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SUMMARY:Gedenkveranstaltung am Internationalen Kindertag
DESCRIPTION:Der Verein Die Flamme der Hoffnung-The Flame Of Hope e.V. gedenkt den im KZ Ravensbrück verstorbenen Kindern\, ihren Müttern und Vätern.\nNiemals darf in der Geschichte diese Menschenverachtung wiederholt werden. \nVeranstaltungsort\nMahn- und Gedenkstätten Ravensbrück: Neuer Gedenkort \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Martina Stamm – Die Flamme der Hoffnung – The flame of hope e.V. \n\nAdresse: www.die-flamme-der-hoffnung.de
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SUMMARY:77. Jahrestag der Befreiung
DESCRIPTION:Abhängig von den dann geltenden Coronabestimmungen kann eine begrenzte Zahl von Personen vor Ort sein. Die zwei Tage werden in vier Zeitfenster geteilt\, für die Anmeldungen möglich sein werden. \n\nAm Samstagvormittag ist die Eröffnung einer Outdoor-Ausstellung zum Männerlager des KZ Ravensbrück geplant. Am Samstagnachmittag eröffnet die Gedenkstätte die Ausstellung über die aus Frankreich in das KZ Ravensbrück deportierten Frauen. Am Sonntagvormittag findet die zentrale Gedenkveranstaltung statt. Am Sonntagnachmittag werden die Gedenkzeichen für die Lesbischen Häftlinge und für die Sex-Zwangsarbeiterinnen der Öffentlichkeit übergeben. Und es gibt das Angebot eines interreligiösen Gedenkens. \nBitte denken Sie über Stellvertretermodelle nach\, da nicht alle an allen Veranstaltungen werden teilnehmen können. Für Angehörige der zweiten und dritten Generation von ehemaligen Gefangenen wird es ein Online-Forum zum Gespräch geben. \nNähere Informationen folgen in Kürze. \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Stefanie Thalheim \n\nE-Mail: thalheim@stiftung-bg.email\nTelefon: +49 (0)33093 608-175
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SUMMARY:»Im Gefolge der SS« - Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück
DESCRIPTION:In den Jahren 1939 bis 1945 wurden etwa 3340 vorwiegend junge Frauen für den Dienst als Aufseherin im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück ausgebildet. Sie bewarben sich freiwillig beziehungsweise wurden von den Arbeitsämtern dienstverpflichtet. Diese Frauen waren in der Regel gut in die deutsche »Volksgemeinschaft« integriert. Sie lebten in einer Gesellschaft\, die die Ausgrenzung und Verfolgung von »rassisch unerwünschten« oder »gemeinschaftsfremden« Menschen befürwortete. \nDie Ausstellung nimmt vier Themen näher in den Blick: Die Herkunft dieser Frauen\, die Gewaltverhältnisse im Lager\, die Karrieremöglichkeiten der Aufseherinnen und schließlich die Strafprozesse\, die nach 1945 gegen eine geringe Zahl von ihnen geführt wurden. Anhand von Privatfotografien und Häftlingszeichnungen\, Texten und Filmen sowie Audio- und Videointerviews werden die Selbstwahrnehmung der Aufseherinnen und die Erinnerungen ehemaliger Häftlinge miteinander konfrontiert. Nicht zuletzt wird auch die Faszinationskraft der Figur der »SS-Aufseherin« in der Populärkultur zur Diskussion gestellt. \nTeil der historischen Ausstellung sind fünf temporäre künstlerische Interventionen. Die Sound- und Videoarbeiten\, Text- und Bildinstallationen kreieren neue Zusammenstellungen von Fakten und Fiktionen und stellen so die Frage nach den Möglichkeiten medialer Darstellung historischer Ereignisse. \n  \nPROGRAMM \n11.00 Uhr \nBegrüßung\nAndrea Genest\, Gedenkstätte Ravensbrück \nGrußwort\nTobias Dünow\, Staatssekretär für Wissenschaft\, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg\nLutz Nitsche\, Kulturstiftung des Bundes \nEinführung\nInsa Eschebach\, wissenschaftliche Projektleitung\nSimone Erpel\, Kuratorin der historischen Ausstellung\nDominique Hurth\, Leiterin der künstlerischen Interventionen \nanschließend:\nBesichtigung der Ausstellung und der künstlerischen Installationen in Anwesenheit der Künstler*innen Marianna Christofides\, Arnold Dreyblatt\, Moritz Fehr\, Dominique Hurth und Susanne Kriemann \n  \n14.00 Uhr \nLesung »Die Aufseherin«\ngelesen von Petra Goldkuhle\, Schauspielerin \n  \nAnmeldung bis 4. September 2020 an:\nweigt@ravensbrueck.de | +49 33093 608 – 13 \n  \nAktuelle Hinweise und Hygiene-Regeln\nDie Eröffnung der Ausstellung wird mit Rücksicht auf die Corona-Pandemie im Freien stattfinden. Die Besucherinnen und Besucher sind gebeten\, die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten und sich auf jegliche Wettergegebenheit einzustellen. Die weiteren Ausstellungen der Gedenkstätte werden ebenfalls zur Besichtigung für eine eingeschränkte Besucherzahl geöffnet sein.
