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SUMMARY:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag\, den 26. Februar 2026\, ein. \nZum Thema\nAm 27. Februar\, dem Tag der berüchtigten »Fabrik-Aktion«\, jährt sich zum 83. Mal der Protest der Frauen der Rosenstraße – jener mutigen Berlinerinnen\, die\, oft mit ihren Kindern\, im Februar und März 1943 tagelang öffentlich gegen die Verhaftung und drohende Deportation ihrer jüdischen Ehemänner demonstrierten. Ihr entschlossener Widerstand ist ein einzigartiges Beispiel für Zivilcourage inmitten der nationalsozialistischen Diktatur.\nDie diesjährige Gedenkveranstaltung steht unter dem Motto »Mut zur Menschlichkeit – Rosenstraße 1943 und die Notwendigkeit\, heute gegen neuen Hass aufzustehen«. \nDie Frauen der Rosenstraße widersprachen der Macht des Hasses. Ihr Mut verpflichtet uns heute – in einer Zeit\, in der Antisemitismus wieder wächst und sich in neuen Masken zeigt – aufzustehen\, bevor es zu spät ist. \nIm Mittelpunkt stehen die mutigen Frauen als Stimmen des Gewissens – damals aber auch heute. Die Erinnerung an ihren Protest mahnt\, dass Menschlichkeit und Solidarität selbst in Zeiten größter Bedrohung möglich sind – und dass Schweigen nie die Opfer\, sondern stets die Täter schützt. Der Geist der Rosenstraße fordert uns auf\, diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten – im öffentlichen Raum\, in den Institutionen\, in der Sprache. \nPROGRAMM\nStilles Gedenken\, Große Hamburger Straße\, 16 Uhr \nEl Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nKaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nanschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße \nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße 16.15 Uhr\nBegrüßung: Dr. Astrid Ley\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nWorte des Gedenkens: Dr. Stefanie Hubig\, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (angefragt)\nMerkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\nTrialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch\nHebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nKaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nMusikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \nZum Abschluss legen wir weiße Rosen am Denkmal nieder – als Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nSK-44_RosenStr_2026_Web (002)
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SUMMARY:DOKUMENTARFILM AM 25. FEBRUAR 2026 ROSENSTRASSE – WO FRAUEN WIDERSTANDEN\, BERLIN 1943
DESCRIPTION:Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion\n25. Februar 2026\, 19 Uhr im Kino ACUDkino\, Veteranenstr. 21\, 10119 Berlin \nIn dem Film »Rosenstraße – wo Frauen widerstanden\, Berlin 1943« von Daniela Schmidt-Langels berichten Zeitzeug/-innen – ehemalige Inhaftierte und Protestierende – eindringlich von diesen Geschehnissen in der Rosenstraße. Auch die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (1915 – 2009)\, selbst Tochter einer »Mischehe«\, ist Protagonistin im Film. Sie schuf das Denkmal für die mutigen Frauen in der Rosenstraße. \nAuf Grundlage des Dokumentarfilms von Daniela Schmidt-Langels sowie Begegnungen mit Zeitzeug/-innen setzte Margarethe von Trotta ihren Kinofilm »Rosenstraße« (2003) um.\nAls Podiumsgäste sind anwesend: \nDaniela Schmidt-Langels\, Regisseurin\nJulia Franck\, Schriftstellerin\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nInfos zum Film: Deutschland 1992; Sprache (OV): deutsch; Regie: Daniela Schmidt; Kamera: Norbert Kleiner; Schnitt: Bernhard Schönherr; 45 min; Eintrittspreis: 9 Euro \nhttps://acudkino.de/Programm/rosenstrasse_wo_frauen_widerstanden_berlin_1943/20388/57758 \n 
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SUMMARY:Erinnerungskultur in Ungarn – Zwischen Verdrängung und Verantwortung Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Zum Thema: \n\nUngarn nahm am Zweiten Weltkrieg an der Seite der Achsenmächte teil – vor allem mit dem Ziel\, nach dem Ersten Weltkrieg verlorene Gebiete zurückzugewinnen. Bereits Ende der 1930er Jahre hatte sich das Land dem nationalsozialistischen Deutschland angenähert und immer restriktivere antijüdische Gesetze erlassen. Während des Krieges starben viele jüdische Männer im Arbeitsdienst bei der Armee\, und ungarische Truppen verübten Kriegsverbrechen in besetzten Gebieten. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 führten die deutschen Besatzer mit aktiver Hilfe ungarischer Behörden Massendeportationen vor allem in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch. Mehr als eine halbe Million Juden aus Ungarn kamen im Holocaust ums Leben. \nDennoch erlebten Zehntausende Juden in Budapest die Befreiung des Ghettos durch die Rote Armee Anfang 1945\, womit die ungarische Hauptstadt die einzige Großstadt Mitteleuropas war\, in der nach dem Krieg noch eine große jüdische Gemeinde existierte. Sie prägte – mit Ausnahme der stalinistischen Jahre (1949 bis 1956) – das Gedenken an die Opfer des Holocaust auch während der Jahrzehnte der kommunistischen Diktatur mit. \nSo entwickelte sich eine vielschichtige Erinnerungskultur\, die seit 1989 ständigen Veränderungen unterworfen ist. Zwar entstanden zahlreiche Gedenkorte\, aber der Kampf um die historische Deutungshoheit und der Streit um das Ausmaß der ungarischen Mitverantwortung prägen das stark polarisierte Land bis heute. \n\nProgramm \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2025) \nEinführung \nDr. Éva Kovács\, Soziologin\, Wiener Wiesenthal Institute for Holocaust Studies\, Wien\, ELTE – TK Budapest \nPodium \nRachel Paetzke\, Museumspädagogin im Holocaust Memorial Center in Budapest \nDr. Éva Kovács \nModeration: \nAdam Kerpel-Fronius\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 84 Jahren
