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SUMMARY:Zeitzeugengespräch\, Führungen\, Ausstellungseröffnung\, Denkmaleinweihung
DESCRIPTION:10:00-15:00 Uhr: Mitmachstation – Wir gestalten zusammen ein Kunstwerk \n\nVor dem Gebäude der ehemaligen Häftlingswäscherei\n\n10:30 Uhr: Vorstellung partizipatives Audiodenkmal “I remember you” \n\nVeranstaltungsraum (ehem. Häftlingswäscherei)\n\n11:30 Uhr: Zeitzeuginnengespräch mit Bogdan Bartnikowski\, Überlebender des KZ Sachsenhausen \n\nVeranstaltungsraum (ehem. Häftlingswäscherei)\nAnmeldung unter aegerter@gedenkstaette-sachsenhausen.de bis zum 24. April\n\n13:30 Uhr: Neue Perspektiven auf die Erinnerung – Führung von Guides und Angehörigen von NS-Verfolgten \n\nAnmeldung unter aegerter@gedenkstaette-sachsenhausen.de bis zum 24. April\n\n14:00 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung „Erinnerst Du Dich? – Gesichter gegen das Vergessen“ \n\nFoyer\, Neues Museum\n\n15:30 Uhr: Science Slam \n\nVeranstaltungsraum (ehem. Häftlingswäscherei)
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SUMMARY:Kurzführungen zur Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Kurzführungen zur Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen (1 Stunde\, ohne Anmeldung)\, Treffpunkt am Besuchsinformationstresen \n\n10:45 Uhr\, Deutsch\n12:00 Uhr\, Englisch\n13:30 Uhr\, Deutsch\n\nVeranstaltungsort\nTreffpunkt ist der Tresen im Besuchsinformationszentrum
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SUMMARY:Todeslager Sachsenhausen
DESCRIPTION:Einführung: Günter Agde \nNS-Filmdokumente vom Konzentrationslager Sachsenhausen gibt es nicht\, das NS-Regime hatte das Filmen und Fotografieren in seinen Lagern verboten. Auch in dem nachgenutzten Gelände des NKWD-Speziallagers Nr. 7 wurde nicht gedreht – mit Ausnahme des Films Todeslager Sachsenhausen (1946)\, dem ersten deutschen Film über ein nationalsozialistisches Konzentrationslager. Zensur-Dokumente der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) beziehen sich nur auf die Texte\, nicht auf die Bilder. Regisseur Richard Brandt\, der später als Produktionsleiter bei der DEFA arbeitete\, drehte im Sachsenhausen-Gelände\, mied jedoch alle Lokalitäten\, die auf den NKWD-Charakter hinweisen. Eine längere Sequenz – der ehemalige KZ-Häftling Paul Sakowski erklärt sowjetischen Offizieren die Funktion der Genickschussanlage – wurde Brandt von der SMAD bereitgestellt. \nAuszüge aus Todeslager Sachsenhausen tauchen im Dokumentarfilm Berliner Prozeß (1948) auf\, einer Reportage über den Prozess gegen die NS-Führung des Konzentrationslagers Sachsenhausen\, den die SMAD als einzigen Prozess öffentlich veranstaltete und der große Aufmerksamkeit erfuhr. 13 Jahre später\, bei der Eröffnung der Gedenkstätte 1961 organisierte die DDR-Staatsführung eine Demonstration\, die die Befreiung des Konzentrationslagers feierte\, ohne dabei das Speziallager zu erwähnen. In Filmen über diese Veranstaltung\, etwa im DEFA-Augenzeuge Nr. 17 / 1961 und in Gelöbnis von Sachsenhausen\, wurden Materialien aus Brandts Film verwendet. \nGünter Agde ist Filmhistoriker\, Autor und Mitglied von CineGraph Babelsberg.\nEintritt: 5€ \nTodeslager Sachsenhausen \nD (Ost)/SU 1946\, R: Richard Brandt\, K: Otto Baecker\, Schnitt: Ludwig Lober\, M: Boris Blacher\, Kommentar: Karl Schnog\, 37′ · 35mm \nBerlinskij Prozess \nBerliner Prozess. Ein Film über die Gerichtsverhandlung gegen die faschistischen Henker des ehemaligen Todeslagers „Sachsenhausen“ SU 1958\, 26‘ \nDEFA-Augenzeuge Nr. 17 / 1961 DDR 1961\, 10‘ \nGelöbnis von Sachsenhausen DDR 1961\, R/B: Rolf Schnabel\, Sprecher: Wolfgang Heinz\, 13‘ · 35mm \n  \n  \nVeranstaltungsort\nZeughauskino\nPei-Bau\nHinter dem Gießhaus 3\n10117 Berlin
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SUMMARY:Online-Führung durch die 360° Ausstellung "BRUCHSTÜCKE 45. Von NS-Gewalt\, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg"
DESCRIPTION:Im Rahmen des 80. Jahrestags der Befreiung laden wir zur einer Online Führung durch die 360° Ausstellung „BRUCHSTÜCKE 45. Von NS-Gewalt\, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“ mit den Kuratorinnen Maren Jung-Diestelmeier und Mareike Otters ein. \nGenauere Informationen werden noch bekannt gegeben. \nAnmeldung unter veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Nicht verRecken
