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SUMMARY:Gedenkstunde anlässlich des 92. Jahrestags des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 92. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen am 24. Juni 1933 zu einer öffentlichen Gedenkstunde am Ort des geplanten Mahnmals im Berliner Tiergarten in der Nähe des Goldfischteichs ein. \nTiergarten\, in der Nähe des Goldfischteichs\, 52°30’47.9″N 13°22’11.4″E\, Zugang über Lenné-/ Tiergartenstraße \nIm Zuge einer Verhaftungswelle 1936 wurden führende Zeugen Jehovas in ganz Deutschland inhaftiert. Mindestens 17 der dabei Verhafteten starben an den Folgen von Folter. Am Goldfischteich im Berliner Tiergarten fand am 22. August 1936 eine dieser Verhaftungsaktionen der Gestapo statt. \nProgramm: \nMusikalische Rahmung:\nFan Wang (Violine) und Annika Reuter (Viola) \nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nHistorischer Beitrag: »Die Verfolgung von Bibelforscherinnen im Nationalsozialismus«\nDr. Christl Wickert \nLesung\nvon Erinnerungssplittern von Berliner Studierenden \nKurzbiografien von 13 bekannten Zeugen Jehovas\, die am Goldfischtisch verhaftet wurden \n__________________ \nHintergrund:\nDie christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde seit 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. \nFast 14.000 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. Unter ihnen ist die größte Gruppe von Kriegsdienstverweigerern im Nationalsozialismus. Ihr Schicksal trug zur Verankerung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz bei. Auch im Kommunismus und in vielen autoritären Staaten wurden Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert verfolgt\, wobei auch NS-Opfer erneut verhaftet und drangsaliert wurden. \nAm 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig ein Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas beschlossen.
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SUMMARY:»Theresienstadt … das war eigentlich der Vorhof der Hölle!« – Zeitzeugengespräch mit Ingeburg Geißler und Uwe Neumärker
DESCRIPTION:Ingeburg Geißler (geboren 1932) wurde als einziges Kind eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter in Erfurt geboren. Im Juni 1933 wanderte die Familie nach Palästina aus\, kehrte jedoch einige Monate später nach Deutschland zurück. Um Mutter und Kind vor Zwangsmaßnahmen der nationalsozialistischen Machthaber zu schützen\, ließen sich die Eltern scheiden. 1938 wanderte der Vater nach Schanghai aus. Ingeburg lebte bei ihrer Tante in Marbach\, einem Ortsteil von Erfurt. Noch im Januar 1945 wurde das Mädchen\, ohne weitere Angehörige\, nach Theresienstadt deportiert und erst im Mai – vor 80 Jahren – befreit. Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt Erfurt machte sie trotz der verpassten Schuljahre mit Hilfe ihrer Mutter das Abitur\, studierte später und zog nach Berlin. Ihren Vater\, der inzwischen in den USA lebte\, sah sie erst 1959 wieder. \n  \nEintritt frei! Einlass ab 18.15 Uhr. Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nProgramm \n  \nBegrüßung / Grußwort\nBevollmächtigter StS Stephan König \nGespräch \nIngeburg Geißler und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nANMELDUNG
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SUMMARY:»ZUKUNFT DER ERINNERUNG« – WAS BLEIBT 80\, 100 JAHRE NACH DEM HOLOCAUST – BUCHVORSTELLUNG MIT WOLFGANG BENZ
DESCRIPTION:Seit 20 Jahren erinnert Deutschland mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Angesichts der Frage »Was bleibt 80\, 100 Jahre nach dem Holocaust?« schildert Wolfgang Benz\, langjähriger Beiratssprecher der Stiftung\, in seinem Buch »Zukunft der Erinnerung« das Entstehen der deutschen Erinnerungskultur. Er setzt sich mit Ritualisierung und Bürokratisierung des Gedenkens auseinander und warnt vor selbstgefälliger Zufriedenheit. Er weist der jungen Generation einen Weg\, die Bürde der Vergangenheit zu tragen\, ohne sich erdrücken zu lassen. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nBritta Lenz\, Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund\, für Europa und für Medien \nGrußwort\nNorbert Lammert\, Vorsitzender der Konrad-Adenauer- Stiftung\, Bundestagspräsident a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Denkmal (2005 – 2017) \nEinführung\nStefan Ulrich Meyer\, Senior Editor Sachbuch bei dtv \nGespräch\nWolfgang Benz\, Autor\, und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, moderiert von Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nEmpfang \nUm Anmeldung bis zum 25. April 2025 unter veranstaltungen.berlin@stk.rlp.de wird gebeten. Eintritt frei! Einlass ab 17.30 Uhr. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen!
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LOCATION:Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund\, In den Ministergärten\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:Konferenz »Erfahrung\, Erinnerung und Instrumentalisierung: Das lange Kriegsende in Europa«
DESCRIPTION:08.04.2025 / 18:00 Uhr – 10.04.2025 / 14:00 Uhr\, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, Kronenstraße 5\, 10117 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEin neuer Krieg in Europa stellt das historische Erinnern und das offizielle Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor neue Herausforderungen. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 sind bisher gültige Deutungsmuster zum Ende des Zweiten Weltkriegs außer Kraft gesetzt und müssen hinterfragt werden. Ziel der Konferenz ist die kritische Auseinandersetzung mit etablierten Erzählungen und Narrativen sowie tradierten nationalen und internationalen Interpretationen. Dabei geht es zum einen darum\, die Wirkmächtigkeit ausgewählter Überlieferungen zu hinterfragen und zum anderen\, neue Impulse für demokratische Erinnerungskulturen zu setzen. \n\n\n\nDie Konferenz wird sich in verschiedenen thematischen Blöcken dem Kriegsende widmen und dieses aus internationalen Perspektiven beleuchten. \nA new war in Europe challenges historical remembrance and official commemoration of the end of World War II in unprecedented ways. Since the onset of Russia’s war of aggression against Ukraine in February 2022\, long-standing interpretive paradigms about the end of World War II have been unsettled and must be critically reassessed. The aim of the conference is to engage in a critical examination of established narratives and traditional national and international interpretations\, questioning their resonance and relevance. It seeks both to interrogate the enduring power of selected traditions and to provide new impulses for democratic cultures of remembrance.  \nThe conference will explore the end of the war through a series of thematic panels\, offering perspectives from various international contexts. \nProgramm / Program Overview \nTag 1 / Day 1 \n\n18:00 – 19:30: Abendvortrag. Kriegsende in Europa: Neue Perspektiven auf Geschichte und Erinnerung. / Evening Lecture:  The End of the War in Europe: New Perspectives on History and Memory\n\nTag 2 / Day 2 \n\n09:00 – 09:15: Eröffnung und Begrüßung / Opening Remarks\n09:15 – 10:45: Panel I. Das lange Kriegsende\, die militärische Dimension\, Grenzziehungen und ihre Folgen.\nDas Panel wirft verschiedene Perspektiven auf das Kriegsende und diskutiert die Ereignisse im Spannungsfeld der militärischen Dimension.  Entlang verschiedener Fronten in Mittel- und Osteuropa werden dabei sowohl langfristige Planungen als auch unvorhergesehene Entwicklungen sowie strategische Grenzziehungen und ihre Folgen für die Neuordnung in Mittel- und Osteuropa in den Blick genommen.The panel takes various perspectives on the end of the war and discusses the events within the tension field of the military dimension. Along various fronts in Central and Eastern Europe\, both long-term planning and unforeseen developments\, as well as strategic border demarcations and their consequences for the reorganization of Central and Eastern Europe\, will be addressed.\n10:45 – 11:15: Kaffeepause / Coffee Break\n11:15 – 12:45: Panel II. Das lange Kriegsende in der nationalen Erinnerung:  Gedächtnis\, Erfahrungen\, Schauplätze und historische Daten\nDas Panel fragt nach dem langen Ende des Zweiten Weltkriegs und den Folgen für das historische Gedächtnis in mittel-\, süd und osteuropäischen Staaten\, der Besatzung Ostmitteleuropas durch die Sowjetunion und dem Mythos Roten Armee. Dabei wird sowohl die offizielle Propaganda diskutiert\, die die Erinnerungskulturen an das Kriegsende bis zum Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft prägte und sich damit stark von der Deutung in westlichen Ländern unterscheidet. Ebenfalls wird die Zeit nach 1990 in den Blick genommen\, als die neu gegründeten unabhängigen Staaten eigene Perspektiven auf das Kriegsende und die Nachkriegszeit entwickeln und sich von den sowjetischen Narrativen emanzipieren.The panel examines the long end of World War II and its consequences for historical memory in Central\, Southern\, and Eastern European states\, the occupation of East-Central Europe by the Soviet Union\, and the myth of the Red Army. It will discuss both the official propaganda that shaped the cultures of remembrance of the war’s end until the collapse of communist rule\, which significantly differed from interpretations in Western countries\, and the period after 1990\, when newly independent states developed their own perspectives on the end of the war and the postwar period\, emancipating themselves from Soviet narratives.