DESCRIPTION:» … abgeholt! « \nGedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 84 Jahren \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Donnerstag\, den 16. Oktober 2025\, um 12 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 84 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódż). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin \nProgramm \nBegrüßung\nDeborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum \nGrußwort\nDr. Robin Mishra\,Abteilungsleiter für Erinnerungskultur beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien \nGedenkrede\nOliver Friederici\, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin \nBegleitworte\nRabbiner Chaim Michael Biberfeld\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKel Maleh Rachamim\nDr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKaddisch\nRabbiner Chaim Michael Biberfeld \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt.
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SUMMARY:»Zweifache Verfolgung« Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR
DESCRIPTION:Vor 75 Jahren\, am 31. August 1950\, beschloss die Regierung der DDR\, die »Sekte ›Jehovas Zeugen‹ aus der Liste der erlaubten Religionsgemeinschaften« zu streichen. Im Oktober des Jahres folgte ein Schauprozess gegen führende Funktionäre\, der mit hohen Haftstrafen endete. Unter den in der SBZ/DDR verfolgten Angehörigen der Religionsgemeinschaft waren beinahe 700 Männer und Frauen\, die schon im Nationalsozialismus verfolgt worden waren. Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland und Europa bis zu 14.000 Menschen als Zeugen Jehovas verfolgt und etwa 1.800 ermordet. Ähnlichkeiten und Unterschiede nationalsozialistischer und kommunistischer Verfolgung der Zeugen Jehovas sollen im historischen Kontext betrachtet und diskutiert werden. \nUm Anmeldung bis zum 2. September 2025 unter staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de wird gebeten. Eintritt frei! Die Veranstaltung findet am 4. September 2025 um 18 Uhr statt in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kronenstraße 5\, 10117 Berlin. \nPROGRAMM\nBegrüßung\nDr. Anna Kaminsky\, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz 2025 \nEinführung\nDr. Tim Müller\, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz \nPodium\nDr. Christl Wickert\, Historikerin und Politologin\nFalk Bersch\, Autor und Publizist\nDr. Tim Müller \nModeration\nJulia Haungs\, SWR Kultur \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nLive-Übertragung unter: \nhttps://www.youtube.com/watch?v=AKWxRHmaqgw \nSK-41_02-09-2025_Zeugen-Jehovas_05
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SUMMARY:Gedenken an das Kriegsende in einer Welt voller Krieg
DESCRIPTION:Welche Bedeutung haben Gedenktage wie der 8. Mai in politisch herausfordernden und krisenhaften Zeiten? Welche Funktion hat das Erinnern heute – angesichts von Krieg\, autoritären Tendenzen und gesellschaftlicher Polarisierung? Am Beispiel des 8. Mai diskutieren Expert*innen über Sinn und Funktion des Gedenkens an Feiertagen. \nExpert*innen:  \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nFrank Ebert\, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur \nModeration: \nDr. Hanno Hochmuth\, ZZF Potsdam \nDie Veranstaltung ist Teil des ganztägigen Programms am 8. Mai in der Akademie der Künste.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung Open-Air-Ausstellung »… endlich Frieden?!«
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung auf dem Pariser Platz\, mit Kai Wegner\, Regierender Bürgermeister von Berlin – anschließend Führung durch die Ausstellung mit Uwe Neumärker für Presse und geladene Gäste\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer 8. Mai 2025 wird in Berlin einmaliger gesetzlicher Feiertag\, um den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zu begehen. \nMit einer Themenwoche vom 2. bis 11. Mai und stadtweit über 100 Veranstaltungen würdigt das Land Berlin den 80. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945. Über 50 Partner werden zu diesem Anlass Ausstellungen\, Lesungen\, Theateraufführungen\, Gesprächsformate\, Führungen\, Filmscreenings\, Konzerte und weitere Veranstaltungsformate organisieren. \n\n\n\n\n\n\nMit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht in Berlin-Karlshorst am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa – doch was bedeutet das Kriegsende für die Menschen damals und heute? Die Open-Air-Ausstellung »… endlich Frieden?!« zeichnet ein historisch präzises Bild der Befreiung vom Nationalsozialismus Europas nach\, für die es der vollständigen militärischen Niederlage Deutschlands\, der Kapitulation der Wehrmacht und der anschließenden Besetzung bedurfte. \nDie Ausstellung wurde von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum konzipiert und wird vom 2. bis 11. Mai auf dem Pariser Platz zu sehen sein.
