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SUMMARY:ABGESAGT: »Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe ›Onkel Emil‹ im Nationalsozialismus«
DESCRIPTION:1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard\, gemeinsam mit Gleichgesinnten Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Ihre geheime »Clique« existierte in Berlin bis zu Borchards Tod 1945 und wurde später unter dem Namen »Onkel Emil« bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Nahrung\, Quartier und Papieren. Wolfgang Benz beschreibt vor dem Hintergrund der Judenverfolgung im Dritten Reich\, welche Möglichkeiten es gab\, Verfolgten und Bedrohten zu helfen. Vor allem aber erzählt er die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen\, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte (Wolfgang Benz\, »Protest und Menschlichkeit«\, ISBN 978-3-15-011258-8\, € 22\,00).* \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nChristiane Carstens\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nUm Anmeldung bis 18. März unter verstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 – 26 39 43 – 0 wird gebeten.
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SUMMARY:»Die Fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz«
DESCRIPTION:Die Historiker Tal Bruttmann\, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit ihrer Studie eine detailgenaue Analyse des »Lili Jacob-Albums« vor. Zum ersten Mal werden alle Bilder des Albums\, das die SS im Sommer 1944 während des »Ungarn-Programms« in Auschwitz erstellte\, in ihrer ursprünglichen Abfolge präsentiert und analysiert. So erscheinen die teils vielfach reproduzierten und teilweise zu Ikonen gewordenen Bilder in neuem Licht. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nTal Bruttmann\, École des Hautes Études en Sciences Sociales\nStefan Hördler\, Georg-August-Universität Göttingen\nChristoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nDiskussion \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nUm Anmeldung bis 3. März unter verstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 – 26 39 43 – 0 wird gebeten.
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SUMMARY:Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
DESCRIPTION:Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus laden das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas herzlich ein\, gemeinsam an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma zu erinnern. \nEs sprechen:\n– Rita Prigmore\, Überlebende des Holocausts\n– Petra Pau\, Bundestagsvizepräsidentin\n– Michael Roth\, Staatsminister für Europa\n– Petra Rosenberg\, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. \n  \nEs besteht die Möglichkeit\, Blumen niederzulegen.
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SUMMARY:Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
DESCRIPTION:Am 27. Januar 2020 wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD)\, der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden aus diesem Grund zu einem Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein. \n  \nEs sprechen: \n– Petra Rosenberg\, Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.\,\n– Jörg Steinert\, Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg. \n  \nDie Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine »widernatürliche Veranlagung«\, für eine den so genannten »Volkskörper« schädigende »Seuche«\, die »auszurotten« sei. Schon kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden im März 1933 die lesbischen und schwulen Lokale Berlins geschlossen. Die vollständige Infrastruktur der ersten deutschen Homosexuellenbewegung\, Lokale\, Vereine\, Verlage sowie Zeitschriften wurden aufgelöst\, verboten\, zerschlagen und zerstört. Im Herbst 1934 setzte die systematische Verfolgung homosexueller Männer ein.
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SUMMARY:Gedenken an die Opfer der »Euthanasie«-Verbrechen: Kranzniederlegung
DESCRIPTION:Kranzniederlegung an der Gedenktafel Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde \nMusikalische Untermalung durch Thonkunst Leipzig \n  \nMitteilung über die Niederlegung von Kränzen bitte an: 030 – 185 27 2648 oder kleisthaus@behindertenbeauftragter.de.
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SUMMARY:»Endzeit in Ostpreußen. Ein beschwiegenes Kapitel des Holocaust« von Maria Blitz – Lesung mit Johanna Wokalek
DESCRIPTION:Januar 1945: Hunderttausende ostpreußische Zivilisten sind auf der überstürzten Flucht vor der Roten Armee. Gleichzeitig löst die SS die Außenlager des KZ Stutthof auf und sammelt etwa 13.000 Häftlinge in Königsberg. Am 26. Januar werden bei starkem Frost bis zu 7.500 zumeist jüdische Frauen aus Polen und Ungarn an die Ostseeküste bei Palmnicken getrieben und Tausende in der Nacht des 31. Januar am Strand erschossen. Den Todesmarsch und das anschließende Massaker überleben nur 30 Personen – eine von ihnen ist Maria Blitz (1918 – 2016) aus Krakau. 55 Jahre später schreibt sie ihre Erinnerungen über Verfolgung und Gefangenschaft zwischen 1939 und 1945 sowie ihr Leben nach dem Krieg unter dem Titel My Holocaust in ihrer neuen Heimat USA nieder. Anlässlich des 75. Jahrestages würdigt die Veranstaltung die Opfer des größten Massakers auf deutschem Boden. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nJohanna Wokalek \n_________________________________________________________________________ \nUm Anmeldung bis zum 14. Januar 2020 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei!