DESCRIPTION:Zu Gast: Regisseur Martin Gressmann \nAls im Frühjahr 1945 die Front von Osten aus immer näher an die Lager heranrückt\, beginnen die Todesmärsche nach Westen. Auch die Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen sollen 250 Kilometer weit Richtung Schwerin marschieren; sie sind Geiseln Heinrich Himmlers\, der gegen Hitlers Befehl mit den Alliierten verhandeln will. Siebzig Jahre später begibt sich der Dokumentarfilmer Martin Gressmann in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf Spurensuche\, folgt der Route der Todesmärsche\, befragt Anwohner*innen\, deutet auf Orte des Schreckens\, auf denen sich heute Parkplätze\, Fabriken und stillgelegte Bahngleise befinden\, zeigt eingeritzte Lebenszeichen der entkräfteten Häftlinge im Belower Wald bei Wittstock. Vor allem aber lässt er die letzten noch lebenden Zeitzeug*innen aus Polen\, Frankreich\, der Slowakei\, Belarus und der Ukraine sprechen. „Martin Gressmann horcht und blickt auf das Detail\, gibt acht auf die Topographien und lässt ahnen. Hier erweckt Sachlichkeit echtes Gefühl. So sehen Filme aus\, die uneitel und geduldig Wahrheit suchen.“ \nMartin Gressmann ist Kameramann für Spiel- und Dokumentarfilm\, Regisseur und Produzent. An Nicht verRecken arbeitete er von 2015 bis 2021. Zuletzt war Gressmann Kameramann von Claudia Richarz‘ Portraitfilm Helke Sander: Aufräumen (2023).\nEintritt: 5€ \nNicht verRecken \nD 2021\, R/B/P: Martin Gressmann\, K: Volker Gläser\, Sabine Herpich\, M: Brynmor Jones\, Überlebende: Alexander Nesanel Fried\, Guy Chataigné\, Karol Gydanietz\, Simcha Applebaum\, Marcel Souillerot\, Wladimir Wojewodchenko\, Serge Dimitref\, Eduard Michailovich Simowez\, Otto Ernst Redner\, Josef Tandlich\, Zwi Steinitz\, 110‘ · DCP \n  \nVeranstaltungsort\nZeughauskino\nPei-Bau\nHinter dem Gießhaus 3\n10117 Berlin
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SUMMARY:Die Fälscher
DESCRIPTION:Einführung: Naomi Rolef \nIm Konzentrationslager Sachsenhausen existiert ab 1942 eine eigens eingerichtete Werkstatt\, in der jüdische Häftlinge im Auftrag des Sicherheitsdienstes der SS gezwungen werden\, britische Pfundnoten zu kopieren. Mit dem massenhaft verbreiteten Falschgeld soll die britische Wirtschaft geschwächt und eine Inflation ausgelöst werden; außerdem wird das Falschgeld benötigt\, um die Devisennot des nationalsozialistischen Regimes abzumildern. \nBasierend auf den Erinnerungen des ehemaligen jüdischen Häftlings Adolf Burger\, erzählt Die Fälscher von dieser größten Geldfälschungsaktion der Geschichte. Die Aufnahmen des Konzentrationslagers entstanden in Kulissen auf dem Studiogelände in Babelsberg. Inszeniert und gespielt wird die wahre Geschichte so spannend und eindringlich\, dass Die Fälscher dafür mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Ins Zentrum des Dramas rückt der Gewissenskonflikt der Häftlinge\, denn ihre Fälschungen dienen der Stärkung des Terrorregimes und damit der Verlängerung des Krieges. „Die große Frage des Films ist eine moralische: Wie weit kann und darf man gehen\, um das nackte Leben zu retten? Es ist aber eine Scheinfrage – wer darf sich schon anmaßen\, sie gültig zu beantworten? Diejenigen\, die satt in ihren Sesseln sitzen\, dürfen es gewiss nicht.“ (Anke Westphal\, Berliner Zeitung\, 21.3.2007) \nNaomi Rolef ist Filmwissenschaftlerin und Expertin für das israelische Kino. \nEintritt: 5€ \nDie Fälscher \nAT/D 2007\, R/B: Stefan Ruzowitzky\, K: Benedict Neuenfels\, D: Karl Markovics\, August Diehl\, Devid Striesow\, Martin Brambach\, Tilo Prückner\, Marie Bäumer\, 95‘ · Digital HD \nVeranstaltungsort\nZeughauskino\nPei-Bau\nHinter dem Gießhaus 3\n10117 Berlin \nZurück zur Übersicht
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SUMMARY:Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939
