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SUMMARY:zurück.bleiben - Laserstein VI.
DESCRIPTION:Es ist das Jahr 1954. Käte Laserstein kehrt zurück nach Deutschland und wird wieder Lehrerin in Berlin. Lotte Laserstein bleibt in Schweden und bestellt sich ein Sommerhäuschen auf Öland. – 1937 war die Malerin ins Exil gegangen\, 1946 folgte ihr die Schwester\, die untergetaucht die Verfolgung als Jüdin überlebte; die Mutter – Meta Laserstein – wurde im KZ Ravensbrück ermordet. \nNun zieht Käte in die alte Steglitzer Wohnung und Lotte hilft ihr beim Einzug. Ob die beiden im Sommer einen Ausflug an den Großen Wannsee unternahmen\, wissen wir nicht. Im Juli 2024 findet dort jedenfalls die Uraufführung von zurück.bleiben statt – im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz. Vor dem Hintergrund der Vergangenheit fällt die Entscheidung: der Rückkehr ins Land der Täter ./. dem Verbleib im Land des Exils. \nMit zurück.bleiben beendet Vajswerk seine langjährige Laserstein-Recherche. Speisten sich die fünf Vorgängerprojekte aus Dokumenten\, bilden diese beim Abschluss den Ausgangspunkt: die “Regelung von Restitutions- und anderen persönlichen Fragen” gibt Käte Laserstein der schwedischen Ausländerbehörde als Grund der “Reise” an\, på svenska. \nBei zwei Auftaktveranstaltungen – Stockholm 6.3. / Berlin 18.4. – zeigte Vajswerk seinen Wissensstand\, nun lädt Vajswerk an den Großen Wannsee 56–58. Ende Juli 2024 erscheint zudem ein Podcast. \nEs recherchieren und spielen Laura Mitzkus und Charlotta Bjelfvenstam. Für die Dramaturgie und/oder Regie stehen Anna-Carola Krausse und Christian Tietz. \n  \nPlatzreservierung: info@vajswerk.de  \nEintritt frei! \nIm Garten der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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SUMMARY:68. Bundesweites Gedenkstättenseminar
DESCRIPTION:Nie wieder! Nie wieder was? – Antisemitismus- und rassismuskritische Ansätze in der Gedenkstättenpädagogik. Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nVeranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung\, der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und dem Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gedenkstättenpädagogik. \nDie Bundesweiten Gedenkstättenseminare richten sich an Akteur:innen aus dem Bereich der Gedenkstättenarbeit und dienen ihrer Vernetzung\, der Stärkung von Gedenkstätten und Dokumentationszentren als historisch-politische und außerschulische Lernorte sowie der Entwicklung der dortigen Bildungsarbeit. \nDas diesjährige 68. Bundesweite Gedenkstättenseminar beleuchtet antisemitismus- und rassismuskritische Ansätze in der Gedenkstättenpädagogik. Angesprochen und eingeladen sind insbesondere Mitarbeiter:innen an Gedenk- und Bildungsstätten sowie pädagogische Fachkräfte\, Multiplikator:innen und Vermittler:innen. Gemeinsam wollen wir über bisherige Entwicklungen und Erfahrungen diskutieren\, nach Leerstellen fragen und aktuelle Herausforderungen in den Blick nehmen. Das Seminar hat zum Ziel\, verschiedene Herangehensweisen und Projekte in unterschiedlichen Formaten wie Selbstreflexionen\, Podiumsdiskussionen\, Impulsvorträgen\, Workshops und kollegialen Austauschräumen zu beleuchten und zu diskutieren.
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SUMMARY:Die Strafverfolgung der NS-Täter am Beispiel der Nürnberger Prozesse. Deutsch-französische Begegnung
DESCRIPTION:In Kooperation mit dem Mémorial de la Shoah und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) laden wir zu einer deutsch-französischen Fortbildung ein\, die in Nürnberg stattfindet und sich an Lehrer*innen und andere Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit richtet. \nIm Fokus steht nicht nur Nürnberg als Stadt im Nationalsozialismus und die justizielle Aufarbeitung\, sondern auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang dazu in Frankreich und Deutschland. \nDas Seminar ist kostenlos: Wir buchen und tragen die Kosten für die Unterkunft (Hotel-Doppelzimmer) und die Verpflegung für die Teilnehmenden\, ausgeschlossen ist der Abend des 18. Mai. Die An- und Abreise muss von den Teilnehmenden selbst getragen und organisiert werden. Es gibt die Möglichkeit\, über die Organisator*innen einen Zuschuss beim DFJW zu beantragen. \nWo? \nIn Nürnberg\, in Kooperation mit dem Mémorial de la Shoah \nDie Unterkunft ist im Intercity Hotel Nürnberg \nWann? \nFreitag\, 17. Mai 2024\, 14 Uhr\, bis Sonntag\, 19. Mai 2024\, 13 Uhr \nWie? \nhttps://www.ghwk.de/fileadmin/Redaktion/PDF/Termine/240212_Programm_Begegnung_Nuernberg_EST.pdf \nFür die Anmeldung und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Seminarleiterin\, unsere wissenschaftlichen Mitarbeiterin Anna Stocker: \nTelefon: 030 2179986-27 \nMail: stocker@ghwk.de
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SUMMARY:Diskriminierung und rechtes Gedankengut in den Sicherheitsorganen. Historische und aktuelle Perspektiven
DESCRIPTION:Auf unserer Tagung am 7. Mai möchten wir zusammen mit Angehörigen von Polizei und Bundeswehr\, Wissenschaftler*innen und Multiplikator*innen historische und gegenwärtige Problemstellungen debattieren. \nHistorisch fragen wir danach\, wie Jüdinnen und Juden\, Sinti*zze und Rom*nja in Armee und Polizei mit antidemokratischer und nationalsozialistischer Unterdrückung konfrontiert waren und wie sie sich dagegen zur Wehr setzten. Wir diskutieren\, wie ihr Handeln Gegenstand historisch-politischer Bildungsarbeit sein kann. \nGegenwartsbezogen interessiert uns\, auf welche Weise sich in den Sicherheitsorganen menschenverachtende Haltungen und Handlungen manifestieren. Wie handeln die betreffenden Institutionen\, aber auch diejenigen\, die potenziell von Diskriminierung betroffen sind und sich in den Dienst der Sicherheitsbehörden gestellt haben? \nProgramm
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SUMMARY:zurück.bleiben - Veranstaltung zum Projektstart
DESCRIPTION:Bevor im Juli 2024 die Uraufführung von „zurück.bleiben“ im Garten am Großen Wannsee 56-58 stattfinden wird\, gibt das Recherchekollektiv Vajswerk Auskunft über das Theaterprojekt und die Verbindungslinien von den Schwestern Laserstein zur Shoah und zum Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nzurück.bleiben \nLotte und Käte Laserstein zwischen Verfolgung\, Exil und Selbstbestimmung\, Schweden und Deutschland. \nEine Theaterunternehmung von Vajswerk Recherche Kunst Kollektiv \nUraufführung am Sonntag\, 14. Juli 2024\, im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz \n\nDonnerstag\, 18. April 2024\, 18 Uhr: Veranstaltung zum Projektstart \nBevor im Juli 2024 die Uraufführung von „zurück.bleiben“ im Garten am Großen Wannsee 56-58 stattfinden wird\, gibt das Recherchekollektiv Vajswerk Auskunft über das Theaterprojekt und die Verbindungslinien von den Schwestern Laserstein zur Shoah und zum Haus der Wannsee-Konferenz. \nSeit 2019 forscht und spielt Vajswerk zu Lotte und Käte Laserstein\, der Malerin und der Lehrerin. Im fünften und letzten Projekt bildet das Jahr 1954 den Ausgangspunkt: als sich Käte Laserstein entscheidet\, zurück nach Berlin zu gehen und Lotte Laserstein in Stockholm bleibt. \nIn diesem Spannungsfeld bewegt sich das Theaterstück und davon wird bei einer Auftaktveranstaltung berichtet: im Seminarraum der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz; am Donnerstag\, 18. April\, um 18 Uhr. \nEine Voranmeldung ist nicht erforderlich\, aber möglich: info[at]vajswerk.de \nAus Briefen lesen die beiden Schauspielerinnen Laura Mitzkus und Charlotta Bjelfvenstam\, über die Biographien der Schwestern Laserstein sprechen Anna-Carola Krausse und Christian Tietz\, die Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin sowie der Theaterregisseur und Historiker.
