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SUMMARY:Diagnose: Judenhass. Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit
DESCRIPTION:  \nEva Gruberová und Helmut Zeller stellen am 29. September 2021 ihr Buch „Diagnose: Judenhass. Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit“ vor. Pandemiebedingt ist die Lesung und Diskussion\, moderiert von unserer Direktorin Deborah Hartmann\, auf wenige Teilnehmer*innen begrenzt. \nTickets (inkl. Buch) sind hier noch erhältlich. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEndlich mal einen Abend mit anderen verbringen\, die alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Festival-Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. \nDas Buch kommt anschließend per Post nach Hause. \nDann ist Zeit zum Lesen\, um sich am Festivaltag mit der Autorin Eva Gruberová und dem Autor Helmut Zeller und maximal 20 anderen Gästen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre\, auf Augenhöhe\, samt Tiefgangspotential. Durch den Abend führen beim Leseclubfestival Moderator*innen\, die ihr Handwerk verstehen: Bei uns ist das Deborah Hartmann\, unsere Direktorin. \nDas Ganze findet mit insgesamt 50 Autor*innen\, 50 Büchern und in über elf Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art.
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SUMMARY:From Dictatorship To Democracy
DESCRIPTION:Symposium by Invitation of the Research Project »The Berlin Administration of Justice after 1945« \nReflecting on the past is a familiar task\, and not only for legal historians. Nevertheless\, the recent past of dictatorships is an extremely difficult topic in many respects. In the transition to democracy\, several countries worldwide have passed legislation or other measures to ensure that fundamental rights and the rule of law will resist anti-democratic ideologies\, anti-Semitism\, racism\, and war crimes. In these countries\, however\, the legal establishment and the law itself originated under dictatorship. Thus there are both obvious and hidden anti-democratic continuities affecting the law and the legal sector up until the present time. These continuities and the different approaches to dealing with them will be discussed at this symposium by scholars and lawyers from Italy\, Japan\, Poland\, Spain\, and Germany. \nThe lectures will be held in English at the Memorial and Educational Site House of the Wannsee Conference. Due to the pandemic we cannot invite any participants at the house. \nYou are welcome to attend and participate in the discussions via Zoom. Please register below! \nhttps://braehler.zoom.us/webinar/register/WN__u-q_gThQaGnj8-GAi6WRA
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SUMMARY:ONLINE: »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945
DESCRIPTION:Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine »zersetzende« Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles »Jüdische« sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden.\nIn seinem Buch über die »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 (2020) untersucht Jörg Osterloh den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus Kunst\, Musik\, Literatur\, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Dabei spannt er den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlichkonservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung\, zunächst ab 1930 auf Länder-\, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staats gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund\, der jüdischen Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nDr. Jörg Osterloh\, Frankfurt/Main \nModeration\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin \n  \nJörg Osterloh\, 1967 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Publikationen gehören Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945 (2006)\, NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit. Besatzungszeit\, frühe Bundesrepublik und DDR (2011\, Mithg.)\, »… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert«. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37 (2017\, Mithg.) und Der Holocaust. Neue Studien zu Tathergängen\, Reaktionen und Aufarbeitungen (2017\, Mithg.). \nChristoph Kreutzmüller\, 1968 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festjahrs »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«\, gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nDie Buchvorstellung wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream/ übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Ausstellungseröffnung »Gurs 1940«
DESCRIPTION:Die Französische Botschaft in Berlin\, die CIVS und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz laden anlässlich des Gedenktages Yom HaShoa zur Ausstellungseröffnung ein: \n  \nGurs 1940\nDie Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden\nMehr als 6.500 Jüdinnen und Juden Juden aus Baden\, der Pfalz und des Saarlandes wurden am 22. und 23. Oktober 1940 in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt – eine der ersten systematischen Deportationen durch die Nationalsozialisten. Viele der Deportierten starben dort oder in anderen Lagern Südfrankreichs. Die in Gurs Internierten wurden ab 1942 nach Auschwitz-Birkenau und Sobibor verschleppt und ermordet. Nur wenige Menschen überlebten. \nDie deutsch-französische Ausstellung wird in der Französischen Botschaft in Berlin bis zum 21. April 2021 gezeigt\, ebenso an vielen Orten in Südwestdeutschland und in Frankreich. \nBundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen. \n  \nPROGRAMM \n\nBegrüßung durch Botschafterin Anne-Marie Descôtes (Französische Botschaft in Berlin)\nGrußwort von Staatsminister Michael Roth (Auswärtiges Amt) und\nGrußwort von Staatssekretär Volker Schebesta (Ministerium für Kultus\, Jugend und Sport\, Baden-Württemberg)\nGrußwort von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (Stadt Karlsruhe\, Arbeitsgemeinschaft zur Pflege und Erhaltung des Deportiertenfriedhofes in Gurs)\nDeborah Hartmann (Direktorin Haus der Wannsee-Konferenz) und Prof. Gisela Dachs (Hebrew University\, Jerusalem) im Gespräch: Antisemitismus und Shoah im Spiegel der deutsch-französischen Beziehungen nach 1945\nVideo-Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Jennifer Heidtke und Kurator Dr. Christoph Kreutzmüller\nMélina Burlaud (Klavier) und Claire Beaudouin (Sopran) begleiten die Veranstaltung aus Gurs\, mit Kompositionen dort internierter Musiker: »Der Glaube an das Schöne hinter Stacheldraht – Kunst im Lager Gurs (1939 – 1945)«\n\n  \nDie Eröffnung findet am 7. April 2021\, 18 Uhr\, auf Deutsch und Französisch als Livestream statt. Zur Veranstaltung können Sie sich hier anmelden. \n 