DESCRIPTION:Einführung: Jan Gympel \nVon 1941 bis 1944 ist der Journalist und Pressefotograf Gunther R. Lys (1907-1990) als politischer Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen und im Außenlager Lieberose inhaftiert. Seine Erfahrungen verarbeitet er in der Erzählung Kilometerstein 12\,6 (1948) über den Todesmarsch Richtung Schwerin\, den er selbst nicht erleiden musste\, und im Drehbuch des NDR-Fernsehfilms Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 (1965). Nüchtern und zurückgenommen beschreibt der Film Rituale wie den Appell\, die Arbeit der Häftlinge\, die Kälte\, die Krankheiten und wiederholten Todesdrohungen\, den Drill und die Schikanen der SS-Wachleute\, aber auch die Konflikte unter den Häftlingen. \nEntstanden zwei Jahre nach dem DEFA-Klassiker Nackt unter Wölfen (1963) über das Konzentrationslager Buchenwald\, steht Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 am Anfang einer neuartigen massenmedialen Auseinandersetzung mit den Verfolgten des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik. Die Ausstrahlung im Mai 1965 in der ARD wird von 46 Prozent der Fernsehzuschauer*innen gesehen. Viele wenden ein\, man könne das Grauen eines Konzentrationslagers gar nicht szenisch darstellen; andere beklagen\, man solle die Vergangenheit endlich ruhen lassen. Solcher Kritik stehen sehr positive Reaktionen gegenüber: „An diesem Report\, einer distanzierten Dokumentation von Evidenz und spiritueller Durchsichtigkeit\, stimmt jedes Detail. Es ist nicht besser zu machen.“ (Walter Jens) \nJan Gympel ist Autor und Kurator von Filmreihen. In der Reihe „Berlin-Film-Katalog“ stellt er monatlich einen Film mit Berlin-Bezug im Cosima-Filmtheater in Berlin-Friedenau vor. \nEintritt: 5€ \nEin Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 \nBRD 1965\, R: Egon Monk\, B: Gunther R. Lys\, Claus Hubalek\, Egon Monk\, D: Josef Fröhlich\, Hartmut Reck\, Hans Stadtmüller\, Heinz Giese\, Eberhard Fechner\, Josef Schaper\, 90‘ · 35mm \n  \nVeranstaltungsort\nZeughauskino \nPei-Bau\nHinter dem Gießhaus 3\n10117 Berlin
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SUMMARY:Wer war Heinrich Grüber?
DESCRIPTION:Ab 1938 unterstützte das vom evangelischen Pfarrer Heinrich Grüber (1891 – 1975) ins Leben gerufene „Büro Grüber“ als Juden verfolgten Christinnen und Christen dabei\, das Land zu verlassen. Zwei Jahre später schlossen die Nationalsozialisten die Hilfsorganisation der Bekennenden Kirche. Heinrich Grüber wurde im Dezember 1940 vom Polizeipräsidium am Alexanderplatz in Berlin ins Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht. Heute trägt der Platz vor den Toren der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg seinen Namen. Das Finanzamt Oranienburg und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten haben dort ihren Sitz. \nWer aber war Heinrich Grüber? Dieser Frage wird Dr. Katrin Grüber\, Enkelin von Probst Heinrich Grüber und Vorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V.\, in ihrem Vortrag nachgehen und einen Einblick in sein Leben und Wirken geben. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 14. März 2025 unter folgender E-Mail-Adresse: veranstaltungsmanagement.hpol@polizei.brandenburg.de \nZur Ankündigung als PDF. \nDie Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. durchgeführt. \nVeranstaltungsort\nHaus 16\, Raum 0.02\, Bernauer Straße 146\, 16515 Oranienburg \n\nKontakt\n\nE-Mail\nveranstaltungsmanagement.hpol@polizei.brandenburg.de
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SUMMARY:Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938 in Oranienburg
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte Sachsenhausen\, der Stadt Oranienburg und der jüdischen und christlichen Gemeinden Oranienburgs anlässlich des 86. Jahrestages der Novemberpogrome und der Deportation von tausenden jüdischen Männern in das KZ Sachsenhausen \nGenauere Informationen zum Programm der Gedenkveranstaltung werden noch bekanntgegeben. \nVeranstaltungsort\nGedenkstein am ehemaligen jüdischen Bethaus (Havelstraße/Ecke Neringstraße\, 16515 Oranienburg)
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SUMMARY:Führung: "Sinti* und Roma* im KZ Sachsenhausen" (inkl. Besuch der Ausstellung "Wir intervenieren!")