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SUMMARY:Inklusion schafft Vielfalt
DESCRIPTION:Vermittlungsarbeit in Museen und Gedenkstätten für und mit Menschen mit Behinderungen. Jahrestagung und Mitgliederversammlung Länderverband Museumspädagogik Ost e.V. in der Gedenk- und Bildungsstäte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \n\n\nAlle Besucher*innen und die Einrichtungen selbst profitieren von einer inklusiven Haltung und Vermittlungsarbeit. Davon zeugen die vielen Maßnahmen und Projekte\, die in den letzten 15 Jahren nach der 2009 in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention erfolgreich durchgeführt wurden. Dass die Umsetzung von Inklusion auch strukturelle Veränderung bedeutet\, die eine Herausforderung für das gesamte Team sein kann\, ist aber ebenso klar. Wie das Museum oder die Gedenkstätte ein relevanter Ort für alle Menschen werden kann\, wollen wir in unserer Jahrestagung gemeinsam mit Expert*innen aufzeigen. Dabei werden wir uns u.a. mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen: \nWas braucht es\, damit die Entwicklung von Angeboten für und mit Menschen mit Behinderung gelingen kann? \nWelche Chancen und Herausforderungen bestehen in der Umsetzung einer konsequenten inklusiven Vermittlungsarbeit und wie können wir mit diesen umgehen? \nDie Jahrestagung findet in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstäte Haus der Wannsee-Konferenz statt. Sie ist Teil des Jahresthemas 2023/2024 Transformation im Museum gestalten des Länderverbandes Museumspädagogik Ost e.V. \n  \nTAGUNGSPROGRAMM \nSonntag\, 17. März 2024  \n13.00 – 16.00 Uhr – Tagungsbüro geöffnet \n13.30 – 15.00 Uhr – Rahmenprogramm – „Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden“\, Führung(en) durch die Dauerausstellung mit anschließendem Auswertungsgespräch \n15.30 – 17.00 Uhr – Vereinsangelegenheiten – Mitgliederversammlung des LVMPO e.V. \n18.30 Uhr – Get together – Gemeinsames Abendessen \nMontag\, 18. März 2024 \n09.30 Uhr Tagungsbüro geöffnet \n10.00 Uhr – Begrüßung \n\nDeborah Hartmann\, Direktorin Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\nRebekka Schubert\, Vorsitzende Länderverband Museumspädagogik Ost e.V.\n\n10.30 Uhr – Impuls  \n\nMuseen und Gedenkstäten als inklusive Lernorte?\nPodiumsgespräch mit Referent*innen und Workshopleiter*innen\n\n11.30 Uhr – Kaffeepause \n12.00 Uhr – Input \n\nAlle machen mit!? Wie kann ein inklusiver Zugang strategisch im Museum umgesetzt werden? Andreas Krüger\, Referent für Inklusion und Barrierefreiheit\, Berlinischen Galerie\n\n12.45 Uhr – Mittagspause  \n14.00 Uhr – Praxisforum mit parallel stattfindenden Impulsen \n\nInklusive Museumsführungen – vom Guide bis zum Publikum. Herausforderungen und Potenziale. Birgit Baumgart\, Museumspädagogin\, Staatliches Museum Schwerin\nExpert*innen in eigener Sache – mit Fokusgruppen zu inklusiveren Ausstellungen. David Zolldan\, Curator of Outreach\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, NN\, Mitglieder der Fokusgruppe\nGeschichte inklusiv. Sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen und darüber erzählen. Anja Schneider und Claudia Müller\, Mitarbeiterinnen im Projekt „Barrierefrei erinnern“\, Lebenshilfe Thüringen e.V.\, in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Erfurt e.V.\n\n16.00 Uhr – Kaffeepause  \n16.30 Uhr – Auswertung aus dem Praxisforum \n17.00 Uhr – Ende der Tagung \n  \n\nAnmeldung \n\nBitte melden Sie sich bis 21. Februar 2024 verbindlich an.\nNutzen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular auf der Webseite des Länderverbands Museumspädagogik Ost e.V. \nBitte geben Sie bei der Anmeldung an\, ob Sie Assistenzbedarf haben.\nBei Rückfragen oder Schwierigkeiten bei der Anmeldung wenden Sie sich an Claudia Meißner\, 2. Vorsitzende\, unter meissner[at]museumspaedagogik.org\n\n\nTagungsbeitrag \n\n40 EUR regulär\n30 EUR ermäßigt (Mitglieder des Bundesverbandes Museumpädagogik e.V.\, Studierende\, Volontär*innen)\nDas Mittagessen am Montag ist im Tagungsbeitrag enthalten.\n\n\nTagungsortGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nAm Großen Wannsee 56 – 58 \n14109 Berlin \n\nZugänglichkeit des Tagungsortes für Menschen mit BehinderungenInformationen zur Barrierefreiheit finden sich auf der Webseite von “Reisen für Alle”.
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SUMMARY:ECHOES OF REMEMBRANCE
DESCRIPTION:Gedenken\, Lernen\, Handeln – Formen des Erinnerns \nEine Studienreise der AG “Erinnern” nach Oklahoma\, USA \nIm Juni 2023 reisen 16 Jugendliche der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule aus Berlin nach Oklahoma\, USA. Sie erforschen die US-Erinnerungskultur zu Holocaust und Black History und erweitern ihren Blick auf ihre eigene Erinnerungsarbeit in Deutschland. Der entstandene Dokumentarfilm und die anschließenden Podiumsgespräche ermöglichen einen internationalen Austausch über die Bedeutung von Erinnerungsarbeit. \n  \nProgramm \n14:00 Uhr – Begrüßung \n14:30 Uhr – Filmpremiere ECHOES OF REMEMBRANCE  \n15:30 Uhr – Podiumsgespräch von Schüler:innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit Sabeth Schmidthals (Lehrerin) und Moritz Richard Schmidt (Filmemacher) \n16:00 Uhr – Podiumsgespräch mit Expert:innen der Erinnerungsarbeit: Michael Korenblit\, Kristi Williams\, Dr. Karlos K. Hill\, Jan Beckmann \n16:30 – 17:00 Uhr – offene Gesprächsrunde mit dem Publikum \n  \nZur Veranstaltung  \nDie Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin engagiert sich seit 2015 im Bereich der Erinnerungskultur in Deutschland. Initiiert von Dr. Karlos K. Hill bekommen die Jugendlichen der AG im Juni 2023 die Möglichkeit\, in die USA zu reisen. Sie erhalten Einblicke in die US-amerikanische Geschichte und die dortige Erinnerungsarbeit. Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin wurde die Reise filmisch von Moritz Richard Schmidt begleitet. Dadurch entstand der Dokumentarfilm ECHOES OF REMEMBRANCE. Eine Sammlung von Beiträgen von Expert:innen vor Ort\, Eindrücken und Reflexionen zur Reise lassen ein vielfältiges Porträt eines einzigartigen Projekts entstehen. In den anschließenden Podiumsgesprächen vertiefen die Mitglieder der AG “Erinnern”\, zusammen mit ihrer Lehrerin Sabeth Schmidthals\, Jan Beckmann von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und dem Filmemacher Moritz Richard Schmidt\, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Reise. Als besondere Gäste aus den USA begrüßen wir herausragende Persönlichkeiten der US-amerikanischen Erinnerungsarbeit: Dr. Karlos K. Hill\, Kristi Williams und Michael Korenblit. Die Veranstaltung ermöglicht einen offenen Austausch über die gegenwärtige Erinnerungsarbeit in Deutschland und den USA. \nPodiumsteilnehmer:innen  \n\nMitglieder der AG “Erinnern” Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule Berlin\nSabeth Schmidthals\, Leiterin AG “Erinnern”\nJan Beckmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\nDr. Karlos K. Hill\, University of Oklahoma\nKristi Williams\, Gründerin von Black History Saturdays\nMichael Korenblit\, Respect Diversity Foundation\nMoritz Richard Schmidt\, Filmemacher\n\nModeration  \n\nMehmet Can\, Lehrer & freiberuflicher Referent\, Schwerpunkt Antisemitismus\nTheresia Stötzler\, Widen the Circle\n\nZeit und Ort  \nSonntag\, 28. Januar 2024\, 14-17 Uhr\, im Auditorium der James-Simon-Galerie\, Bodestraße\, 10178 Berlin \nAnmeldung \nüber widenthecircle.org/echoes-of-remembrance \nKontakt  \nFür weitere Informationen zum Projekt und zur Veranstaltung kontaktieren Sie uns gern: agerinnern.oklahoma[at]gmail.com \n 