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SUMMARY:ONLINE: Antisemitismus und Shoah - Zwischen Historisierung und Gegenwartsbezug
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch zum 79. Jahrestag der Wannsee-Konferenz \nDie Wahrnehmung von Antisemitismus erfolgt zumeist vor dem Hintergrund der Vergangenheit: Die systematische Entrechtung\, Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden dient als Spiegel- und Reflexionsfläche. Doch in welchem Verhältnis steht der Antisemitismus der 1930er und 1940er Jahre eigentlich zu heutigen Erscheinungsformen? \nWelchen Beitrag können Gedenkstätten und die historisch-politische Bildungsarbeit dafür leisten\, dass unser Blick für alltägliche Formen von Antisemitismus geschärft wird? Wie bleibt uns gleichzeitig seine historische Rolle für die Ermöglichung und Umsetzung der systematischen Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden bewusst? \nUnsere diesjährige Veranstaltung nimmt die Wannsee-Konferenz und ihre Wirkungsgeschichte zum Anlass\, über den Zusammenhang zwischen Shoah und Antisemitismus aus der Gegenwartsperspektive nachzudenken. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung und Moderation\nDeborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nGrußwort\napl. Prof. Dr. Samuel Salzborn\, Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus \nEinführung\nProf. Dr. Michael Wildt\, Humboldt Universität\, Beiratsvorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n„Volksgemeinschaft und Antisemitismus“\nMit Deborah Hartmann und Michael Wildt diskutieren: \nMarina Chernivsky\, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment / OFEK e.V. \nEva Gruberová\, Buchautorin\, Journalistin und Projektleiterin am Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau \n  \nDie Veranstaltung wird am 20. Januar 2021 um 19:00 Uhr (MEZ) als Livestream in Deutsch mit simultaner Übersetzung ins Englische und in Deutsche Gebärdensprache stattfinden. Über die Chat-Funktion können Fragen an die Teilnehmer*innen gestellt werden. \n  \nWir bitten um Registrierung bis zum 19. Januar 2021:\nhttps://braehler.zoom.us/webinar/register/WN_auRqq62NTb-eJybpf1_uMw
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SUMMARY:ONLINE: Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt«
DESCRIPTION:Die Online-Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt« richtet sich an Multiplikator*innen und Lehrkräfte. Workshops und Vorträge werden auf Deutsch und Französisch mit einer Online-Simultanübersetzung angeboten. \nDie Referent*innen vom Mémorial de la Shoah\, Paris\, und von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz sind in der deutsch-französischen Bildungs- und Begegnungsarbeit erfahren und engagiert. Weitere Beiträge kommen von: \n\nTal Bruttmann\, Fondation pour la Mémoire de la Shoah\nSandrine Debrosse-Lucht\, Deutsch-Französische Jugendwerk\nLudovic Fresse\, Rue de la Mémoire\nRudy Reichstadt\, Conspiracy Watch\nPeter Klein\, Touro College Berlin\n\n  \nDie Seminar-Nachmittage auf einen Blick:  \n\nDonnerstag\, 10. Dezember\, 15:00-18:10 Uhr\nMontag\, 14. Dezember\, 14:00-17:15 Uhr\nMittwoch\, 16. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\nDonnerstag\, 17. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\n\n\n\n\n\n  \nOnline-Seminar\nNach Ihrer Anmeldung bekommen Sie einen Link zugeschickt. Über den Link können Sie sich in das Online-Seminar einwählen. \n\nZielgruppe\nDas Seminar richtet sich an alle\, die pädagogisch arbeiten\, sei es mit Jugendlichen oder Erwachsene. Seminarsprachen sind Deutsch und Französisch. Die Teilnahmezahl ist auf 40 begrenzt. \nAnmeldung\nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung kurz mit\, an welcher Schule oder welcher Institution Sie tätig sind und ob Sie Erfahrungen in der deutsch-französischen Begegnungsarbeit haben.\nPer Mail bei Flavia Citrigno: citrigno[at]ghwk.de oder telefonisch (Mo.-Fr.\, 9-18 Uhr) bei Eike Stegen: 030 805001-38. \nProgramm\nEs gibt vier Online-Seminartage\, jeweils nachmittags. Das ausführliche Programm finden Sie hier. \n  \n\n\nEin gemeinsames Angebot des Mémorial de la Shoah\, Paris\, und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:Der Fall Alois Brunner. Die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden und der Kampf der griechischen Jüdinnen und Juden für Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Alois Brunner war einer der engsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns. Er wirkte an zentraler Stelle an der Verschleppung österreichischer\, tschechischer\, slowakischer\, polnischer\, griechischer und französischer Jüdinnen und Juden mit. Brunner war ein Überzeugungstäter\, der überall dort eingesetzt wurde\, wo die Transporte ins Stocken gerieten und dem auch zahlreiche eigenhändige Morde vorgeworfen wurden. \nTobias Blümel zeigt in seinem Vortrag die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden im Fall Brunner auf\, der bereits seit 1944 als Kriegsverbrecher gesucht wurde\, aber in Syrien