\n12:45 – 13:45: Mittagspause / Lunchbreak\n13:45 – 15:15: Panel III. Internierung und Lager / Internment and Camps: Repression and Persecution in the Postwar Period\nDas Panel diskutiert den Themenkomplex Lager\, Repression und Verfolgungspraxis nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei sollen insbesondere verschiedene Perspektiven auf Enemy Camps in Europa miteinander vergleichen werden. Ziel ist ein internationaler Vergleich\, um die sowjetischen Speziallager in Deutschland\, die Repression und Verfolgungspraxis in diesem Kontext zu diskutieren und neue Perspektiven auf gemeinsame Erfahrungen in mittel- und osteuropäischen Ländern zu gewinnen.This panel addresses the complex of camps\, repression\, and persecution practices after World War II. The Panel emphasis on comparing perspectives on enemy camps in Europe. The goal is an international comparison to discuss the Soviet special camps in Germany\, repression\, and persecution practices in this context\, and to develop new perspectives on shared experiences in Central and Eastern European countries.\n15:15 – 15:45: Kaffeepause / Coffee Break\n15:45 – 17:15: Panel IV. Prozesse und juristische Aufarbeitung / Trials and Legal Accountability\nDie juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen ist eng mit dem historischen Gedächtnis in Europa verknüpft und prägt die Erinnerungskulturen und den Umgang mit staatlicher Gewalt bis in die Gegenwart. In Ländern\, die nach dem Ende des Krieges unter sowjetischem Einfluss standen\, nahmen die Prozesse eine ganz andere Funktion und waren wichtigen Propagandainstrumente beim Kampf um Deutungshoheit. Das Panel nimmt die Praxis und Funktion dieser Prozesse in den Blick und diskutiert Wirkung und die dazu gehörigen Deutungskämpfe sowie Ihre Überlieferung im Kalten Krieg und nach den 1990er Jahren.The legal processing of Nazi crimes is closely linked to historical memory in Europe and shapes remembrance cultures and the handling of state violence to this day. In countries that fell under Soviet influence after the war\, the trials served very different functions and became important propaganda instruments in the struggle for interpretative dominance. This panel will examine the practices and functions of these trials and discuss their impact\, the associated interpretative struggles\, and their transmission during the Cold War and after the 1990s.\n\nTag 3 / Day 3 \n\n09:00 – 10:30: Panel V. Schauprozesse und Konsolidierung neuer Herrschaftssysteme / Show Trials and Consolidation of New Regimes\nIn verschiedenen Staaten\, die nach 1945 unter sowjetischem Einflussgebiet standen\, fanden unmittelbar nach Kriegsende stalinistische Schauprozesse statt\, die der Machtkonsolidierung dienten. Häufig folgten die Prozesse einem bestimmten juristischen Deutungsmuster\, sie waren antisemitisch und verbunden mit Verschwörungstheorien. Nicht selten waren sie begleitet von Gewalt und Progrom gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen. Opposition und Widerstand gegen die neuen Machthaber sollten auf diese Weise unterdrückt und verfolgt werden. Die Repression mit juristischen Mitteln hatte schwerwiegende Folgen\, für all jene die davon betroffen waren und weist auf charakteristische Merkmale der neuen Staatsmacht hin. Das Panel widmet sich der Geschichte dieser Prozesse und ihrer Aufarbeitung nach 1990.In various states under Soviet influence after 1945\, Stalinist show trials were conducted immediately after the war to consolidate power. These trials often followed specific legal interpretative patterns\, were antisemitic\, and tied to conspiracy theories. They were frequently accompanied by violence and pogroms against specific population groups. Opposition and resistance against the new rulers were suppressed and persecuted in this way. Repression through judicial means had serious consequences for those affected and reveals characteristic features of the new state powers. The panel is dedicated to the history of these trials and their post-1990 reappraisal.\n10:30 – 11:00: Kaffeepause / Coffee Break\n11:00 – 12:30: Panel VI. Erinnerung und Geschichtspolitik: Der Zweite Weltkrieg in Debatten – Zeitgeschichte und Streitgeschichte / Memory and Politics of History: World War II in Debates – Contemporary History and Contested History\nDie Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und sein Ende ist in Europa mit zahlreichen Debatten verknüpft. Das Panel beleuchtet öffentliche Debatten und Erinnerungskonflikte. Dabei greift es vergangene Diskussionen\, wie die Totalitarismus Theorie\, die Debatte um das Schwarzbuch des Kommunismus oder den Historikerstreit auf. Ebenso werden Konflikte nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa bis hin zu aktuellen Debatten um die Vergleichbarkeit kolonialer Verbrechen mit dem Holocaust diskutiert.The memory of World War II and its end is intertwined with numerous debates in Europe. This panel examines public debates and memory conflicts. It addresses past discussions such as the theory of totalitarianism\, the debate around the Black Book of Communism\, and the Historikerstreit. It will also discuss conflicts after the collapse of communism in Central and Eastern Europe up to current debates on the comparability of colonial crimes with the Holocaust.\n12:30 – 13:30: Mittagspause / Lunchbreak\n13:30 – 14:00: Abschlussdiskussion / Closing Discussion\n\nAnmeldung \nBitte melden Sie sich bis zum 24.03.2025 über das Anmeldeformular zur Konferenz an. / Please register for the conference by 24.03.2025 using the registration form. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\nBundesstiftung Aufarbeitung\nDeutsch-Polnisches Haus\nMuseum Berlin Karlshorst\nStiftung Denkmal für die ermodeten Juden Europas\nZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMS Bw)
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SUMMARY:20 Jahre Denkmal für die ermordeten Juden Europas – 25 Jahre Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt Sie anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Denkmals und des 25-jährigen Gründungsjubiläums der Stiftung am 27. März 2025\, um 18 Uhr\, in das Theater im Delphi ein. \nPROGRAMM \nAuftakt: »Dokumentation Denkmal für die ermordeten Juden Europas« (SWR)\n\nGespräch: »Das Denkmal im Herzen Berlins« Bärbel Bas\, Präsidentin des\nDeutschen Bundestages und Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung\,\nLea Rosh\, Initiatorin des Denkmals\, Frank Hertweck\, Redaktionsleiter\, SWR\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nAnimationsfilm: »Ich glaube an die Liebe …« \nGespräch zum Film mit Dagmar Manzel und Dr. Ulrich Baumann \nAnimationsfilm: »Der Colonel und die Fotos« \nGespräch zum Film mit Britta Wauer und dem Limbus-Kollektiv \nModeration: Knut Elstermann \nMusikalische Umrahmung \nEmpfang  \nDer Einlass beginnt um 17 Uhr. \nBitte melden Sie sich bis zum 25. März 2025 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de an. \nWir freuen uns auf einen Abend der Begegnung mit langjährigen und jüngsten Wegbegleiter/-innen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHintergrund: \nSeit 20 Jahren erinnert Deutschland mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas an die bis zu sechs Millionen Opfer des Holocaust. Das Denkmal geht auf eine bürgerschaftliche Initiative um die Publizistin Lea Rosh und den Historiker Eberhard Jäckel Ende der 1980er Jahre zurück. Am 25. Juni 1999 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss für den Bau des Denkmals nach dem Entwurf von Richard Serra und Peter Eisenman. \nDie Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde vor 25 Jahren\, am 6. April 2000\, gegründet. Fünf Jahre später\, am 10. Mai 2005\, wurde das sogenannte Holocaust-Mahnmal mit dem Ort der Information der Öffentlichkeit übergeben. Gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag\, »die Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus und ihre Würdigung sicher zu stellen«\,  betreut die Stiftung das Denkmal für die verfolgten Homosexuellen (2008)\, das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas (2012) sowie den Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (2014) und das vom Bundestag 2023 beschlossene Mahnmal für die verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Wanderausstellungen der Stiftung erinnern an die Opfer der NS-Militärjustiz (2007) und »Die Verleugneten«\, als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Verfolgte (2024).