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DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zur Gedenkveranstaltung am Donnerstag\, den 27. Februar 2025\, ein. \n  \nZum Thema\nAm 27. Februar 1943 – vor 82 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt\, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter\, die im Sammellager Rosenstraße 2–4\, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren\, wo sie sich befanden\, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder\, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.\nAm Ende der Gedenkzeremonie werden Blumen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank! \n  \nPROGRAMM\n16.00 Uhr\nStilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße\, Berlin-Mitte\n– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße \n16.15 Uhr\nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße\, Berlin-Mitte\n– Begrüßung: Uwe Neumärker\, Vorsitz der Ständigen Konferenz (2025)\,\nDirektor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n– Worte des Gedenkens: Petra Pau\, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages\n– Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\n– Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch\n– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Synagoge Sukkat Schalom\n– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \nDie Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar. \nEinladung_Gedenken_Rosenstrasse_2025 \n  \nMit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin\, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum\, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Bet Debora e.V.\, Bezirksamt Mitte von Berlin\, Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Deutscher Juristinnenbund e.V. (Landesverband Berlin)\, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Frauenseelsorge im Erzbistum\nBerlin\, Gedenkstätte Stille Helden\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Stiftung Zurückgeben\, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. \nDie Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de/aktuelles abrufbar. Wenn Sie an der Gedenkveranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zur Gedenkveranstaltung am Donnerstag\, den 27. Februar 2025\, ein. \n  \nZum Thema\nAm 27. Februar 1943 – vor 82 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt\, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter\, die im Sammellager Rosenstraße 2–4\, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren\, wo sie sich befanden\, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder\, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.\nAm Ende der Gedenkzeremonie werden Blumen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank! \n  \nPROGRAMM\n16.00 Uhr\nStilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße\, Berlin-Mitte\n– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße \n16.15 Uhr\nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße\, Berlin-Mitte\n– Begrüßung: Uwe Neumärker\, Vorsitz der Ständigen Konferenz (2025)\,\nDirektor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n– Worte des Gedenkens: Petra Pau\, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages\n– Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\n– Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch\n– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Synagoge Sukkat Schalom\n– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \nDie Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar. \nEinladung_Gedenken_Rosenstrasse_2025 \n  \nMit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin\, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum\, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Bet Debora e.V.\, Bezirksamt Mitte von Berlin\, Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Deutscher Juristinnenbund e.V. (Landesverband Berlin)\, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Frauenseelsorge im Erzbistum\nBerlin\, Gedenkstätte Stille Helden\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Stiftung Zurückgeben\, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. \nDie Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de/aktuelles abrufbar. Wenn Sie an der Gedenkveranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:»Zwischen Stalin und Hitler – Der lange Schatten des Zweiten Weltkriegs über Finnland« – Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Zum Thema\nFinnland stand nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Herausforderung\, als neutraler Staat seinen Platz im westlichen Europa zu finden\, sich mit seinem schwierigen Nachbarn\, der Sowjetunion\, zu arrangieren und sich mit seiner Rolle als Verbündeter Deutschlands auseinanderzusetzen. Am 30. November 1939 – vor 80 Jahren – überfiel die Rote Armee das unabhängige Finnland und löste so den »Winterkrieg« aus. Trotz anfänglicher Erfolge sah sich Finnland gezwungen\, am 13. März 1940 einen Friedensvertrag mit Moskau zu schließen und musste Gebiete an die Sowjetunion abtreten. Deshalb nahm das Land am deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Sommer 1941 teil (»Fortsetzungskrieg«). Im Herbst 1944 schloss die finnische Regierungangesichts des Kriegsverlaufs einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion.\nDie etwa 2.000 Jüdinnen und Juden Finnlands waren von keiner Verfolgung betroffen\, 300 jüdische Männer dienten als Soldaten an der Front. Bis in die 1990er Jahre blieb jedoch die Auslieferung sowjetischer Kriegsgefangener und von Flüchtlingen\, darunter Jüdinnen und Juden\, an Deutschland zwischen 1941 und 1944 verschwiegen. Die Auseinandersetzung mit den Kriegen und ihren Folgen prägt die finnische Gesellschaft bis in die Gegenwart. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024 und Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußwort\nKai Sauer\, Botschafter von Finnland in Berlin \nEinführung\nProf. Dr. Michael Jonas\, Professor für Neuere und Neueste Geschichte\, Helmut‐Schmidt‐Universität Hamburg \nPodium\nDr. Oula Silvennoinen\, Abteilung für Philosophie\, Geschichte und Kunstwissenschaften\, Universität Helsinki\nProf. Dr. Michael Jonas \nModeration\nJenni Roth\, freie Journalistin\, Bereich Wirtschaft\, Kultur\, Gesellschaft \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird gedolmetscht. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen. \nOdE_K39_21-11-2024_Finnland_Web_final
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SUMMARY:»… abgeholt!«Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 83 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Montag\, den 14. Oktober 2024\, um 12 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 83 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz˙). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrationsund Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \n  \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024 und Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n  \nGrußwort \nGuy Gilady\, Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Berlin \n  \nRede \nCornelia Seibeld\, Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin \n  \nLesung \nBeiträge von Schüler/-innen des Schiller-Gymnasiums Berlin \n  \nMusik \nMusikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \n  \nKaddisch \nRabbiner Chaim Michael Biberfeld\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \n  \nDie Veranstaltung ist anschließend auch unter www.orte-der-erinnerung.de abrufbar. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen. \n  \nGleis17_Einladungskarte_14Oktober2024 \n 
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SUMMARY:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zur Gedenkveranstaltung am Dienstag\, den 27. Februar 2024\, ein. \nZum Thema\nAm 27. Februar 1943 – vor 81 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt\, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter\, die im Sammellager Rosenstraße 2–4\, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren\, wo sie sich befanden\, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder\, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.\nAm Ende der Gedenkzeremonie werden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank! \nPROGRAMM \n16.00 Uhr\nStilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße\, Berlin-Mitte\n– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße \n16.15 Uhr\nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße\, Berlin-Mitte\n– Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der\nNS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\n– Worte des Gedenkens: Joe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt\n– Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\n– Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch\n– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Synagoge Sukkat Schalom\n– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\n– Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \nDie Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar. \nEinladung_Gedenken_Rosenstrasse_2024 \nDie Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend im Internet zugänglich sein. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen. \n  \nMit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin\, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum\, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Bet Debora e. V.\, Bezirksamt Mitte von Berlin\, Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Deutscher Juristinnenbund e. V. (Landesverband Berlin)\, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\,\nFrauenseelsorge im Erzbistum Berlin\, Gedenkstätte Stille Helden\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Stiftung Zurückgeben\, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e. V.