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SUMMARY:Bruchstücke '45
DESCRIPTION:Ein Stück Landkarte\, ein Foto beschriftet mit »Freiheitslager«\, eine Tasse. Dinge\, Bilder\, Dokumente zufällig übriggeblieben\, sorgfältig aufbewahrt oder sachlich archiviert. Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten nimmt den 75. Jahrestag der Befreiung zum Anlass für ein gemeinsames Ausstellungsprojekt: Fünf Gedenkstätten fragen anhand von jeweils neun Objekten: Was passiert 1945 an den heutigen Erinnerungsorten? \nSie präsentieren zunächst jeweils eine kleine Ausstellung mit neun Bruchstücken\, das regionale Schwerpunkte setzt. Anschließend zeigt zunächst die Gedenkstätte Sachsenhausen und dann das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam alle 45 Bruchstücke gemeinsam. So eröffnen sich vielseitige Einblicke in ein Jahr von Gewalt\, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg. \nMehr Informationen zum Ausstellungsprojekt unter www.stiftung-bg.de/1945 und auf Instagram.
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SUMMARY:Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
DESCRIPTION:Wiedereröffnung der neukonzipierten Dauerausstellung \n  \nOrt: ehem. Aufseherinnenhaus
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SUMMARY:ABGESAGT: 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück
DESCRIPTION:Vom 17. bis zum 19. April 2020 wird die Gedenkstätte Ravensbrück den 75. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück begehen\, zu dem sich bereits zahlreiche Überlebende aus aller Welt angemeldet haben. Zu den vielfältigen Veranstaltungen möchten wir Sie bereits jetzt herzlich einladen. \n  \nPROGRAMM \n  \nFreitag\, 17. April \n10.00 bis 17.00 Uhr\nInternationales Forum der Zweiten und Dritten Generation \n  \nSamstag\, 18. April 2020 \n14.00 bis 19.00 Uhr\nBuchpräsentationen\, Ausstellungseröffnung\, Multimedia-Konzert »Siła Miłości« (Krakau) \n  \nSonntag\, 19. April 2020 \n10.00 Uhr\nZentrale Gedenkveranstaltung \n12.30 Uhr\nAusstellungseröffnung »Faces of Europe. Töchter erinnern ihre Mütter\, Gefangene des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück«
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SUMMARY:Ravensbrück liest Ravensbrück: »Bald sollte das Frauenlager Ravensbrück zweiunddreißig Wohnbaracken und drei Lagerstraßen umfassen«
DESCRIPTION:Ab August 1940 wurde das Frauenkonzentrationslager erweitert. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges sind Frauen aus nahezu allen Ländern Europas nach Ravensbrück deportiert worden. Die Baracken an den neuen Lagerstraßen reichten bald nicht mehr aus\, weshalb die SS im August 1944 ein Zelt errichten ließ. Dieses Zelt entwickelte sich bald zu einem zentralen Ort des Massensterbens. \nVorgetragen werden Passagen aus ausgewählten lagerzeitlichen Quellen sowie Selbstzeugnissen von Überlebenden des FKL Ravensbrück. Wenn Sie mitlesen möchten\, melden Sie sich bitte bis zum 20. Januar 2020 unter paedagogik@ravensbrueck.de an. Ihnen wird dann das Skript der Lesung zugesendet.
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SUMMARY:Deutschlandpremiere »Die Aufseherin - der Fall Johanna Langefeld«
DESCRIPTION:Filmvorführung in Anwesenheit der Regisseurin und weiterer Gäste \nDokumentarfilm | Deutschland\, Polen 2018 | 91 Minuten \nRegie: Władek Jurkow\, Gerburg Rohde-Dahl \n  \nDas Thema des Films ist die Geschichte von Johanna Langefeld\, einer SS-Oberaufseherin im KZ Ravensbrück\, des größten Konzentrationslager für Frauen im Deutschen Reich. Langefeld\, die bereits im KZ Lichtenburg Oberaufseherin gewesen war\, wechselte in gleicher Funktion im Mai 1939 nach Ravensbrück. Hier war sie an der Organisation von Häftlingstransporten für die Mordaktion „14 f 13“ in Bernburg beteiligt. Ab März 1942 leitete sie für kurze Zeit das Frauenlager im KZ Auschwitz und selektierte dort Häftlinge für die Gaskammer. Bereits im Spätsommer 1942 kehrte sie wieder nach Ravensbrück zurück. Nach Konflikten mit ihrem Vorgesetzten wurde sie im Frühjahr 1943 entlassen. 1945 wurde sie durch die US-Armee verhaftet und an die polnische Justiz ausgeliefert. Am 23. Dezember 1946 konnte sie mit Hilfe ihrer ehemaligen Gefangenen aus dem Gefängnis Montelupich/Krakau flüchten. \nDie Geschichte wurde geheim gehalten\, um sowohl die ehemalige SS-Oberaufseherin wie auch ihre polnischen Fluchthelferinnen vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen. \nAuf der Grundlage von Archivmaterial und Aussagen von Zeitzeugen versuchen die beiden Filmautoren aus Polen und Deutschland\, sich einer hochrangigen SS-Aufseherin\, die gleichzeitig das Leben einzelner Gefangenen gerettet hat\, zu nähern. Sie wollen mit der Dokumentation dieser einzigartigen Episode der Nachkriegszeit den Blick auf die deutsch-polnische Geschichte aus beiden Perspektiven erweitern. \n  \nEs gibt nur eine begrenzte Platzzahl. Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung unter brueckenschlag.fuerstenberg@gmail.com vergeben.