DESCRIPTION:Führung mit Margitta Steinbach (Verein Menda Yek/ Amcha; Kuratorin „Wir intervenieren!“) und Kai Müller (freier Historiker; Kurator „Wir intervenieren!“) \nDie Führung findet anlässlich des Jahrestags des sogenannten „Festsetzungserlass statt. Der Erlass vom 17. Oktober 1939 bereitete Massenfestnahmen und Deportationen vor\, indem er Sinti* und Roma* verbot\, sich frei zu bewegen. \nDie Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Bitte meldet euch/ melden Sie sich an unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de. Treffpunkt ist der Platz vor dem Besuchsinformationszentrum (BIZ). \nEinen ersten Einblick in die Ausstellung „Wir intervenieren“ bekommt ihr/ bekommen Sie hier: https://www.sachsenhausen-sbg.de/ausstellungen/dauerausstellungen/wir-intervenieren-kritische-perspektiven-auf-die-ausstellung-sinti-und-roma-im-kz-sachsenhausen/ \n  \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchendeninformationszentrum\nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nStraße der Nationen 22\n16515 Oranienburg \n\nKontakt\nAnsprechpartner: in: Mareike Otters \n\nE-Mail: otters@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Gedenken an die Ermordung von 27 Häftlingen des KZ Sachsenhausen vor 80 Jahren
DESCRIPTION:Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.\, die Amicale des anciens déportés du camp de concentration d´Oranienburg-Sachsenhausen und die Gedenkstätte Sachsenhausen erinnern am Sonntag\, 13. Oktober 2024\, um 11.00 Uhr an die Ermordung von 27 deutschen und französischen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen vor 80 Jahren. Die Gedenkveranstaltung beginnt am Denkmal „Der Klang der Erinnerung“ im ehemaligen Kommandanturbereich und endet am zentralen Gedenkort „Station Z“. \nMehr Infos zum Programm werden in Kürze bekannt gegeben. \nAm 27. März 1944 entdeckte die SS im KZ Sachsenhausen eine Rundfunk-Abhörstelle sowie im Lager hergestellte Flugblätter. Hierauf begann eine Sonderkommission des Reichssicherheitshauptamtes mit ihren Untersuchungen\, um die internationale Widerstandsorganisation im Lager zu zerschlagen. Nach mehrmonatigen Ermittlungen und unter Einsatz umfangreicher Spitzeltätigkeiten gelang der Kommission nur der Nachweis\, dass von deutschen Kommunisten eine Solidaritätsaktion unter den Häftlingen organisiert worden war. Nach Abschluss der Untersuchungen wurden am Abend des 11. Oktober 1944 in der „Station Z“ 24 deutsche und drei französische Häftlinge von der SS ermordet. 102 weitere Häftlinge überstellte die SS am 20. Oktober in das KZ Mauthausen. \nVeranstaltungsort\nEhemaliger Kommandanturbereich \nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen \nStraße der Nationen 22\, 16515 Oranienburg
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SUMMARY:Einweihung eines Gedenksteins für die sogenannten kriminellen Häftlinge des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Neben der 2023 errichteten Stele für die als „Asoziale“ verfolgten Häftlinge wird die Gedenkstätte gemeinsam mit dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus mit einer baugleichen zweiten Gedenkstele an die als „Berufsverbrecher“ stigmatisierten Sachsenhausen-Gefangenen erinnern. \nVeranstaltungsort\nEhemaliger Kommandanturbereich
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SUMMARY:Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: 85 Jahre deutscher Überfall auf Polen und deutsche Besatzungsherrschaft