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SUMMARY:Diktatur wählen? Demokratische Kultur und ihre Feinde
DESCRIPTION:Anlässlich des 82. Jahrestages der Besprechung am Wannsee wollen wir diskutieren\, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt\, um antidemokratischen Strukturen entgegenzutreten. Hierfür ordnen Fachleute die Geschichte des Übergangs von der Weimarer Demokratie zur NS-Diktatur kritisch ein. \nAm 20. Januar jährt sich die die „Wannsee-Konferenz“\, jene „Besprechung mit anschließendem Frühstück“\, auf der 15 führende Funktionäre des nationalsozialistischen Staates 1942 die Umsetzung der Pläne für die europaweite Deportation und den Massenmord an Jüdinnen und Juden diskutierten und koordinierten. Dieses Ereignis war zentral für die antijüdische Verfolgungspolitik in Europa. \nSeit Januar 1933 war die nationalsozialistische Politik auf die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung ausgerichtet. Im Zentrum standen die antisemitische Propaganda\, die Verachtung von Meinungsfreiheit\, Vielfalt und Demokratie sowie die Missachtung von rechtsstaatlichen Prinzipien. Zum Ende der Weimarer Republik und während der nationalsozialistischen Diktatur stießen das Propagieren von autoritärem und faschistischem Denken\, die Verhöhnung Andersdenkender\, aber auch Terror und Gewalt auf millionenfache Zustimmung. \nUnd heute? Jeder zwölfte Erwachsene in Deutschland teile ein rechtsextremes Weltbild\, so die Mitte-Studie im September 2023. Weitere 20 Prozent seien nicht klar demokratisch orientiert – ein markanter Anstieg im Vergleich zur letzten Studie 2021. Wie fragil ist unsere Demokratie? Auf welche Weise können die (Zivil-)Gesellschaft sowie staatliche Institutionen gegen den Rechtsruck in Deutschland agieren? \nAnlässlich des 82. Jahrestages der Besprechung am Wannsee wollen wir diskutieren\, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt\, um antidemokratischen Strukturen entgegenzutreten. Hierfür ordnen Fachleute die Geschichte des Übergangs von der Weimarer Demokratie zur nationalsozialistischen Diktatur kritisch ein. Anschließend diskutieren Expert*innen aus der Praxis über heutige Normenverschiebungen und Bezüge zu ihrer Arbeit. \n\n\nDie Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung (diesem Link folgen).\nOrt: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde\, Fasanenstraße 79/80\, 10623 Berlin  \n\n\nProgramm \n14:00 Uhr: Grußworte   \nHelge Rehders\, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt\, Vorsitzender des Trägervereins Erinnern für die Zukunft – Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz e.V. \nSigmount A. Königsberg\, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n14:15 Uhr: Einführung   \nDr. Matthias Haß und Aya Zarfati\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n14:45 Uhr: Panel 1 \nVon der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus: Das Versagen der gesellschaftlichen Eliten \nPD Dr. Désirée Schauz (Bildung)\, Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaft\, Karlsruher Institut für Technologie \napl. Prof. Dr. Annette Weinke (Justiz)\, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte\, Friedrich-Schiller-Universität Jena \nJun.-Prof. Dr. Niklas Venema (Medien)\, Juniorprofessor für Kommunikations- und Medienwandel\, Universität Leipzig \nDr. Lucy Wasensteiner (Kunst und Kultur)\, Direktorin der Liebermann-Villa am Wannsee \nModeration: Korbinian Frenzel\, Redaktionsleiter Primetime Deutschlandfunk Kultur \n\n15:45 Uhr: Pause (mit Snacks)  \n\n16:15 Uhr: Panel 2 \nStreiten für die Demokratie: Handlungsmöglichkeiten und Strategien \nMax Teske und Laura Nickel (Bildung)\, Lehrer*innen\, Bündnis „Schule für mehr Demokratie“ \nMartin Groß (Justiz)\, ehemaliger Präsident Gemeinsames Juristisches Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg (GJPA) \nProf.’in Dr. Lale Yilidrim (Erinnerungskultur)\, Juniorprofessorin für Didaktik der Geschichte\, Universität Osnabrück \nLéontine Meijer-van Mensch (Kunst und Kultur)\, Direktorin des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig und der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen \nPitt von Bebenburg (Medien)\, Chefreporter Frankfurter Rundschau \nModeration: Korbinian Frenzel\, Redaktionsleiter Primetime Deutschlandfunk Kultur \n17:30 Uhr:  „Und jetzt?“ \nMarcus Bensmann (Senior Reporter CORRECTIV) im Gespräch mit Deborah Hartmann (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \n18:00 Uhr: Ende
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SUMMARY:Die Shoah im östlichen Europa
DESCRIPTION:Geschichte und Erinnerung in Deutschland und Frankreich – Histoire\, mémoire et enseignement de la Shoah en Europe de l’Est en Allemagne et France. Ein deutsch-französisches Seminar in Paris\, in Kooperation mit „Yahad – In Unum“\, für Lehrkräfte und Multiplikator*innen \n  \nBitte vormerken: \nVom 20. – 22. Oktober 2023 laden wir in Kooperation mit Yahad – In Unum zu einer deutsch-französischen Fortbildung ein\, die in Paris stattfindet und sich an Lehrer*innen und andere Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit richtet. Im Fokus steht nicht nur die Geschichte der Shoah im östlichen Europa\, sondern vor allem auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Erinnerungskultur dazu in Frankreich und Deutschland. \nDas deutsch-französische Programm der Fortbildung finden Sie hier. \nWeitere Informationen (zum Tagungsort und zur Unterkunft in Paris\, zu Kosten und zur Anmeldung) veröffentlichen wir hier in Kürze. Organisiert wird die Fortbildung von unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Anna Stocker\, die für Auskünfte zur Verfügung steht (Telefon: 030 2179986-27\, Mail: stocker[at]ghwk.de).