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SUMMARY:Die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Das 32. Arbeitstreffen der Gedenkstätte Ravensbrück nimmt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Konzentrationslagern in den Blick\, die mit Kriegsverlauf eine signifikante Gruppe in den Lagern bildeten. Oftmals mit dem Vorwurf bedacht\, sie seien nicht aus politischen Gründen inhaftiert und würden damit den roten Winkel der politischen Häftlinge zu Unrecht tragen – sind sie bis heute weder in der Forschung noch in der öffentlichen Erinnerung mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Wenn Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wegen Verstößen gegen die vielfältigen Regeln und Gesetze\, die ihren Aufenthalt im Deutschen Reich prägten\, in ein Arbeitserziehungslager oder ein Konzentrationslager eingewiesen wurden\, geschah dies vor allem aus Gründen der Disziplinierung. Sie sollten zunächst – anders als die meisten Inhaftierten – nach einer gewissen Zeit wieder in den Zwangsarbeitseinsatz integriert werden. Nach Kriegsende verstummten sie oftmals – oder sie teilten die Erinnerungen an die KZ-Haft\, die sie anschlussfähig an die politisch geprägten Erzählungen der Nachkriegszeit machten. \nInsbesondere die frühe Nachkriegsliteratur thematisiert noch die Differenzen zwischen den KZ-Häftlingen im Lager. Im Zuge stärker ausgeprägter Erzählungen ganzer Gruppenbiografien in den späteren Jahren geriet diese Haftgruppe jedoch in Vergessenheit. \nDas 32. Arbeitstreffen Ravensbrück möchte sich diesem Thema nähern und in bewährter Weise Forschende in diesem Bereich einladen\, ihre Forschungsergebnisse und (Teil-)Projekte vorzustellen. \nGemeinsam fragen die Veranstaltenden nach den Gründen für die Überstellung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Konzentrationslager\, waren doch für deren Disziplinierung sog. Arbeiterziehungslager (AEL) vorgesehen. Gefragt wird nach den sozialen Verhältnissen\, in denen sich diese Gruppen in den Lagern bewegten und der Entwicklung der Narrative in der Nachkriegszeit. In welchem Kontext werden Fotografien von Zwangsarbeitenden genutzt und wie werden sie im Kontext der historischen Forschung wahrgenommen? Unterscheiden sich private und öffentliche Erinnerung an zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Lagern? Finden sich geschlechterspezifische Deutungen? \nVeranstaltungsort\nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Berlin-Schöneweide \n\nKontakt\n\nE-Mail. sprute@ravensbrueck.de
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LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
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SUMMARY:„Ihre Stimme ruft - vertonte Gebete von Frauen“
DESCRIPTION:Gesang: Kantorin Mimi Sheffer\nOrgel: Mirlan Kasymaliev \nKurzbiographie Mimi Sheffer \nDie in Israel geborene und aufgewachsene Sopranistin und Kantorin Mimi Sheffer hat in Jerusalem ein Flötenstudium absolviert\, an das sich bei Tamar Rachum in Tel Aviv ein klassisches Gesangsstudium anschloss. Ihre Gesangsausbildung setzte sie bei Joan Caplan in New York fort. Aufgewachsen in einer jüdisch-orthodoxen Familie lagen ihr die hochemotionalen kantoralen Gesänge immer sehr am Herzen und so überrascht es nicht\, dass sie während ihrer Gesangsausbildung hauptamtliche Kantorin an der West End Synagoge (New York) und dem Temple Emanuel (West Hartford\, Connecticut) wurde. \nInzwischen lebt Sheffer in Berlin\, wo sie immer wieder deutschlandweit als Kantorin amtiert. Mimi Sheffer war von 2003 bis 2010 Dozentin am Rabbinerseminar Abraham Geiger Kolleg in Potsdam und dort von 2007 bis 2010 Gründerin und Direktorin des Jewish Institute of Cantorial Arts. Das Institut bildet Kantoren für Jüdische Gemeinden aus. \nSheffer wurde bei zahlreichen Wettbewerben der Rubin Academy Tel Aviv ausgezeichnet\, gewann den Kol Israel Wettbewerb (Israel National Radio) und wirkte als Sängerin in verschiedenen Opernproduktionen und Festivals mit. Sie stand in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus auf der Bühne\, eröffnete die Jüdischen Kulturtage Berlin und war Teilnehmerin der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. \nDarüber hinaus widmet sich die stimmgewaltige Sopranistin in ihren Konzerten der Wiederbelebung Jüdischer Musik in Europa und der Förderung des interkulturellen Dialoges. Ihr musikalisches Engagement gilt vor allem Jüdischen Komponisten Europas\, deren große Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war und deren Repertoire dann – sofern sie der Shoah entfliehen konnten – von ihrer neuen Heimat inspiriert worden ist. Sheffer will klassischer Musik mit Jüdischen Wurzeln zu einem festen Bestandteil europäischer Konzertprogramme machen\, dabei reicht ihr musikalisches Spektrum vom kantoralen Gesang über Kammermusik bis hin zum Orchester Repertoire. \nFreier Eintritt. Um eine Spende wird gebeten. \nEine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nVeranstaltungsort\nEv.-Luth. Stadtkirche\, 16798 Fürstenberg/Havel
