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SUMMARY:ONLINE: Justizmord bis zur letzten Stunde. Hinrichtungen in Berlin-Plötzensee in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 2.800 Frauen und Männer durch den Strang oder das Fallbeil ermordet\, davon noch über 130 im Jahr 1945. Der »Volksgerichtshof«\, das Kammergericht und die Berliner Sondergerichte fällten bis in den April 1945 hinein Todesurteile. Noch in den letzten Kriegstagen\, am 18. April 1945 starben in BerlinPlötzensee 33 Menschen unter dem Fallbeil. \nDer Vortrag zeichnet die Aktivitäten der nationalsozialistischen Unrechtsjustiz im Frühjahr 1945 nach. Mit ihnen sollte auch jede Kritik am Regime und jeder Widerstand gegen die nationalsozialistischen Durchhaltebefehle unterdrückt werden. Die Justizmorde in Plötzensee im Frühjahr 1945 müssen auch im Zusammenhang mit dem zweiten Ort der Todesurteilsvollstreckungen\, dem Zuchthaus Brandenburg an der Havel gesehen werden. Abschließend wird ausführlich auf die letzten Kriegstage in Plötzensee und die Befreiung der Häftlinge am 25. April 1945 eingegangen. \n  \nProf. Dr. Johannes Tuchel leitet die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören »Die Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee und der Anatom Hermann Stieve«\, Berlin 2019 und »Die Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945. Eine Dokumentation«\, Berlin 2016. \n  \nDie Veranstaltung wird als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ABGESAGT: Jüdische Jugend im Umbruch
DESCRIPTION:Wir freuen uns\, Sie hiermit zu einer Lesung von Briefen von Inge Deutschkron aus einem sehr besonderen Buch einladen zu können: \n  \nJüdische Jugend im Umbruch\naus dem Nachlass von Heinemann Stern\, ehem. Rektor der Mittelschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \nLesung mit Eva Mattes\nMittwoch\, 25. März 2020\, 19 Uhr\nHotel Maritim\, Zweite Etage\, Saal 21 \n  \nJüdische Jugend im Umbruch versammelt Briefe von ehemaligen Schülern und Schülerinnen des einstigen Schuldirektors der Jüdischen Mittelschule Berlin\, Heinemann Stern\, die ihm aus aller Welt zugingen. Die Themen der Briefe sind so vielfältig wie die Lebenswege\, Alltagserfahrungen und Zukunftshoffnungen ihrer Autoren und Autorinnen. Sie umfassen einen Zeitraum von 16 Jahren. Eine der Schülerinnen war Inge Deutschkron\, von der es eine umfangreiche Korrespondenz zwischen Januar 1947 und März 1953 mit Heinemann Stern gibt. Ihre Briefe werden am 25. März vorgetragen. \nVor der Lesung werden zwei Herausgeber berichten: Professor Joachim Schloer über die  Entstehung des Buches und die Recherchen von Aubrey Pomerance zu den Korrespondenzpartner*innen und Eva Rohland über ihre Forschungen zum Manuskript in Jerusalem. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 18. März 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDurch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:ABGESAGT: Dr. Karin Krautschick: Pandaemonium linguae – Victor Klemperers »LTI« und Heimrad Bäckers »nachschrift«. Zwei Sichtweisen auf die Sprache des Dritten Reiches und deren Folgen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einem Vortrag ein: \n  \nDr. Karin Krautschick:\nPandaemonium linguae – Victor Klemperers »LTI« und Heimrad Bäckers »nachschrift«. Zwei Sichtweisen auf die Sprache des Dritten Reiches und deren Folgen \nDonnerstag\, 12. März 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nDie Sprache im Dritten Reich\, so\, wie sie täglich gesprochen wurde\, ist Victor Klemperers Untersuchungsgegenstand. Dieses Sammelsurium eines allmählichen Sprach- und damit Denkverfalls hält der Romanist aus Dresden in der »LTI Lingua Tertii Imperii – Notizbuch eines Philologen« fest. \nHeimrad Bäcker\, Philosoph und Herausgeber aus Linz\, stellt hingegen die Vorschriften-»Kultur« der Nationalsozialisten dadurch bloß\, dass er sie unkommentiert präsentiert. Durch diesen Kunstgriff entlarvt sich der entmenschlichende und erschreckende Charakter dieser Schriften umso mehr. Bäcker räumt zudem mit dem Vorurteil auf\, dass in Österreich die Folgen des »Anschlusses« am 12. März 1938 nicht oder nicht genug thematisiert wurden. \nBeide Autoren werden in ihrem jeweiligen Mikrokosmos erstmals zusammen betrachtet. \n  \nDr. Karin Krautschick ist Germanistin und Literaturwissenschaftlerin. Sie arbeitet als Lektorin für verschiedene Verlage sowie als Autorin\, Redakteurin und Sprachperformerin. Ihr Interesse gilt dabei insbesondere der Sprachkritik. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 8. März 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Vereinnahmung von Demokratiegeschichte und Widerstand durch Rechtspopulismus - Haben wir Antworten?
