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SUMMARY:"In Gusen". Ein Dokumentarfilm von Marek Zając und Mirosław Krzyszkowski
DESCRIPTION:Filmvorführung mit anschließender Diskussion\n\nGrußwort\nRafał Rogulski\, Direktor Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS)\nEinführung in den Film\nMarek Zając\, Regisseur \nAnschließende Diskussion über die Vergangenheit und Gegenwart der KZ-Gedenkstätte Gusen mit Prof. Dr. Johannes Tuchel\, Martha Gammer (Mitglied des lokalen Vereins Gedenkdienstkomitee Gusen) und Johannes Schraps (Mitglied des ENRS-Beirats und MdB)\, moderiert von Prof. Dr. Jan Rydel (ENRS-Lenkungsausschuss) \nDer Film (35 Minuten) erzählt die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen in Österreich. Das KZ Gusen war das größte Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Von 1939 bis zur Befreiung im Mai 1945 wurden hier 71.000 Menschen aus fast 30 Nationen inhaftiert. Mehr als die Hälfte überlebte die Haft nicht. Im Gegensatz zu Mauthausen gibt es in Gusen heute praktisch keine Spuren des ehemaligen Lagers. Die Diskussion über eine angemessene Erinnerung an die Opfer dieses Lagers hält an. \nEine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität \nWir bitten um Anmeldung bis zum 15. Mai 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de
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SUMMARY:Jutta Koslowski: "Wer war Klaus Bonhoeffer? Annäherungen an einen unbekannten Widerstandskämpfer"
DESCRIPTION:In der Nacht vom 22. auf den 23. April 1945 ermordete ein Sonderkommando des Reichssicherheitshauptamtes 15 Widerstandskämpfer auf dem ULAP-Gelände in der Nähe des Zellengefängnisses Lehrter Straße. Unter den Ermordeten war auch Klaus Bonhoeffer\, der Bruder des Theologen Dietrich Bonhoeffer. Während dessen Leben und Wirken akribisch erforscht sind\, gibt es bisher keine einzige Monographie über Klaus Bonhoeffer. Dabei war Klaus nicht nur der ältere\, sondern er ist Dietrich auch in mancher Hinsicht vorangegangen – nicht zuletzt auf dem Weg in den Widerstand gegen Hitler. Jutta Koslowski zeigt mit einer Vielzahl von bisher unveröffentlichten Quellen ein neues Bild des Weges und der Bedeutung von Klaus Bonhoeffer. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWir bitten um Anmeldung bis zum 17. April 2024 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Jutta Koslowski: "Wer war Klaus Bonhoeffer? Annäherungen an einen unbekannten Widerstandskämpfer"
DESCRIPTION:In der Nacht vom 22. auf den 23. April 1945 ermordete ein Sonderkommando des Reichssicherheitshauptamtes 15 Widerstandskämpfer auf dem ULAP-Gelände in der Nähe des Zellengefängnisses Lehrter Straße. Unter den Ermordeten war auch Klaus Bonhoeffer\, der Bruder des Theologen Dietrich Bonhoeffer. Während dessen Leben und Wirken akribisch erforscht sind\, gibt es bisher keine einzige Monographie über Klaus Bonhoeffer. Dabei war Klaus nicht nur der ältere\, sondern er ist Dietrich auch in mancher Hinsicht vorangegangen – nicht zuletzt auf dem Weg in den Widerstand gegen Hitler. Jutta Koslowski zeigt mit einer Vielzahl von bisher unveröffentlichten Quellen ein neues Bild des Weges und der Bedeutung von Klaus Bonhoeffer. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWir bitten um Anmeldung bis zum 17. April 2024 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n\n\n\nEinladung
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SUMMARY:Charterflug in die Vergangenheit"
DESCRIPTION:50 Jahre Besuchsprogramm des Berliner Senats für NS-Verfolgte \nOrt: Landesarchiv Berlin\, Eichborndamm 115-121\, 13403 Berlin \nUnter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Schütz beschloss der Berliner Senat am 10. Juni 1969\, im Nationalsozialismus Verfolgte zu Berlin-Besuchen einzuladen. Der erste Gast traf im August 1969 in der geteilten Stadt ein. Etwa 35.000 – meist aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgte – Menschen\, nahmen im Laufe der Jahre eine Einladung nach Berlin an. Die Ausstellung „Charterflug in die Vergangenheit“ ist 2019 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Programms entstanden. Sie zeigt die Entwicklung des Programms im Wandel der Zeit. Im Fokus stehen dabei die Biografien derjenigen\, die sich trotz ihrer Vorbehalte aus allen Teilen der Welt auf den Weg nach Berlin machten. \nDie Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Senatskanzlei Berlin erstellt. \nInformationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie auf der Website des Landesarchivs Berlin.