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SUMMARY:Angehörige der Familie Chotzen besuchen aus den USA\, Israel und Deutschland
DESCRIPTION:am Mittwoch\, 11. Oktober 2023\, 14-15 Uhr\, besuchen Angehörige der Familie Chotzen aus den USA\, Israel und Deutschland das Haus der Wannsee-Konferenz und fügen der Chotzen-Sammlung des Hauses Briefe und Fotografien bei. Die Sammlung entstand 1992\, als der Holocaustüberlebende Eppi Chotzen seinen Nachlass der Joseph Wulf Bibliothek der Gedenk- und Bildungsstätte vermachte. \n  \nWir laden Sie herzlich ein\, an der deutsch-englischen Veranstaltungen teilzunehmen! \n  \nZum historischen Hintergrund: Elsa Arndt heiratete 1914 Josef Chotzen und konvertierte zur Religion ihres Mannes\, zum Judentum. Beide hatten vier Kinder in Berlin: Eppi\, Hugo-Kurt (Bubi)\, Erich und Ullrich (Ulli). Josef Chotzen starb in Berlin 1942\, auch infolge der Bedingungen der schweren Zwangsarbeit. Außer Eppi und einer Schwiegertocher\, Ruth\, ermordeten die Deutschen Elsas ganze Familie – die aber selbst in Berlin verblieb. Die rassistische NS-Definition des „Juden“ betraf sie als Konvertitin nicht. \n  \nElsas Sohn Erich heiratete Ilse\, geb. Schwarz. Als Ilses Mutter Käthe Schwarz 1942 nach Riga deportiert werden sollte\, beschlossen Erich und Ilse sie zu begleiten und zu unterstützen. Erich starb in Riga im März 1942\, Ilse wurde dort 1943 ermordet. Käthe wurde von Riga nach Stutthof verschleppt und dort 1944 ermordet. Ilses Schwester Ruth Schwarz konnte im Mai 1939 nach England fliehen. Nach dem Krieg gab Elsa Chotzen ein Fotoalbum an Ruth Schwarz weiter\, das Erich für Ilse zusammengestellt hatte\, ebenso wie Briefe\, die Erich und Ilse einander vor dem Krieg geschrieben hatten. \n  \nDie Tochter von Ruth Schwarz\, Kay Henning Danley\, überreicht dem Haus der Wannsee-Konferenz nun dieses Fotoalbum und die Korrespondenz. Evemarie Baumstark\, eine Nichte von Elsa Chotzen\, wird aus diesem Anlass ebenfalls Fotoalben und Familiendokumente dem Haus überlassen. \n  \n„Es ist eine Ironie der Geschichte\, dass die Dokumente der Familie Chotzen nun in der Villa aufbewahrt werden\, in der die Mörder ihren Völkermord planten. Zu wissen\, dass Erichs Album für Ilse zu diesem Nachlass hinzu kommt – das fühlt sich für mich an wie ein Triumph über die Nazi-Verbrecher“\, sagt Kay Henning Danley. \n  \n„Wir danken den Familien Baumstark und Danley\, dass sie uns ihre Unterlagen anvertrauen. Sie sind eine wichtige Ergänzung unserer Chotzen-Sammlung und für unsere Bildungs- und Forschungsarbeit von großem Wert“\, sagt Deborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte. \n  \nProgramm (in Englisch und Deutsch\, mit Konsekutiv-Übersetzung) \n  \n14.00 Uhr: Willkommensworte von Deborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte \n14.10 Uhr: Die Bedeutung der Unterlagen der Familie Chotzen für das Haus der Wannsee-Konferenz\, Dr. Ruth Preusse\, wiss. Mitarbeiterin und Kuratorin \n14.25 Uhr: Die Dokumente und Fotografien von Ilse und Erich Chotzen\, Kay Henning Danley\, Nicht von Ilse und Erich Chotzen \n14.45 Uhr: Die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“\, Inbar Chotzen\, Künsterin \n15.00 Uhr: Übergabe der Dokumente / Fragen und Gespräch / Einladung zu Kaffee und Tee \n  \nAdresse: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56 – 58\, 14109 Berlin \n  \nKostenfrei\, herzlich willkommen – wir bitten um Anmeldung per Mail: veranstaltungen@ghwk.de \n 
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SUMMARY:Sound in the silence
DESCRIPTION:European Network Remembrance and Solidarity in cooperation with House of the Wannsee Conference would like to invite you for three days of methodological workshops for teachers. \nThose seminars are part of “Sound in the Silence” project – an intercultural and international remembrance project for youth. At historically challenging locations students work with artists representing different artistic fields in order to understand how the past is connected to their questions in the present. By doing so\, we give young people a chance to find new ways of looking at the history of Europe\, of our nations\, states\, regions\, and to work out their own perception of reality and tools for expressing it. \nFor three days teachers will have two blocks of workshops. The first part will be focused on educational materials. During the workshop teachers will learn about the free educational resources available on the Hi-story Lessons platform\, including infographics\, lesson plans and animations\, among others the educational kit about disinformation and memory conflicts. Participants will consider how to use the resources in their teaching work. The teachers will also learn about the interactive infographic within the project “Statistics and Catastrophe. Questioning Eichmann’s Numbers” held by the GHWK and ENRS. We will discuss methods and activities which might be useful to address the history of the Wannsee conference within the classroom. \nThe second block will focus on alternative\, in particular aesthetic-research and artistic approaches to the Holocaust – and the House of the Wannsee Conference. The participants first get to know very different graphic novels in excerpts and receive suggestions for use in the classroom\, and at the same time they will benefit from an exchange in a multinational group of teachers. One focus is on the graphic novel „Wannsee“ by Fabrice de Henanff\, but the Will Eisner-nominated anthology „But I live“ will also be presented. \nThis is followed by interactive and hands-on activities dealing with the location and its abstract history\, both alone and/or in teams. With the help of a variety of impulses (creative writing\, collage\, photography\, designing own short comic sequences)\, the participants are offered a setting of methods from which they can choose what appeals to them – and what they can use themselves for teaching in class. Older an newer artistic approaches (from painting to conceptual artwork etc.) on the subject of the Holocaust\, guilt\, commemoration and remembrance will also be presented and discussed in a final session. \nRules for participation: \n\nParticipation in the workshop is free of charge.\nLunch and refreshments will be provided for participants.\nDuring the workshop\, we will be shooting photographs and making a documentary film about the Sound in the Silence project. In addition to your participation in the workshop\, we kindly request your consent to share your visual content.\nPlease submit your application by September 25\, 2023. Spaces are limited.\n\nPlan of the workshops \n07.10.2023 (Saturday) \n\n10.15 – 12.15   I session\n12.15 – 13.15   lunch\n13.30 – 16.00   II session\n\n08.10.2023 (Sunday) \n\n10.15 – 12.15   III session\n12.15 – 13.15   lunch\n13.30 – 15.30   IV session\n\n09.10.2023 (Monday) \n\n10.15 – 12.30   V session\n12.30 – 13.30   lunch\n13.30 – 17.45   free time\n18.00 – 20.00   final performances and discussion\n\nOrganiser: \nEuropean Network Remembrance and Solidarity \nPartners: \n\nMOTTE Association\, Hamburg\, Germany\nHouse of the Wannsee Conference\, Germany\nJasenovac Memorial Site\, Croatia\nDocumenta – Centre for Dealing with the Past\, Croatia\n\nplease register per Mail: seidel@ghwk.de \n  \nmore details: https://enrs.eu/sound-in-the-silence \n 
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SUMMARY:Öffentliche Einführungen in unsere Dauerausstellung
DESCRIPTION:Samstags und sonntags werden nachmittags um 14 Uhr\, 15 Uhr\, 16 Uhr und 17 Uhr auf Deutsch öffentliche Einführungen in die Dauerausstellung „Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden“ angeboten. Kostenfrei\, Dauer ca. 45 Minuten\, keine Anmeldung erforderlich.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/oeffentliche-einfuehrungen-in-unsere-dauerausstellung/
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DESCRIPTION:Samstags und sonntags werden nachmittags um 14 Uhr\, 15 Uhr\, 16 Uhr und 17 Uhr auf Deutsch öffentliche Einführungen in die Dauerausstellung „Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden“ angeboten. Kostenfrei\, Dauer ca. 45 Minuten\, keine Anmeldung erforderlich.
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SUMMARY:Deutsch-französisches Weiterbildungsseminar: "Chancen und Herausforderungen der Bildungsarbeit zum Thema Shoah"
DESCRIPTION:Das Seminar findet in Kooperation mit dem Mémorial de la Shoah vom 18. bis 20. Mai in Berlin statt und richtet sich an deutsche und französische Lehrkräfte und Muliplikator*innen. Das Seminar findet auf Deutsch und auf Französisch statt\, es wird eine Simultanübersetzung geben. \nInhaltlich thematisiert das Seminar verschiedene Aspekte der Geschichte der Shoah in Deutschland\, wie z.B. den Einfluss der Shoah auf eine deutsch-französische Familie\, der in einer Lesung des Romans „Die Gedächtnislosen“ von Géraldine Schwarz deutlich wird. Diskutiert werden auch Möglichkeiten des Transfers von Bildungsansätzen in einen deutsch-französischen Kontext und die Nutzung bei deutsch-französischen Begegnungsseminaren. \nNeben Vorträgen zur Erinnerungskultur in Frankreich und Deutschland sowie zur Konkurrenz der Erinnerungen werden sowohl Führungen durch die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, verschiedene Erinnerungsorte in Berlin als auch pädagogische Workshops angeboten. Darüber hinaus soll es Zeit zum Austausch und zur Vernetzung untereinander geben. Das detaillierte Programm finden Sie hier. \nDie Kosten für drei Übernachtungen im Doppelzimmer sowie die Verpflegung werden übernommen. Bei Einzelzimmerwunsch müssen die zusätzlichen Kosten selbst übernommen werden. \nUm sich anzumelden\, schreiben Sie bitte eine Mail an: stocker@ghwk.de. \nWir freuen uns über Ihre Anmeldung. Gerne können Sie auch andere Interessierte auf das Seminar aufmerksam machen.