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SUMMARY:60. Jahrestag der Gründung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
DESCRIPTION:Am 12. September 1959 wurde die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Anwesenheit von 70.000 Gästen mit einer „Weiherede“ von Rosa Thälmann feierlich eröffnet. Die Gedenkstätte Ravensbrück nimmt diesen 60. Jahrestag zum Anlass\, den historischen Kontext der Entstehung der Gedenkstätte und des ersten Lagermuseums in einer Sonderausstellung und einem begleitenden Veranstaltungsprogramm zu thematisieren. \nDie Sonderausstellung „Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte – Biografien – Deutungen“ wird am 14. September 2019 um 12.00 Uhr im neuen Sonderausstellungsraum im ehemaligen Wasserwerk eröffnet. Der Aufbau der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück war im Kontext des Kalten Krieges begleitet von Auseinandersetzungen zwischen den politischen Lagern in der DDR und der Bundesrepublik um die Deutung der nationalsozialistischen Vergangenheit. In der DDR unterstützte die Organisation der Überlebenden die Entstehung der Gedenkstätte\, stritt aber mit der SED um den angemessenen Platz der Frauen in der Widerstandsgeschichte. Die Ausstellung thematisiert diese Konflikte und erzählt die Lebensgeschichten von weiblichen Häftlingen des KZ Ravensbrück aus West- und Ostdeutschland\, die das gesamte Spektrum des politischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus repräsentieren. \nDargestellt werden zum Beispiel die Biografien der westdeutschen KPD-Politikerin Doris Maase und der SPD-Politikerin und niedersächsischen Ministerin für Flüchtlingswesen\, Martha Fuchs. Aus der DDR werden die Ökonomin Rita Sprengel und die Chronistin des Lagers\, Erika Buchmann\, vorgestellt. Aus der Vielfalt der Frauen des Widerstandes werden aber auch Lebensgeschichten von Frauen ohne Parteibindung und aus anderen politischen Strömungen thematisiert. Viele der Frauen stellten Artefakte aus der Lagerzeit für das erste Lagermuseum im Zellenbau zur Verfügung und nahmen 1959 an der Eröffnungsfeier teil. \nIm Rahmen eines begleitenden Veranstaltungsprogramms sind Lesungen\, Podiumsgespräche unter internationaler Beteiligung und Führungen geplant. \nVeranstaltungsort\nMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
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SUMMARY:14. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
DESCRIPTION:Die Relevanz materieller Zeugnisse für die Historiographie der NS-Konzentrationslager und ihre zukünftige Bedeutung in der historisch-politischen Bildungsarbeit rücken mehr und mehr in den Fokus. Im Rahmen der Europäischen Sommer-Universität 2019 sollen die materiellen Kulturen in den KZ-Gedenkstätten in ihrer Vielschichtigkeit in den Blick genommen werden und zwar aus kulturwissenschaftlichen\, material- und technikgeschichtlichen wie auch konservatorischen Forschungsperspektiven. \n\nDen thematischen Auftakt wird die Sammlungspraxis der Gedenkstätten im internationalen Vergleich bilden. Gefragt wird nach Zeitpunkt und Genese der Sammlungen\, nach ihrer Funktion\, den ethischen Implikationen sowie dem Bedeutungswandel der Objekte: Von Erinnerungsstücken mit einer Memorial- oder auch Beweisfunktion entwickelten sich die in den Depots und Ausstellungen bewahrten Artefakte in den letzten Jahren zu eigenständigen Zeugnissen\, historiographischen Quellen und Erzählanlässen für die komplexe Geschichte der Lager. \nIn einem zweiten Schritt sollen insbesondere die von Häftlingen in den Konzentrationslagern gefertigten Artefakte nach ihren materiellen\, sozialen und geschlechterhistorischen Aspekten befragt werden. Die irritierende Parallelität von Zwangsarbeit\, Gewalt\, Tod und künstlerischen Praktiken gilt es zu reflektieren. Häftlinge in Konzentrationslagern rücken als Akteur_innen ins Blickfeld. Ihre Handlungsweisen sind dabei ebenso zu untersuchen wie die diversen sozialen Beziehungen\, die im Lager entstanden und die in den Artefakten Form und Gestalt angenommen haben. \nDen dritten Schwerpunkt bilden Fragen der Konservierung und Restaurierung. Die komplexen Objekt- und Materialgruppen\, u.a. aus der Rüstungsproduktion\, stellen besondere konservierungswissenschaftliche Herausforderungen dar. Nicht zuletzt soll auch die Geschichte der Restaurierungspraxis diskutiert werden. \nDie Sommer-Universität wird von der Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit ihrem