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SUMMARY:Oktober 1943 – Das Schicksal der Juden aus Dänemark
DESCRIPTION:In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1943 organisierte die deutsche Besatzungsmacht in Dänemark eine Razzia zur Gefangennahme und Deportation der Juden in Dänemark. Mehr als 7.000 Männer\, Frauen und Kinder mussten sich verstecken. Die große Mehrheit der Juden aus Dänemark konnte mit Hilfe der dänischen Bevölkerung gerettet werden\, indem sie in riskanten Bootsrettungsaktionen nach Schweden und damit in Sicherheit gebracht wurden. Doch fast 500 von ihnen wurden gefasst oder von Kollaborateuren denunziert und ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Die Ausstellung erzählt von alledem.\n \n2. Etage\, Saal 2 B \n\nZur Eröffnung sprechen: \nBegrüßung\nDr. Karoline Georg\, Leiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nZur Ausstellung\nDr. Christian Schölzel\, Mitautor der Ausstellung \nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. März 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.  \n  \n\n\n\nEinladung
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SUMMARY:Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte"
DESCRIPTION:Bei den Leos wurde viel gestritten. Aber es ging selten um Persönliches\, meistens um Politik\, um die Gesellschaft\, um die große Sache. Da gibt es Gerhard\, den Großvater\, der als Junge aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Frankreich fliehen musste. Später schließt er sich als 19-Jähriger der Résistance an. In der DDR ist Gerhard Leo ein gefeierter und verehrter NS-Widerstandskämpfer und auch ein Vertreter der Macht. Dem Enkel Maxim erzählt er gerne seine Geschichten aus der Résistance. Gerhards Lieblingstochter Anne heiratet Wolf\, den Künstler mit den grün gefärbten Haaren\, der die DDR zum Verbrecherstaat erklärt. Anne versucht\, ihren rebellischen Mann zu lieben\, ohne den überlebensgroßen „Heldenvater“ zu verraten. Maxim wächst als Kind hinein in diesen Zwiespalt. Achtzehn Jahre nach dem Mauerfall kehrt Maxim Leo in Gedanken in die DDR zurück\, um nach den Spuren der Vergangenheit auch in seiner Biografie zu suchen. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWir bitten um Anmeldung bis zum 13. März 2024 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nZweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:Online-Einführung in die Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" Schwerpunkt: "Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933"
DESCRIPTION:Für Einzelbesucher*innen bieten wir regelmäßig kostenfreie Online-Einführungen in die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ an. Im Rahmen der Online-Einführung lernen die Teilnehmenden ausgewählte Themen der Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ kennen.\nAnhand biografischer Beispiele werden die gesellschaftliche Breite und die soziale Vielfalt des Widerstands gegen den Nationalsozialismus vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Motive\, Ziele und Handlungsspielräume der Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Referent*innen stehen gerne für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nIm Mittelpunkt der Online-Einführung am 22. Februar 2024 steht der Themenschwerpunkt „Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933“. \nEine Anmeldung ist bis freitags um 12.00 Uhr möglich. Schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an bildung(at)gdw-berlin.de. Im Anschluss an Ihre Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten zur Online-Einführung.
