische Formate \nKZ-Gedenkstätte Mauthausen/Melk\nBlindenwerkstatt Otto Weidt\nHanna Steinbach (TU Berlin) \n4 Podcast \nErinnerungs-Ding\nEinfach hören! (Lebenshilfe Berlin) \n5 Umgang mit Täter*innendokumenten \nGedenkstätte Bergen-Belsen\nGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n6 Kurzvideos/TikTok \nAn allem Schuld – Bildung im Widerspruch (angefragt)\nGedenkstätte Neuengamme (angefragt)\nGedenkstätte Bergen-Belsen
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LOCATION:Niedersächsische Landesvertretung\, In den Ministergärten 10\, 10117 Berlin
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SUMMARY:Schreibt KI Geschichte?
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung\nEine Tagung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, in Zusammenarbeit mit dem DAAD Center for German Studies at the Hebrew University of Jerusalem und kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin \n  \n\n\n\n\n\n\nSeit der Veröffentlichung des KI-Chatbots “ChatGPT” im November 2022 reißt die Debatte über Künstliche Intelligenz nicht ab. Die auf Grundlage statistischer Datenanalysen und wahrscheinlichkeitsbasierter Berechnungen erzeugten Muster\, Texte und Bilder berühren immer stärker genuine Arbeitsfelder der Erforschung und Vermittlung von Geschichte. Umso drängender ist die Auseinandersetzung mit Verfahren der generativen und analytischen KI. \nVor diesem Hintergrund setzen sich inzwischen vermehrt Gedenkstätten und Einrichtungen der historisch-politischen Bildung mit den Folgen dieser Technologien auseinander. Im Januar 2026 veröffentlichten über 30 Gedenkstätten eine gemeinsame Erklärung. Darin wiesen sie auf die stetige Zunahme gefälschter\, KI-generierter Bilder zu Holocaust und NS-Verbrechen hin und forderten zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen solche Formen einer “Fake History” auf. \nDie kritische Auseinandersetzung mit KI für Forschungs- und Bildungszwecke\, insbesondere in Bezug auf Holocaust und Nationalsozialismus\, ist jedoch nicht neu. Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt sich eine digitale Holocaustforschung\, die KI-gestützte Verfahren zur Analyse\, Erschließung und Visualisierung digitalisierter Quellenbestände erprobt. Auch die seit Mitte der 2010er Jahre kontrovers diskutierten Interaktionen mit meist holografierten Überlebenden-Biografien beruhen bereits auf KI-gestützter Spracherkennung. \nDie Tagung verfolgt das Ziel\, technologische Perspektiven\, historische Forschung\, didaktische Überlegungen und ethische Fragen miteinander zu verbinden. KI-Anwendungen sollen kritisch reflektiert und zugleich für die historisch-politische Bildungspraxis produktiv gemacht werden: Können Sprachmodelle und andere KI-Verfahren helfen\, Geschichte(n) zugänglich zu machen? Können automatisierte Sprach- und Bilderkennung Vergessenes oder Verdrängtes sichtbar machen? Wie können dabei die Transparenz von Datenbasis und Algorithmen sowie die Integrität historischer Quellen bewahrt werden? Welche Rolle spielen KI-Verfahren bei Manipulation oder Fälschung und welche beim Nachweis derselben? \nMit der Diskussion dieser Fragen sollen fundiertes Fachwissen vermittelt\, aktuelle KI-Anwendungen kritisch eingeordnet und Perspektiven für eine verantwortungsvolle Nutzung – oder den bewussten Verzicht auf deren Einsatz – in der historisch-politischen Bildung entwickelt werden\, um\, gemeinsam mit den Lernenden\, Autor*innen unserer Geschichte(n) zu bleiben. \n\n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.\n\n\nProgramm: \nMittwoch\, 17. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n9. 30 Uhr: Ankunft und Empfang \n10.00 Uhr: Grußworte \n\nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem\nAnnette Kleffel & Silvia Faulstich | Technologiestiftung Berlin\, kulturBdigital\nBernd Körte-Braun | GHWK\nN. N. | Alfred Landecker Foundation\, Berlin\n\n10.30 Uhr: Keynote und Diskussion \nDie Felder der Künstlichen Intelligenz: Analytische vs. Generative KI \nProf. Dr. Felix Stalder | Zürcher Hochschule der Künste \n11.15 Uhr: Panelgespräch \nBewahren\, Erschließen\, Überliefern – KI in (digitalen) Archiven \nModeration: Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem \n\nDigitale Überlieferung (jüdischer) Geschichte \nDr. Anna Menny | Institut für die Geschichte der deutschen Juden\, Hamburg\nKI und kulturelles Erbe \nClemens Neudecker | Staatsbibliothek zu Berlin\nDigitale Quellenkritik \nDr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin\nOral-History.Digital\nVerena Lucia Nägel | Freie Universität Berlin\n\n12.45 Uhr: Mittagspause \n14.00 Uhr: Workshops \nOrdnen\, Lesen\, Interpretieren – KI als Werkzeug historischer Analyse \n\nEinführung in KI-Technologien\, Open-Source Sprachmodelle und Prompt-Engineering (am eigenen Tablet oder Handy)\nGordon Dyballa | Berliner Hochschule für Technik\nAuf dem Weg zu kultur- und kontextbewussten KI-Modellen: Zum Umgang mit KI und kulturellem Erbe an der Stabi Berlin\nClemens Neudecker\, Dr. Jörg Lehmann & Dr. Kai Labusch | Staatsbibliothek zu Berlin\nDas Projektvorhaben „Mirrorial“: KI als Reflexionsraum zu unbewussten Biases in der Vermittlung von NS und Shoah\nDeborah Hartmann & Aya Zarfati | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.15 Uhr: Impuls \nKlassifizieren\, Identifizieren\, Verifizieren – KI und das Sichtbarmachen von Geschichte \nDr. Ingo Zechner | Ludwig Boltzmann Institute for Digital History\, Wien \n16.45 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Xenia Kitaeva | digiS\, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin\nRaum 2\nModeration: Aya Zarfati | GHWK\nRaum 3\nModeration: Raul Clermont | GHWK\n\n17.45 Uhr: Ende des ersten Veranstaltungstages \n  \nDonnerstag\, 18. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n10.00 Uhr: Impuls \nWenn das Aleph fehlt – Algorithmische Muster\, KI-generierte Bilder und digitale Avatare  \nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem \n10.45 Uhr: Panelgespräch \nFake\, Fact and Act – Glaubwürdigkeit und Wahrheit im Zeitalter von KI \nModeration: Clara Mansfeld | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen \n\nKI-generierte Holocaust-Bilder \nDr. Iris Groscheck | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen\nFakeXplain: KI-gestützte Desinformationserkennung \nDr. Vera Schmitt | TU Berlin\nKI und Recht\nDr. Lisa Käde | JBViniol\, Berlin\n\n12.15 Uhr: Mittagspause \n13.30 Uhr: Lightning Talks \nStimmen\, Bilder\, Räume – alles echt hier? – KI in der Erinnerungskultur \nModeration: Deborah Hartmann | GHWK \n\nInteraktive Biografie\nHeike Catherina Mertens | Margot Friedländer Stiftung\, Berlin\nGenerierte Erinnerung?\nProf. Dr. Björn Stockleben | Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF\nHolo-Voices – Stimmen für die Ewigkeit\nRuth-Anne Damm | ZWEITZEUGEN e.V.\, Essen\n\n14.30 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Annette Kleffel | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 2\nModeration: Silvia Faulstich | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 3\nModeration: Dr. Matthias Haß | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.00 Uhr: Panelgespräch \nWer schreibt Geschichte? – Historisches Lernen mit oder ohne KI  \nModeration: Dr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin \n\nKI-Bilder und Geschichtlichkeit (generic pastness) \nProf. Dr. Roland Meyer | Universität Zürich\nKI in der Geschichtsdidaktik (Unterricht und Gedenkstätten) \nAnja Neubert | Universität Leipzig\nKI-Avatare in der historisch-politischen Bildung \nSteffen Jost | Jüdisches Museum Berlin\n\n17.30 Uhr: Kommentare & Feedback \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Veranstaltung  als PDF zum Download  (PDF\, 905 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Mittwoch\, 17. Juni 2026\, 9.30 – 17.45 Uhr\, und Donnerstag\, 18. Juni 2026\, 10.00 – 18.00 Uhr \n\nWie? \n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.