Zuflucht fand – lediglich der Zentralrat der Juden Griechenlands (KIS) versuchte die Interessen der wenigen Überlebenden der Shoah und ihrer Nachkommen zu vertreten und drängte seit den 80er Jahren auf eine Auslieferung. \nIm Anschluss an den Vortrag beantwortet Tobias Blümel Ihre Fragen – vor Ort und online über Zoom. \n  \nTobias Blümel ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Er publizierte zur deutschen Besatzung und Antisemitismus in Griechenland und wirkte unter anderem am Projekt »Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland« mit. \nDr. Jakob Müller\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte\, moderiert die Veranstaltung. \n  \nHinweis: Der Vortrag kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 18 Gäste stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle anderen Interessierten sind eingeladen\, sich über »Zoom« dazuzuschalten. Wie das funktioniert\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:ONLINE: Buchvorstellung »Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 - April 1943«
DESCRIPTION:Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt Sie zur Buchvorstellung ein: \nYitskhok Rudashevski: Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 – April 1943. Herausgegeben und aus dem Englischen von Wolf Kaiser.\nAls Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest\, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen\, begeisterungsfähig und voller Hoffnung\, dem zugleich bewusst ist\, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna. Die deutsche Ausgabe wurde jetzt von Dr. Wolf Kaiser im Metropol-Verlag herausgegeben. \n  \n\nDr. Wolf Kaiser\, ehemaliger Leiter der Bildungsabteilung und stellvertretender Direktor unserer Gedenk- und Bildungsstätte\, stellt Yitskhok Rudashevski und sein Tagebuch vor und führt in die historische Situation ein.\nChristiane Carstens\, Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin\, trägt Auszüge aus dem Tagebuch vor.\n\n  \nDie Buchvorstellung kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 16 Personen stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle weiteren Interessierten sind eingeladen\, sich mit dem Computer über »Zoom« dazu zu schalten. Wie einfach das geht\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/online-buchvorstellung-tagebuch-aus-dem-ghetto-von-wilna-juni-1941-april-1943/
LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:»Die Fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz«
DESCRIPTION:Die Historiker Tal Bruttmann\, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit ihrer Studie eine detailgenaue Analyse des »Lili Jacob-Albums« vor. Zum ersten Mal werden alle Bilder des Albums\, das die SS im Sommer 1944 während des »Ungarn-Programms« in Auschwitz erstellte\, in ihrer ursprünglichen Abfolge präsentiert und analysiert. So erscheinen die teils vielfach reproduzierten und teilweise zu Ikonen gewordenen Bilder in neuem Licht. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nTal Bruttmann\, École des Hautes Études en Sciences Sociales\nStefan Hördler\, Georg-August-Universität Göttingen\nChristoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nDiskussion \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nUm Anmeldung bis 3. März unter verstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 – 26 39 43 – 0 wird gebeten.
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SUMMARY:Prof. Jeremy Adler: Des Führers »vorherige Genehmigung«. Zur Befehlsausgabe am Wannsee.
DESCRIPTION:Zur Erinnerung an den 78. Jahrestag der Wannsee-Konferenz und aus Anlass der Eröffnung der neuen ständigen Ausstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte laden wir ein zu Vortrag und Gespräch mit \n  \nPROF. JEREMY ADLER\nDes Führers »vorherige Genehmigung«. Zur Befehlsausgabe am Wannsee. \n  \nBegrüßung und Gespräch: Dr. Hans-Christian Jasch\, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nJeremy Adler ist Professor Emeritus und Senior Research Fellow am King’s College\, London. Zuletzt erschienen Das bittere Brot (2015) und Das absolut Böse (2018)\, seine vielbeachtete Kritik an der Neuedition von Mein Kampf. Im Januar erscheint seine Edition von David Roussets KZ-Universum. Er edierte zahlreiche Werke seines Vaters\, H. G. Adler\, der als Überlebender von Theresienstadt und Auschwitz zu den »Zeugen erster Stunde« über die Shoah zählt. Seit 2005 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. \n  \nEintritt frei. \nUm Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:„Ich glaube\, man ist hier in Gefangenschaft ein andrer Mensch geworden.“
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion zu Kolonialismus und Nationalsozialismus \nmit Dr. Jonas Kreienbaum und Jakob Saß \nDem erfolglosen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles\, was er wollte: Karriere\, Macht\, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit\, auch zum Massenmord. Trotz geringer Bildung stieg Adolf Haas seit 1932 rasch in Himmlers erträumter „Elitetruppe” auf. Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg von der ländlichen SS im Westerwald bis zu den Terrorstätten des Nazi-Regimes. Als KZ-Kommandant von Niederhagen/Wewelsburg (1940 – 1943) und Bergen-Belsen (1943 – 1944) scherte er sich mehr um seine eigenen Vorteile als um Hygiene oder die Versorgung der Häftlinge – dabei hatte er in seiner Jugendzeit als Gefangener ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht. \nAls junger Marineartillerist war Adolf Haas 1914 in Tsingtau\, dem Zentrum der deutschen Kolonie Kiautschou an der Ostküste Chinas\, stationiert gewesen. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges und der Belagerung durch japanische und britische Truppen verbrachte er mehr als fünf Jahre in japanischer Kriegsgefangenschaft\, die längste Zeit davon im Lager Bandō\, das für seine humane Behandlung und das bunte Kulturangebot berühmt wurde. \nInwieweit prägte die Erfahrung der Kolonialherrschaft über die chinesischen Einheimischen in Tsingtau und die Jahre der Gefangenschaft den späteren Werdegang und Charakter des KZ-Kommandanten Adolf Haas? Diese Frage diskutieren: \nJakob Saß\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, ist freier Autor für verschiedene Medien\, darunter Spiegel Online\, WELT und Zeitgeschichte Online. Autor der Biografie „Gewalt\, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen“ (2019)\, \nDr. Jonas Kreienbaum\, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Rostock\, hat sich intensiv mit Fragen der Kolonial- und Gewaltgeschichte beschäftigt. Autor von „Ein trauriges Fiasko“. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 – 1908 (2015). \nModeration: Dr. Christoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nEintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:Imo Moszkowicz: Der grauende Morgen. Sprecher: Kaspar Nürnberg
DESCRIPTION:Imo Moszkowicz (1925–2011) wurde als Jugendlicher nach Auschwitz-Birkenau verschleppt und musste Zwangsarbeit leisten. Nach Kriegsende kehrte er in seine Heimatstadt Aalen zurück\, traf aber keine Verwandten an: Die sechs Geschwister und seine Mutter waren ermordet worden. \nDer Zwanzigjährige stürzte sich ins Leben und fand seine Berufung zunächst auf der Bühne\, dann in der Regie für Theater\, Film und Fernsehen. Er wurde ein Meister der Unterhaltung\, inszenierte Heinz Rühmann in »Max\, der Taschendieb« und Lukas Ammann sowie Wolfgang Völz in »Graf Yoster gibt sich die Ehre«. Viele Jahre arbeitete er mit Gustaf Gründgens und Fritz Kortner\, und nie\, so scheint es\, störten die höchst unterschiedlichen Erfahrungswelten der Beteiligten während der NS-Zeit ihre professionelle Zusammenarbeit. \n1996 schrieb Imo Moszkowicz seine Autobiografie und gab darin seiner Verletztheit und Trauer um die Verlorenen Ausdruck. \nMartin Moszkowicz hat als Filmproduzent hunderte deutsche und internationale Filme realisiert und ist seit vielen Jahren Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG. \nKaspar Nürnberg ist Geschäftsführer des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. Gelegentlich wirkt er in Dokumentarfilmen oder Lesungen als Sprecher. \nVeranstaltungsort: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \nEintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de
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SUMMARY:»Der Clown«. Ein Dokumentarfilm von Eric Friedler
DESCRIPTION:1972 inszenierte der US-amerikanische Komiker Jerry Lewis einen Film über einen im KZ inhaftierten Clown – er hatte Hitler parodiert. Im Lager unterhält er mit seiner Kunst eine Gruppe von Kindern. Zur Strafe soll er sie in die Gaskammer führen\, entschließt sich aber stattdessen\, mit ihnen in den Tod zu gehen. \n»The Day The Clown Cried« wurde niemals aufgeführt und gilt als verschollen. Legenden ranken sich um die Entstehung und die Gründe für sein Verschwinden – denn Jerry Lewis selbst schwieg lange beharrlich dazu. Gemeinsam mit den letzten sechs noch lebenden Schauspielern und zahlreichen Teammitgliedern\, die damals an der Produktion beteiligt waren\, machte sich Eric Friedler auf die Suche nach Erklärungen. Um diesen Mythos der Filmgeschichte aufzudecken\, sprach er dabei auch mit Jerry Lewis über diesen Film\, der sein schwierigster und persönlichster war. \nEric Friedler ist Journalist und Regisseur und wurde für seine Dokumentationen vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »It Must Schwing – The Blue Note Story« über das berühmte New Yorker Jazz-Label zweier deutsch-jüdischer Exilanten. \nWolfgang Jacobsen leitete viele Jahre die Abteilung Forschung und Publikation bei der Deutschen Kinemathek und war als sachverständiger Berater ebenfalls an »Der Clown« beteiligt. \nEintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de
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SUMMARY:Joseph Wulf. Zum Gedenken an den 45. Todestag\, 10. Oktober 1974
DESCRIPTION:Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz erinnerte zusammen mit dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin mit der Sonderausstellung „Meine eigentliche Universität war Auschwitz“ zum 100. Geburtstag von Joseph Wulf 2012 an den Auschwitz-Überlebenden\, Historiker und Schriftsteller. \nDie Ausstellung im ersten Obergeschoss des Hauses der Wannsee-Konferenz wird in einer deutsch-englischen überarbeiteten Fassung neu eröffnet und erinnert an Joseph Wulfs 45. Todestag. Aus diesem Anlass zeigen wir den Film „Joseph Wulf – ein Schriftsteller in Deutschland“ von Henryk M. Broder\, D 1977\, 80 Minuten. \nZum Film: \nJoseph Wulf\, geb. 1912 in Krakau\, studiert Judaistik. Ab 1939 in einer jüdischen Widerstandsgruppe aktiv\, wird er 1943 nach Auschwitz verschleppt. Nach der Befreiung dokumentiert er in Berlin als einer der ersten Historiker die NS-Verbrechen. \nDie umfangreichen Dokumentationen\, mit denen der Shoah-Überlebende Joseph Wulf unmittelbar nach Kriegsende beginnt\, hätten als Grundlage für die weitere Forschung zu NS-Verbrechen dienen können. Doch die deutsche Geschichtswissenschaft – geprägt von Alt-Nazis und Mitläufern – ignoriert ihn. Seine Täterforschung ist unerwünscht und wird als „unwissenschaftlich“ abqualifiziert. Er bleibt als Jude\, Staatenloser und Privatgelehrter ein Außenseiter der Geschichtswissenschaft. \n1974 nimmt er sich das Leben\, in finanzieller Not und in die Einsamkeit abgedrängt. \nDer Film von Henryk M. Broder\, der Gespräche mit Wulfs Weggefährten führt\, ist eine frühe Würdigung. \n  \nDie Veranstaltung ist kostenfrei\, um Anmeldung wird gebeten unter \nTel. (030) 80 50 01-38\, Fax -27 oder veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Torsten Musial/Nicky Rittmeyer (Hg.): Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler.
