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SUMMARY:"Chotzen. Bilder nach der Erinnerung" - Rundgang mit der Künstlerin Inbar Chotzen
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ erinnert an die Geschichte der im Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Familie Chotzen aus Wilmersdorf. \nDie israelische Künstlerin Inbar Chotzen hat sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt und der Erinnerung an die Chotzens als Angehörige der dritten Generation ihr aktuelles Werk gewidmet. Ihre Arbeiten sind in der Ausstellung zusammen mit dem bedeutenden Familiennachlass zu sehen\, den die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz bewahrt. \nAm 1. Mai gibt es letztmalig die Gelegenheit\, Inbar Chotzen persönlich in der Ausstellung zu treffen. In einem Rundgang gibt sie Einblicke in ihre Familiengeschichte und ihr künstlerisches Schaffen. \nSie können telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail einen Platz reservieren: museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de \nAuch eine spontane Teilnahme ist möglich. Die Führung findet in englischer Sprache statt.
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SUMMARY:Generationenworkshop "Erzähl doch mal!"
DESCRIPTION:Zur Finissage der Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim findet der Generationenworkshop „Erzähl doch mal!“ in Begleitung von Inbar Chotzen statt. \n\n\nDie israelische Künstlerin widmet ihr aktuelles Werk der Erinnerung an ihre Familie. Noch bis zum 1. Mai sind ihre Arbeiten gemeinsam mit Auszügen aus dem umfangreichen Familiennachlass in der Villa Oppenheim zu sehen. \nDer Workshop mit Ausstellungsrundgang eröffnet einen Dialog zum Thema Erinnerung zwischen den Generationen. Wie ist Inbar Chotzens künstlerischer Zugang zu ihrer Familiengeschichte als Nachfahrin der sogenannten „Dritten Generation“? Was bedeutet der Verlust von Zeitzeug:innen des Holocausts? Wie werden Erinnerungen in Familien und unter Freund:innen heute festgehalten und weitergegeben? Im Workshop wird diesen Fragen im Austausch mit der Künstlerin\, in Gesprächsrunden und kreativem Schaffen nachgegangen. \nDer Workshop ist für alle Menschen ab 16 Jahren geeignet\, Familien sind willkommen. Teile des Workshops finden in englischer Sprache statt. Vorwissen zum Nationalsozialismus wird empfohlen. \nTeilnahme kostenfrei. Sie können telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail einen Platz reservieren: museum@charlottenburg-wilmersdorf.de \nAuch eine spontane Teilnahme ist möglich. Für die Planung des Workshops wird die Altersangabe der Teilnehmenden bei Anmeldung erbeten.
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SUMMARY:90 Jahre "Boykott" von Geschäften\, Praxen und Kanzleien jüdischer Inhaber*innen im April 1933
DESCRIPTION:In diesem Frühjahr jähren sich die Proteste in der Berliner Rosenstraße 1943\, der Beginn der Deportationen der Sinti und Roma aus Deutschland nach Auschwitz 1943 zum 80. Mal und der Boykott von Geschäften jüdischer Inhaber*innen 1933 zum 90. Mal. \nWir nehmen die Jahrestage zum Anlass\, um mit Ihnen in den Austausch zu kommen: In einer digitalen Veranstaltungsreihe kontextualisieren wir diese Ereignisse historisch und stellen unseren pädagogischen Umgang im schulischen und außerschulischen Bereich anhand von Materialien und Formaten der Gedenk- und Bildungsstätte vor. \nZudem diskutieren wir die Relevanz dieser Ereignisse heute. \n90 Jahre „Boykott“ von Geschäften\, Praxen und Kanzleien jüdischer Geschäftsinhaber*innen im April 1933 \n\nDr. Christoph Kreutzmüller (GHWK): Boykott? Die Blockade der Geschäfte jüdischer Inhaber*innen am 1. April 1933\nDr. Jakob Müller (GHWK): Jüdische Selbstbehauptung in Bezug auf den April-Boykott am Beispiel von Richard Stern\n\nDie Online-Veranstaltungen richten sich an Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung. \nSie finden immer von 19:00 bis 20:30 Uhr auf Zoom statt. \n 
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SUMMARY:Multiplikator*innen-Fortbildung zu den Bildungsmaterialien „Die Geschichte der Familie Chotzen“
DESCRIPTION:Anlässlich der Proteste in der Rosenstraße vor 80 Jahren bieten wir in Zusammenarbeit mit und in der Villa Oppenheim (Museum Charlottenburg-Wilmersdorf) und zusammen mit der Künstlerin Inbar Chotzen eine Fortbildung zu unseren Bildungsmaterialien an. \n\n\nDie Bildungsmaterialien\, die für Schüler*innen ab Klasse 10 konzipiert sind\, behandeln verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden am Beispiel dieser Berliner Familie. Über Originaldokumente aus dem Nachlass können Themen wie Ausgrenzung\, Entrechtung\, Deportation und Ermordung sowie die Situation und Handlungsspielräume von Berliner Jüdinnen und Juden näher beleuchtet werden. In der Fortbildung werden die Materialien vorgestellt\, Erfahrungen aus der Praxis geteilt und Ansätze der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit vermittelt. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch statt. \nAnschließend steht die Künstlerin Inbar Chotzen den Teilnehmenden für eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ zur Verfügung (in englischer Sprache). \n„[…] im März 1943 fand auch die aufsehenerregende Demonstration der sogenannten arischen Frauen für die Befreiung ihrer inhaftierten jüdischen Männer statt. Das war in der Rosenstraße. Daran war meine Mutter auch beteiligt. Sechsmal hat sie den Bubi freigebettelt. Bei der Verhaftungswelle im April 1943 gelang es ihr nicht mehr.“ (Eppi Chotzen\, Erinnerungen) \nDie Bildungsmaterialien wurden entwickelt von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (GHWK). \nDie Verantstaltung findet im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim statt: Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg\, 14059 Berlin \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Plätze bitten wir um Anmeldung per E-Mail: veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:Selbstbilder in der nationalsozialistischen Verfolgung. Privatfotografien der Familie Chotzen in historischer Forschung\, Kunst und Erinnerung