Forschungsprojekt „Material – Beziehung – Geschlecht. Artefakte aus den KZ Ravensbrück und Sachsenhausen“ [Forschung in Museen | VolkswagenStiftung] in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz\, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin\, dem Lehrstuhl für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin veranstaltet. \nGefördert wird die diesjährige Sommer-Universität von Daimler\, der VolkswagenStiftung sowie dem Auswärtigen Amt. \nProgramm  zum Download und  Anmeldung  bis zum 16.8. online \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit simultaner Übersetzung statt. \n  \nTagungsbüro:  \nHannah Sprute und Nils Weigt\, Telefon: +49 33093 608 25 / +49 33093 608 175\, sommer-uni@ravensbrueck.de \nUnterkunft:  \nÜbernachtung im Mehrbettzimmer in der benachbarten Jugendherberge Ravensbrück: 35 Euro pro Nacht\, Sonntag bis Freitag 170 Euro \nAnreise:  \nBahn: Der Regional-Express fährt stündlich von Berlin-Hauptbahnhof nach Fürstenberg/Havel (Richtung Stralsund oder Rostock). Vom Banhof Fürstenberg 2 km Fußweg oder per Taxi. Ein Transfer wird auf Anfrage organisiert. \nPKW: Fürstenberg/Havel liegt ca. 80 km nörldich von Berlin an der B 96 Berlin-Stralsund; in Fürstenberg der Beschilderung folgen. \nVeranstaltungsort\nMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
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SUMMARY:Die Aufseherin. Ermittlungen und Presseberichte zu Irma Grese (1923-1945)
DESCRIPTION:Irma Grese\, SS-Aufseherin\, war in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Auschwitz eingesetzt. Anfang März 1945 leitete die damals 21-jährige einen Häftlingstransport von Ravensbrück in das KZ Bergen-Belsen\, wo sie bis zur Befreiung des Lagers durch britische Truppen am 15. April 1945 ihren Dienst versah. Im Britischen ‚Bergen-Belsen-Prozess‘ stand Irma Grese aufgrund ihres jugendlichen Alters und Aussehens bald im Fokus der internationalen Presse und erlangte als „beautiful beast“ und „Hyäne von Auschwitz“ fragwürdige Berühmtheit. Irma Grese wurde zum Tode verurteilt und im Dezember 1945 hingerichtet. Die Lesung bündelt Zeugenaussagen\, Ermittlungs- und Presseberichte zu einem vielstimmigen Panorama\, vorgetragen von der Schauspielerin Petra Goldkuhle und begleitet von Anne Wiemann am Saxophon. \nDer Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. \nVeranstaltungsort\nGedenkstätte Ravensbrück \nVor dem ehemaligen Aufseherinnenhaus \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Nils Weigt \n\nE-Mail: weigt@ravensbrueck.de\nTelefon: +49 (0)33093-608-175
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SUMMARY:SeeLesung:  „Das Kind auf der Liste“
DESCRIPTION:Ort: Am Ufer des Schwedtsees\,  Gedenkstätte Ravensbrück   \n2019 Einladung Seelesung
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SUMMARY:Tagung: „Religiosität in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und anderen Haftstätten“ in der Gedenkstätte Ravensbrück
DESCRIPTION:Das Thema der Religiosität in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und anderen Haftstätten ist bislang wenig erforscht. Zugleich ist die Wahrnehmung religiöser Aktivitäten der Häftlinge in den Lagern ambivalent: Einerseits werden sie nur wenig zur Kenntnis genommen\, andererseits erscheint das religiöse Leben in den Konzentrationslagern in idealisierender Weise als eine Form des Widerstands. \n  \nEine Tagung\, die am 28. und 29. Juni 2019 in der Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück stattfinden wird\, möchte einen Beitrag zu einem differenzierteren Blick auf das Thema leisten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage\, wie die grauenhafte Realität der Konzentrationslager religiöses Handeln prägte und veränderte. \n  \nThematisiert werden Gefangenenfürsorge sowie christliche und jüdische religiöse Praxis in den Lagern. Dabei wird nach nationalen Besonderheiten sowie geschlechterspezifischen Aspekte gefragt werden. Außerdem wird es um religiöse Deutungsmuster in der NS-Rezeptionsgeschichte gehen\, wie zum Beispiel religiöse Bezüge in der Gedenkstättenarbeit. \n  \nZu der Tagung\, die von den Gedenkstätten Bergen-Belsen\, Dachau und Ravensbrück veranstaltet wird\, sind Interessierte herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos\, um Anmeldung wird gebeten unter sprute@ravensbrueck.de. \n  \nDas vollständige Programm finden Sie unter www.ravensbrueck-sbg.de/veranstaltungen \n  \nInformation und Anmeldung: \nTel.: 033093-60825 \nE-Mail: sprute@ravensbrueck.de
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SUMMARY:Gedenken am Internationalen Kindertag