DESCRIPTION:Die Stiftung 20. Juli 1944 lädt Sie gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein: \n  \nVereinnahmung von Demokratiegeschichte und Widerstand durch Rechtspopulismus – Haben wir Antworten? \nMontag\, 9. März 2020\, 15 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nPROGRAMM \nEinführung und Begrüßung\nDr. Axel Smend\, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung 20. Juli 1944 \nReferate\nGegenwärtige Herausforderungen durch den Rechtspopulismus in Deutschland\nProf. Dr. Gideon Botsch\, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle für Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelsohn Zentrum in Potsdam \nDie rechtspopulistischen Berufungen auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Professor am Touro-College Berlin\n \nAuseinandersetzung und Umgang mit dem Rechtsextremismus\nFrank Jansen\, Redakteur des Tagesspiegels in Berlin mit dem Schwerpunktthema Rechtsextremismus. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. März 2020 per E-Mail:  frey@stiftung-20-juli-1944.de oder Telefon: (030) 26 99 50 28. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Ton- und Bildaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt: Krieg gegen die Dörfer. »Bandenkampf« in Polen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie im Rahmen der Vortragsreihe »Verbrannte Dörfer im Osten Europas« – organisiert von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. und der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-»Lebensraum«-Politik – herzlich zu einem Vortrag ein: \n  \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt:\nKrieg gegen die Dörfer. »Bandenkampf« in Polen \nDonnerstag\, 5. März 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nDer Überfall auf Polen war von Beginn an von Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung geprägt. Neben der Bombardierung der Städte Wieluń und Sulejów gehören hierzu insbesondere die willkürliche Ermordung von Teilen der Zivilbevölkerung und das Niederbrennen von einzelnen Gehöften und ganzen Dörfern. Unter deutscher Besatzung erfolgten dann die Mordaktionen gegen die polnischen Eliten sowie die Zwangsumsiedlung Hunderttausender. Der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden in den Vernichtungslagern bildete den Kulminationspunkt der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Gleichzeitig kam es im Zusammenhang der Auseinandersetzungen der deutschen Besatzer mit dem polnischen Widerstand zu Massakern an der ländlichen Zivilbevölkerung. Stephan Lehnstaedt fragt in seinem Vortrag speziell nach diesem Verbrechenskomplex und ordnet ihn in den Kontext nationalsozialistischer Vernichtungs- und Besatzungspolitik ein. \n  \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt war am Münchner Institut für Zeitgeschichte und am Deutschen Historischen Institut in Warschau tätig und ist seit 2016 Professor für Holocaust Studien und jüdische Studien am Touro College Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die beiden Weltkriege sowie der Holocaust und die infolgedessen geleisteten Entschädigungszahlungen. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 2. März 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Plötzenseer Abend: »Zwei deutsche Diktaturen im 20. Jahrhundert auf deutschem Boden – Christen im Widerstand«
DESCRIPTION:PROGRAMM \n18.30 Uhr\nÖkumenisches Friedensgebet\nKath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum\, Heckerdamm 230\, 13627 Berlin\n \n  \n19.30 Uhr\nVortrag von Dr. Axel Smend: »Zwei deutsche Diktaturen im 20. Jahrhundert auf deutschem Boden – Christen im Widerstand«\nEv. Gedenkkirche Plötzensee\, Heckerdamm 226\, 13627 Berlin \n  \nAxel Smend\, geboren 1944\, ist Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944. Er ist ein Sohn des Widerstandskämpfers Günther Smend (*29. November 1912; †8. September 1944 in Berlin-Plötzensee).