DESCRIPTION:In diesem Jahr jährt sich zum 85. Mal der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Gemäß der Memo-Studie von 2022 ist für eine Mehrzahl der deutschen Bevölkerung der Zweite Weltkrieg eines der herausragenden historischen Ereignisse. Auf die Frage danach\, welche Länder sie außer Deutschland mit dem Zweiten Weltkrieg verbinden\, antworten rund 60% der Befragten mit „Polen“; einen höheren Wert erzielte nur Frankreich. Doch zugleich wird immer wieder beklagt\, dass das konkrete Wissen nicht nur über Krieg\, sondern vor allem auch über die deutsche Besatzungsherrschaft in Deutschland ergänzungsbedürftig ist. Diesem Anliegen will die folgende Veranstaltung aus Anlass der 85. Wiederkehr des deutschen Überfalls auf Polen und des Beginns des Zweiten Weltkriegs Rechnung tragen. \nProgramm \nGrußworte \n\nStaatssekretärin Dr. Frederike Haase\nStaatssekretär Dr. Tobias Dünow\n\nVortrag „Polen unter deutscher Besatzung 1939-1945“ (45 min) \n\nProf. Tatjana Tönsmeyer\, Bergische Universität Wuppertal\n\nPodiumsdiskussion \n\nProf. Jerzy Kochanowski\, Universität Warschau\nProf. Tatjana Tönsmeyer\, Bergische Universität Wuppertal\nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nModeration: Prof. Axel Drecoll\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\n\nVeranstaltungsort\nVertretung des Landes Brandenburg beim Bund\, In den Ministergärten 3\, 10117 Berlin
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SUMMARY:Überblicksführung "Fußball im KZ Sachsenhausen"
DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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SUMMARY:KONZERT: „Sich fügen heißt lügen!“
DESCRIPTION:Gedichte von Erich Mühsam übersetzt in Akkordeon und Gesang von Isabel Neuenfeldt \nIm Oranienwerk (Einlass 19:00 Uhr) \nEintritt: ab 12 Euro / 8 Euro (erm.) zzgl. Vorverkauf\nVerkauf unter Oranienwerk: https://www.oranienwerk.com/veranstaltungen/ \nVeranstaltungsort\nOranienwerk \nKremmener Straße 43\, 16515 Oranienburg
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SUMMARY:GEDENKDEMONSTRATION: „Sich fügen heißt lügen!“ zum 90. Todestag von Erich Mühsam
DESCRIPTION:Sich nicht verbiegen zu lassen\, war das Lebensmotto des vor 90 Jahren von der SS im Konzentrationslager Oranienburg ermordeten anarchistischen Schriftstellers und Aktivisten Erich Mühsam. Wegen seines Engagements gegen Militarismus und seines Eintretens für politische Verfolgte\, dazu noch jüdischer Herkunft\, war er den neuen Machthabern besonders verhasst. Bereits am 28. Februar 1933\, einen Tag nach dem Reichstagsbrand\, verhafteten sie Mühsam als „politisch verdächtige Person“. Das Polizeigefängnis Lehrter Straße\, das KZ Sonnenburg und das Zuchthaus Plötzensee waren die Stationen seiner „Schutzhaft“\, bevor er im Februar 1934 in das Konzentrationslager Oranienburg überführt wurde. Dort sagte ein SS-Mann zu ihm: „Bis morgen haben Sie sich aufzuhängen […]. Wenn Sie diesen Befehl nicht ausführen\, erledigen wir das selbst.“ Niemals werde er sich selbst töten\, äußerte Erich Mühsam anschließend zu einem Mithäftling. \nVon seiner Ermordung in der Nacht auf den 10. Juli 1934 berichtete später seine Frau Zensl: „Der Sarg wurde geöffnet. Vor mir lag mein Mann. Das Gesicht war bleich\, aber ganz\, ganz ruhig. Ein Streifen am Hals zeigte mir die Spuren des Strickes. […] Mein Schwager Hans sagte: ‚Entschuldige\, mein Bruder\, ich bin ein alter Arzt‘\, zog ihm das Hemd aus\, der Rücken war vollkommen verprügelt\, und getötet war er durch eine Giftinjektion und tot aufgehängt im Abort.“\nSein ganzes Leben lang stand Erich Mühsam in vorderster Reihe im Kampf gegen Bevormundung\, Autoritäten und für die Rechte der Arbeiter:innen ein. \nWir nehmen seinen 90. Todestag zum Anlass\, um an Erich Mühsam und sein Werk zu erinnern. \n  \nSamstag\, 06.07.2024 um 15:00 Uhr vor dem Bahnhof Oranienburg \nAb 16 Uhr Abschlusskundgebung am Gedenkort „KZ Oranienburg“\, Berliner Strasse 47\, 16515 Oranienburg\n– Mit Redebeiträgen \n– Musik von Isabel Neuenfeldt Samira und Hagen\n– Theater von Tallercito \nVeranstaltungsort\nVorplatz\, Bahnhof Oranienburg \n\nKontakt\ninfo@muehsam-in-oranienburg.info
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SUMMARY:FACHTAGUNG: „Sich fügen heißt lügen!“ Erich Mühsam in Oranienburg
DESCRIPTION:Hier finden Sie das Tagungsprogramm\, 04. – 07.07.2024. \nFür die Anmeldung zur Tagung bitte hier entlang. \nVeranstaltungsort\nTagungsort: Oranienwerk \nUnterkünfte: Jugendherberge Sachsenhausen und Pension Oranjehuis \n\nKontakt:\nanmeldung@muehsam-in-oranienburg.info