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LOCATION:Theater im Delphi\, Gustav-Adolf-Straße 2\, Berlin\, 13086
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SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 27. Januars\, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\, finden auch in diesem Jahr\, am 29. Januar 2025 – vor und nach der Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr – Gedenken des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin)\n14.00 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, 10557 Berlin)\n15.00 Uhr – Stilles Gedenken durch den LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V.  – an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen  \n(Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\,\nEbertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße\, 10785 Berlin-Tiergarten)An allen Denkmälern können individuell Blumen und Kränze niedergelegt werden.
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SUMMARY:»Nachts wenn der Teufel kam«
DESCRIPTION:Im Rahmen des Begleitprogramms zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem BABYLON den Filmklassiker »Nachts wenn der Teufel kam«. \nMit diesem Film feierte Mario Adorf seinen schauspielerischen Durchbruch. Er spielt darin Bruno Lüdke (1908-1944)\, ein Kutscher aus Berlin-Köpenick. Die nationalsozialistische Kripo machte aus Lüdke 1943 einen »geisteskranken Serienmörder« – über 50 Morde sollte der Berliner seit 1924 in Deutschland begangen haben. \nDer True Crime-Film war ein großer Erfolg\, erhielt 12 Bundesfilmpreise und wurde für einen Oscar nominiert. Entgegen der Darstellung im Film war der geistig eingeschränkte Lüdke in manipulativen Verhören zu Geständnissen gebracht worden. 1940 wurde Lüdke zwangssterilisiert\, als »Gemeinschaftsfremder« drohte man ihm mit Einweisung in die Psychiatrie. 1944 wurde er bei einem Menschenexperiment in Wiener Untersuchungshaft ermordet. \nIm Anschluss an den Film werden Prof. Dr. Susanne Regener (Kulturwissenschaftlerin) und Dr. Axel Doßmann (Historiker) in einem Publikumsgespräch den Film kritisch einordnen\, Fragen aufwerfen und mit Ihnen diskutieren: Der deutsch-jüdische Remigrant Siodmak wollte einen antifaschistischen Film drehen – inwiefern ist ihm das gelungen? Welche Dokumente inspirierten die Filmszenen? Mit wem ziehen die Schwestern Lüdkes 1957 vor ein Hamburger Gericht?  In ihrem gemeinsamen Buch »Fabrikation eines Verbrechers« (Spector Books) über den Kriminalfall Bruno Lüdke zeigen Regener und Doßmann\, wie Bruno Lüdke nach dem Krieg Objekt einer medialen Legendenbildung von SPIEGEL und Münchner Illustrierten wurde\, eine Medialisierung des »Bösen«. Auf Grundlage dieses Buches werden sie auch über die Hintergründe des historischen Falls und die darin deutlich werdende rassistische Gesundheits- und Kriminalpolitik des Nationalsozialismus aufzeigen. \n\nEintritt: 3 Euro \nLink zu den Tickets
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SUMMARY:»Massenmord am Ostseestrand« von Eva Nagler – 80 Jahre nach Palmnicken – Lesung mit Katharina Schüttler
DESCRIPTION:Eva Nagler (1926–2006) stammt aus einer jüdischen Familie im polnischen Lodz. Nach dem deutschen Einmarsch muss sie Anfang 1940 in das Ghetto Litzmannstadt umziehen. Im August 1944 verschleppt die SS sie nach Auschwitz-Birkenau\, in das KZ Stutthof und in ein Arbeitslager im ostpreußischen Schippenbeil. Sie ist eine der 30 Überlebenden des Todesmarsches von Königsberg nach Palmnicken und der Erschießung am Ostsee­strand Ende Januar 1945 mit über 4.500 Ermordeten. Nach ihrer Befreiung wandert sie 1946 über Italien nach Palästina aus und zieht 1952 weiter nach Australien. Ihr Bericht Massacre on the Baltic erschien 1995. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \nHistorische Einführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nKatharina Schüttler\, Schauspielerin \n  \nUm Anmeldung bis zum 15. Januar 2025 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nDie Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.
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SUMMARY:»Die Stunde Null. Zerstörung und Wiederaufbau Warschaus« – Vortrag und Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kampagne #63Tage zum 80. Jahrestag des Warschauer Aufstandes hält Michal Krasucki\, der Leiter des Denkmalschutzamtes der Stadt Warschau\, einen Vortrag über die Zerstörung und den Wiederaufbaus Warschaus. In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Thomas Drachenberg\, dem Landeskonservator des Landes Brandenburg\, werden beide über die Zerstörung von Kunst- und Kulturdenkmälern als Kriegswaffe und die Bedeutung von Denkmalschutz diskutieren.  \nJeden 1. August steht um 17.00 Uhr ganz Polen für eine Minute still. \nMit der sogenannten »Stunde Null« gedenken die Menschen jedes Jahr des Beginns des Warschauer Aufstandes 1944. Zwischen dem 1. August und dem 3. Oktober 1944 kämpfte die Warschauer Bevölkerung 63 Tage lang gegen die deutschen Besatzer\, um der vorrückenden Roten Armee bei der Befreiung der Stadt zuvorzukommen. Etwa 200.000 Polinnen und Polen – Soldaten und vor allem Zivilisten – verloren dabei ihr Leben. Warschau wurde nahezu vollständig dem Erdboden gleich gemacht. Ziel der deutschen Besatzer war es nicht nur Polen zu besiegen\, sondern auch den Menschen ihre kulturelle Identität zu nehmen\, indem sie ganze Städte und historische Bau- und Kunstdenkmäler vernichteten. \nDer unmittelbar nach dem Ende des Krieges einsetzende Wiederaufbau der zu 85% zerstörten Hauptstadt Polens gilt als ein Symbol der Willenskraft der polnischen Nation\, denn bereits 10 Jahre nach Kriegsende war das alte Zentrum der Hauptstadt wiederhergestellt. Die Rekonstruktion und andere städtebauliche Lösungen ernteten internationale Anerkennung und dienten als Referenzpunkt für andere Wiederaufbauvorhaben. \n________________ \nMichał Krasucki\, Kunsthistoriker und Varsavianist\, ist seit 2016 Hauptstadtdenkmalpfleger Warschaus. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Warschauer Architekturgeschichte. Zudem engagiert er sich seit mehreren Jahren in einem Komitee\, das die Ukraine aktiv beim Denkmalschutz unterstützt und bereits Pläne für den Wiederaufbau zerstörter Museen und Denkmäler vorbereitet. \nProf. Dr. Thomas Drachenberg ist seit 2012 der brandenburgische Landeskonservator und stellvertretende Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege Archäologischen Landesmuseums. Er lehrt als Honorarprofessor an der TU-Berlin im Masterstudiengang Denkmalpflege und ist Autor zahlreicher Publikationen zur Denkmalpflege im Land Brandenburg. Er engagiert sich in zahlreichen Formaten für den deutsch-polnischen Austausch in der Denkmalpflege. \n________________ \n\n\n\n\n\n\nFür die Veranstaltung in polnischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Kampagne #63Tage des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt und des Deutsch-Polnischen Hauses. \nDie Veranstaltung wird finanziell von der Lotto-Stiftung Berlin gefördert.