DESCRIPTION:Begleitprogramm „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“. Mit Beiträgen von Robert Mueller-Stahl\, Historiker\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Inbar Chotzen\, Künstlerin und Nachfahrin; Moderation: Heike Hartmann \nFamilien halten ihren Alltag fotografisch fest\, seitdem Mitte der 1920er Jahre die private Fotografie erschwinglich und einfach handhabbar wurde. So auch die Familie Chotzen\, deren außergewöhnliche fotografische Sammlung ihr Leben bis in die frühen 1940er Jahre abbildet. Auf den ersten Blick stehen die Alltags- oder Urlaubs-Aufnahmen quer zu gängigen Vorstellungen jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Doch die Bilder und Alben sind vielschichte Zeugnisse\, in denen sich Erfahrungen des Ausschlusses und der Verfolgung oft auf subtile Art vermitteln. \nDer Historiker Robert Mueller-Stahl und die in Israel lebende Künstlerin und Nachfahrin der Familie Inbar Chotzen nähern sich den Familienbildern auf ihre ganz eigenen Weisen an und kommen darüber in einen Austausch über diese Dokumente der Selbstbehauptung\, ihre Forschung und Kunst. \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt\, mit jeweiligen Übersetzungen. \nDie Sonderausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim ist bis Veranstaltungsbeginn geöffnet. \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt\, bitte melden Sie sich telefonisch oder via E-Mail an: museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / (030) 90 29 24 106
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SUMMARY:80 Jahre Proteste in der Rosenstraße im Februar 1943
DESCRIPTION:Erstes Webinar in der Reihe „Ausgrenzung\, Deportation und Widerstand als Themen in der historisch-politischen Bildung“ der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nIn diesem Frühjahr jähren sich die Proteste in der Berliner Rosenstraße 1943\, der Beginn der Deportationen der Sinti und Roma aus Deutschland nach Auschwitz 1943 zum 80. Mal und der Boykott von Geschäften jüdischer Inhaber*innen 1933 zum 90. Mal. \nWir nehmen die Jahrestage zum Anlass\, um mit Ihnen in den Austausch zu kommen: In einer digitalen Veranstaltungsreihe kontextualisieren wir diese Ereignisse historisch und stellen unseren pädagogischen Umgang im schulischen und außerschulischen Bereich anhand von Materialien und Formaten der Gedenk- und Bildungsstätte vor. \nZudem diskutieren wir die Relevanz dieser Ereignisse heute. \n80 Jahre Proteste in der Rosenstraße im Februar 1943 \n\nDr. Akim Jah (Arolsen Archives): Die Proteste in der Rosenstraße als besonderes Ereignis in der Geschichte der Deportationen\nSvea Hammerle (GHWK): Die Geschichte der Familie Chotzen. Bildungsmaterialien zu einer jüdischen Familie in Berlin\n\nDie Online-Veranstaltungen richten sich an Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung. \nSie finden immer von 19:00 bis 20:30 Uhr auf Zoom statt. \nWir freuen uns über Ihre Anmeldung: Hier geht es zum Anmeldeformular!
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SUMMARY:"…und die ganze Welt zu alarmieren". Widerstand und Selbstbehauptung von Jüdinnen und Juden im Angesicht der Shoah
DESCRIPTION:Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt)\, PD Dr. Martin Cüppers (wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart)\, Dr. Tom Navon (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow)\, Deborah Hartmann und Verena Bunkus (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nAm 19. Januar 1942\, dem Vorabend der sogenannten Wannsee-Konferenz\, kommandierte Rudolf Lange die Ermordung von 900 Jüdinnen und Juden am Stadtrand Rigas. Anschließend flog er zu der Besprechung nach Berlin. \nAm selben Tag floh Szlama Ber Winer aus dem Todeslager Kulmhof nach Warschau. Dort informierte er den jüdischen Widerstand über den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden. Sein Bericht wurde im Ringelblum-Archiv überliefert und erreichte Ende 1942 auch die Alliierten. Szlama Ber Winers Handeln zeugt von jüdischer Selbstbehauptung und Widerstand im Angesicht der Shoah. \nZum 81. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“ werden die Handlungen und Entscheidungen von Täter:innen und Betroffenen im Kontext der Radikalisierung des Mordens in den Jahren 1942/43 thematisiert. Es wird daran erinnert\, wie Jüdinnen und Juden durch Dokumentation und bewaffneten Widerstand dem Versuch ihrer Auslöschung entgegentraten\, um „die ganze Welt zu alarmieren“. Dies wird zum Anlass genommen um über den Stellenwert und die Geschichte jüdischer Selbstermächtigung und Selbstbehauptung zu diskutieren und nach ihrer Bedeutung für heute zu fragen. \nProgramm:  \n18.00 Uhr: Begrüßung und Einleitung – Deborah Hartmann und Verena Bunkus\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n18.15 Uhr: Jüdische Selbstbehauptung: das Beispiel des Warschauer Ghettos – Dr. Tom Navon\, Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow \n18.45 Uhr: Die Shoah in Polen. Opfer\, Überlebende und die verantwortlichen Täter – PD Dr. Martin Cüppers\, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart \n19.15 Uhr: Pause \n19.45 Uhr: Selbstbehauptung\, Selbstermächtigung und Empowerment vor\, während und nach der Shoah. Deborah Hartmann im Gespräch mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel\, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt \n20.30 Uhr: Diskussion\, Moderation: Deborah Hartmann \n21.00 Uhr: Ende \nDie Veranstaltung wird in Deutsch und Englisch sowie in Deutsche Gebärdensprache simultan übersetzt. \nOrt: Veranstaltungssaal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, Oranienburger Str. 28-31\, 10117 Berlin – oder nehmen Sie per Zoom-Stream teil. \nBitte melden Sie sich für eine Teilnahme vor Ort oder per Zoom hier an! Der Eintritt ist frei. \nBitte seien Sie wegen der Sicherheitskontrolle 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am Eingang. \n 
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SUMMARY:„Es ist wichtig\, dass man daraus lernt“
DESCRIPTION:Kritische Reflexionen zur Bildung gegen Antisemitismus\nFachtag mit und in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\nAntisemitische Gewalt ist auch im postnationalsozialistischen Deutschland weit verbreitet. Antisemitismuskritische Bildung ist aufgefordert\, unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antisemitismus in einer pluralen Gesellschaft zu begegnen. Aktuelle Kritiken aus Bildungsarbeit und Wissenschaft geben dabei Anlass zur Reflexion. Sind Bildungsansätze gegen Antisemitismus an die diverse und digitale Gesellschaft angepasst? Wie nehmen sie Bezug auf die Lebenswelten junger Menschen? Wie gelingt die Einübung von Antisemitismuskritik und wo werden antisemitismusrelevante Wissensbestände unreflektiert reproduziert? \nProgramm \n10:00 – 10:30 Begrüßung und Vorstellung \n10:30 – 12:00 Input \n\n„Es ist wichtig\, dass man daraus lernt“ – Der Holocaust\, Antisemitismus und Judentum im Sprechen junger Menschen über ihre Bildungserfahrungen (Monika Hübscher\, Nicolle Pfaff – Universität Duisburg-Essen)\nAntisemitismus als Thema der Geschichtsdidaktik (Martin Liepach – Fritz Bauer Institut)\nDie Rolle von Emotionen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit (Marina Chernivsky – Kompetenzzentrum Prävention und Empowerment)\n\n12:00 – 13:00 Lunch \n13:00 – 13:45 Diskussion \n13:45 – 14:00 Pause \n14:00  – 15:30 Workshops \n\nBildung gegen Antisemitismus an NS-Gedenkstätten (Deborah Hartmann und Lucas Frings – GHWK)\nAntisemitismus in den sozialen Medien einordnen und dekonstruieren (Fatma Bilgi\, Henriette Fischer\, Monika Hübscher – Universität Duisburg-Essen)\n\n15:30 – 16:00 Abschluss \n16:30 – 17:30 Führung durch die Ausstellung (optional) \nAnmeldung zum Fachtag bis zum 3. November 2022 an: veranstaltungen[at]ghwk.de \nAufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist die Veranstaltung auf 30 Teilnehmende begrenzt. \nWeitere Fachtage sind geplant. Anmeldung für Veranstaltungshinweise an: antisemitismus-jugend[at]uni-due.de