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SUMMARY:Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte"
DESCRIPTION:Bei den Leos wurde viel gestritten. Aber es ging selten um Persönliches\, meistens um Politik\, um die Gesellschaft\, um die große Sache. Da gibt es Gerhard\, den Großvater\, der als Junge aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Frankreich fliehen musste. Später schließt er sich als 19-Jähriger der Résistance an. In der DDR ist Gerhard Leo ein gefeierter und verehrter NS-Widerstandskämpfer und auch ein Vertreter der Macht. Dem Enkel Maxim erzählt er gerne seine Geschichten aus der Résistance. Gerhards Lieblingstochter Anne heiratet Wolf\, den Künstler mit den grün gefärbten Haaren\, der die DDR zum Verbrecherstaat erklärt. Anne versucht\, ihren rebellischen Mann zu lieben\, ohne den überlebensgroßen „Heldenvater“ zu verraten. Maxim wächst als Kind hinein in diesen Zwiespalt. Achtzehn Jahre nach dem Mauerfall kehrt Maxim Leo in Gedanken in die DDR zurück\, um nach den Spuren der Vergangenheit auch in seiner Biografie zu suchen. \nAnmeldung bis zum 13. März 2024 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Konferenz "Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft"
DESCRIPTION:an der Touro University Berlin\, Am Rupenhorn 5\, 14055 Berlin \n  \nMit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Touro University)\, Prof. Dr. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand)\, Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung)\, Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors) und dem Landtagspräsidenten RLP Hendrik Hering. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin\, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt. \n  \nAnmeldung bis zum 1. Januar 2024 unter https://uni-ko.de/weitergedenken oder an weitergedenken@uni-koblenz.de.
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SUMMARY:Gerhard Hochhuth: „Ich habe kein »Klassenbewusstsein« – nur Menschenbewusstsein“. Rose und Bodo Schlösinger und die Rote Kapelle
DESCRIPTION:Rose und Bodo Schlösinger gelangen über Mildred und Arvid Harnack in das Berliner Widerstandsnetzwerk Rote Kapelle. Die Sekretärin Rose Schlösinger wird am 18. September 1942 festgenommen\, am 20. Januar 1943 zum Tode verurteilt und am 5. August 1943 im Strafgefängnis Plötzensee enthauptet. Der Schriftsteller Bodo Schlösinger ist ab 1941 als Dolmetscher an der Ostfront eingesetzt. Als er vom Todesurteil des Reichskriegsgerichts gegen seine Frau erfährt\, nimmt er sich am 23. Februar 1943 das Leben. Bis auf solche Daten war zunächst nur wenig über die beiden bekannt. Dieser Band zeichnet ihre Lebenswege anhand bisher unveröffentlichter Dokumente nach. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWir bitten um Anmeldung bis zum 6. Dezember 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Filmprogramm „Schaufenster des Westens“: Plötzensee – vom Strafgefängnis und Hinrichtungsstätte zur Gedenkstätte
DESCRIPTION:Filmvorführung mit anschließendem Gespräch\nOrt: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim\, Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg\, 14059 Berlin  \nPlötzensee gehörte als Strafgefängnis und Hinrichtungsstätte zu den zentralen Orten der nationalsozialistischen Unrechtsjustiz. Die 1952 eröffnete Gedenkstätte erinnert heute an die mehr als 2.800 Menschen aus 20 Nationen\, die hier ermordet wurden. Bruno Stubert verbüßte im Gefängnis Plötzensee von 1938 bis 1939 eine Haftstrafe wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“. In einem Zeitzeugeninterview\, aufgenommen in den 1980er Jahren\, erzählt er von der Haft im Angesicht des Todes. Die Veranstaltung wird eingerahmt von einer historischen Einführung und einem anschließenden Filmgespräch der Kuratorin Christine Kisorsy mit Dr. Petra Behrens und Dr. Gerd Kühling\, beide Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nEine Veranstaltung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bitte telefonisch unter 030 90 29 24 106 oder via E-Mail: museum@charlottenburg-wilmersdorf.de. Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.