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LOCATION:Landesvertretung Brandenburg\, In den Ministergärten\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:Vorführung des Theaterstücks »F. Zawrel – Erb-Biologisch und sozial minderwertig«
DESCRIPTION:Theatervorführung mit Audiodeskription\, Simultanübersetzung in Deutsche Gebärdensprache und in Leichte Sprache sowie erweiterter Platzzahl für Rollstühle\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n13. November\, 20 Uhr\, Deutsches Theater\, Schumannstraße 13a\, 10117 Berlin \nDer Förderkreis Gedenkort T4 e.V. und dessen enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater machen es möglich\, dass die Aufführung des Theaterstücks »F. Zawrel – Erb-Biologisch und sozial minderwertig« am 13. November 2024 barrierefrei sein wird. Die Vorstellung im Deutschen Theater findet mit Audiodeskription\, Simultanübersetzung in Deutsche Gebärdensprache und in Leichte Sprache statt. Zudem werden mehr Plätze für Rollstühle genutzt werden können. \nHier finden Sie den Link zur Anmeldung (für Menschen mit Behinderungen und Freunde und Förderer des Förderkreises Gedenkort T4). \nWeitere Informationen und direkter Ticketverkauf: hier. \nDas Stück \nDer Vater ist Alkoholiker\, die Mutter nicht fähig\, die Familie zu ernähren: Als Kind landet Friedrich Zawrel (1929 – 2015) erst im Heim\, schließlich im Spiegelgrund\, jener berüchtigten »Kinderfachabteilung« des Deutschen Reiches in Wien\, in der »Euthanasie«-morde an kranken und behinderten Kindern begangen wurden. Vom Anstaltsarzt Dr. Gross wird Zawrel als »erbbiologisch und sozial minderwertig« eingestuft und mit medizinischen Experimenten gequält\, doch kann er eines Tages mit der Hilfe einer Krankenschwester aus der Anstalt entkommen. Als Halbwüchsiger lebt er auf der Straße\, im Nachkriegswien folgt eine Karriere als Kleinkrimineller. Diese bringt ihn wiederholt ins Gefängnis und immer wieder vor psychiatrische Gutachter\, bis er eines Tages seinem ehemaligen Peiniger gegenübersitzt\, der ihm einen Deal anbieten will. Doch Zawrel lässt sich nicht bestechen. Allerdings kommt es erst im Jahr 2000 kommt zu einem Gerichtsverfahren\, das wegen einer angeblichen Demenz von Gross eingestellt wird. Dieser kann sich an nichts mehr erinnern …
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung »Die Verleugneten« – Terminankündigung
DESCRIPTION:die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden Sie am 10. Oktober 2024\, um 19 Uhr\, zur Eröffnung der Ausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« in die Landesvertretung Rheinland-Pfalz\, In den Ministergärten 6\, 10117 Berlin\, ein. \n  \nHintergrund\nDie Ausstellung erinnert an Menschen\, die im Nationalsozialismus als »Asoziale« und »Berufs­verbrecher« verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren\, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet. \nDie Bundesrepublik\, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet. Erst 2020 beschließt der Deutsche Bundes­tag ihre Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus. \n  \nProgramm\nNach der Begrüßung durch die Landesvertretung Rheinland-Pfalz wird die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien\, Claudia Roth\, sich mit einem Grußwort an die Gäste wenden. Prof. Dr. Frank Nonnenmacher\, Erster Vorsitzender des Verbands für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus (vevon)\, gibt einen persönlichen Eindruck auf die Verfolgung seines Onkels und die Initiative zum Bundestagsbeschluss. Mascha Krink\, Daniel Haberlah\, Levinia Stevens und Liane Lieske erinnern mit individuellen Beiträgen an ihre Angehörigen. \nAuf die Entstehung der Ausstellung werden Uwe Neumärker\, Di­rektor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, und Prof. Dr. Jörg Skriebeleit\, Leiter der KZ-Ge­denkstätte Flossenbürg\, in einem gemeinsamen Gespräch zurückblicken. \nIm Anschluss\, gegen 20 Uhr\, haben Sie die Möglichkeit\, die Ausstellung im Gebäude »B.Place«\, Cora-Berliner-Straße 2\, 10117 Berlin (unmittelbar neben dem Holocaust-Denkmal) zu besichtigen. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung kommen wir gern\, bei einem kleinen Empfang\, mit Ihnen ins Gespräch. \n  \nAnmeldung \nBitte melden Sie sich bis zum 7. Oktober 2024 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 für die Eröffnung an. Der Einlass beginnt um 18.15 Uhr. \nWährend der Veranstaltung werden Fotoaufnahmen gemacht. Wenn Sie teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass diese veröffentlicht werden dürfen. \n  \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \nMit freundlichen Grüßen \n  \nKZ-Gedenkstätte Flossenbürg \nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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LOCATION:Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund\, In den Ministergärten\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:»Deutsch-Polnisches Haus auf Rädern«
DESCRIPTION:Während des Septembers wird sich das Deutsch-Polnische Haus mit einem Tiny House durch den Berliner Stadtraum bewegen – als nomadisches Haus auf Rädern. Das Team des Deutsch-Polnischen Hauses informiert\, bietet Bildungs- und Geschichtsparcours an und möchte von der interessierten Öffentlichkeit erfahren\, was Sie sich eigentlich von einem künftigen Deutsch-Polnischen Haus erwarten. \nAußerdem plant das Team eine Reihe von Open-Air-Veranstaltungen rund um das »Deutsch-Polnische Haus auf Rädern« – Konzerte\, Tanzveranstaltungen\, Podiumsdiskussionen\, u.a. mit dem neuen Star der polnischen Jazz-Szene Marcin Masecki (am 13. September)\, der die Musik zum Oscarnominiertem Film  »Cold War« komponierte. Mit anderen Jazz-Konzerten (21. September) und Weißem Gesang von Maniucha Bikont (26.9.) oder Podiumsdiskussionen von türkischen und polnischen Künstlerinnen\, die in Berlin leben und gemeinsam über Migration mit dem Kurator des Kunsthauses Bethanien diskutieren (14. September). \nAlle Konzerte\, Stadtführungen und Podiumsdiskussionen sind ohne Eintritt! \nMehr Informationen finden Sie hier. \n___________ \nDas Deutsch-Polnische Haus auf Rädern steht vom 1. bis 17. September vor dem Kanzleramt (Paul-Löbe-Allee\, Ecke Annemarie-Renger-Straße) und vom 18. bis 30. September am Washingtonplatz direkt vor dem Berliner Hauptbahnhof. Dort finden die Veranstaltungen Open-Air statt. Das Team ist werktags von 12-18 Uhr vor Ort oder nach Vereinbarung dort anzutreffen. \nPROGRAMM \nDo\, 12. September\, 18:00 Uhr\, Podiumsdiskussion\,\nZweiter Weltkrieg\, Opposition und die Erinnerung: Herausforderung für die Demokratie heute  – u.a. mit Markus Meckel \nFr\, 13. September\, 18:00 Uhr\, Konzert\,\nMarcin Masecki: Boleros y más mit einer Einführung von Thomas Krüger (BpB) \nSa\, 14. September\, 16:00 Uhr\, Video-Performance und Podiumsdiskussion\,\nWhat connects Anatolia and Podlasie? Turkish and Polish Perspectives in Contemporary Art Made in Germany \nSo\, 15. September\, 15.30 Uhr\nStadtspaziergang mit Dorota Danielewicz – Berlinski Tour\, auf polnischen Spuren durch Berlin \nDi\, 17.9. Vortrag und Podiumsdiskussion (Abweichender Ort: Museum Karlshorst)\nIm Schatten des Pakts. Der sowjetische Überfall auf Polen 1939 – mit u.a. Jan T. Gross \nFr\, 20. September\, 17:00 Uhr\, Podiumsdiskussion\nVerseuchte Landschaften. Was von deutschen Verbrechen in der polnischen Landschaft übrig blieb \nSa\, 21. September\, 18:00 Uhr\, Konzert\nJazzkonzert der Band »Kosmonauci« \nDo\, 26. September\, 18:00 Uhr\,\nKonzert von Maniucha Bikont und Ksawery Wójciński \nFr\, 27. September\, 18:00 Uhr\nKonzert und Tanz von »Tęgie Chłopy« featuring Maniucha Bikont \nSa\, 28. September\nStadtspaziergang mit Dorota Danielewicz – Berlinski Tour\, auf polnischen Spuren durch Berlin
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SUMMARY:TERMINANKÜNDIGUNG – Gedenkort für die Opfer der »Euthanasie«-Morde