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SUMMARY:"Von der Kunstfreiheit gedeckt?"
DESCRIPTION:Konferenz zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur – eine Kooperation der Amadeu Antonio Stiftung\, dem American Jewish Committee Berlin\, der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und dem Zentralrat der Juden in Deutschland. \nDie Amadeu Antonio Stiftung\, das American Jewish Committee Berlin\, die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der Zentralrat der Juden in Deutschland laden am Donnerstag\, 11.05.2023\, zu einer Konferenz\, die sich den aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur innerhalb des deutschsprachigen Raumes widmet. Adressat*innen sind interessierte Menschen aus dem Kulturbetrieb – also Künstler*innen sowie Mitarbeiter*innen aus Gedenk- und Bildungsstätten\, Museen\, Kultureinrichtungen\, Institutionen\, Vereinen. \nIm Zentrum stehen dabei die verschiedenen in der medialen Öffentlichkeit geführten Diskussionen um die »Initiative GG 5.3 Weltoffenheit«\, den »Historikerstreit 2.0« und die »documenta fifteen«. \nIn zwei aufeinander aufbauenden Panels und einem Workshop diskutieren Akteur*innen aus verschiedenen Disziplinen – Kunst und Kultur\, Politik\, Wissenschaft und Bildung – über die Herausforderungen\, vor denen Menschen\, die im Kulturbetrieb tätig sind\, in den vergangenen Jahren immer wieder standen und stehen\, wenn es um das Thema Antisemitismus geht. Abschließend werden die Ergebnisse der Konferenz mit Vertreter*innen aus dem Bereich der Politik diskutiert. Shahrzad Eden Osterer leitet als Moderatorin durch den gesamten Tag. \nDen Auftakt bereitet das erste Panel\, das sich einleitend der Bestandsaufnahme zu Antisemitismus in Kunst und Kultur widmet. In seinem 2021 erschienenen Buch »Und die Juden?« zeichnet der britische Autor David Baddiel nach\, dass in den gegenwärtigen antirassistischen und identitätspolitischen Debatten Jüdinnen und Juden im Gegensatz zu anderen Minoritäten kein Gehör finden\, da sie als »weiß« und damit als privilegiert gelten. Damit einher geht die Tatsache\, dass antisemitische Erfahrungen von Jüdinnen und Juden entweder ignoriert werden oder wie im Fall von israelbezogenem Antisemitismus – der gegenwärtig dominierenden Form des Judenhasses – dieser als legitime Kritik an einem vermeintlich kolonialen Siedlungsprojekt camoufliert und damit verharmlost wird. Daraus folgend wird Antisemitismus nicht mehr als eine distinkte Ideologie und Weltanschauung begriffen\, die eben nicht im Begriff des Rassismus aufgeht\, sondern als eine Diskriminierungsform unter vielen anderen verstanden. \nDas hat reale Auswirkungen auf die Gegenwart und den Alltag von Jüdinnen und Juden sowie auf die Erinnerungskultur und die historische Einordnung der Shoa\, die dadurch fälschlicherweise als ein Ereignis von Massenverbrechen unter vielen subsumiert wird und damit ihren präzedenzlosen Charakter verliert. Ausgehend von diesen Beobachtungen soll mit Referent*innen darüber diskutiert werden\, was die genauen Ursachen für die skizzierten Entwicklungen sind\, welche Auswirkungen sie auf Jüdinnen und Juden\, aber auch den Umgang mit der Shoah im Land der Täter*innen hat und welche Gegenmaßnahmen wir entwickeln können und müssen. \nReferent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Prof. Dr. Karin Stögner (Universität Passau).\nModeration: apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn (Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus) \nDie 30-minütige Performance des »Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst« leitet über zum zweiten Panel und beschäftigt sich aus jüdischer Perspektive mit dem Thema Antisemitismus. Für ihren filmischen Beitrag betrachten Fabian Bechtle und Leon Kahane den Antisemitismus als eine Kulturtechnik die über die Epochen hinweg immer wieder zur Anwendung gekommen ist\, um Gesellschaften zu harmonisieren oder von inneren Konflikten zu entlasten. Die Juden als Sündenböcke darzustellen hat folglich einen Zweck\, der durch die Mehrheitsgesellschaft als ein positiver Effekt wahrgenommen wird. Dieser Beobachtung folgend gehen Bechtle und Kahane der Frage nach\, ob oder wie sich aus dieser Kulturtechnik auch eigene kulturelle Vorstellungen und Weltbilder konstituiert haben. Im Video werden die zentralen und diskursbestimmenden Behauptungen und Projektionen im Kunstfeld auf diese Begriffe zusammengetragen und ihre Verknüpfungen zu antisemitischen Weltbildern deutlich. Besonders am Beispiel der Darstellung und Qualifizierung von vermeintlichem Gutem und Bösem (bzw. Schlechtem) zeigt sich\, wie sich die codierte Beschreibung des Jüdischen manifestiert hat. Fabian Bechtle und Leon Kahane sind bildende Künstler und leiten das Forum demokratische Kultur zeitgenössische Kunst. \nDas zweite Panel beschäftigt sich anschließend mit den Themen Weltoffenheit und Antisemitismus im deutschen Gegenwartstheater: Mitten in der Pandemie veröffentlichten im Dezember 2020 einige der wichtigsten deutschen Kulturinstitutionen\, darunter vor allem Theater und Theaterinstitutionen\, das »Plädoyer der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit«. Es wurde von einem offenen\, von zahlreichen Künstler*innen unterschriebenen Brief begleitet\, der in zugespitzter Form forderte\, BDS-Positionen einen Raum zu geben\, und es dabei unternahm\, die Spezifik von Antisemitismus zu verwischen. Ende des Jahres 2022 erschütterte dann der Skandal um Wajdi Mouawads Theaterstück Vögel die Feuilletons. \nÖffentlich war bisher kaum Kritik von Personen zu vernehmen\, die selbst in Theatern arbeiten oder dem Kulturbetrieb angehören. Die Dringlichkeit\, sich mit Antisemitismus im Theater auseinanderzusetzen\, liegt auf der Hand. Das Panel wird vom Institut für Neue Soziale Plastik mit dem Ziel kuratiert\, die bestehenden Herausforderungen aus Sicht antisemitismuskritischer Theaterpraktiker*innen zu diskutieren. \nReferent*innen: Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv sowie Neofelis Verlag)\, Benno Plassmann\, Mia Alvizuri Sommerfeld und Dr. Tina Turnheim (alle Institut für Neue Soziale Plastik e.V.)\nModeration: Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \nDer dritte Teil hat einen partizipativen Charakter und soll vor allem die Teilnehmer*innen zu Wort kommen lassen. In Workshops werden ausgehend von aktuellen Debatten die Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis diskutiert. \nAls Überleitung zu den Workshops in Kleingruppen wird es vorab einen kurzen Input geben\, um die Strukturen von Antisemitismus im Kulturbetrieb sowie antisemitische Fallbeispiele aus verschiedenen Kulturbereichen einzuordnen. Die Workshops werden von Akteur*innen der antisemitismuskritischen und historisch-politischen Bildungsarbeit konzipiert. Ziel der Workshops ist es\, Akteur*innen aus dem Kulturbetrieb dahingehend zu bestärken\, sich auch in den eigenen Communities aktiv gegen Antisemitismus auszusprechen. Als Ergebnis der Workshops entstehen Outputs\, die dem Plenum in Kurzpräsentationen vorgestellt werden. \nWorkshops: Deborah Hartmann\, Lucas Frings\, Verena Bunkus und Aya Zarfati (alle Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Romina Wiegemann\, Alexander Vasmer\, Beate Klammt und Helena Liederwald (alle Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) \nEs folgt eine Keynote von Dr. Josef Schuster\, Zentralrat der Juden in Deutschland. \nIn einer Abschlussdiskussion wird die Konferenz durch die Tagesmoderation zusammengefasst. Die diskutierten und erarbeiteten Ergebnisse des Tages werden abschließend mit Vertreter*innen aus dem Bereich der Kulturpolitik diskutiert. \nAbgeschlossen und gerahmt wird die Konferenz von einer weiteren Performance in Form eines Poetry Slams von Hanna Veiler\, um einer weiteren jüdische Stimme den Raum zu geben. \n\nProgramm:   \n09:00 – 10:00 Uhr: Ankunft \n10:00 – 10:15 Uhr: Begrüßung durch die Veranstaltenden \n10:15 – 12:00 Uhr: Panel I: Bestandsaufnahme zu Antisemitismus in Kunst und Kultur. Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Prof. Dr. Karin Stögner (Universität Passau). Moderation: apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn (Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus) \n12:00 – 13:00 Uhr: Mittagessen \n13:00 – 13:30 Uhr: Performance vom »Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst«  \n13:30 – 15:15 Uhr: Panel II: Weltoffenheit und Antisemitismus im deutschen Gegenwartstheater. Referent*innen: Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv sowie Neofelis Verlag)\, Benno Plassmann\, Mia Alvizuri Sommerfeld und Dr. Tina Turnheim (alle: Institut für Neue Soziale Plastik e.V.). Moderation: Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \n15:15 – 15:45 Uhr: Pause (Kaffee und Kuchen) \n15:45 – 17:30 Uhr: Workshop: Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis. Mit: Deborah Hartmann\, Lucas Frings\, Verena Bunkus und Aya Zarfati (alle: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Romina Wiegemann\, Alexander Vasmer\, Beate Klammt und Helena Liederwald (alle: Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) \n17:30 – 18:15 Uhr: Abendessen \n18:15 – 18:45 Uhr: Workshop: Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis – Vorstellung der Ergebnisse \n18:45 – 19:00 Uhr: Keynote von Dr. Josef Schuster (Zentralrat der Juden in Deutschland) \n19:00 – 20:00 Uhr: Panel III: Abschlussdiskussion. Mit: Dr. Andreas Görgen (Amtschef beim BKM)\, Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat)\, Katja Lucker (Musicboard Berlin GmbH) und Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \n20:00 – 20:30 Uhr: Poetry Slam von Hanna Veiler (Jüdische Studierendenunion Deutschland)
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SUMMARY:Lesung zur Bücherverbrennung 2023 - Motiv: Antisemitismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 90. Jahrestags der Bücherverbrennungen veranstalten wir eine Lesung aus „verbrannten“ Büchern. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr Antisemitismus. \nGelesen wird aus Werken von Jakob Wassermann • Max Brod • Alice Rühle-Gerstel • Heinrich Kurtzig • Artur Landsberger \nVorgetragen von Vivien Laumann • Judith Coffey • Rafael Seligmann • Dana von Suffrin • Laura Cazés \nDer Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Ihre Spende für das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. \nWir bitten um Anmeldung unter: www.ghwk.de/de/termine/anmeldung-lesung \nDie Veranstaltung findet in einem Zelt im Garten statt und ist nicht uneingeschränkt barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns\, wenn Sie Unterstützung benötigen.
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SUMMARY:Mit Algorithmen (ge-)denken?
DESCRIPTION:Herausforderungen und Perspektiven digitaler Geschichtsvermittlung und Strategien gegen (Online-)Antisemitismus: ein Fachtag für Multiplikator*innen aus den Bereichen Kultur\, Bildung\, Verwaltung und Polizei – in Kooperation mit dem DAAD Center for German Studies / European Forum at the Hebrew University. \n  \nDie Gedenk- und Bildungsstätte bietet seit ihrer Gründung Fortbildungen für verschiedenste Berufsgruppen an. Dabei stellt sich immer wieder die Frage\, wie sich die Geschichte des Nationalsozialismus heute angemessen vermitteln lässt und auf welche gesellschaftlichen Themen wir mit diesen Ansätzen reagieren müssen. \nDer digitale Wandel hat Auswirkungen auf beide Bereiche. Lassen sich digitale Medien und Anwendungen nachhaltig in die Geschichtsvermittlung integrieren? Fördern sie Partizipation und eine multiperspektivische und aktive Auseinandersetzung mit einer schwierigen Vergangenheit? Oder tendieren digitale Projekte eher dazu\, von den Inhalten und Erfahrungen der vermittelten Geschichte(n) abzulenken und stattdessen die bloße Faszination an technischen Neuerungen zu fördern? \nAuf der anderen Seite hat die Digitalisierung tiefgreifende Folgen für gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Wie kommunizieren wir miteinander in den sozialen Medien? Wie gehen wir mit Hass und Ausgrenzung in virtuellen Welten um? Wie voreingenommen sind Algorithmen und künstliche Intelligenz\, und welche Folgen haben sie für unsere Auseinandersetzung mit Geschichte im Allgemeinen und im Besonderen mit der Shoah? \nGemeinsam wollen wir uns auf diesem Fachtag mit grundsätzlichen Fragen beschäftigen\, die durch Digitalisierung und (Online-)Antisemitismus aufgeworfen werden: Welche Chancen bieten sich? Welche Herausforderung gilt es zu meistern? In welche Richtung könnte sich die historisch-politische Geschichtsvermittlung zukünftig entwickeln? Eine Mischung aus Diskussionsrunden und Praxisbeiträgen soll zum Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen anregen. \nWir bitten um Anmeldung unter: https://www.ghwk.de/de/termine/anmeldung-fachtag \nDie Veranstaltung findet in einem Zelt im Garten statt und ist nicht uneingeschränkt barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns\, wenn Sie Unterstützung benötigen.
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SUMMARY:"Chotzen. Bilder nach der Erinnerung" - Rundgang mit der Künstlerin Inbar Chotzen
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ erinnert an die Geschichte der im Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Familie Chotzen aus Wilmersdorf. \nDie israelische Künstlerin Inbar Chotzen hat sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt und der Erinnerung an die Chotzens als Angehörige der dritten Generation ihr aktuelles Werk gewidmet. Ihre Arbeiten sind in der Ausstellung zusammen mit dem bedeutenden Familiennachlass zu sehen\, den die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz bewahrt. \nAm 1. Mai gibt es letztmalig die Gelegenheit\, Inbar Chotzen persönlich in der Ausstellung zu treffen. In einem Rundgang gibt sie Einblicke in ihre Familiengeschichte und ihr künstlerisches Schaffen. \nSie können telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail einen Platz reservieren: museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de \nAuch eine spontane Teilnahme ist möglich. Die Führung findet in englischer Sprache statt.
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LOCATION:Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim\, Schloßstraße\, Berlin\, 14059\, Germany
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SUMMARY:Generationenworkshop "Erzähl doch mal!"
DESCRIPTION:Zur Finissage der Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim findet der Generationenworkshop „Erzähl doch mal!“ in Begleitung von Inbar Chotzen statt. \n\n\nDie israelische Künstlerin widmet ihr aktuelles Werk der Erinnerung an ihre Familie. Noch bis zum 1. Mai sind ihre Arbeiten gemeinsam mit Auszügen aus dem umfangreichen Familiennachlass in der Villa Oppenheim zu sehen. \nDer Workshop mit Ausstellungsrundgang eröffnet einen Dialog zum Thema Erinnerung zwischen den Generationen. Wie ist Inbar Chotzens künstlerischer Zugang zu ihrer Familiengeschichte als Nachfahrin der sogenannten „Dritten Generation“? Was bedeutet der Verlust von Zeitzeug:innen des Holocausts? Wie werden Erinnerungen in Familien und unter Freund:innen heute festgehalten und weitergegeben? Im Workshop wird diesen Fragen im Austausch mit der Künstlerin\, in Gesprächsrunden und kreativem Schaffen nachgegangen. \nDer Workshop ist für alle Menschen ab 16 Jahren geeignet\, Familien sind willkommen. Teile des Workshops finden in englischer Sprache statt. Vorwissen zum Nationalsozialismus wird empfohlen. \nTeilnahme kostenfrei. Sie können telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail einen Platz reservieren: museum@charlottenburg-wilmersdorf.de \nAuch eine spontane Teilnahme ist möglich. Für die Planung des Workshops wird die Altersangabe der Teilnehmenden bei Anmeldung erbeten.