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SUMMARY:Das wiedererwachte Gewissen.  Konservative im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt herzlich zu einer Buchvorstellung ein: \n  \nPD Dr. Ekkehard Klausa:\nDas wiedererwachte Gewissen. Konservative im Widerstand gegen den Nationalsozialismus \nDonnerstag\, 13. Februar 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nDer Widerstand von Konservativen gegen Hitler hatte im Geschichtsbild der Bundesrepublik lange einen »Alleinvertretungsanspruch«\, ehe auch der opferreiche Widerstand von links eine gebührende Anerkennung fand. Dies lag daran\, dass Konservative der Welt am 20. Juli 1944 das deutlichste Lebenszeichen des »anderen« Deutschlands gegeben hatten. \nDer vorliegende Band versammelt Aufsätze aus 35 Jahren\, die Ekkehard Klausa mit Empathie\, hohem Respekt und fairer Kritik über Gruppen und Einzelpersönlichkeiten des konservativen Widerstandes geschrieben hat. Sie reichen von Gesamtdarstellungen des konservativen Widerstands und seiner geistigen Wurzeln über Gruppenporträts aus dem Potsdamer Infanterieregiment 9 und dem rechtsextremen »Stahlhelm« bis zu zahlreichen Einzelporträts. Dabei treten auch weniger bekannte Widerständler wie Ewald von Kleist-Schmenzin und Ferdinand von Lüninck hervor. \n  \nEkkehard Klausa\, Jurist und habilitierter Soziologe\, hat sich als Gedenkstättenreferent im Berliner Senat jahrzehntelang wissenschaftlich und publizistisch insbesondere mit dem konservativen Widerstand auseinandergesetzt. Der Band erschien Ende 2019 im Lukas Verlag\, hat 327 Seiten und kostet 24\,90 €. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 9. Februar 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Die Wehrmacht – Krieg und Verbrechen
DESCRIPTION:Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin laden ein zur Präsentation des Buches aus der Reihe »Kriege der Moderne«. \n  \nMichael Epkenhans und John Zimmermann:\nDie Wehrmacht – Krieg und Verbrechen \n  \nDer Zweite Weltkrieg wurde von der Wehrmacht als verbrecherischer Angriffs-\, Raub- und Vernichtungskampf geführt. Adolf Hitler weihte die Heeresführung frühzeitig in seine Expansions- und Vernichtungspläne ein. Die Soldaten verübten nicht nur zahlreiche Kriegsverbrechen\, insbesondere in Osteuropa\, sie waren auch aktiv und wissentlich am Holocaust beteiligt. Entsprechend schwer fiel es der deutschen Nachkriegsgesellschaft\, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe der Wehrmacht zu finden. \n  \nProgramm \n19:00 Uhr\nBegrüßung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n19:10 Uhr\nGrußwort\nKapitän zur See Dr. Jörg Hillmann\, Kommandeur ZMSBw \n19:15 Uhr\nPräsentation der Publikation\nWehrbeauftragter des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels \n19:35 Uhr\nPodiumsdiskussion \nModeration:\nKapitän zur See Dr. Jörg Hillmann\, Kommandeur ZMSBw \nDiskutierende:\nDr. Hans-Peter Bartels\, Wehrbeauftrager des Deutschen Bundestages\nStephan J. Kramer\, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen\nOberstleutnant PD Dr. John Zimmermann\, Leiter des Forschungsbereichs »Militärgeschichte bis 1945« am\nZMSBw \nanschließend kleiner Empfang \n  \nWir bitten um Anmeldung bis 23. Januar 2020 per FAX an 0331 / 9714 507 oder per E-Mail an zmsbwtagungsmanagement@bundeswehr.org.
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SUMMARY:»Lichter gegen Dunkelheit« und Kuratorenführung
DESCRIPTION:2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum 75. Mal. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wird die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen der bundesweiten Gedenkstätteninitiative »Lichter gegen Dunkelheit« daran erinnern. \n  \nGedenken an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen\n\n\nMontag\, 27. Januar 2020\, ab 17 Uhr\nim Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nDer Ehrenhof wird bis 19 Uhr in einer besonderen Atmosphäre gestaltet sein. \n  \nAb 17.30 Uhr gibt es die Möglichkeit\, in der 1. Etage der Gedenkstätte an einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Geboren in Auschwitz“ teilzunehmen. Alwin Meyer\, der diese Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees erarbeitet hat\, wird über die Geschichte der in Auschwitz und in Birkenau geborenen Kinder und von seinen Begegnungen und Gesprächen mit den Überlebenden berichten. \n  \nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nDurch Ihre Teilnahme an der Gedenkaktion und/oder der Kuratorenführung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:»Geboren in Auschwitz«
DESCRIPTION:Zur Eröffnung der weltweiten Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2020 hat das Internationale Auschwitz Komitee die Ehre\, zur zentralen Veranstaltung des IAK und zur Eröffnung der Ausstellung von Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz einzuladen. Zum ersten Mal wird die Geschichte der in Auschwitz und in Birkenau geborenen Kinder in einer Ausstellung erzählt. \nDie Veranstaltung wird den Stimmen der Überlebenden und der aktuellen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und rechtsextremem Hass gewidmet sein. \nAls Hauptrednerin begrüßen wir die jüdisch-ungarische Auschwitz-Überlebende Angela Orosz-Richt\, die seit 1973 in Kanada lebt und um den 21. Dezember 1944\nin die Welt von Auschwitz hineingeboren wurde. Musikalisch wird die Veranstaltung von der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter gestaltet\, die von Bengt Forsberg und Fabian Fredriksson begleitet wird. \nUm Anmeldung wird gebeten bis zum 17. Januar 2020 per E-Mail an: susanne.goldstein@iak-berlin.de oder telefonisch unter: 030/26 39 26 81.\nBitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Zeitplanung eventuelle Sicherheitskontrollen vor der Veranstaltung.