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SUMMARY:Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Hg.) „Wir hätten es nicht ausgehalten\, dass die Leute neben uns umgebracht werden“ Hilfe für verfolgte Juden in Österreich 1938–1945
DESCRIPTION:  \nBegrüßung: Prof. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGrußwort: Botschafter Dr. Michael Linhart\, Botschafter der Republik Österreich in der Bundesrepublik Deutschland \nEinleitung: Dr. Andreas Kranebitter\, wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands \nBuchpräsentation: Dr. Manfred Mugrauer und Dr. Brigitte Ungar-Klein\, Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands \n  \n  \nWir bitten um Anmeldung bis zum 29. November 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Konferenz "Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft"
DESCRIPTION:Ort: Touro University Berlin\, Am Rupenhorn 5\, 14055 Berlin\n\nWir laden Sie herzlich zur Konferenz „Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft“ ein\, die am 10. Januar 2024 an der Touro University Berlin (Am Rupenhorn 5\, 14055 Berlin) stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin\, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt. Es sprechen Prof. Stephan Lehnstaedt (Touro University)\, Prof. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand)\, Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung)und Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors). \nDie Konferenz bietet eine einzigartige Gelegenheit\, Ihr Projekt im Bereich der Erinnerungskultur einem breiten Publikum zu präsentieren. Gesucht werden Beiträge\, die innovative Perspektiven\, Herangehensweisen und Lösungsansätze zu diesem wichtigen Thema bieten und einen Einblick in die aktuelle Erinnerungskultur geben. \nBei Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft | Universität Koblenz (uni-koblenz.de) erforderlich.
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SUMMARY:Annette Eberle/Thomas Schlemmer/Susanna Schrafstetter/ Alan E. Steinweis (Hrsg.): Recht\, Unrecht und Gerechtigkeit Politische Justiz zwischen Diktatur und Demokratie Für Jürgen Zarusky
DESCRIPTION:zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n\nDie Autorinnen und Autoren untersuchen politische Justiz in ihren vielfältigen historischen Erscheinungsformen zwischen Demokratie und Diktatur. Ausgangspunkt ist Jürgen Zaruskys Konzept der politischen Justiz zur vergleichenden Untersuchung der nationalsozialistischen und der stalinistischen Diktatur. Dem 2019 verstorbenen Historiker ist dieser Band gewidmet. \nNach einer Einführung von Prof. Dr. Johannes Tuchel werden Prof. Dr. Wolfgang Benz (Berlin) und Dr. Irina Scherbakowa (Memorial) das Werk des Zeithistorikers Jürgen Zaruskys würdigen und seine aktuelle – internationale – Bedeutung für eine „Freiheitliche Erinnerung an Totalitarismus und Zweiter Weltkrieg“ diskutieren. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nAnmeldung bis zum 1. November 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
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SUMMARY:Ludger Fittkau: „Man lebt ja nicht um seiner selbst willen“. Die Frauenrechtlerin Käthe Kern und der 20. Juli 1944
DESCRIPTION:»Der soll dein Herr sein? Frauen entscheidet Euch!« Aus dem hohlen Kopf Adolf Hitlers ragt ein Büschel Stroh heraus. Die Karikatur ist auf die Titelseite einer Broschüre gedruckt\, gleich darunter der Name der Autorin des Textes: Käthe Kern\, vor 1933 Gewerkschafterin im Allgemeinen freien Angestelltenbund (AfA) sowie SPD-Frauenpolitikerin. Die Gestapo zögert nicht\, sie zu verhaften\, als sie die Macht dazu hat. Nach ihrer Entlassung arbeitet die geb ürtige Darmstädterin in Berlin mit dem Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner zehn Jahre lang eng zusammen. Leuschners überregionales Untergrundnetz umfasst mehrere hundert Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter\, Sozialdemokratinnen und -demokraten. Es wird Teil des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944. Die zentrale Rolle der Frauenrechtlerin Käthe Kern in diesem »sozial fortschrittlichen Kreis« (Elfriede Nebgen) der Konspiration gegen Hitler ist bisher wenig bekannt. Wohl auch deshalb\, weil sie als Überlebende der Hauptstadtgruppe um Leuschner nach der Gr ündung der DDR in Ost-Berlin bleibt und dort zeitweise eine führende frauenpolitische Funktion im SED-Apparat innehat. Die DDR-Geschichte der Käthe Kern überlagert bisher das Erinnern an ihr Engagementnfür den 20. Juli 1944. Dieses Buch bietet ein neues\, facettenreiches Bild der langjährigen Wegbegleiterin Leuschners. Es ist im Lukas Verlag erschienen (343 S.