DESCRIPTION:Der Regisseur Karl Fruchtmann (1915-2003) wurde in der Zeit des Nationalsozialismus als Jude mehrfach in Konzentrationslagern inhaftiert. 1937 gelang ihm die Flucht nach Palästina. Zwanzig Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete für verschiedene Fernsehanstalten. \nSeine Filme sind noch heute eindrucksvolles Zeugnis eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen: Fruchtmanns Grundthemen waren die Unterdrückung und die Gewalt von Menschen gegen andere Menschen\, wesentlich gespeist durch seine eigenen Lagererfahrungen. Filme wie »Kaddisch nach einem Lebenden« (1969)\, »Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk« (1981) und »Die Grube« (1995) sind Marksteine bei dem Versuch\, die Schrecken der Verfolgung\, Ausgrenzung und des millionenfachen Mordes an den europäischen Jüdinnen und Juden einem Fernsehpublikum begreifbar zu machen. \nKarl Prümm ist Medien- und Literaturwissenschaftler und lehrte in Siegen\, Berlin und Marburg. Seit seiner Emeritierung forscht und schreibt er weiter – unter anderem über Karl Fruchtmann. \nRolf Aurich ist Filmhistoriker und Lektor der Stiftung Deutsche Kinemathek. Zusammen mit seinem Kollegen Wolfgang Jacobsen veröffentlichte er u.a. Biografien über Konrad Wolf\, Theo Lingen\, Herbert Reinecker und Rainer Erler. \nRuth Preusse ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und war zuvor mehrfach an Buchprojekten der Stiftung Deutsche Kinemathek beteiligt. \nEintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Finissage der Dauerausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz
DESCRIPTION:Am Samstag\, 31. August 2019\, ist die 2006 eröffnete Dauerausstellung „Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden“ ein letztes Mal zu sehen.  \nMit Führungen\, Vorträgen\, Filmen und Workshops präsentieren wir von 10-18 Uhr in unserer Joseph Wulf Mediothek\, unseren Seminarräumen im ersten Stock und in der Ausstellung die Arbeit unseres Hauses und mehr – dazu laden wir Sie herzlich ein. \nDer Eintritt ist kostenfrei\, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nEin detailliertes Programm wird in den kommenden Wochen hier veröffentlicht. \nVom 1. September 2019 bis zum 18. Januar 2020 wird das Erdgeschoss geschlossen sein. Die neue Dauerausstellung wird am 19. Januar 2020 eröffnet. \n  \nDie Joseph Wulf Mediothek und der Garten bleiben ab dem 1. September weiter geöffnet. Auch Seminare und Veranstaltungen in unseren Räumen im ersten Stock finden weiter statt.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/finissage-der-dauerausstellung-im-haus-der-wannsee-konferenz/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:"Paesaggi della Memoria. Auf den Spuren der italienischen Partisanen"
DESCRIPTION:Mit italienischen und deutschen Mitwirkenden zeigt das Haus der Wannsee-Konferenz den halbstündigen Film „Paesaggi della Memoria. Auf den Spuren der italienischen Partisanen“ \nvon Christopher Dillig – mit anschließendem Gespräch. \n14 Berliner Schüler*innen des Charlottenburger Schiller-Gymnasiums begeben sich mit Mitarbeiterinnen der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz im wörtlichen Sinne auf die Spuren der Partisanen Italiens\, fahren und wandern zu den Erinnerungsorten und Zeitzeug*innen des italienischen Widerstands\, der Deportationen und Kriegsverbrechen. \nAnlass ist der 75. Jahrestag der deutschen Besatzung Italiens. Welche Bedeutung haben die historischen Ereignisse für uns heute? \nDie Veranstaltung ist kostenfrei\, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
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SUMMARY:Léon Poliakov: St. Petersburg - Berlin – Paris. Memoiren eines Davongekommenen
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Vortrag in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz mit Alexander Carstiuc und Janina Reichmann\, moderiert von Dr. Katrin Stoll \nLéon Poliakov (1910-1997) musste als Kind mit seinen Eltern vor der Oktoberrevolution fliehen und gelangte über Berlin nach Paris\, wo sein Vater das Pariser Tageblatt ins Leben rief und zum populären Sprachrohr von Schriftstellern wie Heinrich Mann und Oskar Maria Graf machte. \n1940 geriet Léon Poliakov in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Flucht schloss er sich der Résistance an und beteiligte sich an der Rettung von Juden. Noch während der Befreiung Frankreichs begann Poliakov mit der Sammlung von Täterdokumenten und war Mitglied der französischen Delegation bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Schon 1951 entstand auf Anregung von Alexandre Kojève und Raymond Aron seine Studie »Le Bréviaire de la haine«\, der erste systematische Versuch\, den Massenmord an den Juden zu dokumentieren. \nAb Mitte der fünfziger Jahre veröffentlichte Léon Poliakov drei kommentierte Quellensammlungen zusammen mit Joseph Wulf (1912-1974). Beide betonten im Gegensatz zu vielen deutschen Historikern schon sehr früh die zentrale Rolle des eliminatorischen Antisemitismus. Doch die um die Deutungshoheit der Shoa ringenden deutschen Geschichtswissenschaftler haben den Résistance-Aktivisten und Autodidakten Poliakov im akademischen Betrieb bis heute weitgehend ignoriert. Seine Memoiren liegen nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. \nAlexander Carstiuc\, Historiker (M.A.) und Diplom-Sozialpädagoge (FH)\, arbeitet zu den Themenbereichen frühe Shoaforschung\, Antisemitismus\, Antiziganismus und Nationalsozialismus. Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. \nJanina Reichmann hat Soziologie\, Politik\, Philosophie und Sprachen studiert (B.A.) und ist Lektorin der Memoiren Léon Poliakovs. \nDr. Katrin Stoll ist Holocaustforscherin\, lebt seit vielen Jahren in Warschau und ist Mitglied der deutsch-französischen Forschergruppe „Frühe Schreibweisen der Shoah. Wissens- und Textpraktiken von jüdischen Überlebenden in Europa 1942-1965 (PREMEC)“. Sie ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin. \nBegrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch\, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nEintritt frei\, Anmeldung unter veranstaltungen@ghwk.de
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SUMMARY:Lesung aus Verbrannten Büchern II
DESCRIPTION:Anlässlich des 86. Jahrestages der Bücherverbrennungen veranstalten wir erneut eine Lesung aus Verbrannten Büchern – in diesem Jahr aufgrund des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ ausschließlich aus Büchern von Frauen. \nEs lesen: \nInger-Maria Mahlke aus Gina Kaus  \nNora Pester aus Clara Zetkin  \nUrsula Krechel aus Gabriele Tergit  \nBritta Jürgs aus Maria Leitner \nAnke Stelling aus Vicki Baum \nDr. Ruth Preusse und Monika Sommerer (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) führen in Leben und Werk der „verbrannten“ Autorinnen ein. \nIn der Pause wird ein Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse angeboten. Der Buchladen zur schwankenden Weltkugel ist mit einem Büchertisch vertreten. \nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de \nEine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
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SUMMARY:„Meine lieben Kinder! Wir fahren soeben nach dem Osten\, wissen nicht wohin.“  Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsherrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren.
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Heinz Wewer \n„Mein Lieben Kinder! Wir fahren soeben nach dem Osten\, wissen nicht wohin.“ \nPostalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsherrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren. \nBegrüßung und Moderation: Eike Stegen \n  \nVor 80 Jahren\, am 15./16. März 1939\, besetzten deutsche Truppen Tschechien. Verächtlich sprachen die Nationalsozialisten von der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“. Der 80. Jahrestag ist Anlass\, an den Terror gegen die tschechische Zivilbevölkerung zu erinnern\, an die Verfolgung und Ermordung tschechischer Jüdinnen und Juden sowie der Roma. Heinz Wewer stellt in seinem 2018 erschienen Werk eindrückliche Dokumente vor\, die die deutsche Besatzungsherrschaft im so genannten Protektorat Böhmen und Mähren spiegeln: postalische Zeugnisse. Nicht nur die Inhalte von Postsendungen\, sondern auch ihre äußeren Merkmale wie Stempel\, Briefmarken oder Zensurvorgaben legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge – so auch über Anna Schrecker\, die die eingangs zitierte Postkarte im Mai 1942 aus dem Zug wirft\, als sie aus Theresienstadt deportiert wird. \n  \nHeinz Wewer studierte Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaften. Er berichtete 1961 als Korrespondent vom Eichmann-Prozess\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berlin Document Center und begründete verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen. Zuletzt war er Leiter des Referats Internationale Beziehungen der Universität der Künste Berlin. \nDer Eintritt ist frei. \nUm Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Diktaturen nach 1949 und 1989. Wahrnehmungen und Diskurse im interdisziplinären Blick
DESCRIPTION:Wissenschaftliche Tagung der Stiftung Berliner Mauer\, Neue Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte + SozioAnalysen e.V.\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Beratungsstelle Gegenwind \nAm 9. November 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Das Jubiläum gibt Anlass zu einer Bilanz: Wie gestaltete sich dieTransformation nach dem Ende des SED-Regimes? Wie wurden Beteiligte an den SED-Verbrechen zur Verantwortung gezogen? Wer galt hierbei als Täter oder als Opfer? Diese Fragen sind parallel für das nationalsozialistische Regime und den Umgang mit diesem zu stellen. Die Verbrechen und Folgen des NS-Staates und der SED- Herrschaft werden unter den genannten Aspekten erstmals zwar nicht systematisch vergleichend\, aber interdisziplinär vernetzend behandelt. \nHier geht es zum ausführlichen Programm! \nAnmeldung: Eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 per E-Mail erbeten (anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de). Bitte geben Sie an\, an welchen Workshops Sie teilnehmen möchten! \nTagungsgebühr: Bei Registrierung ist ein Beitrag von 18 Euro (Ein-Tages-Pauschale: 9 Euro) zu entrichten (ermäßigt 10 bzw. 5 Euro). Darin ist die Verköstigung während der Kaffee-\, jedoch nicht während der Mittagspausen enthalten. \nOrt: Gedenkstätte Berliner Mauer\, Bernauer Straße 111 und 119 (Dokumentations- und Besucherzentrum)\, 13355 Berlin