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DESCRIPTION:Nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 nahmen antisemitische Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit deutlich zu. Im Fokus standen dabei auch Schulen\, Universitäten und Theater ebenso wie Film und  Clubkultur. Für UNSAFE SPACES haben sich Deborah Hartmann und Jakob Müller von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz auf den Weg gemacht\, um über Antisemitismus an Bildungs- und Kulturorten zu sprechen: mit sechzehn Gesprächspartner*innen\, die als Betroffene\, Expert*innen und Verantwortliche berichten. \nAnlässlich der Veröffentlichung von UNSAFE SPACES holen wir einige der Gesprächspartner*innen noch einmal auf die Bühne. \n\nWir sprechen mit\n\nJoel Ben-Joseph\, der an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert\,\nNora vom Club ://about blank\,\nder Filmwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg\nsowie dem Berliner Lehrer Mehmet Can.\n\nAußerdem zu hören sind\n\neine szenische Lesung des Instituts für Neue Soziale Plastik zu Antisemitismus an Gedenkstätten\,\nAusschnitte aus dem Podcast\nsowie ein Werkstattgespräch mit dem Team von Studio Jot.\n\n\nEine Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Der Podcast wird gefördert aus Mitteln des Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \n\n\n\n\nWo?Club und Kulturzentrum ://about blank \nMarkgrafendamm 24c\, 10245 Berlin \n\nWann?Donnerstag\, 26. Februar 2026\, 18:30 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, herzlich willkommen – Anmeldung erforderlich\, hier über unser Online-Formular
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SUMMARY:Erinnern als Staatsräson?
DESCRIPTION:Jerusalem\, 2008: Angela Merkel tritt als erste Regierungschefin der Bundesrepublik ans Redepult der Knesset – und spricht auf Deutsch. Ein Satz wird besonders nachhallen\, und das bis heute: “Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes.” \nSeitdem ist der Begriff der Staatsräson vielfach aufgegriffen\, zugespitzt und aufgeladen worden. Irgendwann verschwand das Wörtchen “Teil”\, und heute sind sich Apologet*innen wie Kritiker*innen des Konzepts zumindest darin einig\, dass das Gedenken an die Shoah und das Eintreten für die Sicherheit des Staates Israel ein nicht verhandelbares Prinzip deutscher Politik sei. Aber ist das wirklich so? \nDarf man in Deutschland wegen des Holocaust Israel nicht kritisieren? Sind Gedenkstätten und Erinnerungsorte Teil der sogenannten Staatsräson? In welchem Spannungsfeld befinden sich Akteur*innen aus diesem Feld aktuell? \nWelche Rolle kann das Erinnern an die Shoah für ein gesellschaftliches Selbstverständnis haben\, wenn es auch zum Spielball politischer Konflikte\, Anklagen und historisch fragwürdiger Vergleiche gemacht wird? Gibt es in dieser Debatte noch die Bereitschaft\, jüdische und israelische Perspektiven auf die Shoah und ihre Bedeutung für die Gegenwart – vor allem nach dem 7. Oktober – wahrzunehmen? \nAm 84. Jahrestag der “Wannsee-Konferenz” stellen wir uns daher der Frage\, welche Rolle die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen im Selbstverständnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft spielt – und wie sie die Haltung gegenüber Israel heute prägt. \nIn zwei Gesprächsrunden wird dieses Spannungsfeld beleuchtet: \n\nAuf dem ersten Panel Erinnern als Staatsräson? tauschen sich hierzu Jacob Eder\, Christian Heldt\, Anne Rethmann\, Ronen Steinke und Mascha Wilke aus.\nAuf dem zweiten Panel Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober diskutieren Ayelet Gundar-Goshen\, Michel Kichka und Yaron Tzur über die israelische Erinnerungskultur in der Gegenwart.\n\nModeriert wird die Veranstaltung von Gisela Dachs.  \nMit der Veranstaltung möchten wir ein Gespräch anstoßen\, das bislang im Gedenkstättenbereich nur selten öffentlich geführt wurde. \n\nProgramm: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr  \n15.30 Uhr: Ankommen \n16.00 Uhr: Begrüßung und Einführung – Deborah Hartmann | GHWK \n16.15 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n16.30 Uhr: Erinnern als Staatsräson? – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nProf. Dr. Jacob Eder | Barenboim-Said Akademie \n\n\nChristian Heldt | Auswärtiges Amt \n\n\nDr. Anne Rethmann | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nDr. Ronen Steinke | Jurist und Autor \n\n\nMascha Wilke | Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft \n\n\n18.00 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n18.15 Uhr: Pause & Empfang \n19.00 Uhr: Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nAyelet Gundar-Goshen | Autorin \n\n\nMichel Kichka | Cartoonist \n\n\nYaron Tzur | Ghetto Fighters‘ House Museum \n\n\n20.30 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n  \nDirekt zur Anmeldung: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Mehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \nTreffpunkt: im Haupthaus am Empfang \n\nWann?13. Dezember 2025\, 13 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen!
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SUMMARY:Tagung: "Ami go home"? Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945
DESCRIPTION:“Ami go home” – kaum eine Parole ist derart häufig antiamerikanisch aufgeladen. Im Deutschland der Nachkriegszeit steht sie nicht nur für politische Ablehnung und kulturelle Projektionen\, sondern auch für ein oft ressentimentgeladenes Spannungsfeld\, in dem sich komplexe Deutungskämpfe um Geschichte\, Demokratie und Schuld abspielen. \nDie zweitägige Tagung nimmt diese Parole als Ausgangspunkt\, um das Verhältnis von Geschichtsrevisionismus\, Antiamerikanismus und Erinnerungskultur in Deutschland zu beleuchten. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie prägten deutsch-amerikanische Begegnungen ab 1945 historische Selbstbilder – und wie wirken sie bis heute in politischen Narrativen und gesellschaftlichen Debatten nach? \nAm ersten Tag steht das Jahr 1945 als erinnerungskultureller Wendepunkt im Fokus: Wie blickten US-Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere wie die Ritchie Boys auf das besiegte Deutschland? Welche Amerikabilder wirkten im NS-Staat – und welche davon überlebten das Kriegsende? Was bedeutete Reeducation als politische Strategie und kulturelle Intervention? \nDer zweite Tag richtet den Blick auf die Gegenwart: Wie äußert sich Antiamerikanismus heute – in politischen Diskursen\, in populären Narrativen oder als Teil revisionistischer Strategien? Wo verläuft die Grenze zwischen sachbezogener Kritik und Ressentiment? Wo überschneiden sich Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus? \nWie kann eine demokratische\, pluralistische Erinnerungskultur darauf reagieren – pädagogisch\, künstlerisch\, politisch? \n\nProgramm \n(Tagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.) \n\nDienstag\, 25. November 2025 \n14.00 Uhr: Begrüßung und Einführung\nDeborah Hartmann und Judith Alberth | GHWK \n14.30 Uhr: Keynote (Englisch): What Americans Get Wrong About Liberation – and Why This Matters Today.\nProf. Dr. William Hitchcock | University of Virginia \n15.00 Uhr: Kaffeepause \n15.45 Uhr: Publikumsumfrage: Assoziationen und Erwartungen \n16.15 Uhr: Panelgespräch: Spiegel Amerika: Zwischen Begegnung\, Besatzung und Reeducation \nWie blickten amerikanische Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere 1945 auf Deutschland – und welches Amerika-Bild haben die Deutschen? Wie prägten sich die deutsch-amerikanischen Begegnungen 1945 gegenseitig und welche Auswirkungen hatten diese frühen Interaktionen auf das gegenseitige Geschichts- und Identitätsverständnis? Inwieweit gelang es der US-amerikanischen Reeducation-Politik ihre Vorstellung einer Re-Education und einer damit einhergehenden Re-Orientation der deutschen Gesellschaft um zu setzten?  \nModeration: Florian Weiß | AlliiertenMuseum\nDr. Dirk Braunstein | Institut für Sozialforschung\nDr. Maren Roth | Ludwig-Maximilians-Universität München\nDr. Tobias Jaecker | Journalist und Autor \n18.00 Uhr: Ausklang in der Cafeteria \n19.00 Uhr: Ende des ersten Tages \n\nMittwoch\, 26. November 2025 \n10.00 Uhr: Keynote: Von “Charakterwäsche” bis “Vogelschiss” – Bestimmungsprobleme und Bestimmungsmöglichkeiten von Geschichtsrevisionismus\nJun. Prof. Dr. Heike Bormuth | Eberhard Karls Universität Tübingen \n10.30 Uhr: Panelgespräch: Antiamerikanismus als Erinnerungsabwehr? \nWie funktioniert Antiamerikanismus als Strategie der Erinnerungsabwehr – und welche politischen\, ideologischen und gesellschaftlichen Linien verbinden sich in dieser Haltung bis heute? Wie lässt sich Antiamerikanismus als Phänomen empirisch fassen? Welche Ausprägungen erfuhr er in den letzten Jahrzehnten in Deutschland? Und welche Verbindungen zum Antisemitismus liegen nahe? Wo verläuft die Trennlinie zwischen sachbezogener Kritik und emotionalem\, irrationalem Ressentiment? Antiamerikanismus als Querfront-Ideologie zweier Lager? \nModeration: Martin Langebach | Bundeszentrale für politische Bildung\nDr. Michael Frey | Historiker und Autor\nTanja Dückers | Schriftstellerin\, Literaturwissenschaftlerin\, Publizistin\nDr. Dominik Rigoll | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n12.30 Uhr: Mittagspause\nOptional: Führung durch die Ausstellung “On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee” \n14.00 Uhr: Praxisbeispiele: Methoden zum Umgang mit revisionistischen Narrativen und Angriffen – Kleingruppen moderiert von:\nJakob Schergaut | Geschichte statt Mythen\nLena Senoner | Widen the Circle\nJulia Barrios | WAHRvergangenHEIT \n16.00 Uhr: Kaffeepause \n16.45 Uhr: Abschlussvortrag und Diskussion: NS-Erinnerungsorte als umkämpfte Räume – Potenziale und Herausforderungen partizipativer Erinnerungskultur(en) am Beispiel der Dokumentation Obersalzberg\nJulia Gilfert | Universität Würzburg \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee  Besuchen Sie bei der Tagung unsere Ausstellung zum Ritchie Boy Fritz Traugott\, mehr Infos hier. \n  Tagungsprogramm als PDF – „Ami go home“?  Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945  (PDF\, 3\,10 MB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Dienstag\, 25. November\, 14.00 Uhr\, bis Mittwoch\, 26. November 2025\, 18.00 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, inklusive Verpflegung \nAnmeldung erforderlich: hier über unser Online-Formular \nTagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.