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DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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DESCRIPTION:Begrüßungen\nAstrid Ley stellv. Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen\nDik de Boef Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees\nAnsprachen\nStefen Freiberg\, Minister für Bildung\, Jugend und Sport des Landes Brandenburg\nTomáš Kafka\, Botschafer der Tschechischen Republik \n\nKranzniederlegung \nEine Übersicht über das gesamte Jahrestagsprogramm finden Sie hier. \nVeranstaltungsort\nGedenkort Außenlager Klinkerwerk \nAn der Lehnitzschleuse\, 16515 Oranienburg \n\nKontakt\n\nE-Mail: E-Mail veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:79. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:10:00 Uhr: Neues Museum \nVerleihung des Franz-Bobzien-Preises   \nBitte melden Sie sich bis zum 5. April an unter:\n03301 – 600 6017 oder tatge@oranienburg.de \n\n12.00 Uhr\, Veranstaltungsraum (ehemalige Wäscherei)  \nPräsentation des Präsentation des Projektes „Wir intervenieren! Kritische Perspektiven auf die Ausstellung ‚Sinti und Roma‘ im KZ Sachsenhausen“\nAktivist:innen\, Wissenschafler:innen und politische Bildner:innen haben sich zur Verwendung rassistischer Sprache und Objekten in der Ausstellung positioniert und neue Inhalte eingebracht. \nGespräch mit den Intervenierenden & Besichtigung der Interventionen \nMehr Informationen zum Projekt gibt es hier. \n\n14:00 Uhr\, Neues Museum \nBegrüßung zum dezentralen Gedenken  \nAxel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nAndreas Meyer\, stellv. Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees \nAnschließend dezentrale Gedenkveranstaltungen an verschiedenen Orten in der Gedenkstätte \n\n15:30 Uhr\, Gedenksort „Station Z“ \nZentrale Gedenkveranstaltung \nBegrüßung\nAxel Drecoll\, Direktor der Stifung Brandenburgische Gedenkstätten\nDik de Boef\, Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees \nAnsprachen\nUrsula Nonnemacher\, Ministerin für Soziales\, Gesundheit\, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg\nN.N. \nEine Übersicht über das gesamte Jahrestagsprogramm finden Sie hier. \n\n\nKontakt\n\nE-Mail: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Ein Holzkoffer als Hoffnungsschimmer. Reinhard Wolff als Jugendlicher im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen 1945–1948
DESCRIPTION:Reinhard Wolff\, geboren 1929 in einem Dorf bei Berlin\, wurde als Jugendlicher 1945 unter dem unbegründeten Verdacht auf Mitgliedschaft in der NS-Untergrundorganisation „Werwolf“ vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet. Er kam ins Speziallager Sachsenhausen\, wo er bis zu seiner Entlassung 1948 unter den unmenschlichen Bedingungen des Lagers überleben konnte. \nDie Historikerin Anja Thuns hat mehrere Interviews mit Wolff und umfangreiche Archivrecherchen durchgeführt. Ihr außergewöhnliches Buch erzählt vom Aufwachsen in der NS-Zeit\, dem Überleben im Speziallager und dem Weiterleben Wolffs in zwei politischen Systemen. So entsteht ein dichtes Porträt Wolffs\, das subjektive Erlebnisse und gesellschaftliche Prägungen mit Erläuterungen zum historischen Kontext verbindet. \nDie Einladungskarte mit allen Informationen finden Sie hier. \nBitte beachten Sie: Auf der S-Bahn-Linie S1 zwischen Birkenwerder und Oranienburg gibt es noch bis zum 28.03.2024 Ersatzverkehr mit Bussen. \n  \nProgramm \nBegrüßung  \nDr. Enrico Heitzer (Gedenkstätte Sachsenhausen) \nDr. Maria Nooke (Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur) \nDr. Katrin Grüber (Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen) \n  \nBuchvorstellung \nAnja Thuns \n(Historikerin und Gedenkstättenpädagogin) \n  \nGespräch mit dem Zeitzeugen Reinhard Wolff und der Autorin \n  \nInformationen zum Buch \nAnja Thuns\, Ein Holzkoffer als Hoffnungsschimmer. Reinhard Wolff als Jugendlicher im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen 1945–1948\, Reihe Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Band 34\, Metropol-Verlag Berlin 2023\, 160 Seiten\, ISBN: 978-3-86331-713-3 \n  \nDas Buchprojekt wurde gefördert von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAKD) \nDie Veranstaltung wird gefördert vom Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \nVeranstaltungsort\nBesucherinformationszentrum (BIZ) \n\nKontakt\n\nE-Mail: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:New Microhistorical Approaches to an Integrated History of the Holocaust