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:„Beschwerliches Erinnern“ – Zur Entwicklungsgeschichte der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Haus der Wannsee-Konferenz
DESCRIPTION:Während Bergen-Belsen bereits 1952 zur Gedenkstätte umgestaltet wurde – allerdings jahrzehntelang ohne Personal auskommen musste –\, dauerte es weitere 40 Jahre bis 1992 in der Villa am Wannsee eine Gedenk- und Bildungsstätte eingerichtet wurde. \nGeneriert sich diese Ungleichzeitigkeit aus ihrer Zuschreibung als sogenannter Opfer- bzw. Täterort? Wie fügt sich die Geschichte beider Gedenkstätten in die Entwicklung der Erinnerungskultur in Deutschland ein? Welche Aufgaben müssen Gedenkstätten – ungeachtet der jeweils dominierenden Perspektive – wahrnehmen? \nDiesen und weiteren Fragen möchten wir in der Veranstaltung aus Anlass des 70. Jahrestages des Bestehens der Gedenkstätte Bergen-Belsen und des 30. Jahrestages des Bestehens der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz nachgehen. \nProgramm: \nGrußworte \n\nDr. Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa)\nGrant Hendrik Tonne (Niedersächsischer Kultusminister)\n\nVortrag \n\nDr. Elke Gryglewski (Leiterin Gedenkstätte Bergen-Belsen\, Geschäftsführerin Stiftung nds. Gedenkstätten)\nDeborah Hartmann (Direktorin Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\n\nDiskussion \nmit Prof. Dr. Michael Wildt (Beiratsvorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \n  \nDer Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. November 2022: veranstaltungen[at]ghwk.de \n  \nEine Kooperationsveranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund \n\n  \nDer Eintritt ist frei. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 1. November 2022: veranstaltungen@ghwk.de \n 
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SUMMARY:Buchvorstellung: Wir verstehen nicht\, was geschieht
DESCRIPTION:Lew und Swetlana haben ein Leben gelebt\, das im Nachhinein unmöglich erscheint. Eine Revolution\, zwei Terrorregime – danach eine lange\, erfüllte Beziehung. Ein junger Historiker aus Deutschland\, Alexander List\, sucht den bereits betagten Lew Mischenko in Moskau auf. Er will ihn interviewen und mehr über Menschen erfahren\, die den Gulag überlebt haben\, und über ihre Lieben\, ihre Freundschaften\, aber auch ihre Traumata.\nDer Roman »Wir verstehen nicht\, was geschieht« folgt den Lebensspuren mehrerer realer Personen\, im Zentrum steht der Physiker Lew Mischenko. Während seiner Haftzeit im Gulag schrieben er und seine Frau Swetlana einander Briefe. Diese will Mischenko dem Historiker List überlassen – unter der Bedingung\, dass er mit ihm nach Petschora reist\, hoch oben im russischen Norden\, wo Mischenko neun Jahre im Lager verbrachte und wo ein Freund\, Jakow Israelitsch\, auf ihn wartet. \nUm Anmeldung per Mail wird gebeten: veranstaltungen@ghwk.de \nEintritt frei – wir freuen uns über Spenden an das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. \nhttps://www.ghwk.de/de/termine/termin/buchvorstellung-wir-verstehen-nicht-was-geschieht \n  \n\n 
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SUMMARY:Offene Wunden Osteuropas. Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs Lesung und Gespräch mit Autorin Dr. Katja Makhotina
DESCRIPTION:Deutschland gilt gemeinhin als „Weltmeister der Aufarbeitung“\, aber was wissen wir tatsächlich über den Zweiten Weltkrieg in Osteuropa? Wie verbreitet ist das Wissen über die Massenerschießungen in den deutsch besetzten Gebieten der Sowjetunion und in Polen\, das Aushungern der Zivilbevölkerung durch die Leningrader Blockade\, die Auslöschung ganzer Dörfer in Russland\, Belarus oder in der Ukraine? \n  \nKatja Makhotina stellt uns ihr zusammen mit Franziska Davies verfasstes Buch vor. Die Historikerinnen zeigen die Dimensionen des Vernichtungskriegs anhand ihrer Reisen zu seinen Orten auf: Im Gespräch mit Überlebenden\, Studierenden und Historiker*innen suchen sie nach Wegen zu einer empathischen\, selbstkritischen und offenen Erinnerungskultur und stellen zugleich die Frage\, was die Erinnerung mit der Gegenwart zu tun hat – gerade jetzt\, wo mit Russlands Angriff auf die Ukraine ein neuer Krieg Europa erschüttert. \n  \nBegrüßung und Moderation: Eike Stegen\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nAnmeldung bitte per Mail: veranstaltungen@ghwk.de \n  \nDer Eintritt ist frei. \nWir freuen uns über Spenden an das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de
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SUMMARY:Open Air Cinema: THE DEVIL'S CONFESSION. THE LOST EICHMANN TAPES
DESCRIPTION:Israel/USA 2022\, Director: Yariv Mozer\n108 min\, Hebrew/English/German with English subtitles\nSNEAK PREVIEW\, DIRECTOR’S PRESENTATION \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOn a big screen (4x8m) in the garden\, with the support of the Alfred Landecker Foundation\, the House of the Wannsee Conference – a memorial and educational site presents as an open air film. \n\nSneak Preview-Screening with Director Yariv Mozer\, in discussion with Tobias Ebbrecht-Hartmann\, Hebrew University Jerusalem\, and Aya Zarfati\, House of the Wannsee Conference (in English) \n»A few weeks before the opening of the Eichmann trial\, transcripts of recorded conversations that Adolf Eichmann had with a Dutch Nazi journalist\, Willem Sassen\, were mysteriously handed over to prosecutor Gideon Hausner. The conversations were held a few years before Eichmann was brought to Israel by the Mossad. During the trial\, Eichmann tried to convince that he was only a bureaucrat who carried out orders\, but in the transcripts\, Eichmann was found boasting and proud of his significant role in planning and executing the Final Solution. For the first time\, we will confront Eichmann with himself in full color\, revealing the hidden factors and motives that succeeded in hiding these recordings.« (Docaviv – the Tel Aviv International Documentary Film Festival\, May 2022) \n  \nNo reservation required. Admission free – please donate for the Aid Network for the Survivors of Nazi Persecution in Ukraine: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de \nThe exhibition and garden are open to the public until the start of the films.