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SUMMARY:Wie umgehen mit antisemitischen Darstellungen und Narrativen in Ausstellungen? Praxisbeispiele aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit
DESCRIPTION:  \n+++ Die Veranstaltung ist fast ausgebucht – für gegebenenfalls noch freie Plätze mailen Sie bitte an unsere Kollegin Verena Bunkus: bunkus[at]ghwk.de +++ \n\nIm Rahmen der Veranstaltung lernen die Teilnehmenden die Ausstellungen des Jüdischen Museums Berlin und des Anne-Frank-Zentrums kennen\, die mit unterschiedlichen Zugängen die Themen Antisemitismus und jüdische Lebenswelten in der Gegenwart aufgreifen. Die Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung\, die vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung im Rahmen der Zusammenarbeit des Kompetenznetzwerks Antisemitismus entwickelt wurden\, thematisieren anschließend daran weiterführende Herausforderungen und Ansatzpunkte der Bearbeitung von Antisemitismus. \nDas Jüdische Museum Berlin versteht sich als Museum für deutsch-jüdische Geschichte von den Anfängen bis heute\, es wird aber schon durch seine Architektur von Daniel Libeskind als begehbare Holocaust-Skulptur wahrgenommen. Die 2020 eröffnete neue Dauerausstellung räumt Verfolgung und Vernichtung vor allem der deutschen Juden mehr Raum ein als bisher. Allerdings wird versucht\, soweit möglich\, aus jüdischen Perspektiven zu erzählen. Das Museum versteht sich auch nicht als Antisemitismus-Museum: die Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist sehr gegenwartsbezogen und abgegrenzt von der Ausstellungserzählung. Diese Ansätze wollen wir uns ansehen und gemeinsam diskutieren. \nDie Dauerausstellung des Anne-Frank-Zentrums richtet sich insbesondere an Jugendliche und erzählt Anne Franks Lebensgeschichte im Kontext der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. Die Ausstellung stellt einen expliziten Bezug zur Gegenwart her und thematisiert aktuelle Formen des Antisemitismus. \nFür Essen und Trinken wird vor Ort gesorgt. \n\nProgramm:  \nMontag\, 17. November\, 10.00-16.30 Uhr \n\n10.00 – 12.30 Uhr  Sichtbarmachung jüdischer Perspektiven: Rundgang durch die Dauerausstellung anschließendes Gespräch\nN.N.\, Jüdisches Museum Berlin  \n12.30 – 13.30 Uhr  Mittagspause \n13.30 – 14.00 Uhr Fahrt ins Anne-Frank-Zentrum  \n14.00 – 15.00 Uhr Antisemitismus ausstellen und besprechen: Besuch der Ausstellung »Alles über Anne«\nVerena Haug\, Anne-Frank-Zentrum  \n15:00 – 16:00 Input zu den Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung\nFranziska Göpner\, Anne-Frank-Zentrum \n16.00 – 16.30 Abschluss und Ausblick \n\nDiese Veranstaltung findet im Rahmen unserer EU-geförderten Veranstaltungen der Reihe “Antisemitismus als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung” statt.
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SUMMARY:"Die Aufseherinnen-Uniform"
DESCRIPTION:Podiumsgespräch im Rahmen des Projekts „Maschinen dröhnen\, Nadel schleppt den Faden\, scharfes Messer glänzt\, schneidet entzwei und sticht“ von Dominique Hurth mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: Die KZ-Aufseherinnen-Uniform aus historischer\, sozialer\, kuratorischer und restauratorischer Perspektive \nMit einer Beschreibung einer lauten und rasenden Umgebung zeichnet Halina Golczowa ein komplexes Bild des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück in ihrem Gedicht “Die Nachtschicht” von 1942/43. Eine phrenetische Bewegung von Arbeiterinnen\, der Maschinerie und Nähmaterialien ist der Hintergrund\, wogegen die Dichterin und ehemalige Zwangsarbeiterin die Bedingung des tiefgreifenden Einsatzes des Mörderapparats von Nazismus begreift. \nIn der Weberei im ehemaligen “Industriehof” der Gedenkstätte präsentiert Dominique Hurth eine künstlerische Intervention\, die nach einem Auszug des Gedichtes von Golczowa betitelt wird. Dabei untersucht die Künstlerin die bisher historisch kaum erforschte Textilgeschichte des Frauen-Konzentrationslagers. \nDie einzelnen Elemente des Begleitprogramms werden die Impulse für einen interdisziplinären Austausch zwischen Eingeladenen und der Künstlerin in unterschiedlichen Formaten wie Vorträgen\, offenen Gesprächsrunden und Referendariaten gestalten. \nIm Rahmen dieser Abendveranstaltung wird aus historischer\, kuratorischer und restauratorischer Perspektive über die Aufseherinnen-Uniform gesprochen\, was an ihr fasziniert und wie sie zu unserem heutigen Bild von KZ-Aufseherinnen beiträgt. Dabei geht es auch um Fälschungen dieser Uniform und wie diese erkannt werden können. \nEin Podiumsgespräch mit: \n\nSusanne Buch\, Textilrestauratorin\nDr. Simone Erpel\, Historikerin\nDominque Hurth\, Künstlerin\n\nKostenfrei\, herzlichen willkommen. Wir bitten Sie um Anmeldung über unser Online-Formular! \n 
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SUMMARY:Buchvorstellung: Polnische Bürgermeister und der Holocaust
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Grzegorz Rossolinski-Liebe: „Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung\, Verwaltung und Kollaboration“ \n  \nGrzegorz Rossoliński-Liebe\, Historiker an der Freien Universität Berlin\, wurde international bekannt durch seine Biografie des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera: The Life and Afterlife of a Ukrainian Nationalist: Fascism\, Genocide\, and Cult (2014). Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erschien 2024 unter dem Titel Stepan Bandera. Leben und Kult im Wallstein-Verlag auf Deutsch. \nAm 29. September\, 17:30 Uhr\, stellt Rossoliński-Liebe bei uns sein neues Werk vor: Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung\, Verwaltung und Kollaboration. \nIm von den Deutschen besetzten Generalgouvernement waren die Bürgermeister die höchsten polnischen Verwaltungsbeamten. Sie agierten zwischen der nationalsozialistischen Besatzungsmacht und der polnischen Zivilbevölkerung. In dieser Rolle wurden sie mit dem Holocaust konfrontiert\, bei dem im Generalgouvernement über zwei Millionen Jüdinnen und Juden aus Polen und anderen europäischen Ländern ermordet wurden. Ihre Reaktionen reichten von aktiver Beteiligung an den Verbrechen bis hin zu Versuchen\, Menschen im eigenen Einflussbereich zu helfen. \nBereits im vergangenen Jahr sprach Rossoliński-Liebe in unserem englischsprachigen Podcast mit Judith Alberth und Jakob Müller über seine Forschung – noch vor der Veröffentlichung des Buches. \nhttps://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/23
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SUMMARY:NS-Propaganda als didaktische Herausforderung
DESCRIPTION:Antisemitismuskritische Ansätze für die Auseinandersetzung mit NS-Propaganda im Unterricht – Lehrkräftefortbildung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZu dieser Fortbildung laden wir herzlich die Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen ein und auch alle anderen Lehrkräfte\, die mit und zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust arbeiten. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen.  \nIhre Anmeldungen (und auch Rückfragen) nimmt bis zum 11. September 2025 unsere Kollegin Madlen Seidel per Mail entgegen: seidel[at]ghwk.de \n  \nProgramm \n9:30 – 9:40 Uhr – Begrüßung und Einführung in den Tag \n9:40 – 10:15 Uhr – Selbstreflexion und Erfahrungsaustausch: Welche Bilder und Zugänge verbinde ich mit NS-Propaganda? \n10:15 – 10:30 Uhr – Input: NS-Propaganda und antisemitische Motive \n\n10:30 – 10:45 Uhr – Kaffeepause \n\n10:45 – 12:00 Uhr – Rundgang durch die Dauerausstellung mit didaktischen Reflexionen zu den Schwerpunkten Antisemitismus\, Täterschaft und Verhalten der Mehrheitsgesellschaft \n\n12:00 – 12:45 Uhr – Mittagspause  \n\n12:45 – 13:30 Uhr – Ansätze antisemitismuskritischer historisch-politischer Bildungsarbeit \n\n13:30 – 13:45 Uhr – Kaffeepause \n\n13:45 – 14:45 Uhr – Wie können wir das Thema NS-Propaganda vermitteln\, ohne antisemitische Bilder zu reproduzieren? Didaktische Ansätze anhand konkreter Materialien \n14:45 – 15:15 Uhr – Präsentation und Reflexion der Ansätze \n15:15 – 15:30 Uhr – Zusammenfassung und Tagesevaluation \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Lehrkräftefortbildung  am 25. September 2025\, als PDF  (PDF\, 76 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Donnerstag\, 25. September 2025\, 9.30 – 15.30 Uhr \n\nWie?Anmeldung per Mail bei unserer Kollegin Madlen Seidel: seidel[at]ghwk.de \nDie Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen. Die Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte\, die Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren.