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SUMMARY:»Mit schwarzem Winkel im KZ. Die Massenverhaftungen der ›Aktion Arbeitsscheu Reich‹ 1938«
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion am Dienstag\, den 31. Oktober 2023\, um 19 Uhr ein. \nZum Thema\nVor 85 Jahren verhafteten Gestapo und Kriminalpolizei mehr als 10.000 Menschen und wiesen sie in Konzentrationslager ein. Diese Massenverhaftungen der »Aktion Arbeitsscheu Reich« im Frühjahr und Sommer 1938 waren in ihrer systematischen und reichsweiten Form neu für die NS-Verfolgungspolitik.\nSie richteten sich gegen Personen\, denen Polizei sowie Arbeits- und Wohlfahrtsämter vorwarfen\, Arbeitsstellen abzulehnen und nicht arbeiten zu wollen. Schon geringe Vorstrafen reichten aus\, um ins Visier der Kriminalpolizei zu geraten. Mit dieser Begründung wurden auch tausende Juden im Juni 1938 zur Zwangsarbeit in Konzentrationslager verschleppt.\nÜber die Verschleppten ist bis heute wenig bekannt. Erst im Jahr 2020 erkannte der Bundestag sie als im Nationalsozialismus Verfolgte an. Die Forschung steht noch am Anfang. Erste systematische Studien zeigen die Wege der Verschleppten von den Verhaftungsorten durch das NS-Lagersystem. Einzelne\nBiografien werden in einem Ausstellungsprojekt zu im Nationalsozialismus als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« verfolgten Menschen erforscht (www.die-verleugneten.de). \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\nMitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\nund Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nDr. Henning Borggräfe\nDie Opfer der »Aktion Arbeitsscheu Reich«:\nRekonstruktion von Verfolgungswegen im NS-Terrorsystem \nPräsentation\nOliver Gaida und Friederike Pescheck\nVorstellung des Ausstellungsprojekts »Die Verleugneten« \nMit anschließender Podiumsdiskussion \nModeration\nDr. Andrea Riedle \nAnmeldung bitte bis zum 30. Oktober 2023 bei Sarah Breithoff:\nstaendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nOdE_K36_31-10-2023_Arbeitsscheu_Web
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SUMMARY:»… abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 82 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Mittwoch\, den 18. Oktober 2023\, um 12 Uhr ein. \nZum Thema\nAm 18. Oktober 1941\, vor 82 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz·). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz.\nSally Bein (geb. am 6. November 1881 in Hohensalza\, heutiges Polen) begann 1920 sein Studium als Volksschul- und Taubstummenlehrer an der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt in Berlin. Mit 26 Jahren übernahm er in Beelitz die Leitung der ersten jüdischen Erziehungsanstalt in Deutschland\, die geistig und körperlich behinderte jüdische Kinder aufnahm. Am 2. Juni 1942 wurde er mit seiner Familie\, den verbliebenen Heimzöglingen und den Angestellten nach Potsdam gebracht und am 13. Juni nach Sobibor deportiert und ermordet.\nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nBegrüßung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte\nim Berliner Raum 2023 und Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nGrußwort\nRabbiner Chaim Michael Biberfeld\, Israelitische Synagogen-Gemeinde\n(Adass Jisroel) zu Berlin\nRede\nDr. Dietmar Woidke\, Ministerpräsident des Landes Brandenburg\nLesung\nBeiträge von Schüler/-innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule\nMusik\nAntonina Botygina\, Violoncello\nKaddisch\nRabbiner Chaim Michael Biberfeld \n  \nGleis17_Einladungskarte_18Oktober2023 \nFOTO:Sally Bein in der Mitte mit Heimbewohner/-innen  © PRIVATARCHIV DAGMAR DROVS\, Fotoalbum Arthur Feiner \n  \nDie Veranstaltung ist anschließend auch unter\nwww.orte-der-erinnerung.de abrufbar. \nDie Veranstaltung wird aufgenommen und gefilmt und anschließend im Internet zugänglich sein.