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SUMMARY:Open Air Cinema: DIE WANNSEEKONFERENZ (Deutschland/Germany 2022)
DESCRIPTION:Regie/Director: Matti Geschonneck\n104 min\, Deutsch mit engl. Untertiteln / German with English subtitles \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMit Unterstützung der Alfred Landecker Foundation präsentiert die Gedenk-und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz auf der Großleinwand (4x8m) im  Garten einen Open-Air-Film. \nOpen Air! \nBringen Sie eventuell warme Kleidung mit. \nKeine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei – bitte spenden Sie für das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de
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SUMMARY:»Der papierene Freund« – Buchvorstellung und Lesung
DESCRIPTION:Auf der Flucht\, in Verstecken\, in Ghettos und Lagern war es vielen jüdischen Kindern und Jugendlichen aus West-\, Mittel- und Osteuropa ein tiefes Bedürfnis\, ihre Erlebnisse und Gefühle schriftlich festzuhalten. Auszüge aus Tagebüchern in neun Sprachen werden in dieser Anthologie erstmals auf Deutsch veröffentlicht. Sie beeindrucken durch ihre Unmittelbarkeit\, aber auch durch die Einsichten und Reflexionen der Jugendlichen. Sie spiegeln ihre Hoffnungen und Ängste\, ihren Lebenswillen und ihren Mut wider\, die sie der tödlichen Bedrohung entgegensetzten. \nPROGRAMM \nEinführung Dr. Wolf Kaiser\, Herausgeber \nLesung Mirjam Blumenschein und Eike Stegen \nModeration Dr. Nicole Warmbold\, Metropol Verlag \nUm Anmeldung unter veranstaltungen@ghwk.de wird gebeten. \nDie Lesung ist kostenfrei. Wir bitten um Spenden für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine unter hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de.\nBitte halten Sie sich an die Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie!
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SUMMARY:Der Holocaust als Ausgangspunkt - französisch-deutscher Dialog
DESCRIPTION:Chancen und Herausforderungen der Bildungsarbeit zum Thema Shoah. Ein Seminar für Lehrkräfte und Multiplikator*innen in Paris\, in Zusammenarbeit mit dem Mémorial de la Shoah. \n\n\nDie Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee Konferenz lädt Lehrkräfte und Multiplikator*innen herzlich ein zu einem deutsch-französischen Weiterbildungsseminar zum Thema Chancen und Herausforderungen der Bildungsarbeit zur Shoah. \nDas Seminar findet in Kooperation mit dem Mémorial de la Shoah am 26. und 27. Mai in Paris statt.  \nDie Kosten für drei Übernachtungen sowie die Verpflegung werden übernommen. \nInhaltlich thematisiert das Seminar\, das sich an deutsche und französische Lehrkräfte und Muliplikator*innen richtet\, verschiedene Aspekte der Geschichte der Shoah in Frankreich. Es werden hierbei auch Möglichkeiten des Transfers von Bildungsansätzen in einen deutschen Kontext diskutiert. \nNeben eher theoretischen Inputs werden sowohl Führungen durch das Mémorial de la Shoah\, das jüdische Viertel Marais in Paris als auch pädagogische Workshops angeboten. Darüber hinaus soll es Zeit zum Austausch untereinander geben. \n\n\nSprachenFranzösisch und Deutsch\, simultan oder konsekutiv übersetzt \n\n\nKoordinatoren und Moderatoren \nMatthias Haß\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nAnna Stocker\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nKatja Beckel\, Mémorial de la Shoah \nBruno Boyer\, Mémorial de la Shoah \nAnmeldung und Programm: \nhttps://www.ghwk.de/de/termine/termin/der-holocaust-als-ausgangspunkt-franzoesisch-deutscher-dialog \n  \n 
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SUMMARY:Jewish Agrarian Settlements in the Southern Ukraine
DESCRIPTION:Between Soviet Modernization and the Holocaust: Jewish Agrarian Settlements in the Southern Ukraine (1924-1948). A lecture by Dr. Yurii Kaparulin\, Associate Professor at Kherson State University. \n\n\n\n\n\n\nDr. Kaparulin explores the social history of Jewish agrarian settlements in the Kherson oblast\, and how this was destroyed during World War II. His research will connect this social history to Holocaust history in the South of Ukraine. He seeks to question how Soviet policies affected Jewish agrarian life\, what Jewish and gentile responses to the Holocaust were\, and how Soviet authorities responded to the Holocaust. Through his work\, Dr. Kaparulin will also explain how Jewish history of the south is remembered today\, and how the Holocaust is remembered throughout the Ukraine. \nDr. Yurii Kaparulin is Director of Raphael Lemkin Center for Genocide Studies\, Associate Professor in Department of National\, International Law and Law Enforcement of Faculty of Business and Law of Kherson State University. He studies the history and law of Eastern Europe\, in particular\, he is interested in Holocaust and Genocide Studies\, Human Rights and Crimes against Humanity\, Political repression in the Soviet Union and World War II. The results of his research have been published in such publications as the The Ideology and Politics Journal\, Colloquia Humanistica\, City History\, Culture\, Society\, as well as the popular media BBC News Ukraine. In 2018-2019 he was on research fellowship at the Jack\, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies of the United States Holocaust Memorial Museum (Initiative on Ukrainian-Jewish Shared History and the Holocaust in Ukraine)\, and later in 2019 in Yahad-In Unum (Paris\, French Republic). Dr. Kaparulin is currently working on a monograph „Between Soviet Modernization and the Holocaust: Jewish Agrarian Settlements in the Kherson Region\, 1924-1948.“ In 2021\, he continued his research work during a fellowship in Bucharest\, Romania (New Europe College). Also\, Yurii Kaparulin together with Les Kasyanov (photographer\, director\, member of the Yahad-in Unum expeditions) is a co-author of the documentary films „Kalinindorf“ (2020) and „Unknown Holocaust“ (2021). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWhere?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nAm Großen Wannsee 56-58 \n14109 Berlin \n\n\nWhen?Donnerstag\, 12. Mai 2022\, 18 Uhr \n\n\nZoomFor participating via Zoom please send an e-mail to Eike Stegen: \nstegen@ghwk.de
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SUMMARY:20. Januar 1942. Was bleibt?