DESCRIPTION:10 Jahre Gedenk und Informations-Ort für die Opfer der national-sozialistischen »Euthanasie«-Morde\n\n\n\n\nanlässlich des zehnjährigen Bestehens des Gedenk- und Informationsorts für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, am 2. September 2024\, laden der Förderkreis Gedenkort T 4 e. V. und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas um 14 Uhr zu einem Festakt in das Hauptfoyer der Philharmonie ein. Anschließend\, um 15 Uhr\, findet eine Kranzniederlegung am Gedenkort statt. Ab 15.30 Uhr können Sie am Begleitprogramm in der Landesvertretung Baden-Württemberg teilnehmen. \nBitte beachten Sie die unterschiedlichen Anmeldungen. \n\n14.00 Uhr: Festakt in der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Str. 1\n\n» Anmeldung bitte unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de\, bitte mit der Angabe des Vor- und Nachnamens sowie des Geburtsdatums und -orts \n» Nur mit einer Anmeldebestätigung ist eine Teilnahme möglich. \n\n15.00 Uhr: Kranzniederlegung am Gedenkort\, Tiergartenstraße 4\n» keine Anmeldung erforderlich\n15.30 Uhr: Begleitprogramm\, Landesvertretung Baden-Württemberg\, Tiergartenstraße 15\n\n» Anmeldung bitte unter: https://eveeno.com/127042412 \nDie Veranstaltungen sind barrierefrei. Wir übersetzen in Leichte Sprache. Wir übersetzen in Gebärden-Sprache. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. \nIrit Kulzk\, 1. Vorsitzende Förderkreis Gedenkort T4 e.V.\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n+ + + + + + + + + + + + + + + + + + \nMEHR INFORMATIONEN ZU DEN VERANSTALTUNGEN \nFestakt um 14 Uhr in der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Str. 1 \nEs sprechen: \n\nFrank-Walter Steinmeier\, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland\nJürgen Dusel\, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen\nKai Wegner\, Regierender Bürgermeister von Berlin\n\nWeitere Programmpunkte: \n\nFilmvorführung: »geh denken inklusiv«\, ein Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben – ISL e.V.\nGespräch mit Museumsführern: Sie führen die Menschen durch die Gedenkstätte für die Opfer der »Euthanasie«-Morde in Brandenburg\n\nDas Utopia Orchester\, ein inklusives Sinfonie-Orchester aus Berlin\, wird den musikalischen Rahmen auf besondere Weise gestalten. \n+ + + + + + + + + + + + + + + \nKranz- und Blumenniederlegung um 15.00 Uhr am Gedenkort\, Tiergartenstraße 4 \nDie Gäste des Festaktes legen Kränze und Blumen nieder. Anschließend besteht auch für Interessierte\, die sich nicht für den Festakt angemeldet haben\, die Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen. Bringen Sie gern eine Blume mit. \n+ + + + + + + + + + + + + + + \nBegleitprogramm ab 15.30 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg \n\n15.30 Uhr: Ankommen in der Landesvertretung Baden-Württemberg \n\nEs gibt Getränke und einen kleinen Imbiss. \n  \n\n16.00 Uhr: Begrüßung im Großen Saal \n\nFrau Kulzk erklärt den Ablauf. \n  \n\n16.15 Uhr: Sie haben 2 Möglichkeiten. \n\nSie können sich einen Film ansehen. Oder Sie machen in einer Arbeits-Gruppe mit. \n\n Film:\nDer Film erzählt die Geschichte von Friedrich Zawrel. Er kam als Kind in eine Anstalt. Dort wurde er von einem Arzt gequält. Aber er konnte fliehen. Er konnte seine Geschichte erzählen. Der Film heißt: F. Zawrel – Erb-Biologisch und sozial minderwertig. Wir sehen uns den Film zusammen an.\n Arbeits-Gruppe:\n\nInklusiver Austausch zum Gedenkort der Aktion T4 und seiner Geschichte. \n  \n\n18.00 Uhr: Es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss \n20.00 Uhr: Ende der Veranstaltung\n\n____________ \nEine Veranstaltung der/des: \n\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nFörderkreis Gedenkort T4 e.V.\nAktion Mensch\nDeutsches Theater
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LOCATION:Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag des deutschen Angriffs auf Polen
DESCRIPTION:1. September 2024 um 16 Uhr\, Gelände der ehemaligen Krolloper an der Heinrich-von-Gagern-Straße\, 10557 Berlin\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAm 1. September 1939 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Republik Polen und begann den Zweiten Weltkrieg. Sechs Jahre Besatzungs- und Gewaltherrschaft sowie Millionen Todesopfer waren die Folge. \nDie Stabsstelle »Deutsch-Polnisches Haus« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und das Deutsche Polen-Institut (Darmstadt) laden am 1. September 2024 um 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper an der Heinrich-von-Gagern-Straße ein.\nAn diesem Ort hielt Adolf Hitler am Vormittag des 1. September 1939 eine propagandistische Rede zum deutschen Überfall auf Polen. \nEs sprechen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock\, Kulturstaatsministerin Claudia Roth\, Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, und Heiko Maas\, Präsident des Deutschen Polen-Instituts. \nIm Rahmen der Veranstaltung wird auch eine Tafel mit Informationen zur Bedeutung der Krolloper für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs enthüllt. \nIm Anschluss findet eine künstlerisch-zivilgesellschaftliche Intervention unter dem Titel »Vergangenes erinnern – Zukunft demokratisch gestalten« statt. \nDie Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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LOCATION:ehemalige Kroll-Oper\, Große Querallee\, Berlin\, 10557\, Germany
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SUMMARY:»Gestern ist heute und morgen!« – ERINNERN AN DIE ERMORDUNG DER LETZTEN SINTI UND ROMA IN AUSCHWITZ-BIRKENAU vor 80 Jahren
DESCRIPTION:Vor 80 Jahren – in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 – ermordeten SS-Angehörige die verbliebenen 4.300 Sinti und Roma in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen\, Kinder und ältere Menschen. Seit 2015 ist der 2. August Internationaler Gedenktag an den Völkermord an Sinti und Roma. \n\nPROGRAMM\n \nGedichtvortrag »Auschwitz« von Santino Spinelli \nBegrüßung\nHamze Bytyçi\, Vorstandsvorsitzender RomaTrial e. V.\, und\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung aus den Lebenserinnerungen von Lily van Angeren-Franz (1924–2011)\nLeah Czollek \nBerichte\nNachkommen von Überlebenden erzählen über Erinnerungen an den Völkermord in ihren Familien \nMusikalische Begleitung\nJune Heilig (Violine) und Sergej Hartmann (Piano) \n  \nIm Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank. \nPartner der Veranstaltung: RomaTrial e.V.\, RhomnoKher\, CPPD
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gestern-ist-heute-und-morgen-erinnern-an-die-ermordung-der-letzten-sinti-und-roma-in-auschwitz-birkenau-vor-80-jahren/
LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Großonkel Pauls Geigenbogen – Lesung und Gespräch\, begleitet vom Sunny Franz Duo
DESCRIPTION:Die Lebens -und Familiengeschichte eines preußischen Sinto \nIn Großonkel Pauls Geigenbogen erzählt der Musiker und Bürgerrechtler Romeo Franz gemeinsam mit der Autorin Alexandra Senfft über das Leben seiner Familie seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die in Preußen beheimatete Familie musste während der NS-Zeit fliehen. Der Geigenbogen des in Auschwitz ermordeten Großonkels Paul führt als roter Faden durch die Erzählung. Akribische historische Recherchen und Familienerinnerungen prägen diese mitreißende Chronik unter Einbeziehung der vielfältigen Geschichte der europäischen Sinti und Roma – ein starkes Zeugnis von Widerstand\, Selbstbestimmung und Erfolg sowie eindrückliches Plädoyer gegen Diskriminierung und Rassismus. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Gundula Bavendamm\, Direktorin Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung und Gespräch\nRomeo Franz\, Mitglied des Europäischen Parlaments\, Musiker\, Generalsekretär der Bundesvereinigung der Sinti und Roma \nAlexandra Senfft\, Autorin\, 2. Vorsitzende des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust\nModeration: Jana Mechelhoff-Herezi\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Leitung Erinnerung an Sinti und Roma\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusikalische Begleitung\nSunny Franz Duo\nRomeo-Manolito Franz\, Geige\nSascha Reinhardt\, Gitarre \nSprache: Deutsch\nEintritt frei\, aber Bitte um Anmeldung. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit:\nDokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\nGoldmann / Penguin Random House Verlagsgruppe
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SUMMARY:ABGESAGT: Gedenkstunde anlässlich des 91. Jahrestags des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas