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SUMMARY:"Liebe Mutti!" Postkarten aus Theresienstadt (1943/1944)
DESCRIPTION:Eine künstlerische Annäherung von Inbar Chotzen\nAusstellung\, Eröffnung am 20. September 2025\, Laufzeit bis 19. Januar 2026\, in Kooperation mit und präsentiert in der Liebermann-Villa am Wannsee \n  \n\n\n\n\n\n\nHinweis: Um 11 Uhr wird zunächst die (sehenswerte) Ausstellung Vision und Illusion – Architekturfotografien von Hélène Binet eröffnet. Danach erfolgt um 12:30 Uhr ein Programm zur Eröffnung der Ausstellung ”Liebe Mutti!“ \nDie israelische Künstlerin Inbar Chotzen lernte ihre Berliner Verwandten erst über deren Nachlass kennen. Spät erfuhr sie\, dass einige ihrer Vorfahren Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurden. Ausgehend von 369 Postkarten\, die Angehörige der Familie Chotzen zwischen 1943 und 1944 aus dem Konzentrationslager Theresienstadt nach Hause schickten\, begab sie sich auf die Spuren ihrer deutschen Familie. \nIn behutsamer Auseinandersetzung mit dem Schicksal ihrer Familie übermalte Inbar Chotzen digitalisierte Kopien dieser Postkarten mit Szenen aus dem Alltag der Familie – aus einer Zeit\, bevor die politische Verfolgung sie ihres gemeinsamen Lebens beraubte. \nEin Kooperationsprojekt der Liebermann-Villa am Wannsee und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, ergänzend zum Erscheinen des gleichnamigen Buches. \nAm Samstag\, 20. September 2025\, führen wir um 12:30 Uhr in die Ausstellung ein und zeigen in der Liebermann-Villa zusätzliche originale Fotografien aus den Familienalben sowie die Postkarten-Originale aus unserem Bestand. Die Künstlerin Inbar Chotzen und die Buchautorin Dr. Ruth Preusse freuen sich vor Ort auf das Gespräch mit Ihnen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Zum Buch „Liebe Mutti!“  auf der Webseite des Deutschen Kunstverlages \n  2022: Inbar Chotzens Kunst in der Villa Oppenheim  „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“\, Ausstellung in Kooperation mit der Villa Oppenheim\, Museum\nCharlottenburg-Wilmersdorf
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SUMMARY:On the Roof of Himmler's Guesthouse - Die U.S. Army 1945 am Wannsee
DESCRIPTION:Eröffnung der Wechselausstellung\, inklusive Audio-Walk\, in Deutsch und Englisch – im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz\, zu sehen und zu hören bis 30. Juni 2026 \n  \nIm Zentrum der Ausstellung stehen das Familienarchiv Traugott und damit die Briefe des US-Soldaten und “Ritchie Boy” Fritz Traugott\, der als jüdischer Deutscher aus Hamburg vertrieben wurde und 1938 in die USA flüchtete. Im Sommer 1945 war Fritz Traugott mit der Spezialeinheit “Mobil Field Intelligence Unit #2” für drei Monate am Wannsee stationiert und schrieb täglich seiner Frau in den USA. \nMehrere Familienmitglieder von Fritz Traugott\, darunter die Kinder Kathy\, Mark und Michael Traugott\, reisen zur Ausstellungseröffnung aus den USA an\, um ihre persönlichen Eindrücke dieser bislang unveröffentlichten Geschichte mit den Gästen zu teilen.  \nZur Eröffnung erwarten Sie Grußworte der Familie Traugott\, Lesungen aus den Briefen\, die Fritz Traugott im Sommer 1945 an seine Frau schrieb und Führungen der Kuratorinnen Deborah Hartmann (Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte) und Judith Alberth (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte). \n  \nAnmeldung: \nhttps://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/20
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SUMMARY:»Und wie geht ihr damit um?«
DESCRIPTION:Praxis-\, Methoden- und Erfahrungsaustausch zu Antisemitismus und anderen Formen von Diskriminierung in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen – in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA)\, im Jugend Museum Schöneber. \n  \n\n\n\n\n\n\nDieser Austausch findet im Rahmen unserer EU-geförderten Veranstaltungsreihe »Antisemitismus als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung« statt\, in Kooperation mit dem Jugend Museum und der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA). \nWir werden das Jugend Museum und deren Arbeit kennenlernen sowie Methoden des Jugend Museums und der KIgA in Bezug auf die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Antisemitismus kennenlernen. Ebenso werden wir im Fachaustausch zum Umgang mit Antisemitismus bei Jugendlichen diskutieren. \n10:00 – 10:30 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde \nAnna Stocker\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nDésirée Galert\, Leitung der KIgA-Praxisstelle \nMalte Lührs\, Leitung des Jugend Museums \nNoomi Hilsemer\, pädagogische Mitarbeit im Jugend Museum \n\n10:30 – 11:15 Uhr: Begehung der Ausstellung Villa Global. The Next Generation  \nFreies Erkunden mit Hilfe eines Rallye-Bogens\, im Anschluss kurze Auswertung \n\n11:15 – 11:30 Uhr: Kaffeepause  \n\n11:30–12:30 Methodenblock I: in der neuen Ausstellung PROTEST. Einmischen. Laut werden. Verändern. \n\n12:30 – 13:30 Uhr: Mittagspause  \n\n13:30 – 14:30 Uhr: Methodenblock II: aus dem reichen Methodenschatz der KIgA-Praxisstelle \n\n14:30 – 15:30 Uhr: »Und wie geht ihr damit um?« \nFachaustausch an drei Thementischen mit Kaffee und Keksen \nThementisch 1 mit Anna Stocker: Ist aktueller Antisemitismus ein Thema für die Gedenkstätten? \nThementisch 2 mit Désirée Galert: Wie bewerkstelligen wir eine intersektionale Sensibilisierung\, die die Positionierung gegen Antisemitismus und Ausgrenzungsformen unterstützt? \nThementisch 3 mit Noomi Hilsemer: Wie begegnen uns und wie begegnen wir Antisemitismus und rassistischen Diskriminierungen in der pädagogischen Praxis im Jugend Museum? \n\n15:30 Uhr: Austausch über Thementische und Abschluss \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Veranstaltung „Und wie geht Ihr damit um?“  am 11. Juni 2025 im Jugend Museum Schöneberg\, als PDF  (PDF\, 99 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Jugend Museum Schöneberg \nHauptstraße 40/42 \n10827 Berlin \n\nWann?Mittwoch\, 11. Juni 2025\, 10 – 16 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, für Essen und Trinken wird vor Ort gesorgt. \nBitte per Mail anmelden bei unserer Kollegin Anna Stocker: stocker[at]ghwk.de
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SUMMARY:Wulf\, die Zicklein und der vergessene Garten
DESCRIPTION:Einladung zur Eröffnung: eine Soundinstallation von Yael Reuveny\, Clemens Walter und Barbara Morgenstern – Invitation to the Opening of the Sound Installation ‚Wulf\, the Children and the Forgotten Garden‘ \n  \nIm Zentrum der Soundinstallation steht eine Begegnung\, die nie stattgefunden hat: Der Auschwitz-Überlebende Joseph Wulf\, der bis zu seinem Selbstmord vergeblich dafür kämpfte\, das Haus der Wannsee-Konferenz zu einem offiziellen Forschungs- und Gedenkort zu machen\, trifft auf die Kinder\, die die Villa bis 1988 als Schullandheim besuchten. \nGemeinsam erzählen sie ein dunkles\, musikalisches Märchen. \nZur Eröffnung erwarten Sie u. a. geführte Spaziergänge durch die Installation mit den Künstler*innen\, partizipative Musikperformances\, Filmvorführungen und Lesungen. \nhttps://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/19 \n\nENGLISH VERSION: \n‘Wulf\, the Children and the Forgotten Garden’\nPhoto above: Schoolchildren in the garden of the Wannsee Villa. The photo is from a brochure published by the Neukölln district office in 1953. \nAt the heart of this sound installation lies an encounter that never took place: Joseph Wulf – an Auschwitz survivor who\, before his suicide\, fought in vain to establish an official site of remembrance and documentation in the Villa – meets the children who came here until 1988\, when it served as a Schullandheim (school camp). \nTogether\, they weave a dark\, musical fairy tale. \nThe opening will include guided walks through the installation with the artists\, participatory music performances\, film screenings and readings. \nhttps://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/19 \n 