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LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»DIE HOFFNUNG AUF EINEN KUSS – AUSCHWITZ\, LILIANE UND ICH« – Buchvorstellung mit Raphaël Esrail und Lesung mit Florian Stetter
DESCRIPTION:Raphaël Esrail wird 1925 im türkischen Manisa geboren. Ein Jahr später zieht die Familie nach Lyon. Als Jugendlicher tritt er der Pfadfindergruppe »Éclaireurs Israélites de France« bei. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs im Sommer 1940 betätigt er sich in der Widerstandsgruppe »la Sixième« als Dokumentenfälscher. Am 8. Januar 1944 wird er verhaftet und in das Durchgangslager Drancy verschleppt\, wo er seine zukünftige Ehefrau Liliane kennenlernt. Am 3. Februar 1944 werden beide nach Auschwitz deportiert\, wo sie als Zwangsarbeiter Kontakt zueinander halten. Nach der »Evakuierung« von Auschwitz durch die SS\, einem Todesmarsch und weiteren Lageraufenthalten befreien amerikanische Truppen Raphaël am 1. Mai und die Rote Armee Liliane am 2. Mai 1945. Er kehrt nach Lyon zurück und heiratet 1948 Liliane. Beide sind über Jahre als Zeitzeugen aktiv. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nI. E. Anne-Marie Descôtes\, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland \nGrußworte\nMichael Roth MdB\, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt\, Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit\nRaphaël Esrail\, Zeitzeuge und Auschwitzüberlebender \nLesung\nFlorian Stetter \nEmpfang \n_________________________________________________________________________ \nUm Anmeldung bis zum 6. Dezember 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrollen ein und halten Sie ein Ausweisdokument bereit!
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LOCATION:Französische Botschaft Berlin\, Wilhelmstr. 69\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»WIR LEBEN NOCH« – Eröffnungsabend des Roma-Filmfestivals AKE DIKHEA?
DESCRIPTION:Das Roma-Filmfestival AKE DIKHEA?\, übersetzt NA SIEHST DU?\, bringt vom 5. bis zum 9. Dezember 2019 zum dritten Mal neue\, selbstbestimmte filmische Stimmen von Roma und Sinti aus der ganzen Welt nach Berlin. Am ersten Abend macht das Filmfestival auf den noch immer wenig bekannten Völkermord an den europäischen Sinti und Roma mit bis zu 500.000 Opfern aufmerksam. Es eröffnet mit zwei animierten Kurzfilmen aus der Produktion von RomaTrial in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal\, die aus dem Leben der deutschen Sintizza Zilli Reichmann (*1924) und des niederländischen Sinto Zoni Weisz (*1937) erzählen. Zoni Weisz wird als Zeitzeuge zum Gespräch vor Ort sein. \n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nHamze Bytyçi\, Künstlerischer Festivalleiter\nVeronika Patočková\, Produktionsleitung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nGrußwort\nDr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa und Bürgermeister von Berlin\, Schirmherr des Filmfestivals \nFilmvorführung und Gespräch (auf Englisch) mit Filmteam\n»… die bringen nur die Verbrecher weg« und »Memory Boxes« \nZeitzeugengespräch\nZoni Weisz und Jana Mechelhoff-Herezi\, wiss. Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusikalische Umrahmung\nRiah Knight \nWeitere Informationen unter www.roma-filmfestival.com. \nUm Anmeldung wird bis zum 3. Dezember 2019 unter\nveranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 gebeten.
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SUMMARY:»Niemals wieder Kristallnacht!« – Vortrag und Gespräch zur Erinnerung an den 9. November 1938
DESCRIPTION:Erst allmählich nahm sich in der Bundesrepublik und in der DDR eine breitere Öffentlichkeit der Erinnerung an den antijüdischen Terror 1938 an. Die Jahre zwischen 1978 und 1988 markieren hier den Umbruch. Dabei waren auch die Begriffe für die Ereignisse einem Wandel unterworfen\, und sie sind bis heute. Kristallnacht\, Pogrom\, Novemberterror – welcher Ausdruck ist angemessen? Darüber wollen die Vortragenden mit Zeitzeugen des Erinnerns und Gästen diskutieren. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nVortrag \nDr. Ulrich Baumann\, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Ausstellungskurator\nDr. François Guesnet\, Department of Hebrew and Jewish Studies at University College London \nGespräch\nProf. Dr. Micha Brumlik\, Erziehungswissenschaftler und Publizist\nDr. Herman Simon\, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nDr. Ulrich Baumann\nDr. François Guesnet \nModeration: Shelly Kupferberg \nUm Anmeldung bis zum 5. November 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:»ICH SUCHTE DAS LEBEN BEI DEN TOTEN« – Zeitzeugengespräch und Lesung mit Halina Birenbaum
DESCRIPTION:Halina Birenbaum (*1929) wird als Tochter von Jakub und Pola Grynsztejn in Warschau geboren und wächst mit zwei älteren Brüdern auf. Bald nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 muss ihre Familie in das Warschauer Ghetto übersiedeln. Im Juli 1943 wird sie in das KZ Majdanek und von dort nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebt den Todesmarsch im Januar 1945. Am 2. Mai 1945 wird sie von der Roten Armee als »Kind-Greisin« im Lager Neustadt-Glewe befreit. Ihre Eltern und ein Bruder wurden ermordet. 1947 gelingt ihr die Einwanderung in Palästina\, wo sie zunächst in Kibbuzim arbeitet. 1950 heiratet sie Henryk Birenbaum und bekommt zwei Söhne. In ihrem Buch »Ich suchte das Leben bei den Toten« (auf Deutsch Metropol 2019)\, das hier vorgestellt wird\, beschreibt die Schriftstellerin und Dichterin Halina Birenbaum eindringlich ihre Erinnerungen an ihre Familie\, ihr Leben in Israel und was es bedeutet\, in Polen und Deutschland Zeitzeugin zu sein. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nUniv. Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht\, Vorstand der gemeinnützigen Cajewitz-Stiftung\n\nGrußwort\nSören Benn\, Bürgermeister von Pankow\n\nHistorische Einführung\nDr. Beate Kosmala\n\nLesung und Gespräch\nHalina Birenbaum mit Beate Kosmala \n__________________ \nVeranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, der Metropol Verlag\, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, die Cajewitz-Stiftung und die Schwarzkopf-Stiftung \nUm Anmeldung bis 29. Oktober 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten.