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LOCATION:Villa Oppenheim (Bezirksmuseum von Charlottenburg-Wilmersdorf)\, Schloßstraße\, Berlin\, 14059\, Germany
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SUMMARY:90 Jahre "Boykott" von Geschäften\, Praxen und Kanzleien jüdischer Inhaber*innen im April 1933
DESCRIPTION:In diesem Frühjahr jähren sich die Proteste in der Berliner Rosenstraße 1943\, der Beginn der Deportationen der Sinti und Roma aus Deutschland nach Auschwitz 1943 zum 80. Mal und der Boykott von Geschäften jüdischer Inhaber*innen 1933 zum 90. Mal. \nWir nehmen die Jahrestage zum Anlass\, um mit Ihnen in den Austausch zu kommen: In einer digitalen Veranstaltungsreihe kontextualisieren wir diese Ereignisse historisch und stellen unseren pädagogischen Umgang im schulischen und außerschulischen Bereich anhand von Materialien und Formaten der Gedenk- und Bildungsstätte vor. \nZudem diskutieren wir die Relevanz dieser Ereignisse heute. \n90 Jahre „Boykott“ von Geschäften\, Praxen und Kanzleien jüdischer Geschäftsinhaber*innen im April 1933 \n\nDr. Christoph Kreutzmüller (GHWK): Boykott? Die Blockade der Geschäfte jüdischer Inhaber*innen am 1. April 1933\nDr. Jakob Müller (GHWK): Jüdische Selbstbehauptung in Bezug auf den April-Boykott am Beispiel von Richard Stern\n\nDie Online-Veranstaltungen richten sich an Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung. \nSie finden immer von 19:00 bis 20:30 Uhr auf Zoom statt. \n 
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SUMMARY:Multiplikator*innen-Fortbildung zu den Bildungsmaterialien „Die Geschichte der Familie Chotzen“
DESCRIPTION:Anlässlich der Proteste in der Rosenstraße vor 80 Jahren bieten wir in Zusammenarbeit mit und in der Villa Oppenheim (Museum Charlottenburg-Wilmersdorf) und zusammen mit der Künstlerin Inbar Chotzen eine Fortbildung zu unseren Bildungsmaterialien an. \n\n\nDie Bildungsmaterialien\, die für Schüler*innen ab Klasse 10 konzipiert sind\, behandeln verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden am Beispiel dieser Berliner Familie. Über Originaldokumente aus dem Nachlass können Themen wie Ausgrenzung\, Entrechtung\, Deportation und Ermordung sowie die Situation und Handlungsspielräume von Berliner Jüdinnen und Juden näher beleuchtet werden. In der Fortbildung werden die Materialien vorgestellt\, Erfahrungen aus der Praxis geteilt und Ansätze der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit vermittelt. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch statt. \nAnschließend steht die Künstlerin Inbar Chotzen den Teilnehmenden für eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ zur Verfügung (in englischer Sprache). \n„[…] im März 1943 fand auch die aufsehenerregende Demonstration der sogenannten arischen Frauen für die Befreiung ihrer inhaftierten jüdischen Männer statt. Das war in der Rosenstraße. Daran war meine Mutter auch beteiligt. Sechsmal hat sie den Bubi freigebettelt. Bei der Verhaftungswelle im April 1943 gelang es ihr nicht mehr.“ (Eppi Chotzen\, Erinnerungen) \nDie Bildungsmaterialien wurden entwickelt von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (GHWK). \nDie Verantstaltung findet im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim statt: Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg\, 14059 Berlin \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Plätze bitten wir um Anmeldung per E-Mail: veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim\, Schloßstraße\, Berlin\, 14059\, Germany
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SUMMARY:Selbstbilder in der nationalsozialistischen Verfolgung. Privatfotografien der Familie Chotzen in historischer Forschung\, Kunst und Erinnerung
DESCRIPTION:Begleitprogramm „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“. Mit Beiträgen von Robert Mueller-Stahl\, Historiker\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Inbar Chotzen\, Künstlerin und Nachfahrin; Moderation: Heike Hartmann \nFamilien halten ihren Alltag fotografisch fest\, seitdem Mitte der 1920er Jahre die private Fotografie erschwinglich und einfach handhabbar wurde. So auch die Familie Chotzen\, deren außergewöhnliche fotografische Sammlung ihr Leben bis in die frühen 1940er Jahre abbildet. Auf den ersten Blick stehen die Alltags- oder Urlaubs-Aufnahmen quer zu gängigen Vorstellungen jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Doch die Bilder und Alben sind vielschichte Zeugnisse\, in denen sich Erfahrungen des Ausschlusses und der Verfolgung oft auf subtile Art vermitteln. \nDer Historiker Robert Mueller-Stahl und die in Israel lebende Künstlerin und Nachfahrin der Familie Inbar Chotzen nähern sich den Familienbildern auf ihre ganz eigenen Weisen an und kommen darüber in einen Austausch über diese Dokumente der Selbstbehauptung\, ihre Forschung und Kunst. \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt\, mit jeweiligen Übersetzungen. \nDie Sonderausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim ist bis Veranstaltungsbeginn geöffnet. \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt\, bitte melden Sie sich telefonisch oder via E-Mail an: museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / (030) 90 29 24 106
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CATEGORIES:Führung
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SUMMARY:80 Jahre Proteste in der Rosenstraße im Februar 1943
DESCRIPTION:Erstes Webinar in der Reihe „Ausgrenzung\, Deportation und Widerstand als Themen in der historisch-politischen Bildung“ der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nIn diesem Frühjahr jähren sich die Proteste in der Berliner Rosenstraße 1943\, der Beginn der Deportationen der Sinti und Roma aus Deutschland nach Auschwitz 1943 zum 80. Mal und der Boykott von Geschäften jüdischer Inhaber*innen 1933 zum 90. Mal. \nWir nehmen die Jahrestage zum Anlass\, um mit Ihnen in den Austausch zu kommen: In einer digitalen Veranstaltungsreihe kontextualisieren wir diese Ereignisse historisch und stellen unseren pädagogischen Umgang im schulischen und außerschulischen Bereich anhand von Materialien und Formaten der Gedenk- und Bildungsstätte vor. \nZudem diskutieren wir die Relevanz dieser Ereignisse heute. \n80 Jahre Proteste in der Rosenstraße im Februar 1943 \n\nDr. Akim Jah (Arolsen Archives): Die Proteste in der Rosenstraße als besonderes Ereignis in der Geschichte der Deportationen\nSvea Hammerle (GHWK): Die Geschichte der Familie Chotzen. Bildungsmaterialien zu einer jüdischen Familie in Berlin\n\nDie Online-Veranstaltungen richten sich an Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung. \nSie finden immer von 19:00 bis 20:30 Uhr auf Zoom statt. \nWir freuen uns über Ihre Anmeldung: Hier geht es zum Anmeldeformular!