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SUMMARY:Gewaltbilder im Fokus
DESCRIPTION:Wie umgehen mit visuellen Quellen der NS-Verbrechen?\nEine Tagung in Kooperation mit dem Department of Communication & Journalism\, DAAD Center for German Studies | European Forum | The Hebrew University of Jerusalem und dem Ludwig Boltzmann Institute for Digital History \nDie Auseinandersetzung mit Gewaltbildern stellt eine zentrale Herausforderung für die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah dar. Fotografien und Filmaufnahmen der NS-Verbrechen – insbesondere die fotografischen und filmischen Aufnahmen der Alliierten aus den befreiten Lagern – dienten u. a. in den Nachkriegsprozessen als historische Beweise. Sie wurden in Ausstellungen und dokumentarischen Filmen verwendet und zu Ikonen des Holocaust. Später trafen sie immer häufiger auf die Sorge vor Überwältigung und einer erneuten Verletzung der Würde der abgebildeten Menschen. Doch wie können sie heute in der historisch-politischen Bildungsarbeit verantwortungsvoll und reflektiert eingesetzt werden? \nDie Tagung beleuchtet den Balanceakt zwischen historischer Beweisführung und ethischer Verantwortung. Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen\, wie der Geschichts-\, Film- und Medienwissenschaft\, diskutieren mit den Teilnehmenden über Herausforderungen\, Chancen sowie konkrete didaktische Strategien für einen sensiblen\, reflektierten und kontextualisierenden Umgang mit Gewaltbildern\, der diese nicht in überwältigender Absicht ausstellt\, sondern ihren historischen Quellencharakter betont. Dabei werden auch aktuelle mediale Ereignisse reflektiert\, etwa ungefilterte Kriegsbilder aus der Ukraine und Gaza oder der live gestreamte Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Welche Folgen haben diese Entwicklungen für die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah? \nProgramm:\n\nSonntag\, 6. April 2025 \n\n12:00 – 13:00 Ankommen (mit Kaffee & Snacks) \n13:00 – 13:15 Begrüßung zur Tagung \n13:15 – 14:00  Austauschräume: Welche Bilder verwende ich und warum? \n14:15 – 15:15 Keynote\nSehen – Zeigen – Beweisen:\nAlliierte Aufnahmen von NS-Verbrechen 1945 und 2025 \n\nIngo Zechner | Ludwig Boltzmann Institute for Digital History\nTobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem\n\n15:15 – 16:00 Kaffeepause \n16:00 – 17:00 Panel\nWie verwenden wir Gewaltbilder in Ausstellungen? \n\nDeborah Hartmann | Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (GHWK)\nElke Gryglewski | Gedenkstätte Bergen-Belsen\nIngo Zechner | Ludwig Boltzmann Institute for Digital History\nClemens von Wedemeyer | Academy of Fine Arts Leipzig\n\nModeration: Aya Zarfati (GHWK) \n17:00 – 18:00 Austauschräume: Wie geht es mir nach diesem Tag? \n\nMontag\, 7. April 2025 \n\nAb 9:30 Ankommen \n10:00 – 11:30 Parallele Workshops \n\nLast Seen – Die letzten Deportationsbilder (Alina Bothe | Last Seen)\nHinter den Bildern – Das Grauen in Worte fassen (Aya Zarfati\, GHWK\, und Tobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem)\nGewaltbilder zwischen (historischem) Beweis und Schutz der Würde (Anna Stocker und Lenya Schafferath | GHWK)\n\n11:30 – 12:15 Kaffeepause \n12:15 – 13:45 Parallele Workshops \n\nLast Seen – Die letzten Deportationsbilder (Alina Bothe | Last Seen)\nHinter den Bildern – Das Grauen in Worte fassen (Aya Zarfati\, GHWK und Tobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem)\nGewaltbilder zwischen (historischem) Beweis und Schutz der Würde (Anna Stocker und Lenya Schafferath | GHWK)\n\n13:45 – 15:00 Mittagspause \n15:00 – 16:00 Panel\nGewaltgeschichte vermitteln – Bildung mit Bildern der Gewalt \n\nAndreas Weinhold | LVR-Zentrum für Medien und Bildung\, Bildungspartner NRW\, Düsseldorf\nNicole Steng | KZ-Gedenkstätte Dachau\nBrigitte Vogel-Janotta | Deutsches Historisches Museum\nN. N. |\n\nModeration: Tanja Kinzel | Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. \n16:00 – 16:30  Abschluss: Ethik des Zeigbaren. Zum Umgang mit Gewaltbildern \n\nChristine Bartlitz | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\n\n16:30  Ende der Tagung \n  \n\nInstitutionenGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Department of Communication & Journalism\, DAAD Center for German Studies | European Forum | The Hebrew University of Jerusalem\, Ludwig Boltzmann Institute for Digital History \n\n\nKonzeptAya Zarfati\, Anna Stocker\, Tobias Ebbrecht-Hartmann\, Ingo Zechner \n\n\nOrtSeminarhaus der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\n\nAnmeldungüber das Formular auf unserer Webseite \n\n 
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SUMMARY:Gedenkstättenarbeit und soziale Arbeit in Zeiten des Rechtsrucks
DESCRIPTION:Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Antisemitismus als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung“\, im Justus-Delbrück-Haus Lieberose/Jamlitz \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.00 – 11.00 Ankommen und Willkommen: Vorstellung des Bahnhofs Jamlitz\, Konzept und Geschichte \n\nAnett Quint\, Leiterin des Justus-Delbrück-Hauses\nLars Larisch\, Bildungsreferent Gedenkstätte Lieberose | Jamlitz\n\n11.00 – 12.30 Führung Gedenkstätte Lieberose/Jamlitz \n\nSandra Schulze\, Gedenkstätten-Guide\n\n12.30 – 13.30 Mittagspause \n13.30 – 14.30 Zum Umgang mit aktuellen rechten und rechtsextremen Strategien für Gedenkstätten und Museen \n\nMatthias Müller\, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)\n\n14.30 – 15.30 Umgang mit Stigmatisierung\, Vorurteilen und rechtsextremistischen Aussagen  \n\nDiskussion mit Sandra Schulze\, Piet Paco\, Lars Larisch\, Matthias Müller und den Netzwerk-Teilnehmenden\n\n15.30 – 16.00 Kollegialer Austausch und Abschluss \n\nEine gemeinsame Veranstaltung von \n\nJustus-Delbrück-Haus\, Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz\nmbr\, mobile beratung gegen rechtsextremismus berlin\nKARUNA e.V.\nStiftung Brandenburgische Gedenkstätten – Gedenkstätte Lieberose in Jamlitz\n\ngefördert von der Europäischen Union \n\nKostenfrei\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: \nAnna Stocker\, stocker[at]ghwk.de \n\nWo? \nJustus Delbrück Haus – Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz\, Am Bahnhof 1\, 15868 Jamlitz \nEine gemeinsame Anfahrt ab Berlin ist geplant – mehr Informationen nach der Anmeldung.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gedenkstaettenarbeit-und-soziale-arbeit-in-zeiten-des-rechtsrucks/
LOCATION:Justus Delbrück Haus – Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz\, Am Bahnhof 1\, 15868 Jamlitz
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SUMMARY:Liebe Mutti ...