DESCRIPTION:DIE VERANSTALTUNG MUSS BEDAUERLICHWRWEISE ENTFALLEN – WIR ENTSCHULDIGEN UNS FÜR DIE ENTSTEHENDEN UNANNEHMLICHKEITEN.\n  \nBerlin\, Tiergarten\, in der Nähe des Goldfischteichs\, 52°30’47.9″N 13°22’11.4″E\, Zugang über Lenné- / Tiergartenstraße \nDie Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 91. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen am 24. Juni 1933 zu einer öffentlichen Gedenkstunde am Ort des geplanten Mahnmals im Berliner Tiergarten\, in der Nähe des Goldfischteichs ein. \nIm Zuge einer Verhaftungswelle 1936 wurden führende Zeugen Jehovas in ganz Deutschland inhaftiert. Mindestens 17 der dabei Verhafteten starben an den Folgen von Folter. Am Goldfischteich im Berliner Tiergarten fand am 22. August 1936 eine dieser Verhaftungsaktionen der Gestapo statt. \nProgramm: \nMusikalische Rahmung:\nFan Wang (Violine) und Annika Reuter (Viola) \nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nHistorischer Beitrag: »Die Verfolgung von Bibelforscherinnen im Nationalsozialismus«\nDr. Christl Wickert \nLesung von Erinnerungssplittern von Berliner Schüler/-innen und Studierenden \nNennung der Namen von 12 verfolgten Zeugen Jehovas\, die an konspirativen Treffen am Goldfischteich teilgenommen hatten. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:»UNTER LETTEN WÄHREND DES HOLOCAUST. MEINE BIOGRAPHIE« von Edward Anders
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Lesung mit Sylvester Groth\nVertretung des Landes Hessen beim Bund\, In den Ministergärten 5\, 10117 Berlin \n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Katharina Brauer\, Leiterin der\nHessischen Landesvertretung in Berlin\n\nGrußwort\nI. E. Alda Vanaga\, Botschafterin der Republik Lettland \nHistorische Einführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVideobotschaft\nEdward Anders\, Zeitzeuge und Autor\nLesung Sylvester Groth\, Schauspieler \nUm Anmeldung bis zum 3. Juni 2024 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. \nVeranstaltungspartner:\nHessische Landesvertretung in Berlin\nBotschaft der Republik Lettland
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SUMMARY:Albrecht Weinberg – Zeitzeugengespräch und Lesung
DESCRIPTION:116927: Die Nummer\, die Albrecht Weinberg noch immer auf seinem Unterarm trägt\, mit 99 Jahren\, ist mit den Jahrzehnten verblasst. Glasklar dagegen sind seine Erinnerungen. An seine Jugend\, das Aufkommen der Nazis\, an Freunde\, die plötzlich keine mehr waren\, daran\, wie er seine Familie verlor. Und an Friedel. Seine Schwester\, mit der er sich das Versprechen gab\, sie würden für immer aufeinander achtgeben.\nGemeinsam entkommen sie dem Holocaust und emigrieren in die USA. Jahrzehnte später\, als es Friedel schlechter geht\, reisen die beiden wieder zurück nach Deutschland. Dort begleitet Albrecht seine Schwester bis zu ihrem Tod und lernt dabei deren Pflegerin Gerda kennen. Erst vor ihr öffnet sich Albrecht und beginnt\, Gerda von seinem Leben zu berichten. Er erzählt von seiner Geschichte. Von seinem Glauben an das Gute\, trotz allem. Und von dem Versprechen zu überleben. Damit die Erinnerung weiterlebt. \nPROGRAMM \nBegrüßung: Dr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nGrußwort: S. E. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel\nGespräch: Albrecht Weinberg mit dem Autor seines Buches\, Nicolas Büchse\nModeration: Sandra Witte\, Botschaft des Staates Israel in Berlin\nLesung: Nicolas Büchse\, Autor
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LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Eine Frage des Charakters. Frauen im Warschauer Ghettoaufstand – Buchvorstellung und Gespräch
DESCRIPTION:Am 81. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto sind der Widerstand und das Schicksal der weiblichen jüdischen Kämpferinnen noch immer ein blinder Fleck in der deutschen Erinnerungskultur. In Polen erschien letztes Jahr unter Mitarbeit des Museums der Geschichte der Polnischen Juden POLIN die Anthologie »Kwestia Charakteru. Bojowniczki z Getta Warszawskiego (dt. Eine Frage des Charakters. Die Kämpferinnen aus dem Warschauer Ghetto)«. Darin werden erstmals die vielen am Aufstand beteiligten Frauen und die über sie in Archiven\, Zeitzeugenberichten und Publikationen verteilten Informationen zu einem größeren Bild zusammengefügt. \nWir laden Sie herzlich zur Buchvorstellung mit Gespräch ein. \n  \nAn Lesung und Gespräch nehmen als Co-Autorinnen teil: \nZuzanna Hertzberg ist Künstlerin\, Aktivistin und Wissenschaftlerin. Sie legt in ihrer Arbeit unter anderem die weiblichen Geschichten des jüdischen Aktivismus seit dem frühen 20. Jahrhundert frei. Hertzbergs gründliche Recherchen werden von ihrer eigenen polnisch-jüdischen Identität grundiert\, von ihrem intersektionalen anarchofeministischen Engagement\, ihrem Interesse an Performance\, Artivismus\, übersehenen Narrativen und Minderheitenperspektiven und von ihrer Beschäftigung mit den Problemen und blinden Flecken kollektiver Erinnerung. 2022 stellte sie bei der Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst aus. \nNatalia Judzińska ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin. Sie arbeitet am Institut für Slawistik der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Antisemitismus der Zwischenkriegszeit\, die Shoah sowie die aktuelle humanitäre Krise an der Polnisch-Belarussischen Grenze. \nPatrycja Dołowy ist Schriftstellerin\, Multimedia-Künstlerin\, Fotografin\, Aktivistin und promovierte Naturwissenschaftlerin. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen aktuell Fragen nach Identität und Erinnerung. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht und über 60 Ausstellungen in Polen und im Ausland gestaltet. Neben mehreren weiteren Stipendien und Ehrungen erhielt sie 2022 die Ehrenmedaille »Aufstand im Warschauer Ghetto« für ihren Einsatz für den polnisch-jüdischen Dialog\, die Erinnerung an Geschichte und Kultur der polnischen Juden\, gegen Antisemitismus\, Homophobie und Nationalismus. \nDas Gespräch wird von Agnieszka Wierzcholska von der Stabsstelle »Deutsch-Polnisches Haus« bei der Stiftung Denkmal moderiert. \nDie Veranstaltung findet auf Polnisch mit deutscher Simultanübersetzung statt. \nLink zum Buch: https://czarne.com.pl/katalog/ksiazki/kwestia-charakteru \nDie Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend im Internet und Fernsehen frei zugänglich sein. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:»Großonkel Pauls Geigenbogen« – Buchpremiere
DESCRIPTION:Berliner Buchpremiere\n»Großonkel Pauls Geigenbogen – Die Familiengeschichte eines preußischen Sinto«\nRomeo Franz und Alexandra Senfft im Gespräch\, moderiert von Jana Mechelhoff-Herezi \nMit einführenden Worten von Hamze Bytyçi\, Vorsitzender von RomaTrial e.V.\, und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung für die ermordeten Juden Europas \n\n24. März 2024\, 18 Uhr\nim Grünen Salon\, Rosa-Luxemburg-Platz 2\, 10178 Berlin\nEintritt 5€ \n\nEine Veranstaltung von RomaTrial e.V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Goldmann Verlag (Randomhouse/Penguin) \nRomeo Franz zog als erster Sinto ins Europäische Parlament ein. In Großonkel Pauls Geigenbogen erzählt der Musiker gemeinsam mit der Autorin Alexandra Senfft über das Leben seiner Familie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Auf Grundlage akribischer historischer Recherchen und den Erinnerungen an eine Familie\, geprägt von der Liebe zur Musik und dem großen Zusammenhalt\, ist das Buch eine mitreißende Chronik unter Einbeziehung der Geschichte der europäischen Sinti und Roma in all ihrer Vielfalt und Diversität. Mit großer erzählerischer Kraft zeugt es von Widerstand\, Selbstbestimmung und Erfolg\, zugleich ist es ein eindrückliches Plädoyer gegen Diskriminierung und Rassismus. \nSinti leben seit mehr als 600 Jahren in Deutschland\, Roma seit 200 Jahren. Ihre Kultur reicht viele Jahrhunderte zurück und ist tief mit der deutschen Historie verwoben. Zeitweise als Handwerker\, Künstler und Kaufleute hochgeachtet\, wurden sie schließlich systematisch aus der Gesellschaft ausgeschlossen und verfolgt. Bis heute halten sich diskriminierende Stereotype und starke Vorurteile gegenüber der größten Minderheit Europas. Der preußische Sinto Romeo Franz kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Sinti und Roma. In Großonkel Pauls Geigenbogen erzählt er über sein Leben und seine beeindruckende deutsche Familiengeschichte\, in der schillernde Charaktere\, starke Frauen und außergewöhnliche Schicksale ans Licht treten. Aber auch die Erinnerungen an Ausgrenzung\, Abwertung im Kaiserreich und schließlich die Vernichtung durch die Nazis und der Neuanfang der Überlebenden spielen eine prägnante Rolle. \nMit ihrem Buch und dieser Veranstaltung laden Romeo Franz und Alexandra Senfft dazu ein\, sich mit der Geschichte der Menschen mit Romanes-Hintergrund auseinander zu setzen und mit ihren Zuhörer/-innen lebhaft in einen Dialog zu treten.