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DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Montag\, den 27. Februar 2023\, ein. \n  \nEinladung_Gedenken_Rosenstrasse_2023 \n  \nPROGRAMM \n16.00 Uhr \nStilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße\, Berlin-Mitte \n  \n– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \n– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \n– anschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße \n  \n16.15 Uhr \nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße\, Berlin-Mitte \n  \nBegrüßung: Deborah Hartmann\, Mitglied der Ständigen Konferenz\, Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nWorte des Gedenkens: S. E. Prof. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel \nWorte der Erinnerung: Inbar Chotzen\, israelische Künstlerin \nMerkwort: Dr. Mosche Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nTrialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch \nHebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Synagoge Sukkat Schalom \nKaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \n  \nAm Ende der Gedenkzeremonie werden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank! \n  \nZum Thema \nAm 27. Februar 1943 – vor 80 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt\, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter\, die im Sammellager Rosenstraße 2–4\, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren\, wo sie sich befanden\, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder\, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen. \n 
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SUMMARY:» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 81 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Mittwoch\, den 19. Oktober 2022\, um 12 Uhr ein. \nZum Thema\nAm 18. Oktober 1941\, vor 81 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz˙). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz.\nFrieda Flatau stammte aus Breslau\, zog nach ihrer Schauspielausbildung nach Berlin und war unter dem Künstlernamen »Maria Fiore« tätig. Seit 1933 mit einem faktischen Berufsverbot belegt\, bemühte sie sich immer verzweifelter um ihre Auswanderung. Die 51-jährige wurde am 18. Oktober 1941 vom Gleis 17 deportiert und am 8. Mai 1942 im Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno) in einem Gaswagen erstickt.\nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im\nBerliner Raum 2022 und Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nRede \nDennis Buchner\, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin \nLesung\nBiografien deportierter Berliner Jüdinnen und Juden \nMusik\nAntje Thierbach \nKaddisch\nRabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama\, Rabbiner des House of One Berlin und Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK) \nBitte beachten Sie\, dass die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr am 19. Oktober stattfindet. Sie ist anschließend auch unter www.orte-der-erinnerung.de einsehbar. \nEinladungskarte: \nOdE_K32_19-10-2022_Gleis17_Web_NEU \n 
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SUMMARY:»Bibelforscher – unglaublicher Mut«. Vortrag und Diskussion zu Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im nationalsozialistisch beherrschten Europa
DESCRIPTION:Die christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde seit 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt.\nFast 14.000 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.700 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. Unter ihnen ist die größte Gruppe von Kriegsdienstverweigerern im Nationalsozialismus. Ihr Schicksal trug zur Verankerung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz bei.\nAuch im Kommunismus und in vielen autoritären Staaten wurden Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert in Europa verfolgt\, wobei auch NS-Opfer erneut verhaftet und drangsaliert wurden. Noch heute sind sie – etwa in der Russischen Föderation – massiver Repression ausgesetzt. \n  \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im\nBerliner Raum 2022 und Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag \nDr. Tim B. Müller\, Historiker\, Verband Deutscher Sinti und Roma\, Landesverband Baden-Württemberg und Arnold-Liebster-Stiftung \nPodium \nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker\, Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nProf. Dr. Detlef Garbe\, Historiker\, ehem. Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen\nDr. Tim B. Müller\, Historiker \nModeration \nDr. Pavla Plachá\, Historikerin\, Institut für die Erforschung totalitärer Regime in Prag\, Leiterin der Abteilung für die Erforschung des Widerstandes 1938–1989 \nDie Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen:\nhttps://www.topographie.de/livestream/\nDie Aufzeichnung ist im Anschluss verfügbar. \nAnmeldung bitte bis zum 28. September 2022: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nEinladungskarte_ZeugenJehovas_4Oktober2022
