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SUMMARY:ONLINE: » … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 79 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« ein. \n  \nDer Livestream startet am 18.10.2020 um 12:00 Uhr hier oder auf YouTube. \n﻿ \nZum Thema\nAm 18. Oktober 1941\, vor 79 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz˙). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations-und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \nMit dem ersten Transport wurde auch die 35-jährige Dr. Herta Lichtenstein deportiert. Sie stammte aus einer vom Juden- zum Christentum konvertierten Familie. Nach dem Studium in Berlin und Breslau war die promovierte Volkswirtin zunächst im Öffentlichen Dienst tätig\, wurde jedoch 1933 zwangspensioniert. Vor ihrer Deportation nach Litzmannstadt arbeitete sie zuletzt in der Wohlfahrtsabteilung des »Büro Pfarrer Grüber«\, einer Berliner Organisation\, die rassisch verfolgte evangelische Christen unterstützte. Von Litzmannstadt aus wurde Herta Lichtenstein am 9. Mai 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno) verschleppt und dort in einem Gaswagen ermordet. \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2020 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGrußwort\nRalf Wieland\, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin \nLesung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusik\nJossif Gofenberg \nKaddisch\nJonah Sievers\, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.orte-der-erinnerung.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ABGESAGT: Jüdische Jugend im Umbruch
DESCRIPTION:Wir freuen uns\, Sie hiermit zu einer Lesung von Briefen von Inge Deutschkron aus einem sehr besonderen Buch einladen zu können: \n  \nJüdische Jugend im Umbruch\naus dem Nachlass von Heinemann Stern\, ehem. Rektor der Mittelschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \nLesung mit Eva Mattes\nMittwoch\, 25. März 2020\, 19 Uhr\nHotel Maritim\, Zweite Etage\, Saal 21 \n  \nJüdische Jugend im Umbruch versammelt Briefe von ehemaligen Schülern und Schülerinnen des einstigen Schuldirektors der Jüdischen Mittelschule Berlin\, Heinemann Stern\, die ihm aus aller Welt zugingen. Die Themen der Briefe sind so vielfältig wie die Lebenswege\, Alltagserfahrungen und Zukunftshoffnungen ihrer Autoren und Autorinnen. Sie umfassen einen Zeitraum von 16 Jahren. Eine der Schülerinnen war Inge Deutschkron\, von der es eine umfangreiche Korrespondenz zwischen Januar 1947 und März 1953 mit Heinemann Stern gibt. Ihre Briefe werden am 25. März vorgetragen. \nVor der Lesung werden zwei Herausgeber berichten: Professor Joachim Schloer über die  Entstehung des Buches und die Recherchen von Aubrey Pomerance zu den Korrespondenzpartner*innen und Eva Rohland über ihre Forschungen zum Manuskript in Jerusalem. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 18. März 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDurch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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LOCATION:Hotel Maritim\, Stauffenbergstraße 26\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945
DESCRIPTION:In Gesprächen mit seiner Mutter Marie in den 1990er Jahren zu ihrem Überleben in der NS-Zeit im Berliner Untergrund sind 77 Tonbänder entstanden. Sie ergaben ein Transkript von mehr als 1.000 Seiten\, aus denen Hermann Simon gemeinsam mit der Autorin Irene Stratenwerth einen autobiografischen Bericht entwickelte und veröffentlichte. Marie Simon ist am 16. September 1998 in Berlin verstorben. \nWas bedeutet es\, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchschlagen zu müssen? Man benötigt falsche Papiere\, sichere Verstecke und vor allem Menschen\, die einem helfen. Vergeblich versuchte Marie Simon\, durch eine Scheinheirat zu entkommen oder über Bulgarien nach Palästina zu fliehen. Sie fand Unterschlupf im Artistenmilieu und lebte mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retteten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit. Es ist der authentische Bericht einer außergewöhnlichen Frau\, deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ. \nWir sprechen mit Hermann Simon über die Erfahrungen seiner Mutter während des Nationalsozialismus. »Welchen Einfluss hatte der immer stärker werdende Antisemitismus auf ihre Jugendzeit?«\, »Wie schaffte sie es\, sich dem Regime zu entziehen und wie gestaltete sich das Leben im Berliner Untergrund?« und »Sind heute alle Spuren des faschistischen Systems aus unserer Gesellschaft beseitigt?«. Wir freuen uns über die Bereitschaft von Dr. Hermann Simon\, mit uns und unseren Gästen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden. \n  \nPROGRAMM \nLesung\nDr. Hermann Simon\, Historiker und langjähriger Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \nGespräch\nDr. Hermann Simon mit mit André Schmitz-Schwarzkopf\, Kulturstaatssekretär von Berlin a.D. \n  \nÜber Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 21.09. online\, per E-Mail oder per Fax (030/280 95 150). Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen unsere Gäste zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Mut zum Leben - die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz
DESCRIPTION:Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, der Förderverein Blindes Vertrauen e. V. und die Inge Deutschkron Stiftung laden Sie herzlich ein zur Vorführung des Films »Mut zum Leben – die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz«. \nDie Filmemacher Christa Spannbauer und Thomas Gonschior wollten herausfinden\, wie ein Mensch nach dem Grauen der Vernichtungsmaschine Auschwitz weiterleben und jemals wieder Vertrauen fassen kann. Sie begaben sich auf eine zweijährige Reise und begegneten vier außergewöhnlichen Menschen\, der Hamburger Sängerin Esther Bejarano\, der ungarischen Autorin Éva Pusztai-Fahidi\, dem israelischen Maler Jehuda Bacon und der israelischen Sängerin Greta Klingsberg. Sie begleiteten sie bei vielfältigen Aktivitäten und besuchten sie an ihren Wohnorten in Jerusalem\, Budapest und Hamburg. Der tief bewegende Film von Christa Spannbauer und Thomas Gonschior porträtiert vier außergewöhnliche Zeitzeugen von beeindruckendem Lebensmut\, unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit. \nMit ihrem Film stellen Christa Spannbauer und Thomas Gonschior der Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus ganz bewusst Erzählungen vom Überleben der Menschlichkeit an die Seite\, um in uns allen den Willen zur Bewahrung der Menschlichkeit zu stärken und Mut zu machen zu Zivilcourage und Widerstand. \nChrista Spannbauer steht im Anschluss an den Film für ein Gespräch zur Verfügung. \nÜber Ihre Teilnahme würden wir uns freuen und bitten um Anmeldung per E-Mail info@museum-blindenwerkstatt.de oder per Fax + 49 (0)30 25 76 26 14.
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