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SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 27. Januars\, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus finden am 31. Januar – im Anschluss an die Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. \n  \n\n\n\n\n\n\n31.01.2024 | 12 Uhr | Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\,  10785 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nKranzniederlegung mit musikalischer Performance \nAm 27. Januar 2024 gedenken wir der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Unter ihnen waren auch mehrere hunderttausend Kinder\, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. \nZum Gedenken am 31.01.2024 um 12 Uhr am Gedenk- und Informationsort werden wir unsere Aufmerksamkeit besonders auf die tauben Opfer richten. \nDie Kranzniederlegung wird von zwei Künstlerinnen\, Ines Konietzko-Fischer (taub) und Claudia van Hasselt (hörend)\, mit einer musikalischen Performance begleitet. Den ungehörten Leidenswegen der tauben Opfer wird durch die Künstlerinnen visuell und musikalisch gedacht. \nIch freue mich auf Ihr Kommen.\nIhr Jürgen Dusel \nVeranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärden-/Lautsprache und Leichte Sprache. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZuvor wird es im Rahmen der »Kultur im Kleisthaus« im Dienstsitz des Bundesbeauftragten am Freitagabend\, den 26.01.2024\, um 19 Uhr eine Filmvorführung mit Erläuterungen durch den tauben Filmemacher und Historiker Helmut Vogel geben. \nIm Jahr 2015 haben der Filmautor Helmut Vogel und der Kameramann Jürgen Endress in dem Dokumentarfilm „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der NS-Euthanasie“\, die von Zwangssterilisation betroffenen Gehörlosen an verschiedenen Orten aufgesucht und sie beim Erinnerungsprozess filmisch dokumentiert. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an\, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 13 Uhr | Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße in 10785 Berlin-Tiergarten\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nStilles Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten LSBTIQ* \nSeit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlässlich dessen gedenkt der Deutsche Bundestag am 31. Januar 2024 der Opfer des Nationalsozialismus\, unter anderem der Menschen\, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. \n\n\n\nIm Anschluss an die Gedenkstunde im Deutschen Bundestag lädt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem stillen Gedenken mit Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten ein.Am Denkmal können Blumen und Kränze niedergelegt werden.\n\nhttps://www.lsvd.de/de/ct/10970-Berlin-Gedenken-an-die-im-Nationalsozialismus-verfolgten-und-ermordeten-LSBTIQ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 14 Uhr | Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, 10117 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGedenkveranstaltung für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\nAnlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und des 79. Jahrestages der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27.Januar 1945 laden das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma\, der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ein\, gemeinsam an die 500.000 ermordeten Sinti und Roma Europas und alle anderen Menschen\, die der nationalsozialistischen Willkürherrschaft zum Opfer fielen\, zu erinnern. \nAm Gedenktag besteht die Möglichkeit\, am Denkmal in Berlin individuell Blumen und Kränze niederzulegen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nAnsprachen:\nPetra Pau\, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages für das Präsidium des Deutschen Bundestages\nGerda Pohl\, Holocaust-Überlebende\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Historiker\, Publizist und Rabbiner\nRenaldo Schwarzenberger\, Vorsitzender des Zentralrats der Jenischen \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 15.30 Uhr | Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, und anschließend am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, 10117 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGemeinsames Gedenken des Antiziganismusbeauftragten der Bundesregierung und des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus am Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin) sowie anschließend am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, 10557 Berlin)
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SUMMARY:»Bevor Erinnerung Geschichte wird« – Buchvorstellung und Gespräch
DESCRIPTION:Das Literaturforum im Brecht-Haus lädt am 30. Januar 2024\, um 17 Uhr zu einer Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch mit Simone Müller und Wolfgang Benz ein.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \nVeranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus  \nEintritt: 6\,- € / ermäßigt: 4\,- €\nEinlass: ab 16.30 Uhr \nTicket:  Eintrittskarten \nDigital:  Livestream  \n\nVeranstalter: Literaturforum im Brecht-Haus\n\n\nDie Veranstaltung wird durch die Schweizerische Botschaft in Berlin sowie der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas unterstützt.
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SUMMARY:Understanding the Development of Nazi Killing Policies through the Perspective of the Killing Methods used
DESCRIPTION:Vortrag in englischer Sprache \n \nThis third and final lecture on the historical origins and the scientific background of the use of poison gas as a killing method of the Nazis will focus on its deployment in the »Euthanasia«-program\, the extermination camps »Aktion Reinhardt«\, in Auschwitz-Birkenau and other camps and locations. Cameron Munro´s most recent research reveals significant new insights into how\, when and why the Nazis came to use different killing methods including three different poisoned gases\, combined with mass shooting and other techniques. These findings also provide important new information about how the Nazis killing programs developed. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nAdam Kerpel-Fronius\, wiss. Mitarbeiter\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nEinführung  \nChristoph Heubner\, Geschäftsführender Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees \nVortrag (in englischer Sprache) \nCameron Munro\, Vorsitzender Tiergarten4Association e. V. \nDiskussion \nUm Anmeldung bis 21. November 2023 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.\n \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/understanding-the-development-of-nazi-killing-policies-through-the-perspective-of-the-killing-methods-used/
LOCATION:Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\, Cora-Berliner-Straße 1\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»Jene. Homosexuelle während des Zweiten Weltkriegs« — Buchvorstellung und Gespräch mit Joanna Ostrowska
DESCRIPTION:Jene«\, das sind die Anderen\, die Homosexuellen\, deren Anerkennung als Verfolgte des Nazi-Regimes überall in Europa lange auf sich warten ließ. In der Nachkriegszeit galten sie als »Deutsche« oder »Fremde« und nicht der Würdigung wert. In den Gedenkstätten früherer deutscher Konzentrationslager auf dem Gebiet Polens werden sie noch immer meist verschwiegen. In ihrer detaillierten Auswertung von NS-Sondergerichtsakten und anderen Quellen aus aller Welt — wie Zeitzeugenberichten und Interviews — gelingt es Joanna Ostrowska\, die bewegenden Schicksale »Jener« — von Männern verschiedener Nationalitäten — nachzuzeichnen\, die gemäß Paragraf 175 verurteilt und in Gefängnisse und Konzentrationslager eingewiesen wurden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Ulrich Baumann\, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nEinführender Vortrag (in deutscher Sprache)\n»Jene. Homosexuelle während des Zweiten Weltkriegs«\nJoanna Ostrowska\, Historikerin\, Autorin\, Dramaturgin und LGBTQIA-Aktivistin \nGespräch (Englisch – Deutsch\, Konsekutivübersetzung)\nJoanna Ostrowska mit Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Touro University Berlin \nUm Anmeldung bis 5. September 2023 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 / 26 39 43 0 wird gebeten.