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung und  Enthüllung von Gedenktafeln für Julius Leber
DESCRIPTION:der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann MdB\, der General Standortaufgaben Berlin und Standortältester Berlin Brigadegeneral Andreas Henne\, das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold\, Bund aktiver Demokraten e.V. und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden anlässlich des 75. Jahrestages der Ermordung von Julius Leber herzlich ein zur Gedenkveranstaltung und Enthüllung von Gedenktafeln für Julius Leber. \nmit anschließendem Empfang \n  \nWegen der beschränkten Platzzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 13. Dezember 2019 mit dem Formular im Anhang per E-Mail an kdotagenstoaufgberlin@bundeswehr.org \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Manfred Gailus:  Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916-1943)
DESCRIPTION:Einführung: Martina Voigt\, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nAm 24. November 1943 verstarb der Elberfelder reformierte Theologe Helmut Hesse im Alter von nur 27 Jahren im Konzentrationslager Dachau. Kurz zuvor hatte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung ausgesprochen. Die Kirche habe\, so verkündete Helmut Hesse\, die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels zu bezeugen und gegen jeden Versuch\, das Judentum zu vernichten\, Widerstand zu leisten. Gemeinsam mit seinem Vater war er über fünf Monate in Haft im Polizeigefängnis Wuppertal-Barmen\, bevor beide am 14. November 1943 nach Dachau überführt wurden. Gesundheitlich stark geschwächt und auf Medikamente angewiesen\, überstand Helmut Hesse die schweren Haftbedingungen nicht. Nach dem Krieg wurden seine mutige Tat und sein Martyrium lange Zeit zu wenig gewürdigt. Anlässlich seines 75.Todestages im Jahr 2018 hat Manfred Gailus eine Biografie des mutigen\, jungen Theologen vorgelegt. \n  \nManfred Gailus ist Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. das Thema „Protestantismus und Nationalsozialismus“. Seine Studie über Helmut Hesse ist 2018 im De Noantri Verlag erschienen\, hat 80 Seiten und kostet 8\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 17. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Claudia Fröhlich: „Verrat“ oder „Wiederherstellung von Recht“?  Fritz Bauers langer Kampf um die Anerkennung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. \nAnfang der 1950er Jahre galten die Widerstandskämpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Verräter. Als auch Otto Ernst Remer\, Vorsitzender der rechtsextremen Sozialistischen Reichspartei\, die Männer des 20. Juli 1944 als Landesverräter verleumdete\, klagte Fritz Bauer\, damals Generalstaatsanwalt in Braunschweig\, ihn an. Im März 1952 führte Bauer einen großen und öffentlich viel beachteten Prozess gegen Remer. Bauer gelang es\, die Männer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu rehabilitieren\, sie vom Stigma des Verrats zu befreien und ihr Recht zum Widerstand gegen den NS-Unrechtsstaat zu begründen. \n  \nDr. Claudia Fröhlich analysiert die Geschichte des Braunschweiger „Remer-Prozesses“\, der heute als Meilenstein im Kampf um die Anerkennung des Widerstandes vom 20. Juli 1944 gilt\, in den 1950er und 1960er Jahren aber umstritten blieb. Fröhlich fragt schließlich auch nach der aktuellen Bedeutung des Rechts zum Widerstand. \n  \nDr. Claudia Fröhlich ist Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Wanderausstellung  „Der 20. Juli vor Gericht“ sowie Herausgeberin des Jahrbuchs für Politik und Geschichte. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 10. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Georg Elser. Persönlichkeit und Tat
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Johannes Tuchel \nAm 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser\, Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung während\neiner Rede im Münchener Bürgerbräukeller zu töten. Er hatte im Veranstaltungsraum einen Sprengkörper installiert\, Hitler verließ den Bierkeller jedoch kurz vor der Explosion. Georg Elser wurde festgenommen und gestand während der Verhöre durch die Gestapo seine Absicht\, durch die Tötung Hitlers und der nationalsozialistischen Führung eine Ausweitung des am 1. September von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Er wurde zunächst im KZ Sachsenhausen\, später im\nKZ Dachau gefangen gehalten und am 9. April 1945\, kurz vor Kriegsende\, erschossen. \nDer Vortrag befasst sich vor allem mit der Biographie Georg Elsers\, seinen Motiven und den Vorbereitungen zum Attentat.\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, hat zusammen mit Prof. Dr. Peter Steinbach u.a.\ndie Biographie „Georg Elser – Der Hitler-Attentäter“ 2010 im be.bra-Verlag veröffentlicht. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdwberlin. de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:„Es geschah am 20. Juli“ Ein Spielfilm von G. W. Pabst