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SUMMARY:»Die vorletzte Freiheit – Landschaften des Otto Dov Kulka« – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Stefan Auch
DESCRIPTION:Der blaue Himmel des Jungen in Auschwitz-Birkenau ist seine Zuflucht. Und er bleibt es. Otto Dov Kulka\, Überlebender des Familienlagers und bedeutender Historiker\, behielt die Erinnerungen an seine Kindheit lange für sich. Als er sie im hohen Alter teilt\, gelingt ihm das Unmögliche – eine gänzlich neue Sprache für das Leben mit Auschwitz. \n\n\nLandschaften sind es\, die er in Tagebüchern\, Träumen und Tonbandaufnahmen erschafft. Der Film spiegelt sie in Bildern des Toten Meeres\, in Orangenhainen\, der Jerusalemer Altstadt. Poetisch und grausam verschmelzen Worte und Bilder – sie zeugen von der Last ebenso wie der Kraft des Weiterlebens.\nD/CZ\, 2018\, 65 min. \nPROGRAMM\nFilmvorführung\nGespräch mit dem Regisseur Stefan Auch \n\n\nUm Anmeldung bis 22. Oktober wird gebeten unter veranstaltungen[at]stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. Eintritt frei!
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SUMMARY:Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten – Woran erinnern? Wessen Gedenken? Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Der 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 2019 hat den Blick der deutschen Öffentlichkeit auch auf die Millionen Opfer des Vernichtungskrieges im Osten gelenkt. Sie stehen bis heute am Rande der Erinnerung. Um ein angemessenes Gedenken in Berlin zu schaffen\, sind seit einiger Zeit zwei Initiativen aktiv. Während die eine – mit prominenter Unterstützung – ein Denkmal für die polnischen Opfer errichten möchte\, verweist die andere darauf\, dass der nationalsozialistische Völkermord in der Sowjetunion ab Sommer 1941 noch eine Steigerung erfahren hat und auch diese Opfer – wie Ukrainer\, Belarussen\, Russen und sowjetische Kriegsgefangene – angemessen gewürdigt werden müssen. Gegenstand der Diskussion sind das Für und Wider wie auch Formen des Erinnerns. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nPodium\nProf. Dr. Martin Aust\, Professor für Geschichte und Kultur\nOsteuropas an der Universität Bonn\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nProf. Dr. Michael Wildt\, Professor für Deutsche Geschichte\nim 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität zu Berlin\nDr. Peter Jahn\, ehemaliger Leiter des\nDeutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst\nModeration: Dr. Svetlana Burmistr\, Stiftung Denkmal \nUm Anmeldung bis 16. Oktober 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 / 26 39 43 0 wird gebeten. Eintritt frei!
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SUMMARY:»Konspirantinnen. Polnische Frauen im Widerstand 1939 –1945« – Filmvorführung mit Gespräch
DESCRIPTION:Am 12. April 1945 befreien polnische Soldaten im Emsland ein Kriegsgefangenenlager mit über 1.700 jungen Frauen aus Polen. Fast alle hatten im Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzer gekämpft\, der am 1. August 1944 begann und etwa 15.000 polnische Kämpfer sowie bis zu 225.000 Einwohner das Leben kostete. Bei der Kapitulation am 1. Oktober 1944 hatten die Aufständischen erreicht\, dass Frauen und Männer als Kriegsgefangene gleichbehandelt wurden. So wurden diese Frauen – zum ersten Mal in der Geschichte – als weibliche Kombattanten im Sinne der Genfer Konvention anerkannt. Der Film zeigt die Geschichte dieser Frauen – sie erzählen von ihrem Leben vor dem Sommer 1944\, von ihrem Beitrag zum Warschauer Aufstand und von ihrem Schicksal als Gefangene in deutschen Lagern. \nPROGRAMM \nBegrüßung \nAdam Kerpel-Fronius\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nGespräch \nPatrycja Bukalska\, Autorin »Mädchen vom August ’44«\nPaul Meyer\, Regisseur\nAdam Kerpel-Fronius \nDolmetscherin: Agnieszka Grzybkowska \nFilmvorführung \n»Konspirantinnen. Polnische Frauen im Widerstand 1939 –1945« Dokumentarfilm von Paul Meyer \n____________ \nUm Anmeldung bis 30. September 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. Eintritt frei! \nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:»Liebe ist stärker als die Zeit« von Leslie Maitland – Buchvorstellung mit Claus Schneggenburger und Reinhard Hübsch
DESCRIPTION:Leslie Maitland\, ehemalige investigative Reporterin der New York Times\, erzählt in diesem Buch eine berührende Familiengeschichte. Ihre Mutter Janine wurde 1923 in Freiburg als Kind jüdischer Eltern geboren. 1938 flieht die Familie Günzburger\, Vater Sigmar\, Mutter Alice und die Kinder Norbert\, Hanna (Janine) und Gertrude\, ins Elsass. Dort lernt Janine Günzburger Roland kennen – beide verlieben sich ineinander und schwören sich ewige Treue. Doch Janines Familie wird zur Flucht gezwungen und das junge Paar auseinandergerissen. Mit dem letzten Schiff\, das in Marseille Juden aufnimmt\, gelingt es Sigmar und Alice mit ihren Kindern\, nach Kuba zu entkommen\, wo sie ein halbes Jahr interniert werden\, ehe sie im Juli 1943 endlich in die USA einreisen dürfen. Janine baut sich in New York ein neues Leben an der Seite eines Amerikaners auf. Jahre später macht sich Janines Tochter Leslie auf die Suche nach Roland\, der großen Liebe ihrer Mutter … \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nLesung und Gespräch\nClaus Schneggenburger und Reinhard Hübsch\, ehemalige Hörfunkjournalisten des SDR bzw. SWR \nDer Roman »Crossing the Borders of Time» wurde aus dem Amerikanischen übersetzt von Claus Schneggenburger. \nUm Anmeldung bis 25. September 2019 unter veranstaltungenqstiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. Eintritt frei!