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SUMMARY:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Montag\, 28. Februar 2022\, ein. \nEinladung_Gedenken_Rosenstrasse_2022 \nZum Thema \nAm 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt\, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter\, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4\, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, interniert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren\, wo sie sich befanden\, versammelten sie sich vor dem Gebäude; es waren vor allem Frauen und Kinder\, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen. \n  \nAm Ende der Gedenkzeremonie werden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit. Herzlichen Dank! \n  \nPROGRAMM \n16.00 Uhr \nStilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße\, Berlin-Mitte \n– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \n– Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \n– anschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße \n  \n16.25 Uhr \nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße\, Berlin-Mitte \n– Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Mitglied der Ständigen Konferenz und Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n– Gedenkwort: Franziska Giffey\, Regierende Bürgermeisterin von Berlin (angefragt) \n– Merkwort: Dr. Mario Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \n– Trialogischer Austausch von drei Religionen als Gegenwartsbeteiligung: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch \n– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Synagoge Sukkat Schalom \nMusikalische Umrahmung durch den Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums \nDas Zeitzeugengespräch im Instituto Cervantes wird 2022 leider entfallen. Die Zeremonie ist ab 1. März 2021 auf www.orte-der-erinnerung.de/aktuelles einsehbar. \n  \nBitte melden Sie sich und ggf. Ihre Begleitperson verbindlich bis zum 25. Februar 2022 an unter: \nstaendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \n  \nEs gilt die 3G-Regelung mit der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske während der gesamten Veranstaltung. Aufgrund der Pandemientwicklung ist eine kurzfristige Absage leider möglich. \n  \nMit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin\, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum\, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Bet Debora e.V.\, Bezirksamt Mitte von Berlin\, Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Deutscher Juristinnenbund e.V. (Landesverband Berlin)\, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin\, Gedenkstätte Stille Helden\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Stiftung Zurückgeben\, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. \n  \nDie Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend im Internet zugänglich sein. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:» … abgeholt! « Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 80 Jahren
DESCRIPTION:Die Gedenkveranstaltung ist corona-bedingt nicht-öffentlich. Sie ist am 18. Oktober 2021 ab 18 Uhr unter www.orte-der-erinnerung.de/aktuelles  einsehbar. \nWir bitten um Ihr Verständnis. \n  \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 80 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódż). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \nSara Frieda Raphaelson\, geb. Salomons\, zählte zu den 1013 Berliner Juden\, die am 18. Oktober 1941 mit dem ersten »Osttransport« in das Ghetto Litzmannstadt deportiert wurden. Am Morgen des 8. Mai 1942 musste Frieda mit 60 weiteren Personen einen geschlossenen Kastenwagen besteigen\, in den Abgase geleitet wurden. Im nahegelegenen Wald von Rzuchów wurden die Ermordeten in zuvor ausgehobenen Gruben verscharrt. \n  \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung             \nDr. Axel Drecoll\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2021 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nRede \nBundespräsident Frank-Walter Steinmeier \nLesung \nAlice Dwyer und Sabin Tambrea \nMusik \nAnna Steinkogler \nKaddisch \nJonah Sievers\, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n  \nProjekt »Azubis gegen Hass und Gewalt« der Deutschen Bahn zu jüdischen Eisenbahnern
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SUMMARY:»Geteilte Erinnerungen – 80 Jahre nach dem 23. August 1939«
DESCRIPTION:LEIDER SIND ALLE PLÄTZE BELEGT. EINE ANMELDUNG IST NICHT MEHR MÖGLICH. \n  \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion ein. \n  \nZum Thema \nAm 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin- bzw. Molotow-Ribbentrop-Pakt). In einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen beide Mittelosteuropa in »Interessensphären« auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg\, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen\, Lettland\, Estland und Teile Rumäniens. Anlässlich des 50. Jahrestages des Paktes schließen sich über eine Million Esten\, Letten und Litauer zu einer Menschenkette zusammen\, um für ihre Freiheit zu demonstrieren. Erst 1989 bestätigt Moskau die Existenz des Geheimen Zusatzprotokolls. Am 2. April 2009 erklärt das Europäische Parlament den 23. August zum »Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime«. Die Veranstaltung will den Fragen nachgehen\, welche Rolle der 23. August 1939 und seine Folgen bei den 2-plus-4-Gesprächen zur Deutschen Einheit 1990 spielen und welche Bedeutung dieses Datum in Polen und dem Baltikum\, in Deutschland und Russland hat. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung  \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019)\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußwort \nDr. Klaus Lederer\, Bürgermeister von Berlin\, Senator für Kultur und Europa \nVortrag \nProf. Dr. Claudia Weber\, Professurinhaberin und Leiterin des Viadrina Center\, Stiftung Europa-Universität Viadrina \nPodium \nProf. Włodzimierz Borodziej\, Professor am Historischen Institut der Universität Warschau\, Co-Direktor des Imre Kertész Kollegs an der Universität Jena \nDr. Ekaterina Makhotina\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin\, Abt. für Osteuropäische Geschichte\, Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn \nMarkus Meckel\, Ratsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung\, 1990 Außenminister der DDR\, 1990–2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)\, 2013–2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. \nModeration \nSabine Adler\, Deutschlandfunk \nEinladungskarte_geteilte_Erinnerungen_Staeko_22August2019 \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 20. August 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n 