\, 29\,80 €). \nLudger Fittkau (*1959)\, Studium der Sozialpädagogik und der Sozialwissenschaften\, Promotion 2006 an der Fernuniversität Hagen. Langjährige Tätigkeit als Journalist\, unter anderem als Landeskorrespondent des Deutschlandfunks in Hessen. Buchpublikationen u. a. zur Geschichte des Ruhrgebiets sowie zum zivilen Widerstand hinter dem 20. Juli 1944 vor allem in Südwestdeutschland. \nAnmeldung bis zum 23. Oktober 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Gedenkkonzert mit begleitender Lesung aus Anlass des 80. Todestages des Pianisten Karlrobert Kreiten
DESCRIPTION:Florian Heinisch spielt\nDas ungespielte Konzert von Karlrobert Kreiten \nOliver Hilmes liest\nSchattenzeit.\nDeutschland 1943: Alltag und Abgründe \n\n\nKARLROBERT KREITEN (1916-1943) feierte bereits in den 1920er-Jahren Erfolge als Pianist. Er galt nicht als ein politisch interessierter Mensch. Im März 1943 äußerte Kreiten unter dem Eindruck der Niederlage von Stalingrad gegenüber einer Jugendfreundin seiner Mutter\, dass der Krieg verloren sei\, und nannte Hitler „einen Wahnsinnigen“. Die Frau denunzierte Kreiten. Anfang Mai 1943 wurde er unmittelbar vor einem Konzert in Heidelberg festgenommen\, nach Berlin überstellt und von der Gestapo verhört. Am 3. September 1943 verurteilte der „Volksgerichtshof“ Kreiten wegen „Wehrkraftzersetzung\, Feindbegünstigung und defaitistischer Äußerungen“ zum Tode. Trotz mehrerer Gnadengesuche wurde er vier Tage später in Plötzensee ermordet. \nEine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWir bitten um Anmeldung bis zum 17. Oktober 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:EINWEIHUNG DES MURALS Remember Resistance 33-45 Familie Heilmann
DESCRIPTION:Mit einem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg wird ab jetzt an Angehörige der Familie Heilmann erinnert\, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus\nleisteten.\nErnst Heilmann war als sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter und Funktionär des demokratischen Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold bereits\nvor 1933 ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. Nach Beginn der NS-Diktatur wurde er im Juni 1933 inhaftiert und 1940 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Seine Frau Magdalena und ihre Kinder unterstützten während des Krieges Jüdinnen und Juden\, um sie vor der Verfolgung und der Deportation zu schützen. Unter diesen war Else Behrend-Rosenfeld. Die Berliner Streetart Künstlerin Paula Marie hat nun auf einer Hausfassade in Charlottenburg-Nord ein großes Mural für die Familie gestaltet. In einem Workshop mit Schüler*innen der Anna-Freud-Schule sind Motive für das Wand-\ngemälde erarbeitet worden. Inspiriert davon hat Paula Marie das Erinnerungszeichen umgesetzt. Das Mural befindet sich am Heckerdamm in unmittelbarer\nNähe des Heilmannringes. Diese Straße ist nach Ernst Heilmann benannt. \nUm Anmeldung wird bis zum 16. Oktober 2023 gebeten:\nveranstaltung@gdw-berlin.de\nDas Projekt fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung Berliner Leben mit Unterstützung der Gewobag statt.
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SUMMARY:Fachtag „Demokratische Aufbrüche differenziert erforschen\, digital dokumentieren und anschaulich im Stadtraum erinnern“
DESCRIPTION:Die Geschichte demokratischer Aufbrüche in Berlin multiperspektivisch zu betrachten und die Ergebnisse für die Bildungsarbeit nutzbar zu machen: Das ist das erklärte Ziel eines Projekts\, das das Aktive Museum Faschismus und Widerstand e.V. und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Jahr 2023 gemeinsam durchführen. Das Projekt wird gefördert vom Projektfonds für zeitgeschichtliche und erinnerungskulturelle Projekte des Berliner Senats. \nWir fragen\, wer wann in Berlin um demokratische Rechte kämpfte und gegen welche Widerstände. Welche demokratischen Aufbrüche sind öffentlich bekannt und sichtbar und welche nicht? Wie kann Demokratiegeschichte im Stadtraum multiperspektivisch\, eingängig und differenziert sichtbar gemacht werden? \nNähere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link.
