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SUMMARY:Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Diktaturen nach 1949 und 1989. Wahrnehmungen und Diskurse im interdisziplinären Blick
DESCRIPTION:Wissenschaftliche Tagung der Stiftung Berliner Mauer\, Neue Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte + SozioAnalysen e.V.\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Beratungsstelle Gegenwind \nAm 9. November 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Das Jubiläum gibt Anlass zu einer Bilanz: Wie gestaltete sich dieTransformation nach dem Ende des SED-Regimes? Wie wurden Beteiligte an den SED-Verbrechen zur Verantwortung gezogen? Wer galt hierbei als Täter oder als Opfer? Diese Fragen sind parallel für das nationalsozialistische Regime und den Umgang mit diesem zu stellen. Die Verbrechen und Folgen des NS-Staates und der SED- Herrschaft werden unter den genannten Aspekten erstmals zwar nicht systematisch vergleichend\, aber interdisziplinär vernetzend behandelt. \nHier geht es zum ausführlichen Programm! \nAnmeldung: Eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 per E-Mail erbeten (anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de). Bitte geben Sie an\, an welchen Workshops Sie teilnehmen möchten! \nTagungsgebühr: Bei Registrierung ist ein Beitrag von 18 Euro (Ein-Tages-Pauschale: 9 Euro) zu entrichten (ermäßigt 10 bzw. 5 Euro). Darin ist die Verköstigung während der Kaffee-\, jedoch nicht während der Mittagspausen enthalten. \nOrt: Gedenkstätte Berliner Mauer\, Bernauer Straße 111 und 119 (Dokumentations- und Besucherzentrum)\, 13355 Berlin
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SUMMARY:"Verbrechen und Aufklärung" Die erste Generation der Holocaustforschung
DESCRIPTION:Begrüßung durch Bundesminister Heiko Maas \nAnschließend Eröffnung der Ausstellung durch Prof. Dr. Lehnstaedt (Touro College) und Dr. Jasch (Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nAnmeldung erbeten unter office@ghwk.de \nEine Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und des Touro College Berlin in Zusammenarbeit mit der Wiener Library London. \n  \nZwischen 1939 und 1945 ermordeten die Deutschen sechs Millionen Juden. Der Holocaust zielte auf die Vernichtung von Menschen genauso wie auf die Zerstörung ihrer Kultur und die Verschleierung aller Spuren des Verbrechens. Dieser vollständigen Auslöschung versuchten Jüdinnen und Juden noch während des Mordens entgegenzuwirken. Sie erforschten das Geschehen\, um die Dimensionen des Massenmordes und der Vernichtung jüdischer Lebenswelten sichtbar zu machen und daran zu erinnern. Im Exil\, aber auch unter lebensfeindlichen Bedingungen in den Ghettos und Lagern\, dokumentierten sie die Taten\, sammelten Fakten und sicherten Spuren. Sie gründeten Archive und Forschungsgruppen\, die nach Kriegsende ihre Arbeit fortsetzten. Sie wollten an die Ermordeten erinnern\, die Shoah ergründen\, die Täter vor Gericht bringen und gleichzeitig einen erneuten Genozid unmöglich machen.\nAngetrieben von unterschiedlichen Motiven\, widmeten sich diese Frauen und Männer mit verschiedenen beruflichen Hintergründen der Erforschungund dem Gedenken andenHolocaust. Sie verweigerten damit den Verbrechern den endgültigen Triumph: Dermillionenfache Mord fi\nel nicht dem Vergessen anheim und blieb nicht ohne Konsequenzen: Bücher\, Gedenkstätten\, Forschungsinstitute\, Gerichtsprozesse und nicht zuletzt die UN-Genozidkonvention von 1948 waren Resultate ihres leidenschaftlichen Engagements.\nAuf diesem Vermächtnis beruht unser heutiges Wissen über den Holocaust. Die Ausstellung setzt Leben und Arbeit von zwanzig dieser Pionierinnen und Pioniere der Holocaustforschung ein Denkmal. Namen wie Rachel Auerbach\, Raphael Lemkin\, Simon Wiesenthal oder Joseph Wulf stehen exemplarisch für eine kleine Gruppe unermüdlicher Aufklärer. Unter widrigsten Bedingungen und oftmals gegen Gleichgültigkeit und Ablehnung\nschufen sie die Grundlagen für die universelle Anerkennung des Holocausts als Menschheitsverbrechen.