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SUMMARY:»Polenfeldzug«:  Die deutschen Verbrechen 1939 – Geschichte und Erinnerung. Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion\, am Dienstag\, den 25. Juni 2019\, um 19 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nMit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Die Besatzungsherrschaft stellt eine Entgrenzung nationalsozialistischer Gewalt- und Verfolgungspolitik dar. Bereits in den ersten Wochen und Monaten des Krieges ermorden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes\, Wehrmachts- und andere Einheiten tausende Geiseln\, Angehörige der polnischen Intelligenz\, Patienten\, Juden und Kriegsgefangene. Eine »völkische Flurbereinigung«\, die Vertreibung Hunderttausender Zivilisten\, wird durch den Reichsführer-SS Heinrich Himmler ab Oktober 1939 im eroberten Polen durchgeführt. Welche langfristigen Auswirkungen auf städtische und dörfliche Gemeinschaften\, polnische Männer\, Frauen und Kinder brachte das Jahr 1939? Und wie erinnern sich Polen und Deutsche 80 Jahre danach an die historischen Ereignisse? \nDie Veranstaltung bildet zugleich den Abschluss eines zweitägigen Treffens von Gedenkstättenmitarbeitern und Multiplikatoren aus Berlin und Kielce zum Thema »1939 im deutsch-polnischen Dialog«. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung und Einführung \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019) \nVortrag \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien\, Touro College Berlin \nKommentar \nProf. Dr. Jerzy Gapys\, Professor am Institut für Geschichte\, Jan-Kochanowski-Universität Kielce \nModeration \nDr. Andrea Genest \nWissenschaftliche Mitarbeiterin\, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Berlin \n  \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 21. Juni 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n  \nEinladungskarte_Die_deutschen_Verbrechen_1939_StaeKo_25Juni2019
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SUMMARY:»›Russenjahre‹ und Holocaust im Widerstreit«. Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in Litauen
DESCRIPTION:ALLE PLÄTZE SIND BELEGT. EINE ANMELDUNG IST NICHT MEHR MÖGLICH. Wir bitten um Verständnis. \n  \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und die Botschaft der Republik Litauen laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Podiumsdiskussion am Mittwoch\, den 12. Juni\, um 18 Uhr ein. \nLitauen\, das seine Unabhängigkeit vom Russischen Reich 1918 erlangt\, wird als Folge des Hitler-Stalin-Pakts vom 23. August 1939 im Sommer 1940 von der Sowjetunion besetzt. Während des folgenden »Russenjahres« terrorisiert der NKWD die litauische Bevölkerung\, im Juni 1941 – kurz vor dem Einmarsch der Wehrmacht – werden mehr als 20.000 katho­lische und jüdische Litauer nach Sibirien verschleppt. Während der deutschen Besatzung erschießen SS-Einheiten und litauische Kollaborateure etwa 200.000 Juden. Nach der Eroberung durch die Rote Armee 1944 wird das Land erneut zwangsweise der Sowjetunion eingeglie­dert\, bis es 1990/91 seine Unabhängigkeit erkämpft. Die Erinnerung an das 20. Jahrhundert war in Litauen anfangs vor allem durch die Opferrolle während der zweifachen sowjetischen Herrschaft geprägt. Seit einigen Jahren rückt die Aufarbeitung der Mittäterschaft von litauischen Helfershelfern zwischen 1941 und 1944 immer stärker in das Zentrum historischer Untersuchungen und gesellschaftlicher Debatten. Bereits 1995 sprach Staatspräsident Algirdas Brazauskas vor der Knesset eine offizielle Entschuldigung an das jüdische Volk wegen der Beteiligung von litauischen Kollaborateuren am Holocaust aus. \n  \nBegrüßung: \nS. E. Darius Jonas Semaška\, Botschafter der Republik Litauen \n  \nGrußwort:\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019) \n  \nEinführung: \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n  \nPodium: \nPD Dr. Nerijus Šepetys\, Historiker\, Historische Fakultät an der Universität Vilnius \nProf. Dr. Joachim Tauber\, Historiker\, Fakultät für Geisteswissenschaften / Geschichte an der Universität Hamburg\, Direktor des Nordost-Instituts − Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN) in Lüneburg\, Mitglied der Internationalen Kommission zur Erforschung der nationalsozialistischen und sowjetischen Verbrechen in Litauen beim Präsidenten der Republik Litauen \n  \nModeration:\nProf. Dr. Ruth Leiserowitz\, Historikerin\, außerplanmäßige Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit Oktober 2009 stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau \n  \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 7. Juni 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \nNach der Veranstaltung gibt es einen kleinen Empfang. \nEinladungskarte_Erinnerungskultur_in_Litauen_StaeKo_12Juni2019
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/russenjahre-und-holocaust-im-widerstreit-podiumsdiskussion-zur-erinnerungskultur-in-litauen/
LOCATION:Botschaft der Republik Litauen\, Charitéstraße 9\, 10117 Berlin\, Deutschland
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