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SUMMARY:Hanka Grupińska. Die Liste lesen. Erzählungen über die Warschauer Aufständischen der Jüdischen Kampforganisation
DESCRIPTION:Einführung \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt \nLesung \nAndreas Volk (Übersetzer des Buches) \nAnschließendes Gespräch (in englischer Sprache) \nzwischen Stephan Lehnstaedt\, Hanka Grupińska und Andreas Volk \n  \nKurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fertigte Marek Edelman\, einer der Kommandeure des Aufstands im Warschauer Ghetto\, eine Liste der Kämpferinnen und Kämpfer an. Jahrzehnte später hat die polnische Publizistin Hanka Grupińska die Liste in einem Londoner Archiv wiederentdeckt. Sie machte es sich zur Aufgabe\, den Lebenswegen der zumeist jungen Menschen\, die sich den deutschen Besatzern mit der Waffe in der Hand entgegenstellten\, nachzugehen. Auf Basis zahlreicher Gespräche mit Überlebenden sowie der Auswertung der Literatur sind erschütternde Kurzbiografien von 308 namentlich bekannten Aufständischen entstanden. In Pole n gilt das Buch als Standardwerk. Nun ist es in deutscher Übersetzung von Andreas Volk im Verlag Metropol erschienen (239 S.\, 26\,00 €). \nHanka Grupińska (*1956) ist Kolumnistin\, Journalistin und Buchautorin. Von 1991-1993 war sie Kulturattaché an der polnischen Botschaft in Tel Aviv. Ihr Forschungsinteresse gilt der Geschichte des Holocaust und der israelischen Gegenwartskultur. Sie hat diverse Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. \n  \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang. \n  \nWir bitten um Anmeldung bis zum 28. September 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen. \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Michael Wildt: Was heißt: Singularität des Holocaust?
DESCRIPTION:Die Diskussion um eine angemessene Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus und Holocaust hat die Gemüter in den vergangenen zwei Jahre stark bewegt. Die Frage nach der Singularität des Holocaust spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Berliner Historiker Michael Wildt wird in seinem Vortrag beleuchten\, wie sich das Urteil\, dass der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden einzigartig sei\, durchgesetzt hat und zu welchen Einschätzungen die heutige Holocaustforschung gelangt. \nEine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Inge Deutschkron Stiftung \nWir bitten um Anmeldung bis zum 20. September 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Eva Mattes liest Briefe von Inge Deutschkron aus dem Buch Jüdische Jugend im Umbruch
DESCRIPTION:aus dem Nachlass von Heinemann Stern\, ehem. Rektor der Mittelschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \nLesung\nOrt: St. Matthäus-Kirche\, Matthäikirchplatz am Kulturforum\, 10785 Berlin-Mitte\n\nIm Band „Jüdische Jugend im Umbruch“ haben Aubrey Pomerance\, Eva Rohland und Joachim Schlör Briefe aus aller Welt von ehemaligen Schülerinnen und Schülern des einstigen Schuldirektors der Jüdischen Mittelschule Berlin\, Heinemann Stern\, herausgegeben\, eingeleitet und erläutert. (Neofelis-Verlag\, Berlin 2019\, 363 S.\, 32\,00 €). Die Themen der Briefe sind so vielfältig wie die Lebenswege\, Alltagserfahrungen und Zukunftshoffnungen ihrer Autorinnen und Autoren. Eine der Schülerinnen war Inge Deutschkron\, die zwischen Januar 1947 und März 1953 mit Heinemann Stern korrespondierte. Eva Mattes liest aus den bewegenden Briefen von Inge Deutschkron\, die in diesen Jahren in England und Deutschland lebte. \nEva Mattes\, Jahrgang 1954\, ist eine deutsch-österreichische Schauspielerin\, Synchronsprecherin\, Hörbuchsprecherin und Chansonsängerin. Sie hat in über 200 Kinofilmen\, Fernsehfilmen und Theaterstücken mitgespielt. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 21. August 2023 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw.berlin.de
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SUMMARY:Die Hinrichtungen von Frauen der Roten Kapelle am 5. August 1943
DESCRIPTION:Vortrag \nProf. Dr. Johannes Tuchel \nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B\nzugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n\nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 28. Juli 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nFür die digitale Teilnahme per Livestream ist keine Anmeldung erforderlich.