DESCRIPTION:Bereits 1997 betonte Saul Friedländer die Notwendigkeit einer integrierten Geschichte des Holocaust\, die „die Praktiken der Täter\, die Einstellungen der umgebenden Gesellschaft und die Welt der Opfer“ miteinander verbindet. Die Beiträge des vorzustellenden Sammelbands verknüpfen Ansätze der integrierten Geschichte mit einer mikrohistorischen Perspektive. Durch die Fokussierung der Analyse auf ausgewählte „mikrohistorische Elemente“ soll die Möglichkeit eines genaueren Einblicks in die Art und Weise\, wie die Realität der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung auf individueller Ebene – oder als Teil des Alltagslebens der Menschen – erlebt wurde\, gegeben werden. Die Autor:innen untersuchen dabei bestimmte Aspekte der Gender-\, und Sozialgeschichte\, des Klangs\, der Materialität und des Raums um ein tieferes Verständnis des Holocaust zu ermöglichen\, die in der bisherigen historischen Forschung oft übersehen oder verallgemeinert wurden. \nBei der Buchvorstellung wird die räumliche Dimension des Holocaust im Vordergrund stehen. Nach einer kurzen Einführung werden zwei der Autorinnen anhand von Bildanalysen auf räumliche Aspekte des Holocaust während der Todesmärsche aus dem Konzentrationslager Dachau und des „Holocaust by bullets“ in der Westukraine eingehen: \nEmily-Rose Baker(Southampton): A Window with a View: Reading Clandestine Death March Photography as Counter-Cartographical Practice \nJanine Fubel (Hagen): “Their turn came the next day.” In-between Spaces of the Holocaust and its Photographical Representation \nEinführung: Frédéric Bonnesoeur (Oranienburg/Berlin) \nModeration: Hannah Sprute (Oranienburg/Berlin) \nDie Veranstaltung findet auf Englisch statt. \nEine Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und des Netzwerks Zeitgeschichte in Zusammenarbeit mit De Gruyter und Stiftung Zeitlehren \n  \nVeranstaltungsort\nHumboldt-Universität zu Berlin\nInstitut für Geschichtswissenschaften\nFriedrichstraße 191-193\, 10117 Berlin\n4. OG\, Raum 4031 \nFür die Teilnahme via Zoom nutzen Sie bitte diesen LINK.\nMeeting-ID: 857 2840 3748\nKenncode: 515562 \n\nKontakt\n\nE-Mail: sprute@stiftung-bg.de
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SUMMARY:Gedenken an 33 im KZ Sachsenhausen ermordete Polen
DESCRIPTION:In den Morgenstunden des 9. November 1940 erschoss die SS in einer im Industriehof gelegenen Sandgrube 33 polnische Häftlinge. Es war die vermutlich erste Erschießungsaktion in der Geschichte des KZ Sachsenhausen. Die Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu Polen erinnert am 83. Jahrestag der Mordaktion am ehemaligen Erschießungsgraben an die Opfer. \nVeranstaltungsort\nEhem. Erschießungsgraben\nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nStraße der Nationen 22\n16515 Oranienburg \n\nKontakt\n\nE-Mail: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Zum Gedenken an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus - Einweihung eines Denkmals für die Häftlinge dieser Gruppe im KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen lädt anlässlich des 85. Jahrestag der Juniaktion 1938 zur Einweihung eines Denkmals für die mit dem schwarzen Winkel markierten Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen ein. \nIm Juni 1938 wurden im Rahmen der „Aktion Arbeitsscheu Reich“ mehr als 6000 Personen unter dem Vorwurf der „Asozialität“ ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Die Verhaftungen richteten sich gegen eine Vielzahl verschiedener Menschen: Arme\, Arbeits- und