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CATEGORIES:Diskussion
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SUMMARY:"…und die ganze Welt zu alarmieren". Widerstand und Selbstbehauptung von Jüdinnen und Juden im Angesicht der Shoah
DESCRIPTION:Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt)\, PD Dr. Martin Cüppers (wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart)\, Dr. Tom Navon (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow)\, Deborah Hartmann und Verena Bunkus (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nAm 19. Januar 1942\, dem Vorabend der sogenannten Wannsee-Konferenz\, kommandierte Rudolf Lange die Ermordung von 900 Jüdinnen und Juden am Stadtrand Rigas. Anschließend flog er zu der Besprechung nach Berlin. \nAm selben Tag floh Szlama Ber Winer aus dem Todeslager Kulmhof nach Warschau. Dort informierte er den jüdischen Widerstand über den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden. Sein Bericht wurde im Ringelblum-Archiv überliefert und erreichte Ende 1942 auch die Alliierten. Szlama Ber Winers Handeln zeugt von jüdischer Selbstbehauptung und Widerstand im Angesicht der Shoah. \nZum 81. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“ werden die Handlungen und Entscheidungen von Täter:innen und Betroffenen im Kontext der Radikalisierung des Mordens in den Jahren 1942/43 thematisiert. Es wird daran erinnert\, wie Jüdinnen und Juden durch Dokumentation und bewaffneten Widerstand dem Versuch ihrer Auslöschung entgegentraten\, um „die ganze Welt zu alarmieren“. Dies wird zum Anlass genommen um über den Stellenwert und die Geschichte jüdischer Selbstermächtigung und Selbstbehauptung zu diskutieren und nach ihrer Bedeutung für heute zu fragen. \nProgramm:  \n18.00 Uhr: Begrüßung und Einleitung – Deborah Hartmann und Verena Bunkus\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n18.15 Uhr: Jüdische Selbstbehauptung: das Beispiel des Warschauer Ghettos – Dr. Tom Navon\, Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow \n18.45 Uhr: Die Shoah in Polen. Opfer\, Überlebende und die verantwortlichen Täter – PD Dr. Martin Cüppers\, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart \n19.15 Uhr: Pause \n19.45 Uhr: Selbstbehauptung\, Selbstermächtigung und Empowerment vor\, während und nach der Shoah. Deborah Hartmann im Gespräch mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel\, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt \n20.30 Uhr: Diskussion\, Moderation: Deborah Hartmann \n21.00 Uhr: Ende \nDie Veranstaltung wird in Deutsch und Englisch sowie in Deutsche Gebärdensprache simultan übersetzt. \nOrt: Veranstaltungssaal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, Oranienburger Str. 28-31\, 10117 Berlin – oder nehmen Sie per Zoom-Stream teil. \nBitte melden Sie sich für eine Teilnahme vor Ort oder per Zoom hier an! Der Eintritt ist frei. \nBitte seien Sie wegen der Sicherheitskontrolle 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am Eingang. \n 
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LOCATION:Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Oranienburger Straße\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:„Es ist wichtig\, dass man daraus lernt“
DESCRIPTION:Kritische Reflexionen zur Bildung gegen Antisemitismus\nFachtag mit und in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\nAntisemitische Gewalt ist auch im postnationalsozialistischen Deutschland weit verbreitet. Antisemitismuskritische Bildung ist aufgefordert\, unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antisemitismus in einer pluralen Gesellschaft zu begegnen. Aktuelle Kritiken aus Bildungsarbeit und Wissenschaft geben dabei Anlass zur Reflexion. Sind Bildungsansätze gegen Antisemitismus an die diverse und digitale Gesellschaft angepasst? Wie nehmen sie Bezug auf die Lebenswelten junger Menschen? Wie gelingt die Einübung von Antisemitismuskritik und wo werden antisemitismusrelevante Wissensbestände unreflektiert reproduziert? \nProgramm \n10:00 – 10:30 Begrüßung und Vorstellung \n10:30 – 12:00 Input \n\n„Es ist wichtig\, dass man daraus lernt“ – Der Holocaust\, Antisemitismus und Judentum im Sprechen junger Menschen über ihre Bildungserfahrungen (Monika Hübscher\, Nicolle Pfaff – Universität Duisburg-Essen)\nAntisemitismus als Thema der Geschichtsdidaktik (Martin Liepach – Fritz Bauer Institut)\nDie Rolle von Emotionen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit (Marina Chernivsky – Kompetenzzentrum Prävention und Empowerment)\n\n12:00 – 13:00 Lunch \n13:00 – 13:45 Diskussion \n13:45 – 14:00 Pause \n14:00  – 15:30 Workshops \n\nBildung gegen Antisemitismus an NS-Gedenkstätten (Deborah Hartmann und Lucas Frings – GHWK)\nAntisemitismus in den sozialen Medien einordnen und dekonstruieren (Fatma Bilgi\, Henriette Fischer\, Monika Hübscher – Universität Duisburg-Essen)\n\n15:30 – 16:00 Abschluss \n16:30 – 17:30 Führung durch die Ausstellung (optional) \nAnmeldung zum Fachtag bis zum 3. November 2022 an: veranstaltungen[at]ghwk.de \nAufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist die Veranstaltung auf 30 Teilnehmende begrenzt. \nWeitere Fachtage sind geplant. Anmeldung für Veranstaltungshinweise an: antisemitismus-jugend[at]uni-due.de
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:„Beschwerliches Erinnern“ – Zur Entwicklungsgeschichte der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Haus der Wannsee-Konferenz
DESCRIPTION:Während Bergen-Belsen bereits 1952 zur Gedenkstätte umgestaltet wurde – allerdings jahrzehntelang ohne Personal auskommen musste –\, dauerte es weitere 40 Jahre bis 1992 in der Villa am Wannsee eine Gedenk- und Bildungsstätte eingerichtet wurde. \nGeneriert sich diese Ungleichzeitigkeit aus ihrer Zuschreibung als sogenannter Opfer- bzw. Täterort? Wie fügt sich die Geschichte beider Gedenkstätten in die Entwicklung der Erinnerungskultur in Deutschland ein? Welche Aufgaben müssen Gedenkstätten – ungeachtet der jeweils dominierenden Perspektive – wahrnehmen? \nDiesen und weiteren Fragen möchten wir in der Veranstaltung aus Anlass des 70. Jahrestages des Bestehens der Gedenkstätte Bergen-Belsen und des 30. Jahrestages des Bestehens der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz nachgehen. \nProgramm: \nGrußworte \n\nDr. Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa)\nGrant Hendrik Tonne (Niedersächsischer Kultusminister)\n\nVortrag \n\nDr. Elke Gryglewski (Leiterin Gedenkstätte Bergen-Belsen\, Geschäftsführerin Stiftung nds. Gedenkstätten)\nDeborah Hartmann (Direktorin Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\n\nDiskussion \nmit Prof. Dr. Michael Wildt (Beiratsvorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \n  \nDer Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. November 2022: veranstaltungen[at]ghwk.de \n  \nEine Kooperationsveranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund \n\n  \nDer Eintritt ist frei. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 1. November 2022: veranstaltungen@ghwk.de \n 
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LOCATION:Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund\, In den Ministergärten\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:Buchvorstellung: Wir verstehen nicht\, was geschieht
DESCRIPTION:Lew und Swetlana haben ein Leben gelebt\, das im Nachhinein unmöglich erscheint. Eine Revolution\, zwei Terrorregime – danach eine lange\, erfüllte Beziehung. Ein junger Historiker aus Deutschland\, Alexander List\, sucht den bereits betagten Lew Mischenko in Moskau auf. Er will ihn interviewen und mehr über Menschen erfahren\, die den Gulag überlebt haben\, und über ihre Lieben\, ihre Freundschaften\, aber auch ihre Traumata.\nDer Roman »Wir verstehen nicht\, was geschieht« folgt den Lebensspuren mehrerer realer Personen\, im Zentrum steht der Physiker Lew Mischenko. Während seiner Haftzeit im Gulag schrieben er und seine Frau Swetlana einander Briefe. Diese will Mischenko dem Historiker List überlassen – unter der Bedingung\, dass er mit ihm nach Petschora reist\, hoch oben im russischen Norden\, wo Mischenko neun Jahre im Lager verbrachte und wo ein Freund\, Jakow Israelitsch\, auf ihn wartet. \nUm Anmeldung per Mail wird gebeten: veranstaltungen@ghwk.de \nEintritt frei – wir freuen uns über Spenden an das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. \nhttps://www.ghwk.de/de/termine/termin/buchvorstellung-wir-verstehen-nicht-was-geschieht \n  \n\n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/buchvorstellung-wir-verstehen-nicht-was-geschieht/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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