DESCRIPTION:Aus Anlass des Internationalen Kindertages am 1. Juni jeden Jahres ruft der Verein „Die Flamme der Hoffnung – The Flame of Hope e.V.“ zum Gedenken an die im KZ Ravensbrück verstorbenen und erkrankten Kinder und Jugendlichen auf. Die Veranstaltung ist öffentlich.\nOrt: Neuer Gedenkort\, 11 Uhr
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SUMMARY:Ravensbrück liest Ravensbrück: Erinnerungen an die Kinderhäftlinge
DESCRIPTION:Veranstaltung aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus \nIm KZ Ravensbrück waren etwa 900 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis 16 Jahren aus 18 Nationen inhaftiert. Sie wurden mit ihren Familien eingewiesen oder ohne Angehörige aus anderen Lagern überstellt. Etwa 600 Kinder kamen zwischen 1943 und 1945 im KZ Ravensbrück zur Welt. Die meisten Neugeborenen starben nach kurzer Zeit. \nWir haben Berichte von zahlreichen erwachsenen Häftlingen ausgewählt\, die von den Ravensbrücker Kindern berichten\, Selbstzeugnisse von Müttern und von den überlebenden Kindern. \nDie Lesung findet am 27. Januar 2019 von 11:00 bis 12:30 Uhr im Veranstaltungssaal in den Garagen statt. Anschließend laden wir zu einem gemeinsamen Gedenken am Schwedtsee. \nSollten Sie auch in diesem Jahr an der Lesung aktiv mitwirken wollen\, bitten wir um Rückmeldung bis zum 15. Januar 2019 an paedagogik@ravensbrueck.de. \nVeranstaltungsort\nRavensbrück\, Veranstaltungssaal im Garagentrakt \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Ingrid Bettwieser \npaedagogik@ravensbrueck.de \n\n033093 60385\nEinladungskarte als PDF-Datei: Einl. 27.Januar 2019
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SUMMARY:Kolloquium: Kinder in Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Kolloquium zur Sonderausstellung »Kinder im KZ Bergen-Belsen«. \nKinder als Häftlinge in Konzentrationslagern sind das Thema eines wissenschaftlichen Colloquiums\, zu dem die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück am Samstag\, 10. November 2018\, von 11:00 bis 17:00 Uhr interessierte Besucherinnen und Besucher einlädt. Die Veranstaltung findet begleitend zur Ausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ statt\, die derzeit in der Gedenkstätte Ravensbrück zu sehen ist. \nIm KZ Ravensbrück waren mindestens 900 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis 16 Jahren aus 18 Nationen inhaftiert. Sie wurden mit ihren Familien eingewiesen oder ohne Angehörige aus anderen Lagern überstellt. Mehr als 600 Kinder kamen zwischen 1943 und 1945 im KZ Ravensbrück zur Welt. Die meisten Neugeborenen starben nach kurzer Zeit. \nJungen wurden meist ab dem zwölften Lebensjahr im Männerlager untergebracht; ab Herbst 1944 lebten sie dort in einem eigenen Block. Im Frauenlager blieben die Kinder mit den Erwachsenen zusammen. Etwa ab dem zwölften Lebensjahr wurden sie zur Arbeit eingesetzt\, Jüngere blieben tagsüber in den Baracken. Mithäftlinge organisierten heimlich Spielzeug und Unterricht\, „Lagermütter“ wurden zu Bezugspersonen für Kinder ohne Angehörige. In ihren Spielen wie „Appell“\, „Selektion“ und „SS“ bildeten die Kinder die Lagerrealität ab. \nAnfang 1945 wurden mehr als 4.300 Frauen und Kinder aus dem KZ Ravensbrück in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Dort befanden sich unter den rund 120.000 inhaftierten Menschen aus fast allen europäischen Ländern auch etwa 3.500 Kinder unter 15 Jahren. Die meisten von ihnen wurden als Juden verfolgt\, andere gehörten zur Gruppe der Sinti und Roma oder waren mit ihren Müttern aus politischen Gründen inhaftiert worden. Viele Kinder starben an Hunger\, Krankheiten\, Seuchen und Gewalt. Die Überlebenden waren für ihr Leben durch die körperlichen und seelischen Qualen geprägt. \nThemen der Vorträge und Diskussionen des Colloquiums sind unter anderem Biografien inhaftierter Kinder\, die Transporte von Frauen und Kindern aus dem KZ Ravensbrück in das KZ Bergen-Belsen im Frühjahr 1945\, Kinderspiele im KZ Bergen-Belsen\, die Erinnerungen ehemaliger Häftlinge an Kinder im KZ Ravensbrück sowie die Erinnerungen von Überlebenden\, die als Kinder im KZ waren. \n 
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SUMMARY:30. Arbeitstreffen Forschungen zum Konzentrationslager Ravensbrück
DESCRIPTION:SS-Aufseherinnen und Häftlinge – Gewaltverhältnisse in Konzentrationslagern aus geschlechterhistorischer Perspektive \nThema sind u.a. die Gewaltpraktiken im Frauen-Konzentrationslager: Gab es eine geschlechterspezifische Gewalt? Welche Narrative über Gewalt entstanden in der Lagerzeit\, in den Nachkriegsprozessen und in der Erinnerungsliteratur? \nAnmeldung unter volontariat@ravensbrueck.de.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung »Kinder im KZ Bergen-Belsen«