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend zu Elsa Chotzen in Kooperation mit dem und im Schöneberg Museum\, anlässlich der Ausstellung „Das Leben festhalten“ – mit Inbar Chotzen\, Svea Hammerle\, Robert Mueller-Stahl und Dr. Ruth Preusse \n  \n\n\n\n\n\n\nIn den 1930er Jahren fotografierten die Brüder Chotzen ihr Leben als jüdische Familie in Berlin. Ihre Bilder werden im Schöneberg Museum in der aktuellen Sonderausstellung “Das Leben festhalten” präsentiert. \nWeniger bekannt ist die Geschichte ihrer Mutter: Elsa Chotzen. Der konvertierten Jüdin gelang es durch ihren Mut und ihre Beharrlichkeit\, ihre Söhne zunächst vor der Deportation zu schützen. Nach der Ermordung von drei ihrer vier Söhne bewahrte sie alle Zeugnisse dieser zerstörten Familie über Jahrzehnte auf. \nDie Historikerin Svea Hammerle (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung) und die israelische Künstlerin und Nachfahrin Inbar Chotzen berichten aus dem Leben von Elsa Chotzen. \nGrußwort: Dr. Ruth Preusse (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nModeration: Robert Mueller-Stahl (Kurator der Ausstellung “Das Leben festhalten”) \nDie Veranstaltung wird in deutscher und englischer Sprache stattfinden. \n\nEine Veranstaltung im Rahmen des Frauenmärz 2025 in Tempelhof und Schöneberg. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWo?Nicht im Haus der Wannsee-Konferenz\, sondern im Schöneberg Museum\, Hauptstraße 40/42\, 10827 Berlin
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SUMMARY:Jens Bisky: Die Entscheidung
DESCRIPTION:Deutschland 1929 bis 1934\nBuchvorstellung und Gespräch mit Dr. Jens Bisky – eine Woche nach der Bundestagswahl verbunden mit einem Blick auf Deutschland 2024/25 \n  \nIm November 2024 zerbrach die Regierungskoalition. Im Januar 2025 kommt es erstmals zu einer Bundestagsmehrheit mit den Stimmen einer rechtsradikalen Partei. Im Februar 2025 könnte diese Partei bei der Bundestagswahl zweitstärkste Kraft werden. \nVor diesen Ereignissen\, im Oktober 2024\, erschien Jens Biskys Buch Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934. Wir wollen mit dem Autor das Bestseller-Buch kennenlernen und zugleich die Ereignisse der jüngsten Zeit und die Bundestagswahl historisch-politisch einordnen. \nWelche Rolle spielt(e) \n\ndie Vielzahl von Wahlen und die rasche Abfolge von Wahlgängen;\nGewalt\, auf der Straße\, in politischen Versammlungen\, im Wahlkampf;\nAntisemitismus als ideologischer Kitt zwischen rechtsextremen und rechten Kräften?\n\n\nJens Bisky\, geboren 1966 in Leipzig\, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er war lange Jahre Feuilletonredakteur der «Süddeutschen Zeitung» und arbeitet seit 2021 am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Autor viel beachteter Bücher\, darunter «Geboren am 13. August» (2004)\, «Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit» (2011) und «Berlin. Biographie einer großen Stadt» (2019). 2017 verlieh ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. \n  \nWie? \nEintritt frei\, herzlich willkommen! \nUm Anmeldung wird gebeten: \n\nüber unser Anmeldeformular\nper Mail: stegen[at]ghwk.de\noder telefonisch: 030 2179986-4
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SUMMARY:Lagerstraße Auschwitz (1979) und Sklaven der Gaskammer (2000)
DESCRIPTION:Doppelprogramm mit zwei Filmen\, im Rahmen der bundesweiten Kinoinitiative zum 27. Januar – 80 Jahre Befreiung von Auschwitz: eine Filmreihe vom Haus des Dokumentarfilms (Stuttgart) und dem Haus der Wannsee-Konferenz im Bundesplatz-Kino Berlin \n  \nLagerstraße Auschwitz\nBR Deutschland 1979\, Regie: Ebbo Demant\, 60 Min. \nEinführung: Eric Friedler\, Haus des Dokumentarfilms \nEbbo Demant befragte in ihrer Haft die drei SS-Männer Josef Erber\, Oswald Kaduk und Josef Klehr\, die im zweiten Frankfurter Auschwitz-Prozess (1965/1966) wegen tausendfachen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden waren. Ein nüchterner Zeugenbericht vom Alltag der Täter im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Morden nach Dienstplan. Demants Film ist ein Dokument der Bedrohung des Menschen durch sich selbst. \nkurze Pause \nSklaven der Gaskammer\nBR Deutschland 2000\, Regie: Eric Friedler\, 45 Min. \nEinführung: Eric Friedler\, Haus des Dokumentarfilms \nWie ging der Massenmord in Auschwitz-Birkenau vor sich? Die Arbeitssklaven der Häftlings-‚Sonderkommandos‘ waren – außer den Tätern – die einzigen Augenzeugen. Shlomo Venezia und Henryk Mandelbaum berichten von der erzwungenen ‘Spurenbeseitigung’ der Morde in Auschwitz-Birkenau. Ihren Familien jedoch verschwiegen sie die Ereignisse. In dem Film geben sie zögernd Auskunft über ihre traumatischen Erlebnisse\, die sie lebenslang verfolgten. \nIm Anschluss an die Filme Gespräch mit Eric Friedler\, Haus des Dokumentarfilms\, Moderation: Wolfgang Jacobsen\, Filmhistoriker \n\nDie bundesweite Kinoinitiative zum 27. Januar ist ein Projekt des Hauses des Dokumentarfilms in Kooperation mit 40 bundesweiten Partner:innen und steht unter der Schirmherrschaft von Muhterem Aras\, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg\, sowie Dr. Michael Blume\, Beauftragter gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben des Landes Baden-Württemberg. Konzeption: Ulrike Becker und Eric Friedler.
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SUMMARY:Nach der Shoah - und dann?
DESCRIPTION:Widersprüche und Brüche der Aufarbeitung in Deutschland seit 1945 – Vortrag und Diskussion zum 83. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“  \n  \nApril 2025: Nach überraschend kurzen Verhandlungen steht die neue Koalition. Frisch vereidigt sind sich die Vizekanzlerin und der Kulturstaatsminister einig\, dass ein erstes erinnerungspolitisches Signal für den 8. Mai gesetzt werden soll. Für alle vom Bund finanzierten und geförderten Institutionen wird\, analog zum Verbot einer geschlechtergerechten Sprache\, für den 8. Mai ein Verbot des Wortes „Befreiung“ festgeschrieben.  \nAußerdem wird eine Kommission auf den Weg gebracht\, die datenschutzrechtlich prüfen soll\, wie der Zugang zu NS-bezogenen Archivstücken begrenzt werden kann. „Mein Großvater hat dieses Land aufgebaut. Er verdient es\, im Tod in Würde zu ruhen“\, sagt die Vizekanzlerin\, „die Akten müssen endlich geschlossen werden.“  \nEine Dystopie? Nein\, denn Geschichtsrevisionismus ist längst Bestandteil politischer Debatten. Wo die „positiven Seiten“ der deutschen Geschichte gestärkt werden sollen\, wird die Erinnerung an den Holocaust zum Vogelschiss. Warnen und Mahnen scheinen nicht zu verfangen. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist heute\, wie vor 80 Jahren\, ein Streitthema. \nUnmittelbar nach der Befreiung und in den darauffolgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen\, die auch heute wieder aktuell sind: Die Shoah dokumentieren? Akten schließen! – Täter*innen verfolgen? Amnestieren! – Über NS-Verbrechen aufklären? Schlussstrich drunter! – Der Opfer gedenken? Alle sind Opfer von Krieg und Gewalt! – Kritische Selbstreflexion? Davon haben wir nichts gewusst! \nUnter diesen Prämissen schien eine Entwicklung zu einem pluralistischen\, demokratischen Gemeinwesen nicht selbstverständlich. Ist seine Fragilität heute\, sind die aktuellen antisemitischen und rassistischen\, die demokratiefeindlichen und geschichtsrevisionistischen Angriffe auf die Demokratie auch auf diesen brüchigen Start zurückzuführen? \nVor 80 Jahren trafen Shoah-Überlebende auf Menschen in einer deutschen Mehrheitsgesellschaft\, die von Selbstrechtfertigung\, Leugnung\, von Misstrauen und Verachtung geprägt war. Man begegnete einander in Entnazifizierungsspruchkammern oder in Entschädigungsämtern. Gemeinsam konstituierte man kommunale Vertretungen und Landesparlamente und brachte sich in die Diskurse der wieder entstehenden Zivilgesellschaft ein. \nWie haben sich Betroffene der NS-Verfolgung überhaupt Gehör verschaffen können? Wie konnten sie ihre Forderungen und Vorstellungen geltend machen? Dazu spricht Prof. Dr. Gideon Reuveni in seiner Keynote. Im anschließenden Panel schauen wir darauf\, wie sich Gesellschaft und Staat in Ost- und Westdeutschland nach einer so widersprüchlich erlebten „Befreiung“ entwickelten. Können wir aus der Zeit vor 80 Jahren etwas mitnehmen\, um den heutigen Angriffen entgegenzutreten? \n\nProgramm\, 19. Januar 2025\n\n12.30 Uhr – Ankunft \n13.00 Uhr – Einführung: Die „Wannsee-Konferenz“ 1942 und die Befreiung 1945 \nNiels Pohl-Schneeberger (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München) & Dr. Ruth Preusse (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)  \n13.15 Uhr – Keynote: The Jewish Search for Reckoning and ‘Wiedergutmachung’ after the Holocaust \nProf. Dr. Gideon Reuveni (University of Sussex\, School of Media\, Arts and Humanities) \n\n14.00 Uhr – Kaffeepause \n\n14.45 Uhr – Panel: Was bleibt von der Befreiung 1945? – Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart der Demokratie \nMit: \n\nZarin Aschrafi (Universität Leipzig\, Research Centre Global Dynamics)\nDr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker und Publizist)\nDr. Klaus Lederer (ehemaliger Kultur- und Europasenator)\nProf. Dr. Gideon Reuveni (University of Sussex\, School of Media\, Arts and Humanities)\nDr. Volker Weiß (Historiker und Publizist)\n\nModeration: Dr. Andrea Despot (Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft) \n16.30 Uhr – Ende der Veranstaltung \n  \nHier geht es direkt zur Anmeldung! \n  \nDie Veranstaltung wird simultan deutsch-englisch übersetzt. \nWährend der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht.