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SUMMARY:»Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion 1939–1946« – Buchvorstellung und Diskussion mit Markus Nesselrodt
DESCRIPTION:Infolge des deutschen Überfalls auf Polen im Herbst 1939 flohen hunderttausende polnische Juden in die Sowjetunion. Wenngleich sie in dort tagtäglich Armut\, Hunger\, politischem Terror und religiöser Verfolgung begegneten\, überlebten etwa 230.000 im unbesetzten Landesinneren des Vielvölkerstaats. Nach ihrer Rückkehr nach Polen 1945/46 entschieden sich viele für die Auswanderung und gelangten auf ihrem Weg in ein neues Leben in die Lager für jüdische Displaced Persons im besetzten Deutschland. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte des Exils und der Mehrfachmigration polnischer Juden zwischen Polen\, der Sowjetunion und Deutschland anhand zahlreicher Einzelbiografien. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal\nfür die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nDr. Markus Nesselrodt\, wiss. Mitarbeiter\,\nEuropa-Universität Viadrina \nUm Anmeldung bis 11. September 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de\noder Tel. 030 -26 39 43 -11 wird gebeten. Eintritt frei.
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SUMMARY:Karol Sidon liest aus »Traum von meinem Vater«
DESCRIPTION:»Im Jahr fünfundvierzig bekam meine Mutter die Nachricht\, dass es besser wäre\, mit mir wegzugehen\, da mir Deportation und Gaskammer drohten.« So beginnen Karol Sidons literarische Erinnerungen an seine Kindheit im Prag der Vierziger- und Fünfzigerjahre\, an die Bewohner der Stadt und diejenigen\, die nicht mehr zurückgekehrt sind – allen voran der Vater\, der im KZ Theresienstadt umgebracht wurde. Der kleine Karol\, zu diesem Zeitpunkt erst zwei Jahre alt\, vermisst ihn trotzdem und deshalb ein Leben lang. \n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nTomáš Jan Podivínský\, Botschafter der Republik Tschechien \nLesung\nKarol Sidon \nGespräch\nKarol Sidon und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:FÜNF JAHRE GEDENK- UND INFORMATIONSORT FÜR DIE OPFER DER NATIONALSOZIALISTISCHEN »EUTHANASIE«-MORDE
DESCRIPTION:30. August 2019\, 10 bis 15.30 Uhr\, Foyer der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin\, Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin \n\n\nSeit fünf Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde an die etwa 300.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschte Menschen\, die zwischen 1939 und 1945 im Deutschen Reich und im deutsch besetzten Europa als »lebensunwert« getötet wurden. \nMit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 – vor 80 Jahren – begann der Zweite Weltkrieg. Zwei Monate darauf erließ Adolf Hitler eine Anordnung zur Ausrottung »lebensunwerten Lebens«\, die auf den 1. September zurückdatiert wurde. Bereits in Polen wurden 1939/40 Tausende Patienten erschossen oder vergast. Ab Anfang 1940 begann der Massenmord auch im Deutschen Reich. Die Planungs- und Verwaltungszentrale des »Euthanasie«-Programms befand sich ab April 1940 in der Tiergartenstraße 4. Hier organisierten Ärzte und Verwaltungspersonal die Erfassung und Selektion der Patienten sowie deren Transport in sechs eigens dafür eingerichtete Gasmordanstalten im Deutschen Reich. \nBis August 1941 töteten Ärzte dort über 70.000 Menschen\, bis 1945 wurden weitere 90.000 durch Nahrungsentzug\, Vernachlässigung und die Gabe von Medikamenten umgebracht. Im besetzten Polen und in der eroberten Sowjetunion mordeten SS-Einheiten zahlreiche Krankenhäuser leer. Die sogenannte Euthanasie war das erste systematische Massenverbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Sie gilt als Vorstufe zur Vernichtung der europäischen Juden. \n\nPROGRAMM 30. AUGUST 2019  \n10 Uhr bis 11.30 Uhr \nGedenkstunde im Foyer der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nGEDENKSTUNDE \nGrußworte \nDr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa\, Bürgermeister von Berlin \nJürgen Dusel\, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen \nSigrid Falkenstein\, Angehörige \nRede \nProf. Dr. Michael von Cranach\,Mediziner\, Psychiater und Autor \nMusik \nUtopia Orchester\nDas Utopia Orchester gehört zur Werkstatt Utopia\, dem inklusiven Musik-Projekt des Vereins KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V. \nIm Anschluss besteht die