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SUMMARY:"Verbrechen und Aufklärung" Die erste Generation der Holocaustforschung
DESCRIPTION:Begrüßung durch Bundesminister Heiko Maas \nAnschließend Eröffnung der Ausstellung durch Prof. Dr. Lehnstaedt (Touro College) und Dr. Jasch (Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nAnmeldung erbeten unter office@ghwk.de \nEine Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und des Touro College Berlin in Zusammenarbeit mit der Wiener Library London. \n  \nZwischen 1939 und 1945 ermordeten die Deutschen sechs Millionen Juden. Der Holocaust zielte auf die Vernichtung von Menschen genauso wie auf die Zerstörung ihrer Kultur und die Verschleierung aller Spuren des Verbrechens. Dieser vollständigen Auslöschung versuchten Jüdinnen und Juden noch während des Mordens entgegenzuwirken. Sie erforschten das Geschehen\, um die Dimensionen des Massenmordes und der Vernichtung jüdischer Lebenswelten sichtbar zu machen und daran zu erinnern. Im Exil\, aber auch unter lebensfeindlichen Bedingungen in den Ghettos und Lagern\, dokumentierten sie die Taten\, sammelten Fakten und sicherten Spuren. Sie gründeten Archive und Forschungsgruppen\, die nach Kriegsende ihre Arbeit fortsetzten. Sie wollten an die Ermordeten erinnern\, die Shoah ergründen\, die Täter vor Gericht bringen und gleichzeitig einen erneuten Genozid unmöglich machen.\nAngetrieben von unterschiedlichen Motiven\, widmeten sich diese Frauen und Männer mit verschiedenen beruflichen Hintergründen der Erforschungund dem Gedenken andenHolocaust. Sie verweigerten damit den Verbrechern den endgültigen Triumph: Dermillionenfache Mord fi\nel nicht dem Vergessen anheim und blieb nicht ohne Konsequenzen: Bücher\, Gedenkstätten\, Forschungsinstitute\, Gerichtsprozesse und nicht zuletzt die UN-Genozidkonvention von 1948 waren Resultate ihres leidenschaftlichen Engagements.\nAuf diesem Vermächtnis beruht unser heutiges Wissen über den Holocaust. Die Ausstellung setzt Leben und Arbeit von zwanzig dieser Pionierinnen und Pioniere der Holocaustforschung ein Denkmal. Namen wie Rachel Auerbach\, Raphael Lemkin\, Simon Wiesenthal oder Joseph Wulf stehen exemplarisch für eine kleine Gruppe unermüdlicher Aufklärer. Unter widrigsten Bedingungen und oftmals gegen Gleichgültigkeit und Ablehnung\nschufen sie die Grundlagen für die universelle Anerkennung des Holocausts als Menschheitsverbrechen.
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LOCATION:Auswärtiges Amt\, Lichthof\, Werderscher Markt 1\, 10117 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:„Ihre Grabstätten befinden sich nicht im hiesigen Bezirk“
DESCRIPTION:Am 27. Januar vor 74 Jahren befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. Heute wird international an diesem Tag der Opfer des Holocaust gedacht. \n  \nDer Mord fand in Auschwitz statt. Aber der Weg in die Vernichtung begann mitten in Deutschland: mit der Definition und Erfassung\, mit Entrechtung und Enteignung. Ein zentraler Ort der  Deportationen befand sich damals in direkter Nachbarschaft der heutigen Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit erinnert daran. \nDr. Akim Jah (International Tracing Service) und Marcus Gryglewski (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) stellen aus ihrem gerade erschienenen Buch „Ihre Grabstätten befinden sich nicht im hiesigen Bezirk“ Quellen zur Deportation der Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus für den Unterricht und die außerschulische Bildung vor. \nSchülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule präsentieren in einer Lesung Dokumente aus diesem Buch. \nSawsan Chebli\, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales des Landes Berlin\, führt in ihrem Vortrag in das Thema ein. \nFloriane Azoulay\, Direktorin des International Tracing Service\, und \nDr. Elke Gryglewski\, Leiterin der Bildungsabteilung und stellvertretende Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, sowie \nAnnedore Dierker\, Schulleiterin der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule\, \nsprechen Grußworte. Am Anfang soll ein Besuch des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit stehen. \n  \nMusikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Schulchor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. \nIm Anschluss gibt es einen kleinen Empfang. \nEine Anmeldung unter bildung@ghwk.de ist erforderlich.