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Filmvorführung ein: \n„Es geschah am 20. Juli“\nEin Spielfilm von G. W. Pabst\nBundesrepublik Deutschland 1955\, 75 Minuten \nDie Verfilmung von G. W. Pabst „Es geschah am 20. Juli“ ist einer der beiden Filme\, die sich 1955 mit dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 befassen. Er legt seinen Fokus ausschließlich auf die Ereignisse an diesem Tag.\nDetailreich und chronologisch rekonstruiert Pabst das Attentat und dessen unmittelbare Folgen. Die Filmhandlung beginnt am Morgen eben jenes Tages\, an dem Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten Werner von Haeften zum „Führerhauptquartier Wolfschanze“ aufbricht\, um Hitler zu töten. Sie endet mit der Erschießung von Stauffenberg\, Werner von Haeften\, Friedrich Olbricht und Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim im Innenhof des Bendlerblocks. Die historische Beratung des Films übernahm der Widerstandskämpfer Ewald-Heinrich von Kleist. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 1. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.\nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:„Der 20. Juli“ Ein Spielfilm von Falk Harnack
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion ein: \n„Der 20. Juli“. Ein Spielfilm von Falk Harnack\nBundesrepublik Deutschland 1955\, 97 Minuten\nEinführung und Diskussion: Dr. Tobias Temming \n1955\, elf Jahre nach dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944\, haben mit Abstand von zwei Tagen die Kinofilme „Es geschah am 20. Juli“ und „Der 20. Juli“ Premiere. Es sind die ersten deutschen Filme\, die sich mit diesen historischen Ereignissen befassen.\nDer Film „Der 20. Juli“ richtet den Blick nicht nur auf Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die historischen Hintergründe des Umsturzversuches\, sondern auch auf andere Widerstandsaktionen gegen Hitler. Die Filmproduktion wurde von Menschen aus dem Kreis der Angehörigen und Hinterbliebenen des 20. Juli 1944 unterstützt. Auch Regisseur\nFalk Harnack und Drehbuchautor Günther Weisenborn gehörten Widerstandsnetzwerken gegen den Nationalsozialismus an. Tobias Temming studierte Neuere deutsche Literatur und Medien\, Geschichte sowie Politikwissenschaften an der Universität Marburg. 2015 wurde er an der Universität Münsterpromoviert. Sein Dissertationsthema lautete „Film – Widerstand – Geschichte. MedialeRepräsentationen des Widerstands im niederländischen und deutschen Spielfilm 1945–1965.“ \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. Oktober 2019per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Tanja von Fransecky:  Bis ans Maul der Bestie.  Nelly Klein – eine österreichische Jüdin im belgischen Widerstand
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit Diskussion ein: \n  \nBegrüßung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nDie Autorin ist im Gespräch mit Eva Sturm\, Nelly Kleins Tochter \nGesprächsmoderation: Dr. Annette Leo (Publizistin\, Historikerin) \n  \nZweite Etage\, Saal 2B \n  \nSofort nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich im März 1938 setzen dort antisemi-tische Ausschreitungen und Hetzjagden gegen die jüdische Bevölkerung ein. Nachdem sie ihres Hab und Guts beraubt worden ist\, flieht die jüdische Familie Klein im August 1939 aus Wien nach Belgien. Völlig mittellos ist sie auf die Hilfe des Flüchtlingskomitees angewiesen. Als die Wehrmacht im Mai 1940 auch in Belgien einmarschiert\, gerät Familie Klein erneut ins Visier der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Tochter Nelly schließt sich der kommunistischen Sektion Travail allemand an\, deren Ziel es ist\, den Kampfgeist der Deutschen zu brechen. Nelly soll Kontakte zu Wehrmachtsoldaten knüpfen\, um sie zum Verrat militärischer Geheimnisse\, zum Desertieren und zur Mitarbeit im Widerstand zu bewegen. \n  \nDr. Tanja von Fransecky ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sachgebiet „Dokumentation der Judenverfolgung“ im Bundesarchiv Berlin. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Stille Helden der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Ihr Buch ist im Metropol Verlag erschienen\, hat 155 Seiten und kostet 16\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Hans-Rainer Sandvoß:  Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg
DESCRIPTION:Der Widerstand gegen das NS-Regime sei\, so ist mitunter zu hören\, ausgeforscht. Eine Gesamtdarstellung des facettenreichen Widerstandes aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz Brandenburg hat indes lange gefehlt. Nun wird diese Lücke durch Hans-Rainer Sandvoß geschlossen. Sein Buch beginnt mit einer Beschreibung des Kampfes des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold um den Erhalt der ersten deutschen Demokratie. Hunderte von Arbeitern riskierten dabei ihre Gesundheit und ihr Leben. Vor allem die Industriestädte der Lausitz erwiesen sich als Hochburgen dieser Bemühungen. Aber auch nach 1933 war die südliche Region Brandenburgs das Zentrum des Arbeiterwiderstandes. Der Autor zitiert zahlreiche Prozessunterlagen\, Flugblätter sowie Erinnerungsberichte von NS-Gegnern und ermöglicht so eine lebendige und ausgewogene Schilderung der Ereignisse. \nHans-Rainer Sandvoß war von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe „Widerstand in Berlin 1933-1945“. Seine aktuelle Studie über den Widerstand aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz ist 2019 im Lukas Verlag erschienen\, hat 623 Seiten und kostet 29\,80 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Volkrat Stampa:  Robert Dorsay. Es ging um sein Leben – nicht nur im Kino –
DESCRIPTION:In der NS-Zeit brachte die deutsche Filmindustrie viele Filme in die Kinos\, deren Namen und Schauspieler bis heute in Erinnerung geblieben sind\, etwa „Tanz auf dem Vulkan“ mit Gustaf Gründgens und „Zu neuen Ufern“ mit Zarah Leander. Doch wenn einer der Filmschaffenden in Ungnade fiel\, wurde der betreffende Film aus dem Verkehr gezogen oder der Name des unbequem gewordenen Akteurs aus dem Vorspann gelöscht. So geschah es mit Robert Dorsay. \nDer 1904 in Bremen geborene Robert Stampa mit dem Künstlernamen Dorsay erwarb sich als Sänger\, Tänzer\, Schauspieler und Conférencier in den 30er Jahren mit seinem Witz und seiner Wendigkeit in Bewegung und Sprache viel Anerkennung im Film und auf der Bühne. Anfang 1943 wurde ihm sein abgefangener Brief an einen Freund zum Verhängnis\, in dem er sich über Hitler in kabarettistischer Manier lustig machte. Dorsay wurde wegen des Verdachts auf „Wehrkraftzersetzung“ verhaftet\, zum Tode verurteilt und 1943 in Berlin-Plötzensee enthauptet. \nRobert Dorsays Vetter Volkrat Stampa forschte über viele Jahre in Archiven und nahm Kontakt mit Dorsays damaligen Berufskollegen auf\, um die Spuren des Lebens seines Verwandten nachzuverfolgen. Sein Buch enthält eine Auswahl der gesammelten Materialien\, erschien 2019 im Verlag Haus der Werbung\, hat 139 Seiten und kostet 20\,00 Euro. \nAnmeldung per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Andreas von Mettenheim: Carl Wentzel-Teutschenthal 1876–1944. Ein Agrarunternehmer im Widerstand
DESCRIPTION:Carl Wentzel-Teutschenthal war der einzige Großunternehmer\, der im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Hitler im November 1944 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt wurde. Obwohl er von Anfang an ein Gegner des Nationalsozialismus war\, geriet er als Berater der Vierjahresplanbehörde und als Mitglied des Aufsichtsrats der Dresdner Bank zunächst in problematische Nähe zu den Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten. \nUnter Auswertung neuer Quellen bestimmt Andreas von Mettenheim Wentzels politischen Standort im Nationalsozialismus. Er kommt zu dem Schluss\, dass Wentzels Vernetzung mit Persönlichkeiten\, die dem NS-Regime kritisch gegenüberstanden\, umfangreicher war als bisher angenommen und über seine Mitgliedschaft im „Reusch-Kreis“\, einem Diskussionskreis\, der in engem Kontakt zur Widerstandsgruppe um Carl Goerdeler stand\, hinausging. \nAndreas von Mettenheim ist Jurist und war 38 Jahre im Auswärtigen Dienst tätig\, zuletzt als deutscher Botschafter in Bukarest. Seine Studie ist 2019 im Lukas-Verlag erschienen\, hat\n320 Seiten und kostet 24\,90 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 22. September 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Armin H. Flesch: „Die Erben der Arisierung“  Vom Umgang heutiger Eigentümer mittelständischer Familienunternehmen mit der NS-Vergangenheit ihrer Firmen und Familien