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SUMMARY:Eröffnung der thematisch verbundenen Ausstellungen DIE BLUTNÄCHTE VON PLÖTZENSEE 1943 DIE TSCHECHISCHEN OPFER VON PLÖTZENSEE
DESCRIPTION:Es sprechen: \nGesandter-Botschaftsrat Petr Kubera\nBotschaft der Tschechischen Republik in Berlin\nGrußwort \nMaria Bering\nAbteilungsleiterin Geschichte und Erinnerung bei der Beauftragten\nder Bundesregierung für Kultur und Medien\nGrußwort \nDr. Jan B. Uhlír\nTschechische Sokolgemeinde\, Universität Hradec Králové (Königgrätz)\nDie tschechischen Opfer von Plötzensee – eine Einführung \nProf. Dr. Johannes Tuchel\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\nDie Blutnächte von Plötzensee im September 1943 – eine Einführung \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juli 2023 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de
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SUMMARY:Veranstaltungen anlässlich des 79. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Veranstaltungen anlässlich des 79. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944\nProgramm\nDienstag\, 18. Juli 2023  \n16:00 Uhr\nEröffnung der Sonderausstellungen „Die Blutnächte von Plötzensee“ und „Die tschechischen Opfer von Plötzensee“\nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2 B \n\nMittwoch\, 19. Juli 2023  \n20:00 Uhr\nVortragsveranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nFestvortrag von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Touro University Berlin\n„Die Aufstände im Warschauer Ghetto und in den Vernichtungslagern Treblinka und Sobibor 1943“\nOrt: St. Matthäus-Kirche\, Matthäikirchplatz 1\, 10785 Berlin\nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n \nDonnerstag\, 20. Juli 2023 \n09:00 Uhr\nÖkumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee\nGestaltet von Pfarrerin Eva Markschies und\nPater Klaus Mertes SJ (Predigt)\n\n12:00 Uhr\nFeierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944\nAnsprache: Boris Pistorius\, Bundesminister der Verteidigung\nTotengedenken: Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach\nOrt: Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\n(nur für geladene Gäste)\nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n\n14:00 Uhr / 15:00 Uhr / 16:00 Uhr\nFührung durch die Sonderausstellungen „Die Blutnächte von Plötzensee“ und „Die tschechischen Opfer von Plötzensee“ durch die Kuratorinnen und Kuratoren \nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Erste Etage \n14:00 Uhr – 16:00 Uhr\nMöglichkeit zum Besuch der Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\n(Referentinnen und Referenten beantworten gerne Ihre Fragen)\nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage \nFür die Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 ist eine Anmeldung beim Protokoll Inland im Bundesministerium des Innern und für Heimat nötig.\nBitte entnehmen Sie die Hinweise dazu und die Adresse der Einladung. \nhttps://www.gdw-berlin.de/uploads/tx_programm/Programmuebersicht_20._Juli_2023_GDW_Stand_15.06.2023.pdf
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SUMMARY:Liane Berkowitz und Friedrich Rehmer und die Rote Kapelle
DESCRIPTION:In der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 1942 tauchten in mehreren Berliner Stadtbezirken Klebezettel auf\, die gegen die große nationalsozialistische Propaganda-Ausstellung „Das Sowjetparadies“ protestierten. Die Gestapo fand zunächst die Urheber der Aktion nicht. Zu ihnen gehörten auch die achtzehnjährige Schülerin Liane Berkowitz und ihr Freund\, der einundzwanzigjährige Schlosser Friedrich Rehmer. Sie wurden im Herbst 1943 festgenommen und im Januar 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Im Berliner Frauenstrafgefängnis Barnimstraße brachte Liane Berkowitz am 12. April 1943 ihre Tochter Irene zur Welt. Ihr Freund wurde am 13. Mai\, sie selbst am 5. August 1943 – zwei Tage vor ihrem zwanzigsten Geburtstag – im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee durch das Fallbeil ermordet. Irene Berkowitz starb im Oktober 1943 im Krankenhaus Eberswalde. \nMit der Veranstaltungsreihe „10 Tage für Lanka und Remus“ will das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee an das junge Paar erinnern\, das vor 80 Jahren der NS-Terrorjustiz zum Opfer fiel.