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LOCATION:Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\, Cora-Berliner-Straße 1\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:84. Jahrestag des deutschen Angriffs auf Polen
DESCRIPTION:auf dem Gelände der ehemaligen Kroll-Oper\, Große Querallee\, 10557 Berlin (am Platz der Republik) \n  \nAm 1. September 2023 jährt sich der deutsche Überfall auf unser Nachbarland Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 84. Mal.\nZum Jahrestag dieses historischen Datums erinnern wir an die Opfer des Krieges und der darauffolgenden Besatzungsherrschaft. Ab 17 Uhr versammeln wir uns zum Gedenken unter freiem Himmel an der ehemaligen Kroll-Oper\, am Platz der Republik. Es werden Grußworte gesprochen\, sowie lyrische und musikalische Beiträge zu hören sein. \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen voraussichtlich im August. \nKontakt:\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nDeutsch-Polnischer Ort des Gedenkens\, der historischen Information\, der Bildung und Begegnung\nNiemiecko-Polskie Miejsce Upamiętnienia\,  Informacji Historycznej\, Edukacji i Spotkań \nRobert Parzer\nRobert.Parzer@stiftung-denkmal.de\nTel.: +49 30 26 39 43 39 \nDr. Agnieszka Wierzcholska\nAgnieszka.Wierzcholska@stiftung-denkmal.de\nTel.: +49 30 263943 45
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SUMMARY:Einladung zum Gedenken an die Opfer der »Euthanasie«-Morde im National-Sozialismus
DESCRIPTION:Diese Einladung ist in Leichter Sprache. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEs gibt eine Gedenk-Veranstaltung \nam 1. September 2023\nvon 11.30 Uhr bis 12.40 Uhr\nin Berlin in der Tiergartenstraße 4 \nEs gibt Übersetzung in Leichte Sprache.\nEs gibt Gebärden-Dolmetscher.\nDie Veranstaltung ist Barrierefrei.\nDie Veranstaltung ist draußen. \nBei der Veranstaltung werden Fotos gemacht.\nEs werden auch Filme gedreht.\nVielleicht sind Sie darauf zu sehen.\nKommen Sie bitte nur zur Veranstaltung\,\nwenn Sie damit einverstanden sind. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDarum gibt es das Gedenken \nAdolf Hitler und die Nazis waren\nvon 1933-1945 an der Macht.\nSie haben viele Menschen ermordet.\nAuch Menschen mit Behinderungen und\npsychischen Erkrankungen wurden ermordet.\nDas nannten die Nazis: guter Tod.\nDas schwere Wort ist: »Euthanasie«. \nDie Nazis haben die Morde geplant.\nSie planten 70-tausend Morde.\nSie planten alles in der Tiergartenstraße 4.\nDarum hieß dieser Plan: „Aktion T4“.\nDie „Aktion T4“ hat im September angefangen.\nDarum ist die Gedenk-Veranstaltung am 1. September. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nSo gedenken wir in diesem Jahr: \n• Frau Kulzk begrüßt die Gäste.\nSie ist die erste Vorsitzende\nvom Förderkreis Gedenk-Ort T4 e.V. \n• Herr Dusel hält eine Rede.\nEr ist Politiker.\nEr ist der Beauftragte der Bundes-Regierung\nfür die Interessen von Menschen mit Behinderungen.\nEr setzt sich dafür ein\, dass Menschen mit Behinderungen\nin Deutschland gut leben können. \n• Lesung mit Tine Rahel Völker.\nSie schreibt Theater-Stücke.\nSie liest aus einem Theater-Stück vor.\nDas Theater-Stück heißt: Frauen der Unterwelt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n• Frau Kulzk sagt ein paar Worte. \n• Am Ende hält Herrn Neumärker eine Rede.\nEr ist Direktor der Stiftung:\nDenkmal für die ermordeten Juden Europas. \nWir legen einen Blumen-Kranz nieder.\nWenn Sie möchten\, können Sie auch Blumen niederlegen. \nDie Gedenk-Veranstaltung organisiert: \nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nwww.stiftung-denkmal.de \nFörderkreis Gedenkort T4 e.V.\nwww.gedenkort-t4.eu
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/einladung-zum-gedenken-an-die-opfer-der-euthanasie-morde-im-national-sozialismus/
LOCATION:Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:»CODES OF MEMORY« ERINNERN AN DIE ERMORDUNG DER LETZTEN SINTI UND ROMA IN AUSCHWITZ-BIRKENAU 1944
DESCRIPTION:Am 2. August 2023 jährt sich die Ermordung der letzten im Vernichtungslager AuschwitzBirkenau verbliebenen Sinti und Roma zum 79. Mal. SS-Angehörige töteten in der Nacht auf den 3. August 1944 in Gaskammern 4.300 Menschen – zumeist Frauen\, Kinder und alte Menschen.\nIm Gedenken an den 2. August 1944 bearbeiten Künstlerinnen und Künstler aus den Communities der Sinti und Roma sowie aus dem Netzwerk der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) in literarischen\, musikalischen und performativen Beiträgen die Biographien Ermordeter und Überlebender des Völkermords. Sie verweisen auf die temporäre Ausstellung »Dynamic Memory Lab« von RomaTrial e. V. und CPPD zum Thema »Codes of Memory« von Sinti und Roma. \nUm Anmeldung bis 28. Juli 2023 unter Tel. 030 – 26 39 43 0  oder veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nModeration\nHamze Bytyçi\, Kurator von »Codes of Memory«\, Vorstandsvorsitzender RomaTrial e. V. \nKünstlerische Beiträge\nDragan Cordes\, Murat Dikenci\, Daniel Gerzenberg\, Dejan Jovanovic\, Riah Knight\, Kelly Laubinger\, Janko Lauenberger\, Damian Le Bas\, Matilda Leko\, Sharon Dodua Otoo\, Lisa Smith\, Julia Wissert\, Danyang Zhao unter anderen \nIm Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:»Abgeholt sein\, heißt Tod« — Zeitzeugengespräch mit Kurt Hillmann
DESCRIPTION:Am 28. Juni lädt die Schwarzkopf-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Denkmal zum Zeitzeugengespräch mit Kurt Hillmann in die Sophienstraße 28/29 ein. \n\nKurt Hillmann wird 1933 als Sohn einer jüdischen Polin und eines Deutschen in Berlin geboren. Schon früh macht er Erfahrungen mit Antisemitismus. Später ist sein Leben vom Krieg geprägt: Bombenangriffe\, Fliegeralarm\, brennende Häuser. 1944 gelingt es ihm\, in einem Heim für tuberkulosekranke Kinder im Allgäu unterzutauchen. Als Hillmann im Oktober 1945 zurück nach Berlin zu seinem Vater fährt\, muss er erfahren\, dass seine Mutter gestorben ist\, weil kein Arzt sie behandeln wollte. Alle Angehörigen seiner Mutter\, die Familien Singer und Jakubowicz\, waren zunächst in das Ghetto Litzmannstadt deportiert und später im Vernichtungslager Kulmhof mit den Abgasen von Lastwagen ermordet worden.\n\nKurt Hillmann engagiert sich seit Jahren als Zeitzeuge.\n\nUm Anmeldung bis zum 27. Juni 2023 unter\nevents@schwarzkopf-stiftung.de wird gebeten. Eintritt frei!\n\n\nPROGRAMM \nGrußworte\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nGeraldine Blomberg\, Schwarzkopf-Stiftung\, Programmleitung Veranstaltungen & Preise \nGespräch\nKurt Hillmann mit Paula H. Winkler
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LOCATION:Schwarzkopf-Stiftung\, Sophienstraße 28-29\, 10178 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Öffentliche Führung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
DESCRIPTION:Im Rahmen der Themenwochen »Sinti und Roma – Verfolgung\, Widerstand und Selbstbehauptung« zur neuen Dauerausstellung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas werden verschiedene öffentliche Führungen angeboten. Die nächste Führung findet am 24. Juni 2023 statt. \nDie öffentlichen Führungen bieten Überblicksinformationen über die Inhalte der neuen Dauerausstellung. Schwerpunktartig wird jeweils ein Thema eingehender vorgestellt. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit\, das Denkmal zu besuchen und die Referentinnen stehen für Rückfragen zur Verfügung. \nWeitere Informationen sind hier zu finden.
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