DESCRIPTION:Archivrecherchen in 16 in- und 5 ausländischen Archiven sowie zahlreiche Inter­views lö­sten eine Beschäf­tigung des Frankfurter Journalisten Armin H. Flesch mit dem Thema Arisie­rung aus\, die bis heute fortdauert: \n\nWer profitierte vom legali­sierten Raub und Mord an den Juden?\nWie verhalten sich die heu­ti­­­­gen Eigentümer ari­sier­­ter mit­telständischer Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men zur NS-Vergangenheit ihrer Firma und Fami­lie?\nWelche Bedeu­tung hat die Arisierung für das Ver­ständ­nis des Holocaust und der deutschen Ge­sell­­schaft vor und nach 1945?\nWelche konkreten Auswir­kun­gen hat die Arisierung bis heute?\n\nAuf diese Fra­gen sucht Armin H. Flesch mit seiner Arbeit Antworten. Inzwi­schen sind mehrere Zei­tungs­artikel von ihm zum Thema erschienen. Der­zeit arbeitet er an einem Buch und hält bundesweit Vorträge. Der Freie Autor und Journalist lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Den Schwerpunkt seiner Arbeit in den vergangenen sechs Jahren bilden die Themen Arisierung und Antisemitismus. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 15. September 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Prof. Dr. Benjamin Ziemann: Martin Niemöller. Ein Leben in Opposition
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch\nDer Pfarrer Martin Niemöller ist als Mitbegründer der Bekennenden Kirche und durch seine Reden zur Schuld der Deutschen nach 1945 bekannt. Dabei war er als Student in völkischen und antisemitischen Parteien und Verbänden aktiv und begrüßte 1933 die Machtübertragung auf die Nationalsozialisten. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 01. September 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Dr. Henriette Schuppener: Das Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein: \nDr. Henriette Schuppener: \nDas Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit \nAuf der Basis von zahlreichen\, zuvor noch nicht ausgewerteten Quellen hat Dr. Henriette Schuppener eine umfassende wissenschaftliche Studie erstellt\, die die Entstehung und Entwicklung der Gedenkfeiern zum 20. Juli 1944 detailliert nachzeichnet\, die Motive der Organisatoren untersucht und die Gedenkreden sowie die öffentliche Resonanz analysiert. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. August 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte Plötzensee
DESCRIPTION:Programm  \nGrußwort \nProf. Monika Grütters MdB \nStaatsministerin für Kultur und Medien \n  \nGrußwort \nDr. Bernd Pickel \nPräsident des Kammergerichts \n  \nZur neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte Plötzensee \nProf. Dr. Johannes Tuchel \n  \nGedanken eines Angehörigen \nDr. Axel Smend \n  \nInterreligiöse Gedenkzeremonie \n\nPfarrerin Marion Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)\nRabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama (Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz)\nSchwester Mirjam Fuchs OCD (Karmel Regina Martyrum)\n\n  \nAnschließend: \nFahrt zur Gedenkstätte Plötzensee und Besichtigung der neuen Ausstellung \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang. \n  \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. August 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nBitte teilen Sie bei der Anmeldung mit\, ob Sie von der Möglichkeit eines Bustransfers Gebrauch machen möchten. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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LOCATION:Gedenkkirche Maria Regina Martyrum\, Heckerdamm 232\, 13627 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:„Zur zivilen Vorgeschichte des 20. Juli 1944. Der Kreis um Franz Sperr“
DESCRIPTION:Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Hardtwig \nin der St. Matthäus-Kirche\, Matthäikirchplatz am Kulturforum\,  10785 Berlin-Mitte \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Eröffnung der Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944
DESCRIPTION:aus Anlass des 75. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 erinnert die Gedenkstätte Deutscher Widerstand auch in diesem Jahr wieder mit einer Sonderausstellung und einem Festvortrag an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. \n  \nEinführung: Prof. Dr. Johannes Tuchel \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen. \n 
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SUMMARY:Niels Schröder:  »20. Juli 1944 – Biographie eines Tages«