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SUMMARY:Nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Herausforderungen und Perspektiven für Bildung und Forschung. Fachsymposium des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung\, unter Mitwirkung der Direktorin Deborah Hartmann und  Kollegin Aya Zarfati \n  \nDas Massaker vom 7. Oktober ist ein tiefer kollektivbiografischer Einschnitt und eine Zäsur für das Leben der jüdischen und israelischen Community in Israel und Deutschland. Die Verdichtung antisemitischer Reflexe und der Gewalt gegen Jüdinnen_Juden nach dem 7. Oktober bilden eine weitere Front. Seit dem Massaker und dem Krieg in Israel und Gaza-Streifen ist die antisemitische Bedrohung massiv angestiegen – Betroffene berichten von Diskriminierung\, verbalen und physischen Übergriffen\, schwindenden Bündnissen\, beeinträchtigter Teilhabe. Sowohl in der Forschung als auch Bildung entstehen neue Bedarfe; institutionelle Schutzlücken\, Unsicherheiten\, Leerstellen werden dabei besonders sichtbar. Das Bewusstsein für die zunehmende Radikalisierung des Antisemitismus wächst allmählich. Gleichzeitig ist das Verständnis für die weitreichenden Veränderungen für Jüdinnen_Juden nach dem 7. Oktober noch sehr eingeschränkt. \nDas diesjährige Fachsymposium gibt Einblicke in die Forschung zu den Auswirkungen des 7. Oktober auf die jüdische und israelische Community und fragt nach strukturellen Manifestationen des Antisemitismus in hiesigen Bildungsinstitutionen. Das Ziel der Veranstaltung ist es\, Folgen der Gewalt und die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen und Herausforderungen sowie Perspektiven für die Forschung und Bildung auszuloten. \nDas Fachsymposium wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung (LADS) Berlin. Die Veranstaltung des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung findet in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam statt. \nProgramm \n26.11.2024 \n16:30 Uhr\nEröffnung\nFerda Ataman  (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung)\nMarina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n17:00 Uhr\n»Kein anderes Land«\nLesung und Diskussion mit Sarah Levy\, digitale Zuschaltung aus Israel\nModeration: Shelly Kupferberg (rbb Kultur) \n18:30 Uhr\nPause \n19:00 Uhr\nMo(u)rning\nMusikalische Installation von Juan Pablo Martini (angefragt)\nAnschließend Gespräch mit Prof. Dr. Liliana Feierstein (Humboldt-Universität zu Berlin) und Joel Ben-Joseph (Humboldt-Universität zu Berlin)\nModeration: Shelly Kupferberg (rbb Kultur) \nAb 20:00 Uhr\nEmpfang  \n  \n27.11.2024 \n9:30 Uhr\nGrußwort\nThomas Heppener (Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend)\nAron Schuster (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) \nKeynote\nMarina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n10:30 Uhr\n1. Symposium: Weitreichende Zäsur? Erkenntnisse und Implikationen für Forschung und Lehre\nDr. Sina Arnold (Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin)\, Prof. Dr. Doron Kiesel (Zentralrat der Juden)\, Dr. Cihan Sinanoglu (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)\, Dr. Michaela Conen (Universität der Künste Berlin)\nModeration: Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Fachhochschule Potsdam) \n12:00 Uhr\nMittagspause \n13:00 Uhr\nWorkshops \n»insofern (.) sehe ich in Deutschland wenig Möglichkeiten für uns (.) wenig Chancen« – Empirische Einsichten zur Situation an Hochschulen für jüdische und israelische Studierende\nDr. Hanne Balzer\, Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai\, Sophia Hoppe (Fachhochschule Potsdam & Forschungsbereich am Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \nPsychosoziale Folgen für Betroffene – Herausforderungen für Institutionen: Ein Jahr Opferberatung nach dem 7. Oktober\nTabea Adler und Ella Enzmann (OFEK e.V.) \nErkenntnisse und Feldreflexionen aus der Fort- und Weiterbildung von Fachkräften und Multiplikator*innen nach dem 7. Oktober\nAlexander Vasmer und Lea Güse (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n15:00 Uhr\nPause \n15:30 Uhr\n2. Symposium: Zwischen Ohnmacht und Handlungszwang – Leerstellen und Grundprinzipien antisemitismuskritischer Professionalisierung\nAnne Goldenbogen (Bildung in Widerspruch)\, Aya Zarfati (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Prof. Dr. Aysun Doğmuş (Technische Universität Berlin)\, Alisa Gadas (AMCHA Deutschland e.V.)\nModeration: Romina Wiegemann (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n17:00 Uhr\nKommentar\nDeborah Hartmann (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nGesamtmoderation: Shelly Kupferberg (rbb Kultur)
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SUMMARY:Workshop- und Vernetzungstag für Akteur:innen in der antisemitismuskritischen Erwachsenenbildung in Vereinen\, Berufsverbänden\, Gedenkstätten\, Stiftungen und Bildungseinrichtungen
DESCRIPTION:Anlässlich des ersten antisemitismuskritischen Bildungsformats der Stiftung EVZ “Informiert\, couragiert\, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus” laden wir Sie und Euch ein zu einem Vernetzungstreffen \n  \nAnlässlich des ersten antisemitismuskritischen Bildungsformats der Stiftung EVZ “Informiert\, couragiert\, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus” laden wir Sie und Euch ein zu einem Vernetzungstreffen \n\nam 21. November 2024\n12.15 bis 18.15 Uhr: Vernetzungstreffen\n19.00 bis 20.30 Uhr: Abendprogramm\nin Berlin\, Mitte (Ort wird noch bekannt gegeben)\n\nZiel ist es\, Interessierten in verschiedenen Workshop- und Gesprächsformaten neue Impulse für die antisemitismuskritische Bildung mit Erwachsenen zu geben\, eine kollegiale Beratung zu ermöglichen und Akteur:innen untereinander zu vernetzen. Neben dem Blended Learning Angebot Informiert\, couragiert\, engagiert! werden weitere Projekte unterschiedlicher Träger vorgestellt und diskutiert. \nDer Vernetzungstag richtet sich an Akteur:innen in der antisemitismuskritischen Erwachsenenbildung in Vereinen\, Berufsverbänden\, Gedenkstätten\, Stiftungen und Bildungseinrichtungen.  \nMehr Informationen und die Bitte um eine verbindliche Anmeldung folgen zeitnah. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung EVZ mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. \n  \nVorläufiges Programm\n\n12.15 Uhr \nAnkommen und kleiner Imbiss  \n\n13.00-13.15 Uhr \nBegrüßung \n\nDr. Josef Schuster\, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland\nDr. Andrea Despot\, Vorstandsvorsitzende Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (EVZ)\n\n\n13.15-13.45 Uhr \nKeynote und Q&A: Warum es antisemitismuskritische Bildung in der Arbeitswelt braucht – Marina Chernivsky\, Leitung Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung \n\n13.45-14.30 Uhr  \nProjektvorstellung & Gespräch: Informiert\, couragiert\, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus – Johanna Sokoließ\, Projektleitung und Fachreferentin bei der Stiftung EVZ \n\n14.30-15.00 Uhr \nKaffeepause  \n\n15.00-17.00 Uhr \nParallele Workshops zu antisemitismuskritischer Bildung \n\nErwachsene als Zielgruppe antisemitismuskritischer Bildung – Nicole Broder\, Leitung Politische Bildung\, Bildungsstätte Anne Frank \nIsraelbezogener Antisemitismus in der Bildungspraxis nach dem 7. Oktober 2023 – N.N.\nEmotionen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit – Désirée Galert\, Geschäftsführung und Bereichsleiterin Pädagogik\, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. \nAntisemitismuskritische Bildung in heterogenen Lernräumen – Susanna Harms und Iven Saadi\, Bildungsbausteine e.V. \n\n\n17.00-17.15 Uhr \nKaffeepause \n\n17.15-18.15 Uhr \nBest Practices: Möglichkeit der kollegialen Beratung – unter anderem mit \n\nDr. des. Verena Bunkus\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Projekt: „Staatsbürger*in in Uniform. Historische Verantwortung\, Orientierung und Handlungskompetenz“\n Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.\, Projekt: „Unter Druck? Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute“\n\n\n18.15-19.00 Uhr \nStehimbiss  \n\n19.00-20.30 Uhr \nAbendprogramm (wird zeitnah konkretisiert)