Möglichkeit\, Blumen und Kränze niederzulegen. \n\nFOREN \n11.45 Uhr bis 12.45 Uhr \nVerschiedene Foyerbereiche der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nBLOCK 1 · 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr \nForum 1 – Menschen mit Lernschwierigkeiten stellen ihre Arbeit in der Gedenkstätte für die Opfer der »Euthanasie«-Morde in Brandenburg an der Havel vor \nForum 2* – Prof. Dr. Uwe Kaminsky: Zur Popularisierung von Eugenik und »Euthanasie« in der Weimarer Republik und NS-Zeit \nForum 3 – Robert Parzer: Die Morde an Patienten im besetzten Polen. Der Beginn von »Euthanasie« und Holocaust \nMITTAGSPAUSE · 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr \nBLOCK 2 · 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr \nForum 4 – Sigrid Falkenstein liest aus ihrem Buch »Annas Spuren« in Einfacher Sprache \nForum 5* – Uwe Hauck: Formen der Selbsthilfe gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung durch den Gesetzgeber \nForum 6 – Dr. Harald Jenner: Meseritz-Obrawalde… die unbekannte Anstalt \nPAUSE · 14.15 Uhr bis 14.45 Uhr \n\nBLOCK 3 · 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr \n  \nForum 7* – Christine Wüstefeld: Demokratie leben – Prozessmodell gegen Rechtsradikalismus \nForum 8 – Filmischer Zusammenschnitt eines Interviews mit dem Zeitzeugen F. Zawrel \n* Die Foren 2\, 5 und 7 bauen aufeinander auf. Sie sind Beiträge\, des Kontaktgespräches der Psychiatriefachverbände im Rahmen des Gedenkens zum fünfjährigen Bestehen des Gedenkortes für »Euthanasie«-Opfer\, des achten Symposiums »Gegen das Vergessen …« \n_____________________________________ \nSYMPOSIUM »GEGEN DAS VERGESSEN – AUS DER GESCHICHTE LERNEN« \nThemen in den Foren 2\, 5 und 7 \nNationalistische und ausgrenzende politische Strömungen und darauf bauende Entwicklungen auf nationaler wie internationaler Ebene bedürfen unserer Aufmerksamkeit. Es ist eine historische Linie zu ziehen von diesem aktuellen Geschehen hin zu den Entwicklungen in der Weimarer Zeit\, dem Vorabend des Nationalsozialismus und während der NS-Zeit selbst. Wir müssen uns den Herausforderungen wieder auflebender rechter\, rechtsradikaler und populistischer Strömungen stellen und beispielsweise eine Politik der Gegenwehr bedenken und entwickeln. \nVerschiedene Phänomene wie etwa das Auftreten der AFD aber auch die erschreckende Normalisierung des entwertenden und menschenverachtenden Populismus in verschiedensten Ländern wie zum Beispiel in den USA\, der Türkei\, in Ungarn\, Österreich etc. fordern uns heraus. \nDie drohenden\, schleichenden Veränderungen von Haltungen hin zur Normalisierung der Abwertung von Minderheiten (Homosexuelle\, Behinderte\, Langzeitarbeitslose\, Wohnungslose\, Migrant*innen etc.) verlangen sowohl theoretisch wie praktisch konkrete Antworten und Lösungswege. \nWelche Verteidigungsstrategien müssen wir entwickeln\, um die liberal demokratische Gesellschaft und das Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit\, für aktive\, gelebte Toleranz und Zusammenhalt zukünftig sicherzustellen? \nFragen in den Foren 2\, 5\, und 7 \nIm Detail ist zu fragen\, welche wirksamen Antworten wir gegen diese populistischen Strömungen finden\, die durch Individualisierungsprozesse\, durch Verlustängste\, Unsicherheiten und Irritationen über die verunsichernden internationalen Entwicklungen in der Wahrnehmung der Menschen verfangen. Wie ist dem Verhalten\, dass sich in Rückzug\, Abschottung\, Angst vor Fremden\, Unbekanntem und Neuem zeigt\, zu begegnen? Ist den sich so bedroht fühlenden Menschen durch Hinwendung und Aufklärung Beachtung zu schenken und sie so vor dem ideologischen Zugriff der neuen Rattenfänger in feinem Gewand und ihren Simplifizierungen zu schützen? \nDie international globalisierte wie auch nationale Lage kann in ihrer Unübersichtlichkeit von vielen Menschen nur schwer ertragen werden\, überfordert sie teilweise und ermöglicht in Verbindung mit weiteren Faktoren einen Nährboden für Populisten. \nDas Symposium stellt die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart in den Mittelpunkt: Ob und wie entstand der Populismus in der Weimarer Zeit und konnte sich entwickeln und dabei als fruchtbarer Nährboden und Grundlage für \ndie Durch- und Umsetzung der Propagandastrategien der Nationalsozialisten dienen? Um keine unzulässigen Rückschlüsse zu ziehen\, muss auch hier die Frage beantwortet werden: Was war ähnlich\, was war aber auch deutlich anders im Vergleich zur heutigen Situation? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen ist eine Gratwanderung: Einerseits die oben genannten Phänomene inadäquat und überzogen wahrzunehmen und somit auch in der Reaktionsweise unangemessen zu sein und sich der Unsachlichkeit preiszugeben\, andererseits zu verharmlosen und sich einem verfehlten Optimismus hinzugeben und die Situation kleinzureden in der Hoffnung\, dass der Spuk sich selbst auflöst. \nDie theoretische Befassung mit dem was wahrzunehmen ist und daraus demokratische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten ist die alltägliche Herausforderung für jeden Einzelnen. Fragen die zu beantworten sind: \nWas können wir tun? Was kann jeder von uns tun\, sachlich und rational\, aber auch mit Leidenschaft und Entschlossenheit? Welche Antworten und Wege können wir gemeinsam erarbeiten\, um eine breit getragene Gegenbewegung auf den Weg zu bringen? \nVERANSTALTUNGSORTE \nFoyer der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nGedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin \nINFORMATIONEN UND ANMELDUNG \nInformationen \n\nDer Einlass beginnt um 9.30 Uhr.\nFür die Veranstaltung wird eine Übersetzung in Gebärdensprache und in Leichter Sprache angeboten.\nDie Anerkennung als Bildungsurlaub ist beantragt.\nDurch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.\nTeilen Sie uns gegebenenfalls Ihren Unterstützungsbedarf mit\, damit wir im Vorfeld darauf hinwirken können\, mögliche Barrieren zu vermeiden.\n\nAnmeldung \nBitte teilen Sie uns bis 27. August 2019 mit\, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden und an welchen Foren Sie teilnehmen werden. \nTel.: +49 (0)30 / 26 39 43 11 \nFax: +49 (0)30 / 26 39 43 20 \nE-Mail: veranstaltungen@stiftung-denkmal.de \n\nVERANSTALTER UND PARTNER \n– Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n– Stiftung Topographie des Terrors\, www.topographie.de \n– Förderkreis Gedenkort T4 e.V.\, www.gedenkort-t4.eu \n– Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.\, www.lebenshilfe.de \nsowie \nKontaktgespräch Psychiatrie unter Beteiligung von \n– Aktion Psychisch Kranke \n– AWO Bundesverband \n– Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde \n– Bundesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit \n– Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen \n– Bundesverband evangelische Behindertenhilfe \n– Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener \n– Bundesweites Netzwerk Sozialpsychiatrischer Dienste \n– Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie \n– Dachverband Gemeindepsychiatrie \n– Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie\, Psychotherapie und Nervenheilkunde \n– Deutsches Rotes Kreuz \n– Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie \n– Diakonie Deutschland \n– Der Paritätische Gesamtverband
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LOCATION:Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung »›Erinnerung bewahren‹ – Schutz und Sichtbarmachung von Massengräbern des Holocaust in der Ukraine«
DESCRIPTION:Schätzungsweise 2.000 Massenerschießungsstätten befinden sich allein auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. In abgelegenen Schluchten und Wäldern\, mitten auf Feldern\, in ehemaligen Panzergräben oder Sandgruben waren zwischen 1941 und 1944 ganze jüdische Gemeinden oft innerhalb weniger Tage ausgelöscht worden. Auch Roma\, sowjetische Kriegsgefangene und Patienten wurden Opfer deutscher Mordkommandos.\nHunderte Massengräber sind bis heute unmarkiert\, ungeschützt und verwahrlost. Das Projekt Erinnerung bewahren – gefördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und getragen von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – gestaltet 15 Gedenk- und Informationsorte für ermordete Juden und Roma in zwölf Gemeinden\, die 2019 der Öffentlichkeit übergeben werden. \n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nHeiko Maas\, Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland\n\nGrußwort\nS. E. Andrij Melnyk\, Botschafter der Ukraine in Deutschland \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nModeration\nMichaela Küchler\, Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusbekämpfung im Auswärtigen Amt \n\nUm Anmeldung bis 23. August 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.