DESCRIPTION:Begrüßung\nDr. Insa Eschebach\, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück \nGrußwort\nEmmie Arbel\, Überlebende des KZ Ravensbrück (Israel) \nLesung Kinder im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück\nCharlotta Bjelfvenstam\, Schauspielerin \nMusikalische Begleitung\nPetra Kießling\, Cello \n  \nEine Ausstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \nOrt: Großes und kleines Foyer in den Garagen
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SUMMARY:Slowenische Lieder aus Ravensbrück – Musik für Ravensbrück
DESCRIPTION:14 Uhr\nGespräch mit Prof. Dr. Stanka Krajnc Simoneti\,\nslowenische Überlebende des KZ Ravensbrück \n15 Uhr\nSlowenische Volks- und Partisanenlieder aus dem KZ Ravensbrück sowie Stücke junger slowenischer Komponistinnen\, die im Rahmen der Europäischen Musikwerkstatt entstanden sind (UA) \n  \nOrt: ehemalige »Textilfabrik«\nEintritt frei\, um eine Spende wird gebeten \nIn Kooperation mit den Kulturfesten im Land Brandenburg e.V.; ein Projekt im\nRahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 »wir erben. Europa in\nBrandenburg – Bandenburg in Europa«
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SUMMARY:Slowenische Lieder aus Ravensbrück
DESCRIPTION:Im Rahmen der Europäischen Musikwerkstatt kommen slowenische Vokalmusik\, sakrale Werke und neue Musik zur Aufführung. \nMitwirkende: Frauenvokalquartett »Gallina«\, Neža Torkar (Akkordeon)\, Franja Kočnik (Zither) \nEintritt frei\, um eine Spende wird gebeten \nEin Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 »wir erben. Europa in Brandenburg – Bandenburg in Europa«.
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LOCATION:Evangelisch-Lutherische Stadtkirche Fürstenberg/Havel\, Markt 7\, Fürstenberg/Havel\, 16798
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SUMMARY:13. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück (ESUR 2018)
DESCRIPTION:Thema der 13. Europäischen Sommer-Universität Ravensbrück ist die Agrarpolitik im »Dritten Reich«. Themenschwerpunkte sind die Ostexpansion\, die konstitutive Bedeutung der Zwangsarbeit in der Landwirtschaft\, die nationalsozialistische Hungerpolitik und die Geschichte der ökologischen Wirtschaftsweise bis in die Gegenwart. Darüber hinaus wird die Funktion und Bedeutung der SS-Versuchsgüter im Umfeld der Konzentrationslager Ravensbrück\, Mauthausen\, Dachau und Auschwitz in den Blick genommen. \nZu diesen Themen werden vom 2. bis 7. September 2018 in der Gedenkstätte Ravensbrück international profilierte WissenschaftlerInnen mit Studierenden und Interessierten zusammentreffen. An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt\, die an den Nachmittagen in parallel angebotenen Arbeitsgruppen vertieft werden. Eine Forschungsbörse bietet NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit\, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Den detaillierten Ablauf finden Sie im Faltblatt »13. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück 2018«. \nDie Teilnahme an der Sommer-Universität ist kostenlos und kann zudem als Bildungsurlaub anerkannt werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ravensbrueck.de. Wir bitten um Anmeldungen bis zum 15. August 2018 über ein Online-Anmeldeformular https://bit.ly/2DXlXrD oder sommer-uni@ravensbrueck.de. \n  \n\n\nKontakt\nSina Niedermeyer\nMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\, Straße der Nationen\, 16798 Fürstenberg/Havel\nE-Mail: sommer-uni@ravensbrueck.de
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SUMMARY:Der Lagerkomplex Ravensbrück. Frauen-Konzentrationslager\, Siemens-Lager\, Männerlager\, »Jugendschutzlager Uckermark«
DESCRIPTION:Referent: Dr. Matthias Heyl\, Leiter der Pädagogischen Dienste\nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)\nTreffpunkt: Besucherzentrum
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SUMMARY:14. Ravensbrücker Generationenforum
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze
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SUMMARY:Religiöse Praxen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
DESCRIPTION:Eine Führung durch die Hauptausstellung »Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück – Geschichte und Erinnerung« und über das historische Lagerareal. \nReferentin: Dr. Sabine Arend\, wiss. Mitarbeiterin\nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)\nTreffpunkt: Besucherzentrum
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SUMMARY:Olga Benario – Luiz Carlos Prestes Die Unbeugsamen - Briefwechsel aus dem Gefängnis und KZ