DESCRIPTION:Der Fachtag (10-18 Uhr) widmet sich 80 Jahre nach der „Wannsee-Konferenz“ der politischen und gesellschaftlichen Wirkung von Geschichtsvermittlung und richtet sich an Multiplikator*innen und Interessent*innen aus dem Bereich der historischen und politischen Bildung. Im Zentrum stehen die Fragen nach der heutigen gesellschaftlichen Relevanz von NS-Gedenkstätten und ihrer gegenwärtigen Funktion zwischen historischem Bewahren und politischem Handeln\, die Expert*innen aus Gedenkstätten\, Erinnerungsorten und anderen Institutionen gemeinsam mit Praktiker*innen aus der Bildungsarbeit diskutieren. Im Anschluss an diese Veranstaltung findet am Abend (19-21 Uhr) eine Lesung in Erinnerung an die Bücherverbrennung vor 89 Jahren statt\, die in diesem Jahr verfolgte Journalist*innen in den Blick nimmt. \nProgramm\n10 – 10:30 Uhr \nBegrüßung und Einführung in das Tagesprogramm: Deborah Hartmann • Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (GHWK) \n10:30 – 11:15 Uhr KEYNOTE I \nProf. Dr. Christian Kuchler: Die gesellschaftliche Relevanz von NS-Gedenkstätten heute \nModeration: Deborah Hartmann (GHWK) \n11:15 – 11:45 Uhr Pause \n11:45 – 13 Uhr PODIUM I \nDie Gegenwärtigkeit der Geschichte – Aktualitätsbezüge in der Arbeit von Gedenkstätten und Erinnerungsorten \nFallbeispiele aus Dauerausstellungen\, Bibliotheken sowie den Bereichen Bildung & Forschung und Öffentlichkeitsarbeit \nDauerausstellungen: Friedemann Rincke (Erinnerungsort Hotel Silber) • Marian Spode-Lebenheim (ZeitZentrum Zivilcourage) \nModeration: David Zolldan (GHWK) \nBibliotheken: Anka Lück (Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung) • Anne Sieberns (Deutsches Institut für Menschenrechte) \nModeration: Monika Sommerer (GHWK) \nBildung & Forschung: Peter Römer (Geschichtsort Villa ten Hompel) \nModeration: Dr. Matthias Haß (GHWK) \nÖffentlichkeitsarbeit: Dr. Iris Groschek (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen) • Dr. Anke Münster (Arolsen Archives) \nModeration: Eike Stegen (GHWK) \n13 – 14 Uhr Mittagessen \n14 – 15:30 Uhr Vier vertiefende Workshops zum Podium I \n\nDauerausstellungen\nBibliothek\nBildung & Forschung\nÖffentlichkeitsarbeit\n\n15:30 – 16 Uhr Pause \n16 – 16:45 Uhr KEYNOTE II \nDr. Irina Scherbakowa: Das Engagement von Memorial Moskau und die Bedeutung des Verbots der Menschenrechtsorganisation \nModeration: Dr. Ruth Preusse (GHWK) \n16:45 – 18 Uhr PODIUM II \nNS-Gedenkstätten – Bewahrer der Geschichte oder politische Akteure in der Gegenwart? \nEs diskutieren Journalist*innen mit Gedenkstättenleiter*innen: Dr. Elke Gryglewski (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) • Deborah Hartmann (GHWK) • Dr. Florian Klenk (Falter) • Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) • Ulrike Winkelmann (taz) \nModeration: Gesa Ufer (rbb/Deutschlandfunk) \n18 – 19 Uhr Imbiss \nAnschließend: Lesung zur Bücherverbrennung 2022 – Verfolgte Journalist*innen\n19 Uhr: Einführungsvortrag \nDeniz Yücel: Das Engagement des PEN-Zentrums angesichts von Verfolgung\, Unterdrückung und Zensur von Publizist*innen \nGelesen werden Texte von Gabriele Tergit\, Richard Arnold Bermann\, Adelheid Popp und Leo Hirsch. \nLesende: Gesa Ufer (rbb/Deutschlandfunk) • Dr. Florian Klenk (Falter) • Ulrike Winkelmann (taz) • Deniz Yücel (Welt) \nModeration: Dr. Ruth Preusse • Monika Sommerer (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nca. 20 Uhr: Pause / 21 Uhr: Ende der Veranstaltung 
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SUMMARY:20. Januar 1942. Was bleibt? - Politische und gesellschaftliche Wirkung von Geschichtsvermittlung 80 Jahre nach der Wannsee-Konferenz
DESCRIPTION:Der Fachtag widmet sich 80 Jahre nach der „Wannsee-Konferenz“ der politischen und gesellschaftlichen Wirkung von Geschichtsvermittlung und richtet sich an Multiplikator*innen und Interessent*innen aus dem Bereich der historischen und politischen Bildung. Im Zentrum stehen die Fragen nach der heutigen gesellschaftlichen Relevanz von NS-Gedenkstätten und ihrer gegenwärtigen Funktion zwischen historischem Bewahren und politischem Handeln\, die Expert*innen aus Gedenkstätten\, Erinnerungsorten und anderen Institutionen gemeinsam mit Praktiker*innen aus der Bildungsarbeit diskutieren. Im Anschluss an diese Veranstaltung findet am Abend eine Lesung in Erinnerung an die Bücherverbrennung vor 89 Jahren statt\, die in diesem Jahr verfolgte Journalist*innen in den Blick nimmt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n  Direkt zur Anmeldung: Fachtag für Multiplikator*innen  \n  Programm als Download (PDF)  (PDF\,484 KB) \n\n\n\n\n\n\n\n\nProgramm\n10 – 10:30 Uhr \nBegrüßung und Einführung in das Tagesprogramm: Deborah Hartmann • Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (GHWK) \n10:30 – 11:15 Uhr KEYNOTE I \nProf. Dr. Christian Kuchler: Die gesellschaftliche Relevanz von NS-Gedenkstätten heute \nModeration: Deborah Hartmann (GHWK) \n11:15 – 11:45 Uhr Pause \n11:45 – 13 Uhr PODIUM I \nDie Gegenwärtigkeit der Geschichte – Aktualitätsbezüge in der Arbeit von Gedenkstätten und Erinnerungsorten \nFallbeispiele aus Dauerausstellungen\, Bibliotheken sowie den Bereichen Bildung & Forschung und Öffentlichkeitsarbeit \nDauerausstellungen: Friedemann Rincke (Erinnerungsort Hotel Silber) • Marian Spode-Lebenheim (ZeitZentrum Zivilcourage) \nModeration: David Zolldan (GHWK) \nBibliotheken: Anka Lück (Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung) • Anne Sieberns (Deutsches Institut für Menschenrechte) \nModeration: Monika Sommerer (GHWK) \nBildung & Forschung Peter Römer (Geschichtsort Villa ten Hompel) \nModeration: Dr. Matthias Haß (GHWK) \nÖffentlichkeitsarbeit: Dr. Iris Groschek (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen) • Dr. Anke Münster (Arolsen Archives) \nModeration: Eike Stegen (GHWK) \n13 – 14 Uhr Mittagessen \n14 – 15:30 Uhr Vier vertiefende Workshops zum Podium I \n\nDauerausstellungen\nBibliothek\nBildung & Forschung\nÖffentlichkeitsarbeit\n\n15:30 – 16 Uhr Pause \n16 – 16:45 Uhr KEYNOTE II \nDr. Irina Scherbakowa: Das Engagement von Memorial Moskau und die Bedeutung des Verbots der Menschenrechtsorganisation \nModeration: Dr. Ruth Preusse (GHWK) \n16:45 – 18 Uhr PODIUM II \nNS-Gedenkstätten – Bewahrer der Geschichte oder politische Akteure in der Gegenwart? \nEs diskutieren Journalist*innen mit Gedenkstättenleiter*innen: Dr. Elke Gryglewski (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) • Deborah Hartmann (GHWK) • Florian Klenk (Falter) • Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) • Ulrike Winkelmann (taz) \nModeration: Gesa Ufer (rbb/Deutschlandfunk) \n18 – 19 Uhr Imbiss \n\n\n\n\n\n\n\n\nAnschließend: Lesung zur Bücherverbrennung 2022 – Verfolgte Journalist*innen\n19 Uhr: Einführungsvortrag \nDeniz Yücel: Das Engagement des PEN-Zentrums angesichts von Verfolgung\, Unterdrückung und Zensur von Publizist*innen \nGelesen werden Texte von Gabriele Tergit\, Richard Arnold Bermann\, Adelheid Popp und Leo Hirsch. \nLesende: Gesa Ufer (rbb/Deutschlandfunk) • Florian Klenk (Falter) • Ulrike Winkelmann (taz) • Deniz Yücel (Welt) \nModeration: Dr. Ruth Preusse • Monika Sommerer (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nca. 20 Uhr: Pause / 21 Uhr: Ende der Veranstaltung 
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SUMMARY:20. Januar 1942. Was bleibt?
DESCRIPTION:»In vielen anderen Gebäuden\, in denen Gestapo-Dienststellen oder ähnliche Einrichtungen des Hitlerreiches untergebracht waren\, geschahen abscheuliche Verbrechen – kein Haus hat aber wie dieses\, in dem mit der Konferenz vom 20. Januar 1942 die Ausrottung des europäischen Judentums organisatorisch vorbereitet wurde\, symbolischen und quasi exterritorialen Charakter erhalten.« JOSEPH WULF \n80 Jahre nach der Besprechung am 20. Januar 1942 thematisiert die Tagung die Relevanz der Wannsee-Konferenz für die Geschichte und das heutige Bewusstsein über die Shoah. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen wird der historische Ort in seiner Bedeutung damals und heute in den Blick genommen und diskutiert\, welche Rolle die »Wannsee-Konferenz« in Kultur\, Bildung und Vermittlung spielt. \nProgramm\, Anmeldung\, alle Programmadressen und fortwährend aktualisierte Informationen zum Pandemieschutz unter:  \nhttps://www.ghwk.de/de/blog/20-januar-1942-was-bleibt
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SUMMARY:"The Wannsee Conference: 90 Minutes of Bureaucratic Evil"
DESCRIPTION:Opening Remarks: \nDr. Thamir Hod – Historian at the Ghetto Fighters‘ House\, and Expert on World War II and the Holocaust \n  \nGuest speaker: \nDr. Matthias Hass – Academic Department of the House of the Wannsee Conference Memorial Site an Educational Center \nThe Wannsee Conference Now and Then \n  \nThe first program in this four part series will mark the 80th anniversary of the Wannsee Conference that took place on January 20th\, 1942.  In his opening remarks\, Dr. Tamir Hod will present a synopsis of the crucial meeting that would decide the fate of millions of Jews in Europe. He will also disclose archival material related to the subject that was discovered after the fall of the Soviet Block.  In his presentation „The Wannsee Conference Now and Then“\, Dr. Matthias Hass\, scientific advisor at the House of the Wannsee Conference Memorial Site who oversees their education programs\, will discuss the activities of the memorial and how thehistory ofthe pivotal meeting that sealed the implementation of the „Final Solution“ is told to visitors. As well\, Hass will present the ongoing research about the Wannsee Conference and how it has helped to further understand the „Final Solution to the Jewish Problem.“   \nThis program is in partnership with Liberation 75\, Remember the Women Institute\, the Rabin Chair Forum\, the House of the Wannsee Conference Memorial and Educational Site\, and the Johannesburg Holocaust and Genocide Center. \n\nRegistration Link: \nhttps://us02web.zoom.us/meeting/register/tZcvduivqTMtGdTRNqOwKx3ewweivholt38U
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SUMMARY:Diagnose: Judenhass. Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit
DESCRIPTION:  \nEva Gruberová und Helmut Zeller stellen am 29. September 2021 ihr Buch „Diagnose: Judenhass. Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit“ vor. Pandemiebedingt ist die Lesung und Diskussion\, moderiert von unserer Direktorin Deborah Hartmann\, auf wenige Teilnehmer*innen begrenzt. \nTickets (inkl. Buch) sind hier noch erhältlich. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEndlich mal einen Abend mit anderen verbringen\, die alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Festival-Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. \nDas Buch kommt anschließend per Post nach Hause. \nDann ist Zeit zum Lesen\, um sich am Festivaltag mit der Autorin Eva Gruberová und dem Autor Helmut Zeller und maximal 20 anderen Gästen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre\, auf Augenhöhe\, samt Tiefgangspotential. Durch den Abend führen beim Leseclubfestival Moderator*innen\, die ihr Handwerk verstehen: Bei uns ist das Deborah Hartmann\, unsere Direktorin. \nDas Ganze findet mit insgesamt 50 Autor*innen\, 50 Büchern und in über elf Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art.