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SUMMARY:Martina Voigt: "Einig gegen die Trägheit der Herzen. Das Hilfsnetzwerk um Elisabeth Abegg zur Rettung jüdischer Verfolgter im Nationalsozialismus"
DESCRIPTION:Elisabeth Abegg zählt zu den wenigen auch international bekannten Deutschen\, die unter hohem eigenen Risiko Jüdinnen und Juden vor der nationalsozialistischen Verfolgung schützten. Die Biographie der linksliberalen Demokratin und Quäkerin Elisabeth Abegg sowie die Entstehung und Erweiterung des von ihr und um sie herum gebildeten Netzwerks stehen im Mittelpunkt dieser Studie. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 28. Juni 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Christoph Wilker: Die unbekannten Judenhelfer. Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
DESCRIPTION:Im Nationalsozialismus verbreiteten die Zeugen Jehovas Protestflugblätter\, lehnten den Hitlergruß ab und verweigerten den Kriegsdienst. Für diesen Widerstand nahmen sie in Kauf\, selbst zu Verfolgten des NS-Regimes zu werden. Trotzdem setzten sie sich darüber hinaus über den herrschenden Antisemitismus hinweg und halfen ihren bedrohten jüdischen Mitmenschen. In jahrelanger Recherche hat der Autor Christoph Wilker viele bewegende Einzelschicksale zusammengetragen. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 30. Mai 2023 per E-Mail:\nveranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Uwe H. Wehnert: "Es gibt wohl Zeiten\, die der Irrsinn lenkt". Wilhelm August zur Nieden – Ingenieur\, Stadtbaurat und Verschwörer des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Uwe H. Wehnert rekonstruiert das Leben des studierten Elektrotechnikers Wilhelm zur Nieden (1878-1945)\, der im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt und ermordet wurde. Wilhelm zur Niedens Berufsleben verlief lange erfolgreich. Doch 1933 erzwangen die Nationalsozialisten das Ende seiner Tätigkeit als Stadtbaurat in Leipzig und Generaldirektor der Stadtwerke Leipzig. Wehnert arbeitet die Gründe und Anlässe heraus\, die zur Niedens ohnehin distanzierte Haltung zum NS-Staat stetig vergrößerten. In einem vertraulichen Gespräch mit Carl Goerdeler am 30. Dezember 1943 sagte er schließlich seine Mitwirkung in einer neuen Regierung in leitender Position im Reichsverkehrsministerium zu. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 24. Mai 2023 per E-Mail:\nveranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Kurt Schumacher: Der Kampf um den Staatsgedanken in der deutschen Sozialdemokratie. Herausgegeben und mit einer Einführung von Peter Steinbach
DESCRIPTION:Fachkundig eingeleitet durch Peter Steinbach\, zeichnet die neu edierte und kommentierte Dissertation den politischen Weg Kurt Schumachers vor – eines Sozialdemokraten\, der nach Kriegsende wie kein anderer zum Organisator seiner Partei wurde und an deren Spitze aufstieg. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Kurt-Schumacher-Gesellschaft. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 9. Mai 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n\n\n\nEinladung
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SUMMARY:Erschlagen\, erstochen\, erschossen –  Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
DESCRIPTION:Begrüßung:\nDr. Fritz Felgentreu\nVorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold\, Bund aktiver Demokraten e.V.\n\nAnsprache:\nMahmut Özdemir MdB\nParlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat \nSchon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt. \nDiese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen. \nEine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2023 um 18.00 Uhr auf unserer Website unter www.gdw-berlin.de/livestream online sehen. \n  \nNähere Informationen finden Sie hier: \nEinladung_Gedenkveranstaltung_Erich_Schulz_2023
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