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SUMMARY:Götz Aly über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler Vortrag und Gespräch zum 77. Jahrestag\, mit Peter Klein
DESCRIPTION:Anlässlich des 77. Jahrestages der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 hält Prof. Dr. Götz Aly einen Vortrag über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler und die Entstehungsjahre der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Anschließend wird er hierzu mit Prof. Dr. Peter Klein diskutieren. \nGötz Aly ist einer der profiliertesten deutschen Zeithistoriker\, der durch seine Thesen immer wieder wichtige Debatten über die Interpretation der Geschichte angestoßen hat. Er setzt sich in seinem Gedenkvortrag anlässlich des Jahrestages mit Wolfgang Scheffler auseinander. Wolfgang Scheffler (1929-2008) befasste sich in seiner Forschung bereits in den 1960er Jahren mit der Judenverfolgung im Dritten Reich und wurde 1961 vom Auswärtigen Amt als wissenschaftlicher Beobachter zum Eichmann-Prozess in Jerusalem entsandt. Ab 1965 trat er als historischer Sachverständiger in NS-Prozessen auf\, darunter im Treblinka-Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf\, im Prozess gegen den Reichsbahn-Staatssekretär Albert Ganzenmüller sowie im Prozess gegen John Demjanjuk. \nSeit den 1970er Jahren lehrte Scheffler am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und wurde 1986 Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er unterstützte aktiv Gedenkprojekte wie die Topographie des Terrors und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \nBegrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch \n\nEintritt frei\nAnmeldung erforderlich unter: office@ghwk.de
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SUMMARY:Auf den Spuren geflüchteter Juden und Nazis in Bolivien
DESCRIPTION:Bolivien war lange Zeit ein Zufluchtsland der Deutschen. In den 1930er Jahren fanden verfolgte Juden und Gegner des Nazi-Regimes dort Schutz. Die deutsche Minderheit verhielt sich reserviert ihnen gegenüber\, denn viele Mitglieder vertraten eine nationalsozialistische Gesinnung. Nach 1945 kamen auch NS-Anhänger nach Bolivien\, um einer Strafverfolgung in Europa zu entgehen. Beispiele sind Klaus Barbie\, der „Schlächter von Lyon“ und dann CIA-Agent\, und Hans Ertl\, ehemaliger Kameramann von Leni Riefenstahl\, dessen Tochter Monika sich später der Guerilla-Bewegung anschloss. \nDie Kultur- und Sozialanthropologin Dr. Juliana Ströbele-Gregor (FU Berlin) hat als Jugendliche in den 1950er Jahren diese merkwürdige sozio-politische Gemengelage erlebt und später erforscht. \nVortrag und Gespräch mit Dr. Juliana Ströbele-Gregor \nModeration: Eva Geffers \nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich bis zum 10. Januar 2019: info@zeitzeugenboerse.de oder Telefon: (030) 4404 6378 \nEine Veranstaltung der Zeitzeugenbörse e.V. in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in der Landeszentrale für politische Bildung\, Hardenbergstr. 22 (AmerikaHaus am Bahnhof Zoo)\, 10623 Berlin
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SUMMARY:Heinz Wewer: »Abgereist\, ohne Angabe der Adresse«
DESCRIPTION:»Abgereist\, ohne Angabe der Adresse/parti\, sans laisser d’adresse« – mit diesem postamtlichen Klebezettel wurden zahlreiche Postsendungen versehen\, ehe die Reichspost sie an ihre Absender außerhalb Deutschlands zurückschickte. In Wahrheit waren die meisten Adressaten nicht »abgereist«\, sondern vertrieben oder ermordet worden\, weil sie jüdisch waren. »Abgereist« wurde so zur Metapher für das Verschwinden der Jüdinnen und Juden aus Deutschland\, bis der Klebezettel im Januar 1943 von der Gestapo verboten wurde\, weil sich seine Bedeutung herumgesprochen hatte. Nicht nur die Inhalte von Postsendungen\, sondern auch ihre äußeren Merkmale legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge. \nIn Zusammenarbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, Archiven und Sammlerinnen und Sammlern in vielen Ländern hat der Autor über 300 postalische und ergänzende Dokumente zusammengetragen und verschiedenen Phasen und Aspekten von Terror und Verfolgung im Nationalsozialismus zugeordnet. \nHeinz Wewer studierte Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaften. \nEr berichtete 1961 als Korrespondent vom Eichmann-Prozess\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berlin Document Center und begründete verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen. Zuletzt war er in der Kultur- und Bildungsverwaltung Berlins tätig. \nBegrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch \nIm Anschluss an die Buchvorstellung wird die neue Online-Ausstellung „Digitale Foto-Ausstellung zum deutschen Überfall auf Polen 1939 – Aus dem Bestand Kurt Seeligers“ der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vorgestellt. \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldungen bitte unter empfang@ghwk.de\, Tel. (030) 80 50 01-13/Fax-27.
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SUMMARY:Zeitzeugingespräch mit Anita Lasker-Wallfisch
DESCRIPTION:Zeitzeugingespräch mit Anita Lasker-Wallfisch\, Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz\, und den Schülerinnen und Schülern des Schiller-Gymnasiums Berlin. \nÖffentliche Veranstaltung\n– Eintritt frei –
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SUMMARY:Lesung aus »verbrannten Büchern« von Ernst Glaeser\, Irmgard Keun\, Erich Mühsam\, Joseph Roth und Lisa Tetzner
DESCRIPTION:Es lesen Judith Hermann\, Hanna Lemke\, Per Leo\, Gregor Runge und Jörg Sundermeier. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung  »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«. Mehr Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier. \n  \nDer Eintritt zur Veranstaltung ist frei.\nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat
DESCRIPTION:Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«\nDr. Werner Treß \nanschließend Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse \nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \nMehr Informationen zur Sonderausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« finden Sie hier. \n 
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SUMMARY:»Abgesägt« - Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitiker in Zehlendorf
DESCRIPTION:Eröffnung\nBezirksbürgermeisterin Frau Cerstin Richter-Kotowski \nBegrüßung\nDr. Hans-Christian Jasch\, Direktor Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nDie Nationalsozialisten zerstörten die demokratischen Strukturen und verfolgten\, enteigneten und ermordeten Vertreterinnen und Vertreter der »verhassten« Weimarer Republik. Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse einer regionalen Spurensuche. Sie dokumentiert verschiedene Facetten der politischen Partizipation in einer offenen Gesellschaft und ihrer Bedrohung. \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \n 
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