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CATEGORIES:Fortbildung
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SUMMARY:Die Rotary Clubs im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Prof. Dr. Hermann Schäfer stellt sein neues Buch in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vor. In über 300 Biografien erinnert das Buch an Rotary-Mitglieder\, die unter dem Druck des nationalsozialistischen Regimes aufgrund ihrer Herkunft oder politischen Einstellung aus deutschen und österreichischen Clubs ausgeschlossen wurden. \nBitte melden Sie sich bis zum 15. November 2024 hier über das Online-Formular an. \nKonrad Adenauer\, Thomas Mann\, Karl Wolfskehl – sie alle waren Anfang des 20. Jahrhunderts Mitglieder\, teilweise Gründungsmitglieder\, deutscher Rotary-Clubs – und sie alle wurden nach der Machübernahme der Nationalsozialisten aus den Clubs ausgeschlossen: der Demokrat Adenauer galt den Nazis als politischer Gegner\, Manns Ehefrau hatte jüdische Wurzeln und Wolfskehl war selbst Jude. So wurden unter dem immensen Druck des Nazi-Regimes ab 1933 zahlreiche Rotarier aus den Clubs gedrängt\, viele von den Nazis verfolgt\, in den Suizid getrieben oder ermordet. \nRotary hat sein Agieren und Lavieren in dieser Zeit lange zu verdrängen versucht. Angeregt durch die Forschungen einer rotarischen Expertengruppe wird dies hier anhand von Einzelschicksalen und in einer ausführlichen Einleitung dargestellt und die verdrängte Geschichte der deutschen und österreichischen Rotary Clubs im Nationalsozialismus erstmals umfassend aufgearbeitet. \nProgramm \n18.00 Uhr: Einlass & Besuch der Ausstellung \n19.00 Uhr: Grußworte | Dr. Jakob Müller (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) und Prof. Dr. Torsten Becker (Governor Nominee des Rotary Distrikts 1940\, Rotary Club Berlin-Tiergarten) \n19.10 Uhr: Vorstellung des Forschungsprojekts und Autors | Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer (Historiker\, Rotary Club Calenberg-Pattensen) \n19.20 Uhr: Buchvorstellung | Prof. Dr. Hermann Schäfer (Rotary Club Bonn Süd-Bad Godesberg) \n19.50 Uhr: Gespräch mit Prof. Dr. Hermann Schäfer\, Rüdiger Mahlo (Repräsentant der Jewish Claims Conference in Europa\, Rotary Club Berlin Tiergarten) & Prof. Thedel von Wallmoden (Verleger\, Wallstein Verlag\, Rotary Club Göttingen) | Moderation: Dr. Jakob Müller (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \n20.30 Uhr: Schlussworte & Empfang mit Getränken und Fingerfood
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SUMMARY:Aktion Reinhardt Spaces of the Holocaust
DESCRIPTION:n Zusammenarbeit mit dem Grodzka Gate – Teatr NN in Lublin wurde die Ausstellung “Aktion Reinhardt – Spaces of the Holocaust” erarbeitet. \nDie Ausstellung zeigt die Verbindung von zentraler Planung des Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden mit der regionalen Ausführung in der Region in und um Lublin. \nWo: Rondell vor der Villa am Wannsee. \nDas Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Auswärtigen Amt gefördert. \nWir bitten Sie um Anmeldung per Mail bei unserer Kollegin Anna Stocker: stocker@ghwk.de
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SUMMARY:Bei Anruf Kultur
DESCRIPTION:“Bei Anruf Kultur” bringt die Führungen aus unserer Gedenk- und Bildungsstätte auf unkomplizierte Weise mit dem Telefon zu Ihnen nach Hause. Ca. 60 Minuten führen wir Sie durch unsere Ausstellung und beschreiben Ihnen die visuellen Inhalte\, Räumlichkeiten und Exponate zum Thema “Wannsee-Konferenz”. \nWährend der Führung müssen Sie sich keine Sorgen machen\, störende Geräusche zu erzeugen: Sie werden von der Technik lautlos gestellt und für die Fragerunden wieder dazu geschaltet. \nErleben Sie mit “Bei Anruf Kultur” kostenlos bundesweit Ausstellungen und mehr. Für die Teilnahme braucht es nur Ihr Telefon und Ihre Anmeldung. Diese erfolgt via www.beianrufkultur.de oder telefonisch: 040 209 404 36 \nAuf der barrierefreien Webseite www.beianrufkultur.de finden Sie zudem weitere Informationen zum kostenlosen Angebot und Termine aus dem Programm. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWann?26. September 2024\, 16.30 Uhr \n8. November 2024\, 16.30 Uhr \n\nWo?Am Telefon\, nicht vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte! \n\nWie?Bitte melden Sie sich an: \n– über die Webseite www.beianrufkultur.de \n– oder telefonisch unter 040 209 404 36
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SUMMARY:zurück.bleiben - Laserstein VI.
DESCRIPTION:Es ist das Jahr 1954. Käte Laserstein kehrt zurück nach Deutschland und wird wieder Lehrerin in Berlin. Lotte Laserstein bleibt in Schweden und bestellt sich ein Sommerhäuschen auf Öland. – 1937 war die Malerin ins Exil gegangen\, 1946 folgte ihr die Schwester\, die untergetaucht die Verfolgung als Jüdin überlebte; die Mutter – Meta Laserstein – wurde im KZ Ravensbrück ermordet. \nNun zieht Käte in die alte Steglitzer Wohnung und Lotte hilft ihr beim Einzug. Ob die beiden im Sommer einen Ausflug an den Großen Wannsee unternahmen\, wissen wir nicht. Im Juli 2024 findet dort jedenfalls die Uraufführung von zurück.bleiben statt – im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz. Vor dem Hintergrund der Vergangenheit fällt die Entscheidung: der Rückkehr ins Land der Täter ./. dem Verbleib im Land des Exils. \nMit zurück.bleiben beendet Vajswerk seine langjährige Laserstein-Recherche. Speisten sich die fünf Vorgängerprojekte aus Dokumenten\, bilden diese beim Abschluss den Ausgangspunkt: die “Regelung von Restitutions- und anderen persönlichen Fragen” gibt Käte Laserstein der schwedischen Ausländerbehörde als Grund der “Reise” an\, på svenska. \nBei zwei Auftaktveranstaltungen – Stockholm 6.3. / Berlin 18.4. – zeigte Vajswerk seinen Wissensstand\, nun lädt Vajswerk an den Großen Wannsee 56–58. Ende Juli 2024 erscheint zudem ein Podcast. \nEs recherchieren und spielen Laura Mitzkus und Charlotta Bjelfvenstam. Für die Dramaturgie und/oder Regie stehen Anna-Carola Krausse und Christian Tietz. \n  \nPlatzreservierung: info@vajswerk.de  \nEintritt frei! \nIm Garten der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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