DESCRIPTION:Die deutsche Jüdin und Komintern-Agentin Olga Benario wurde Ende 1936\, nachdem sie in Brasilien an einem misslungenen Aufstand beteiligt gewesen war\, hochschwanger an das NS-Regime ausgeliefert. Während der Gestapo-Haft in Berlin gebar sie kurz darauf ihre Tochter Anita. \nOlga Benario gehörte zu den ersten weiblichen Häftlingen\, die im KZ Lichtenburg registriert wurden. Nach Auflösung des Konzentrationslagers wurde sie am 15. Mai 1939 in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück überstellt und 1942\, im Alter von 34 Jahren\, in der Heil- und Pflegeanstalt Bernburg ermordet. \nIhr Lebensgefährte\, der brasilianische Offizier Luiz Carlos Prestes\, verbrachte die Jahre 1936 bis 1945 in Rio de Janeiro in Isolationshaft. In der Haftzeit entstand eine umfangreiche Korrespondenz\, die trotz der großen Distanz und der Zensur aufrechterhalten werden konnte. \nDer Vorgang Benario: Die Gestapo-Akte 1936 – 1942\nAm 29. April 2015 fand im Museum der Streitkräfte in Moskau ein spektakulärer Eröffnungsakt statt. Anlass war die Online-Publikation von bisher nicht zugänglichen Akten des Deutschen Reiches aus russischen Archiven. Darunter ein umfängliches Dossier über Olga Benario. \nDie Auswahl\, die Robert Cohen aus mehr als 2000 Seiten in seinem Buch »Der Vorgang Benario« zusammengestellt hat\, vermittelt Einblicke in das Wirken des Machtapparates der Gestapo\, in den Ablauf von Verhören und das Schwanken zwischen Rechtsstaatlichkeit und Barbarei. \nDie SchauspielerInnen Ute Kaiser\, Gabriela Börschmann und Martin Molitor lesen aus dem überlieferten Briefwechsel\, in dessen Mittelpunkt die Tochter Anita Leocádia Prestes steht und schaffen eine chronologische Verbindung dieses Dialoges mit Auszügen aus den 2015 veröffentlichten Trophäendokumenten. \n  \nDer Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. \nOrt: Am Ufer des Schwedtsees\, Gedenkstätte Ravensbrück
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SUMMARY:Artefakte aus Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Das Forschungsprojekt »Material – Beziehung – Geschlecht. Artefakte aus den KZ Ravensbrück und Sachsenhausen« präsentiert bisherige analytische Ergebnisse anhand ausgewählter\, von Zwangsarbeiterinnen im Konzentrationslager Ravensbrück gefertigter Artefakte. \nFührungen durch die kleine Ausstellung ermöglichen den Austausch mit den Forscher*innen aus Geistes- und Restaurierungswissenschaft. \nJe Gruppe können 12 Personen teilnehmen. Ab 10 Jahren.\nFührungen von 17 bis 23 Uhr\, alle 60 min\, Dauer: 60 Min. \nOrt: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin\, Gebäude B\, Halle B3\, Innenraum
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SUMMARY:»Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!«
DESCRIPTION:Texte von Bertolt Brecht\, Kurt Tucholsky\, Erich Kästner\, Paul Celan\, Oskar Maria Graf\, Primo Levi und Mascha Kaléko\, gelesen von dem Schauspieler Roman Knižka und musikalisch begleitet von dem Bläserquintett Ensemble Opus 45. \n  \nVeranstaltungsort: Veranstaltungssaal in den Garagen \nGefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung
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SUMMARY:73. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
DESCRIPTION:9.00 Uhr\nGedenken am Sowjetischen Ehrenmal\nVeranstalter: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. \n10.00 Uhr\nZentrale Gedenkveranstaltung \nBegrüßungen: \n\nDr. Insa Eschebach\, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück\nStella Nikiforowa\, Internationales Ravensbrück Komitee\nRobert Philipp\, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel\n\nAnsprachen: \n\nDr. Martina Münch\, Ministerin für Wissenschaft\, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (angefragt)\nGila Lustiger\, Autorin\n\nLagergebet: Krystyna Zając\, polnische Überlebende des KZ Ravensbrück\nKaddisch: Kantorin Mimi Sheffer\nKranzniederlegung am Mahnmal \n13.00 – 14.30 Uhr\n50 Jahre nach der Niederschlagung des »Prager Frühlings« 1968: Widerstand und Schicksal der tschechoslowakischen Ravensbrückerinnen\nVortrag und Gespräch mit Pavla Plachá\, Doktorandin an der Universität Hradec Králové\nModeration: Christoph Speier\nIn Kooperation mit der Kurt und Herma Römer Stiftung Hamburg\nOrt: Besucherzentrum \n14.00 – 14.30 Uhr\nAusstellungseröffnung »Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in der NS-Zeit und in der SBZ/DDR« (Arbeitstitel)\nEin Ausstellungsprojekt der Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur\nOrt: Großes Foyer in den Garagen \n14.00 – 15.30 Uhr\nInterreligiöses und interkonfessionelles Gedenken\nOrt: Veranstaltungssaal in den Garagen \nIn Kooperation mit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz\, der Landessuperintendentur des Kirchenkreises Stargard\, der Kath. Kirchgemeinde St. Hedwig und der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Fürstenberg/Havel\, der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin sowie dem Karmel Regina Martyrum und der Kantorin Jalda Rebling
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