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LOCATION:Auswärtiges Amt\, Lichthof\, Werderscher Markt 1\, 10117 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:„Ihre Grabstätten befinden sich nicht im hiesigen Bezirk“
DESCRIPTION:Am 27. Januar vor 74 Jahren befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. Heute wird international an diesem Tag der Opfer des Holocaust gedacht. \n  \nDer Mord fand in Auschwitz statt. Aber der Weg in die Vernichtung begann mitten in Deutschland: mit der Definition und Erfassung\, mit Entrechtung und Enteignung. Ein zentraler Ort der  Deportationen befand sich damals in direkter Nachbarschaft der heutigen Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit erinnert daran. \nDr. Akim Jah (International Tracing Service) und Marcus Gryglewski (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) stellen aus ihrem gerade erschienenen Buch „Ihre Grabstätten befinden sich nicht im hiesigen Bezirk“ Quellen zur Deportation der Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus für den Unterricht und die außerschulische Bildung vor. \nSchülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule präsentieren in einer Lesung Dokumente aus diesem Buch. \nSawsan Chebli\, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales des Landes Berlin\, führt in ihrem Vortrag in das Thema ein. \nFloriane Azoulay\, Direktorin des International Tracing Service\, und \nDr. Elke Gryglewski\, Leiterin der Bildungsabteilung und stellvertretende Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, sowie \nAnnedore Dierker\, Schulleiterin der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule\, \nsprechen Grußworte. Am Anfang soll ein Besuch des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit stehen. \n  \nMusikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Schulchor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. \nIm Anschluss gibt es einen kleinen Empfang. \nEine Anmeldung unter bildung@ghwk.de ist erforderlich.
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LOCATION:Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule\, Quitzowstraße 141\, 10559 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Götz Aly über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler Vortrag und Gespräch zum 77. Jahrestag\, mit Peter Klein
DESCRIPTION:Anlässlich des 77. Jahrestages der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 hält Prof. Dr. Götz Aly einen Vortrag über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler und die Entstehungsjahre der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Anschließend wird er hierzu mit Prof. Dr. Peter Klein diskutieren. \nGötz Aly ist einer der profiliertesten deutschen Zeithistoriker\, der durch seine Thesen immer wieder wichtige Debatten über die Interpretation der Geschichte angestoßen hat. Er setzt sich in seinem Gedenkvortrag anlässlich des Jahrestages mit Wolfgang Scheffler auseinander. Wolfgang Scheffler (1929-2008) befasste sich in seiner Forschung bereits in den 1960er Jahren mit der Judenverfolgung im Dritten Reich und wurde 1961 vom Auswärtigen Amt als wissenschaftlicher Beobachter zum Eichmann-Prozess in Jerusalem entsandt. Ab 1965 trat er als historischer Sachverständiger in NS-Prozessen auf\, darunter im Treblinka-Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf\, im Prozess gegen den Reichsbahn-Staatssekretär Albert Ganzenmüller sowie im Prozess gegen John Demjanjuk. \nSeit den 1970er Jahren lehrte Scheffler am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und wurde 1986 Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er unterstützte aktiv Gedenkprojekte wie die Topographie des Terrors und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \nBegrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch \n\nEintritt frei\nAnmeldung erforderlich unter: office@ghwk.de
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SUMMARY:Auf den Spuren geflüchteter Juden und Nazis in Bolivien
DESCRIPTION:Bolivien war lange Zeit ein Zufluchtsland der Deutschen. In den 1930er Jahren fanden verfolgte Juden und Gegner des Nazi-Regimes dort Schutz. Die deutsche Minderheit verhielt sich reserviert ihnen gegenüber\, denn viele Mitglieder vertraten eine nationalsozialistische Gesinnung. Nach 1945 kamen auch NS-Anhänger nach Bolivien\, um einer Strafverfolgung in Europa zu entgehen. Beispiele sind Klaus Barbie\, der „Schlächter von Lyon“ und dann CIA-Agent\, und Hans Ertl\, ehemaliger Kameramann von Leni Riefenstahl\, dessen Tochter Monika sich später der Guerilla-Bewegung anschloss. \nDie Kultur- und Sozialanthropologin Dr. Juliana Ströbele-Gregor (FU Berlin) hat als Jugendliche in den 1950er Jahren diese merkwürdige sozio-politische Gemengelage erlebt und später erforscht. \nVortrag und Gespräch mit Dr. Juliana Ströbele-Gregor \nModeration: Eva Geffers \nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich bis zum 10. Januar 2019: info@zeitzeugenboerse.de oder Telefon: (030) 4404 6378 \nEine Veranstaltung der Zeitzeugenbörse e.V. in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in der Landeszentrale für politische Bildung\, Hardenbergstr. 22 (AmerikaHaus am Bahnhof Zoo)\, 10623 Berlin
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SUMMARY:Heinz Wewer: »Abgereist\, ohne Angabe der Adresse«
DESCRIPTION:»Abgereist\, ohne Angabe der Adresse/parti\, sans laisser d’adresse« – mit diesem postamtlichen Klebezettel wurden zahlreiche Postsendungen versehen\, ehe die Reichspost sie an ihre Absender außerhalb Deutschlands zurückschickte. In Wahrheit waren die meisten Adressaten nicht »abgereist«\, sondern vertrieben oder ermordet worden\, weil sie jüdisch waren. »Abgereist« wurde so zur Metapher für das Verschwinden der Jüdinnen und Juden aus Deutschland\, bis der Klebezettel im Januar 1943 von der Gestapo verboten wurde\, weil sich seine Bedeutung herumgesprochen hatte. Nicht nur die Inhalte von Postsendungen\, sondern auch ihre äußeren Merkmale legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge. \nIn Zusammenarbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, Archiven und Sammlerinnen und Sammlern in vielen Ländern hat der Autor über 300 postalische und ergänzende Dokumente zusammengetragen und verschiedenen Phasen und Aspekten von Terror und Verfolgung im Nationalsozialismus zugeordnet. \nHeinz Wewer studierte Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaften. \nEr berichtete 1961 als Korrespondent vom Eichmann-Prozess\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berlin Document Center und begründete verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen. Zuletzt war er in der Kultur- und Bildungsverwaltung Berlins tätig. \nBegrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch \nIm Anschluss an die Buchvorstellung wird die neue Online-Ausstellung „Digitale Foto-Ausstellung zum deutschen Überfall auf Polen 1939 – Aus dem Bestand Kurt Seeligers“ der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vorgestellt. \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldungen bitte unter empfang@ghwk.de\, Tel. (030) 80 50 01-13/Fax-27.