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SUMMARY:From Dictatorship To Democracy
DESCRIPTION:Symposium by Invitation of the Research Project »The Berlin Administration of Justice after 1945« \nReflecting on the past is a familiar task\, and not only for legal historians. Nevertheless\, the recent past of dictatorships is an extremely difficult topic in many respects. In the transition to democracy\, several countries worldwide have passed legislation or other measures to ensure that fundamental rights and the rule of law will resist anti-democratic ideologies\, anti-Semitism\, racism\, and war crimes. In these countries\, however\, the legal establishment and the law itself originated under dictatorship. Thus there are both obvious and hidden anti-democratic continuities affecting the law and the legal sector up until the present time. These continuities and the different approaches to dealing with them will be discussed at this symposium by scholars and lawyers from Italy\, Japan\, Poland\, Spain\, and Germany. \nThe lectures will be held in English at the Memorial and Educational Site House of the Wannsee Conference. Due to the pandemic we cannot invite any participants at the house. \nYou are welcome to attend and participate in the discussions via Zoom. Please register below! \nhttps://braehler.zoom.us/webinar/register/WN__u-q_gThQaGnj8-GAi6WRA
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SUMMARY:ONLINE: »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945
DESCRIPTION:Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine »zersetzende« Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles »Jüdische« sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden.\nIn seinem Buch über die »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 (2020) untersucht Jörg Osterloh den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus Kunst\, Musik\, Literatur\, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Dabei spannt er den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlichkonservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung\, zunächst ab 1930 auf Länder-\, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staats gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund\, der jüdischen Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nDr. Jörg Osterloh\, Frankfurt/Main \nModeration\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin \n  \nJörg Osterloh\, 1967 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Publikationen gehören Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945 (2006)\, NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit. Besatzungszeit\, frühe Bundesrepublik und DDR (2011\, Mithg.)\, »… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert«. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37 (2017\, Mithg.) und Der Holocaust. Neue Studien zu Tathergängen\, Reaktionen und Aufarbeitungen (2017\, Mithg.). \nChristoph Kreutzmüller\, 1968 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festjahrs »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«\, gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nDie Buchvorstellung wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream/ übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Ausstellungseröffnung »Gurs 1940«
DESCRIPTION:Die Französische Botschaft in Berlin\, die CIVS und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz laden anlässlich des Gedenktages Yom HaShoa zur Ausstellungseröffnung ein: \n  \nGurs 1940\nDie Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden\nMehr als 6.500 Jüdinnen und Juden Juden aus Baden\, der Pfalz und des Saarlandes wurden am 22. und 23. Oktober 1940 in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt – eine der ersten systematischen Deportationen durch die Nationalsozialisten. Viele der Deportierten starben dort oder in anderen Lagern Südfrankreichs. Die in Gurs Internierten wurden ab 1942 nach Auschwitz-Birkenau und Sobibor verschleppt und ermordet. Nur wenige Menschen überlebten. \nDie deutsch-französische Ausstellung wird in der Französischen Botschaft in Berlin bis zum 21. April 2021 gezeigt\, ebenso an vielen Orten in Südwestdeutschland und in Frankreich. \nBundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen. \n  \nPROGRAMM \n\nBegrüßung durch Botschafterin Anne-Marie Descôtes (Französische Botschaft in Berlin)\nGrußwort von Staatsminister Michael Roth (Auswärtiges Amt) und\nGrußwort von Staatssekretär Volker Schebesta (Ministerium für Kultus\, Jugend und Sport\, Baden-Württemberg)\nGrußwort von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (Stadt Karlsruhe\, Arbeitsgemeinschaft zur Pflege und Erhaltung des Deportiertenfriedhofes in Gurs)\nDeborah Hartmann (Direktorin Haus der Wannsee-Konferenz) und Prof. Gisela Dachs (Hebrew University\, Jerusalem) im Gespräch: Antisemitismus und Shoah im Spiegel der deutsch-französischen Beziehungen nach 1945\nVideo-Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Jennifer Heidtke und Kurator Dr. Christoph Kreutzmüller\nMélina Burlaud (Klavier) und Claire Beaudouin (Sopran) begleiten die Veranstaltung aus Gurs\, mit Kompositionen dort internierter Musiker: »Der Glaube an das Schöne hinter Stacheldraht – Kunst im Lager Gurs (1939 – 1945)«\n\n  \nDie Eröffnung findet am 7. April 2021\, 18 Uhr\, auf Deutsch und Französisch als Livestream statt. Zur Veranstaltung können Sie sich hier anmelden. \n 
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SUMMARY:ONLINE: Antisemitismus und Shoah - Zwischen Historisierung und Gegenwartsbezug
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch zum 79. Jahrestag der Wannsee-Konferenz \nDie Wahrnehmung von Antisemitismus erfolgt zumeist vor dem Hintergrund der Vergangenheit: Die systematische Entrechtung\, Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden dient als Spiegel- und Reflexionsfläche. Doch in welchem Verhältnis steht der Antisemitismus der 1930er und 1940er Jahre eigentlich zu heutigen Erscheinungsformen? \nWelchen Beitrag können Gedenkstätten und die historisch-politische Bildungsarbeit dafür leisten\, dass unser Blick für alltägliche Formen von Antisemitismus geschärft wird? Wie bleibt uns gleichzeitig seine historische Rolle für die Ermöglichung und Umsetzung der systematischen Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden bewusst? \nUnsere diesjährige Veranstaltung nimmt die Wannsee-Konferenz und ihre Wirkungsgeschichte zum Anlass\, über den Zusammenhang zwischen Shoah und Antisemitismus aus der Gegenwartsperspektive nachzudenken. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung und Moderation\nDeborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nGrußwort\napl. Prof. Dr. Samuel Salzborn\, Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus \nEinführung\nProf. Dr. Michael Wildt\, Humboldt Universität\, Beiratsvorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n„Volksgemeinschaft und Antisemitismus“\nMit Deborah Hartmann und Michael Wildt diskutieren: \nMarina Chernivsky\, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment / OFEK e.V. \nEva Gruberová\, Buchautorin\, Journalistin und Projektleiterin am Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau \n  \nDie Veranstaltung wird am 20. Januar 2021 um 19:00 Uhr (MEZ) als Livestream in Deutsch mit simultaner Übersetzung ins Englische und in Deutsche Gebärdensprache stattfinden. Über die Chat-Funktion können Fragen an die Teilnehmer*innen gestellt werden. \n  \nWir bitten um Registrierung bis zum 19. Januar 2021:\nhttps://braehler.zoom.us/webinar/register/WN_auRqq62NTb-eJybpf1_uMw