Obdachlose\, Vorbestrafte\, aber auch Jüdinnen und Juden sowie Sinti* und Roma*. \nIn der Erinnerungspolitik ist diese Opfergruppe ist bis heute marginalisiert. Erst 2020 erkannte die Bundesregierung sie als NS-Verfolgte an. Nur wenige der Betroffenen haben nach 1945 öffentlich über ihre Erfahrungen in den Konzentrationslagern gesprochen. \nZur Einladungskarte mit dem Programm kommen Sie hier. \n  \nBitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 11. Juni an unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de \nVeranstaltungsort\nFoyer Neues Museum\, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen \n\nKontakt\n\nAdresse\nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nStraße der Nationen 22\n16515 Oranienburg\nE-Mail\nveranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de\nTelefon\n(03301) 200 404\n\n\n 
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SUMMARY:Zeitzeugengespräche und Führungen im Rahmen des 78. Jahrestags der Befreiung
DESCRIPTION:Programm: \n11:00 Uhr: Öffentliche Führung auf Englisch\nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum \n11:00 – 16:00 Uhr: Offenes Archiv/ offene Bibliothek \n12:00 – 17:00 Uhr: Digitale Werkstatt. Einblicke in neue und zukünftige digitale Anwendungen der Gedenkstätte\nBesucherinformationszentrum \nGespräche mit Überlebenden des KZ Sachsenhausen\nVeranstaltungsraum (ehem. Häftlingswäscherei)\nUhrzeiten werden noch bekanntgegeben \n12:45 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung “Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus”\nTreffpunkt: Foyer des Neuen Museums \n14:00 Uhr: Führung durch das offene Atelier mit Renee van Bavel\, Artist in Residence\nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum \n14:00 Uhr: Öffentliche Führung auf Deutsch\nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum \n15:30 Uhr: Führung durch das Depot der Gedenkstätte Sachsenhausen\nTreffpunkt: Veranstaltungsraum \nEine Übersicht über das gesamte Jahrestagsprogramm finden Sie hier. \nBitte beachten Sie: Von Freitag\, 21. April\, 22 Uhr\, bis Montag\, 24. April\, wird der Verkehr zwischen Birkenwerder und Oranienburg unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr über Borgsdorf und Lehnitz wird eingerichtet. Die Abfahrtszeiten der Züge ändern sich leicht. \n\nKontakt\nAnsprechpartner: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:78. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Das Internationale Sachsenhausen Komitee und die Gedenkstätte Sachsenhausen laden zwischen dem 21. und 24. April zu Veranstaltungen anlässlich des 78. Jahrestags der Befreiung ein. \n21. April\, 15 Uhr Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald \n23. April\, 14 Uhr Dezentrales Gedenken und 15 Uhr Zentrale Gedenkveranstaltung \n24. April\, 10 Uhr Gedenkveranstaltung am Gedenkort „Außenlager Klinkerwerk“ \nWeitere Informationen zum Programm folgen in Kürze. \nBitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Eröffnung der Wanderausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“
DESCRIPTION:An elf Themenstationen beleuchtet die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ die Rolle und Funktion\, die den frühen Konzentrationslagern in der Zeit des Nationalsozialismus zukam. Anhand zahlreicher Biografien von Verfolgten und Tätern zeigt sie auf\, wie diese Lager zur Errichtung und Absicherung der nationalsozialistischen Herrschaft beitrugen.\nDie Ausstellung wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“ erarbeitet und wird gleichzeitig an zahlreichen Orten in ganz Deutschland gezeigt. \nWeitere Informationen zur Ausstellung \nDie Ausstellung wurde gefördert durch Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (EVZ). \nDas pädagogische Begleitprogramm wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. \n  \nVeranstaltungsort\nNeues Museum\nin der Gedenkstätte Sachsenhausen \n\nKontakt\n\nE-Mail: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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