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SUMMARY:Zeitzeugingespräch mit Anita Lasker-Wallfisch
DESCRIPTION:Zeitzeugingespräch mit Anita Lasker-Wallfisch\, Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz\, und den Schülerinnen und Schülern des Schiller-Gymnasiums Berlin. \nÖffentliche Veranstaltung\n– Eintritt frei –
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SUMMARY:Lesung aus »verbrannten Büchern« von Ernst Glaeser\, Irmgard Keun\, Erich Mühsam\, Joseph Roth und Lisa Tetzner
DESCRIPTION:Es lesen Judith Hermann\, Hanna Lemke\, Per Leo\, Gregor Runge und Jörg Sundermeier. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung  »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«. Mehr Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier. \n  \nDer Eintritt zur Veranstaltung ist frei.\nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat
DESCRIPTION:Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«\nDr. Werner Treß \nanschließend Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse \nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \nMehr Informationen zur Sonderausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« finden Sie hier. \n 
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SUMMARY:»Abgesägt« - Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitiker in Zehlendorf
DESCRIPTION:Eröffnung\nBezirksbürgermeisterin Frau Cerstin Richter-Kotowski \nBegrüßung\nDr. Hans-Christian Jasch\, Direktor Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nDie Nationalsozialisten zerstörten die demokratischen Strukturen und verfolgten\, enteigneten und ermordeten Vertreterinnen und Vertreter der »verhassten« Weimarer Republik. Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse einer regionalen Spurensuche. Sie dokumentiert verschiedene Facetten der politischen Partizipation in einer offenen Gesellschaft und ihrer Bedrohung. \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \n 
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SUMMARY:NS-Kolonialrevisionisten\, die Besatzung Frankreichs und Belgiens und die Erhebung von Wissen zu Wirtschaft und Arbeit in Afrika
DESCRIPTION:In Frankreich sind Haltungen zur kolonialen Vergangenheit seit langem ein Thema in politischen Debatten. Auch in Deutschland sind in jüngster Zeit der deutsche Kolonialismus und seine erinnerungspolitischen Dimensionen verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Dabei gilt Kolonialismus meist eher als je nationales denn als schwieriges europäisches Erbe. \nIm Werkstattgespräch werden aktuelle Forschungen zu den transnationalen Dimensionen kolonialrevisionistischer NS-Politik vorgestellt. Mit der Besatzung Frankreichs und Belgiens 1940 etwa ging ein großes Interesse deutscher Dienst- und Parteistellen an Erfahrungswerten und Praktiken der westeuropäischen Kolonialmächte einher. Wirtschafts- und arbeitspolitische Dokumente und Literatur wurden beschlagnahmt oder die Arbeit französischer und belgischer Experten in kolonialen Kommissionen analysiert\, um sie für NS-Kolonialplanungen fruchtbar zu machen. \nAnhand von Archivquellen und zeitgenössischen Publikationen erforschen Studierende der Humboldt Universität Berlin und der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris gemeinsam solche europäischen Dimensionen des NS-Kolonialrevisionismus in den 1940er Jahren. \nKerstin Stubenvoll hat Neuere und Neueste Geschichte\, Politikwissenschaft und Völkerrecht in Tübingen und Berlin studiert. Seit 2011 arbeitete sie als Museumspädagogin\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG-Forschergruppe Actors of Cultural Globalization und als freie Mitarbeiterin in deutschen und französischen NS-Gedenkstätten. Sie ist Doktorandin am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n– Eintritt frei –
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SUMMARY:»Taxi am Shabbat«. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas
DESCRIPTION:Die Autoren Eva Gruberová und Helmut Zeller im Gespräch mit Micha Brumlik. \nMehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust haben die beiden Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller Orte aufgesucht\, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollten wissen\, wie sich jüdisches Leben dort nach 1945 entwickelt hat. Im Gespräch mit Prof. Micha Brumlik erzählen sie von dieser Reise in sieben ehemals kommunistisch beherrschte Länder und ihren Gesprächen mit den letzten Überlebenden\, mit Rabbinern\, Gemeindevertretern\, jüdischen Intellektuellen\, Museumsgründern und Friedhofswärtern. \nDie Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms »Grenzgänger« der Robert Bosch Stiftung unterstützt.
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