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SUMMARY:ONLINE: Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt«
DESCRIPTION:Die Online-Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt« richtet sich an Multiplikator*innen und Lehrkräfte. Workshops und Vorträge werden auf Deutsch und Französisch mit einer Online-Simultanübersetzung angeboten. \nDie Referent*innen vom Mémorial de la Shoah\, Paris\, und von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz sind in der deutsch-französischen Bildungs- und Begegnungsarbeit erfahren und engagiert. Weitere Beiträge kommen von: \n\nTal Bruttmann\, Fondation pour la Mémoire de la Shoah\nSandrine Debrosse-Lucht\, Deutsch-Französische Jugendwerk\nLudovic Fresse\, Rue de la Mémoire\nRudy Reichstadt\, Conspiracy Watch\nPeter Klein\, Touro College Berlin\n\n  \nDie Seminar-Nachmittage auf einen Blick:  \n\nDonnerstag\, 10. Dezember\, 15:00-18:10 Uhr\nMontag\, 14. Dezember\, 14:00-17:15 Uhr\nMittwoch\, 16. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\nDonnerstag\, 17. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\n\n\n\n\n\n  \nOnline-Seminar\nNach Ihrer Anmeldung bekommen Sie einen Link zugeschickt. Über den Link können Sie sich in das Online-Seminar einwählen. \n\nZielgruppe\nDas Seminar richtet sich an alle\, die pädagogisch arbeiten\, sei es mit Jugendlichen oder Erwachsene. Seminarsprachen sind Deutsch und Französisch. Die Teilnahmezahl ist auf 40 begrenzt. \nAnmeldung\nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung kurz mit\, an welcher Schule oder welcher Institution Sie tätig sind und ob Sie Erfahrungen in der deutsch-französischen Begegnungsarbeit haben.\nPer Mail bei Flavia Citrigno: citrigno[at]ghwk.de oder telefonisch (Mo.-Fr.\, 9-18 Uhr) bei Eike Stegen: 030 805001-38. \nProgramm\nEs gibt vier Online-Seminartage\, jeweils nachmittags. Das ausführliche Programm finden Sie hier. \n  \n\n\nEin gemeinsames Angebot des Mémorial de la Shoah\, Paris\, und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:Der Fall Alois Brunner. Die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden und der Kampf der griechischen Jüdinnen und Juden für Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Alois Brunner war einer der engsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns. Er wirkte an zentraler Stelle an der Verschleppung österreichischer\, tschechischer\, slowakischer\, polnischer\, griechischer und französischer Jüdinnen und Juden mit. Brunner war ein Überzeugungstäter\, der überall dort eingesetzt wurde\, wo die Transporte ins Stocken gerieten und dem auch zahlreiche eigenhändige Morde vorgeworfen wurden. \nTobias Blümel zeigt in seinem Vortrag die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden im Fall Brunner auf\, der bereits seit 1944 als Kriegsverbrecher gesucht wurde\, aber in Syrien Zuflucht fand – lediglich der Zentralrat der Juden Griechenlands (KIS) versuchte die Interessen der wenigen Überlebenden der Shoah und ihrer Nachkommen zu vertreten und drängte seit den 80er Jahren auf eine Auslieferung. \nIm Anschluss an den Vortrag beantwortet Tobias Blümel Ihre Fragen – vor Ort und online über Zoom. \n  \nTobias Blümel ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Er publizierte zur deutschen Besatzung und Antisemitismus in Griechenland und wirkte unter anderem am Projekt »Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland« mit. \nDr. Jakob Müller\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte\, moderiert die Veranstaltung. \n  \nHinweis: Der Vortrag kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 18 Gäste stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle anderen Interessierten sind eingeladen\, sich über »Zoom« dazuzuschalten. Wie das funktioniert\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:ONLINE: Buchvorstellung »Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 - April 1943«
DESCRIPTION:Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt Sie zur Buchvorstellung ein: \nYitskhok Rudashevski: Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 – April 1943. Herausgegeben und aus dem Englischen von Wolf Kaiser.\nAls Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest\, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen\, begeisterungsfähig und voller Hoffnung\, dem zugleich bewusst ist\, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna. Die deutsche Ausgabe wurde jetzt von Dr. Wolf Kaiser im Metropol-Verlag herausgegeben. \n  \n\nDr. Wolf Kaiser\, ehemaliger Leiter der Bildungsabteilung und stellvertretender Direktor unserer Gedenk- und Bildungsstätte\, stellt Yitskhok Rudashevski und sein Tagebuch vor und führt in die historische Situation ein.\nChristiane Carstens\, Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin\, trägt Auszüge aus dem Tagebuch vor.\n\n  \nDie Buchvorstellung kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 16 Personen stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle weiteren Interessierten sind eingeladen\, sich mit dem Computer über »Zoom« dazu zu schalten. Wie einfach das geht\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:»Die Fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz«
DESCRIPTION:Die Historiker Tal Bruttmann\, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit ihrer Studie eine detailgenaue Analyse des »Lili Jacob-Albums« vor. Zum ersten Mal werden alle Bilder des Albums\, das die SS im Sommer 1944 während des »Ungarn-Programms« in Auschwitz erstellte\, in ihrer ursprünglichen Abfolge präsentiert und analysiert. So erscheinen die teils vielfach reproduzierten und teilweise zu Ikonen gewordenen Bilder in neuem Licht. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nTal Bruttmann\, École des Hautes Études en Sciences Sociales\nStefan Hördler\, Georg-August-Universität Göttingen\nChristoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nDiskussion \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nUm Anmeldung bis 3. März unter verstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 – 26 39 43 – 0 wird gebeten.
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LOCATION:Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\, Cora-Berliner-Straße 1\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Prof. Jeremy Adler: Des Führers »vorherige Genehmigung«. Zur Befehlsausgabe am Wannsee.
DESCRIPTION:Zur Erinnerung an den 78. Jahrestag der Wannsee-Konferenz und aus Anlass der Eröffnung der neuen ständigen Ausstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte laden wir ein zu Vortrag und Gespräch mit \n  \nPROF. JEREMY ADLER\nDes Führers »vorherige Genehmigung«. Zur Befehlsausgabe am Wannsee. \n  \nBegrüßung und Gespräch: Dr. Hans-Christian Jasch\, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nJeremy Adler ist Professor Emeritus und Senior Research Fellow am King’s College\, London. Zuletzt erschienen Das bittere Brot (2015) und Das absolut Böse (2018)\, seine vielbeachtete Kritik an der Neuedition von Mein Kampf. Im Januar erscheint seine Edition von David Roussets KZ-Universum. Er edierte zahlreiche Werke seines Vaters\, H. G. Adler\, der als Überlebender von Theresienstadt und Auschwitz zu den »Zeugen erster Stunde« über die Shoah zählt. Seit 2005 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. \n  \nEintritt frei. \nUm Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Akademie der Künste\, Pariser Platz 4\, Berlin\, 10177\, Deutschland
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