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der be.bra verlag laden Sie herzlich zur Vorstellung der Graphic Novel über den 20. Juli 1944 mit anschließendem Gespräch ein: \nModeration: Peter Liebers (freier Journalist) \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. \n2019.06.27_Einladung_Vorstellung_Graphic Novel \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Kontakte zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten im Sommer 1944. Die politische Vorbereitung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 wurzelte in der durchaus kontroversen Zusammen-arbeit zwischen militärischen und zivilen Gruppen\, die die nationalsozialistische Diktatur beseitigen und den Rechtsstaat in Deutschland wiederherstellen wollten. Unklar war jedoch\, wie die deutsche Bevölkerung darauf reagieren würde. War dies ein „Widerstand ohne Volk“? \nAm Abend des 22. Juni 1944 fand – mit Wissen Claus Schenk Graf von Stauffenbergs – ein Sondierungsgespräch zwischen führenden Sozialdemokraten und Kommunisten in\nBerlin statt. Ziel war es\, die gegenseitigen Standpunkte auszuloten. Anwesend waren unter anderem Julius Leber\, Adolf Reichwein\, Anton Saefkow und Franz Jacob sowie „Hermann“\, ein Spitzel der Geheimen Staatspolizei. Bald darauf wurden daher die Gesprächsteilneh-mer von der Gestapo festgenommen; weitere Sondierungen kamen nicht mehr zustande. \nDer Vortrag befasst sich mit der historischen Bedeutung des 22. Juni 1944 und der nicht-militärischen Beteiligten im Vorfeld des Umsturzversuches. Welche Ziele und Vorbereitun-gen lassen sich erkennen? \nJohannes Tuchel ist seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er zahlreiche Werke zu Widerstand und Verfolgung im\nNationalsozialismus. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Hajo Funke:  Der Kampf um die Erinnerung. Hitlers Erlösungswahn und seine Opfer
DESCRIPTION:2005 wurde das Holocaust-Mahnmal im Herzen Berlins der Öffentlichkeit übergeben. 60 Jahre nach 1945 hatte sich gegen mehrheitliche „Schlussstrich“-Forderungen mühsam ein weitgehender Konsens über die Notwendigkeit des öffentlichen Gedenkens entwickelt. Heute wird dieser von weit rechts infrage gestellt wie nie zuvor seit den 1950er Jahren. Dass die Erinnerung so umkämpft ist\, hängt auch mit der NS-Ideologie und ihrer Verankerung in der deutschen Gesellschaft zusammen. \n  \nEs war die quasireligiöse Faszination für eine neue Herrschaft nach den Krisen der Weimarer Republik\, die große Teile der Bevölkerung zum Mitmachen bewegt hat – bis hin zum apokalyptischen Vernichtungskrieg. Was dieser Krieg für die Opfer bedeutet\, zeigen Aussagen von Holocaust-Überlebenden\, in denen ihre ganz besondere Erinnerung deutlich wird. \n  \nHajo Funke ist Professor (i.R.) an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungs-schwerpunkten zählen der Nationalsozialismus und dessen Aufarbeitung\, Rechtsextremismus\, Fragen zu Demokratie und politischer Kultur sowie der Nahe und Mittlere Osten. Seine Studie zur Erinnerungskultur ist 2019 im VSA-Verlag erschienen\, hat 280 Seiten und kostet 24\,80€. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Mai 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Dr. Jürgen Nitsche:  Juden in Mittweida. Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \n  \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \n  \nIn Mittweida gab es im ausgehenden 19. Jahrhundert so viele Juden wie sonst nirgends im Umland von Chemnitz. Sie waren Teil des Stadtlebens. Die Juden in Mittweida hatten jedoch keine eigene jüdische Gemeinde. Sie gehörten zunächst zur Gemeinde Leipzig\, später zu Chemnitz. Nicht zuletzt wegen des Technikums\, der späteren Hochschule\, waren es Hunderte\, die hier kurze Zeit oder auch ihr ganzes Leben verbrachten. Sie wurden während der NS-Zeit verfolgt\, entrechtet\, vertrieben\, deportiert und ermordet. Es gab aber auch Hilfe für Juden. \nFür die Arbeit an diesem Buch stand Historiker Jürgen Nitsche mit vielen Nachfahren in aller Welt in Kontakt. In der Publikation werden die Spuren der jüdischen Männer\, Frauen und Kinder anschaulich nachgezeichnet\, die in Mittweida und Umgebung zwischen 1888 und 1987 lebten sowie zwischen 1870 und 1938 bzw. nach 1949 dort studierten. \nDr. Jürgen Nitsche ist freier Historiker\, Autor und Kurator. Zu seiner Arbeit zählen Veröffentlichungen\, Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge zur Geschichte der Juden\, über verfolgte Mediziner in der NS-Zeit und über die nationalsozialistischen Krankenmorde. Er ist Mitglied der Koordinierungsstelle „Stolpersteine für Chemnitz“ und Preisträger des Stefan-Heym-Förderpreises. Das Buch über seine Heimatstadt wurde 2018 von der Stadtverwaltung Mittweida herausgegeben\, hat 607 Seiten und kostet 34\,90€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Mai 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00
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