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LOCATION:Auswärtiges Amt\, Lichthof\, Werderscher Markt 1\, 10117 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:»Das war unsere Endstation …« – Erinnern an die Ermordung der letzten Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau 1944
DESCRIPTION:Am 2. August 2019 jährt sich die »Liquidation des Zigeunerfamilienlagers « in Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 die über 4.000 verbliebenen Sinti und Roma in Gaskammern – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen\, Kinder und ältere Menschen. \n\nPROGRAMM \nBegrüßung / Moderation\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nReden\nGesine Schwan\, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform\, Berlin\nZoni Weisz\, Überlebender \nMusik\nRiah May Knight und Lindy Larsson\n\nKünstlerischer Beitrag\nDelaine Le Bas und Philipp Geist \nRezitation\nGedicht »Auschwitz« auf Deutsch\, Englisch und Romanes: Damian J. Le Bas\, Riah May Knight und Lindy Larsson \nLesung\nEstera Stan aus Zilli Reichmanns Erinnerungen »Ich wollte leben!« \nIm Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank. \n______________ \n\nUm Anmeldung bis 1. August 2019 unter veranstaltungenqstiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei! \n______________ \nVeranstalter: RomaTrial\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:»Majdanek. ein früher Zeitzeugenbericht vom Todeslager« von Mordechai Strigler
DESCRIPTION:Am 22. Juli 1944 – vor 75 Jahren – verließ das deutsche Wachkommando das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek. Gleichzeitig ging der letzte Häftlingstransport nach Auschwitz ab. Zwischen Herbst 1941 und Juli 1944 wurden hier etwa 80.000 Menschen ermordet – darunter ungefähr 60.000 Juden\, polnische politische Häftlinge und andere Zivilisten\, wie auch Weißrussen\, Ukrainer und Russen. Noch 1944 entstand in Lublin auf dem Gelände des NS-Lagers die europaweit erste KZ-Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. \nMordechai Strigler (1918 –1998)\, jiddischer Schriftsteller und Journalist\, begann bereits im Frühjahr 1945\, »Majdanek« zu schreiben. Es dauerte rund 70 Jahre\, bis Striglers Text auf Deutsch erschien. \nPROGRAMM\nBegrüßung\nEva Brücker\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nHistorische Einführung\nWiesław Wysok\, stellvertretender Direktor des Staatlichen Museums Majdanek\n\nVortrag\nFrank Beer\, Herausgeber\n\nLesung\nRainer Schmitt\n\nGespräch \nUm Anmeldung bis 23. Juli 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 / 26 39 43 11 wird gebeten. Eintritt frei!
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SUMMARY:Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde
DESCRIPTION:Seit fünf Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde an die etwa 300.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschte Menschen\, die zwischen 1939 und 1945 im Deutschen Reich und im deutsch besetzten Europa als »lebensunwert« getötet wurden. \nMit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 – vor 80 Jahren – begann der Zweite Weltkrieg. Zwei Monate darauf erließ Adolf Hitler eine Anordnung zur Ausrottung »lebensunwerten Lebens«\, die auf den 1. September zurückdatiert wurde. Bereits in Polen wurden 1939/40 Tausende Patienten erschossen oder vergast. Ab Anfang 1940 begann der Massenmord auch im Deutschen Reich. Die Planungs- und Verwaltungszentrale des »Euthanasie«-Programms befand sich ab April 1940 in der Tiergartenstraße 4. Hier organisierten Ärzte und Verwaltungspersonal die Erfassung und Selektion der Patienten sowie deren Transport in sechs eigens dafür eingerichtete Gasmordanstalten im Deutschen Reich. \nBis August 1941 töteten Ärzte dort über 70.000 Menschen\, bis 1945 wurden weitere 90.000 durch Nahrungsentzug\, Vernachlässigung und die Gabe von Medikamenten umgebracht. Im besetzten Polen und in der eroberten Sowjetunion mordeten SS-Einheiten zahlreiche Krankenhäuser leer. Die sogenannte Euthanasie war das erste systematische Massenverbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Sie gilt als Vorstufe zur Vernichtung der europäischen Juden. \n\nPROGRAMM 30. AUGUST 2019  \n10 Uhr bis 11.30 Uhr \nGedenkstunde im Foyer der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nGEDENKSTUNDE \nGrußworte \nDr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa\, Bürgermeister von Berlin \nJürgen Dusel\, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen \nSigrid Falkenstein\, Angehörige \nRede \nProf. Dr. Michael von Cranach\,Mediziner\, Psychiater und Autor \nMusik \nUtopia Orchester \nIm Anschluss besteht die Möglichkeit\, Blumen und Kränze niederzulegen. \nFOREN \n11.45 Uhr bis 12.45 Uhr \nVerschiedene Foyerbereiche der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nBLOCK 1 · 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr \nForum 1 – Menschen mit Lernschwierigkeiten stellen ihre Arbeit in der Gedenkstätte für die Opfer der »Euthanasie«-Morde in Brandenburg an der Havel vor \nForum 2* – Prof. Dr. Uwe Kaminsky: Zur Popularisierung von Eugenik und »Euthanasie« in der Weimarer Republik und NS-Zeit \nForum 3 – Robert Parzer: Die Morde an Patienten im besetzten Polen. Der Beginn von »Euthanasie« und Holocaust \nMITTAGSPAUSE · 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr \nBLOCK 2 · 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr \nForum 4 – Sigrid Falkenstein liest aus ihrem Buch »Annas Spuren« in Einfacher Sprache \nForum 5* – Uwe Hauck: Formen der Selbsthilfe gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung durch den Gesetzgeber \nForum 6 – Dr. Harald Jenner: Meseritz-Obrawalde… die unbekannte Anstalt \nPAUSE · 14.15 Uhr bis 14.45 Uhr \n\nBLOCK 3 · 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr \n  \nForum 7* – Christine Wüstefeld: Demokratie leben – Prozessmodell gegen Rechtsradikalismus \nForum 8 – Filmischer Zusammenschnitt eines Interviews mit dem Zeitzeugen F. Zawrel \n* Die Foren 2\, 5 und 7 bauen aufeinander auf. Sie sind Beiträge\, des Kontaktgespräches der Psychiatriefachverbände im Rahmen des Gedenkens zum fünfjährigen Bestehen des Gedenkortes für »Euthanasie«-Opfer\, des achten Symposiums »Gegen das Vergessen …« \n_____________________________________ \nSYMPOSIUM »GEGEN DAS VERGESSEN – AUS DER GESCHICHTE LERNEN« \nThemen in den Foren 2\, 5 und 7 \nNationalistische und ausgrenzende politische Strömungen und darauf bauende Entwicklungen auf nationaler wie internationaler Ebene bedürfen unserer Aufmerksamkeit. Es ist eine historische Linie zu ziehen von diesem aktuellen Geschehen hin zu den Entwicklungen in der Weimarer Zeit\, dem Vorabend des Nationalsozialismus und während der NS-Zeit selbst. Wir müssen uns den Herausforderungen wieder auflebender rechter\, rechtsradikaler und populistischer Strömungen stellen und beispielsweise eine Politik der Gegenwehr bedenken und entwickeln. \nVerschiedene Phänomene wie etwa das Auftreten der AFD aber auch die erschreckende Normalisierung des entwertenden und menschenverachtenden Populismus in verschiedensten Ländern wie zum Beispiel in den USA\, der Türkei\, in Ungarn\, Österreich etc. fordern uns heraus. \nDie drohenden\, schleichenden Veränderungen von Haltungen hin zur Normalisierung der Abwertung von Minderheiten (Homosexuelle\, Behinderte\, Langzeitarbeitslose\, Wohnungslose\, Migrant*innen etc.) verlangen sowohl theoretisch wie praktisch konkrete Antworten und Lösungswege. \nWelche Verteidigungsstrategien müssen wir entwickeln\, um die liberal demokratische Gesellschaft und das Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit\, für aktive\, gelebte Toleranz und Zusammenhalt zukünftig sicherzustellen? \nFragen in den Foren 2\, 5\, und 7 \nIm Detail ist zu fragen\, welche wirksamen Antworten wir gegen diese populistischen Strömungen finden\, die durch Individualisierungsprozesse\, durch Verlustängste\, Unsicherheiten und Irritationen über die verunsichernden internationalen Entwicklungen in der Wahrnehmung der Menschen verfangen. Wie ist dem Verhalten\, dass sich in Rückzug\, Abschottung\, Angst vor Fremden\, Unbekanntem und Neuem zeigt\, zu begegnen? Ist den sich so bedroht fühlenden Menschen durch Hinwendung und Aufklärung Beachtung zu schenken und sie so vor dem ideologischen Zugriff der neuen Rattenfänger in feinem Gewand und ihren Simplifizierungen zu schützen? \nDie international globalisierte wie auch nationale Lage kann in ihrer Unübersichtlichkeit von vielen Menschen nur schwer ertragen werden\, überfordert sie teilweise und ermöglicht in Verbindung mit weiteren Faktoren einen Nährboden für Populisten. \nDas Symposium stellt die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart in den Mittelpunkt: Ob und wie entstand der Populismus in der Weimarer Zeit und konnte sich entwickeln und dabei als fruchtbarer Nährboden und Grundlage für \ndie Durch- und Umsetzung der Propagandastrategien der Nationalsozialisten dienen? Um keine unzulässigen Rückschlüsse zu ziehen\, muss auch hier die Frage beantwortet werden: Was war ähnlich\, was war aber auch deutlich anders im Vergleich zur heutigen Situation? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen ist eine Gratwanderung: Einerseits die oben genannten Phänomene inadäquat und überzogen wahrzunehmen und somit auch in der Reaktionsweise unangemessen zu sein und sich der Unsachlichkeit preiszugeben\, andererseits zu verharmlosen und sich einem verfehlten Optimismus hinzugeben und die Situation kleinzureden in der Hoffnung\, dass der Spuk sich selbst auflöst. \nDie theoretische Befassung mit dem was wahrzunehmen ist und daraus demokratische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten ist die alltägliche Herausforderung für jeden Einzelnen. Fragen die zu beantworten sind: \nWas können wir tun? Was kann jeder von uns tun\, sachlich und rational\, aber auch mit Leidenschaft und Entschlossenheit? Welche Antworten und Wege können wir gemeinsam erarbeiten\, um eine breit getragene Gegenbewegung auf den Weg zu bringen? \nVERANSTALTUNGSORTE \nFoyer der Philharmonie\, Herbert-von-Karajan-Straße 1\, 10785 Berlin \nGedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin \nINFORMATIONEN UND ANMELDUNG \nInformationen \n\nDer Einlass beginnt um 9.30 Uhr.\nFür die Veranstaltung wird eine Übersetzung in Gebärdensprache und in Leichter Sprache angeboten.\nDie Anerkennung als Bildungsurlaub ist beantragt.\nDurch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.\nTeilen Sie uns gegebenenfalls Ihren Unterstützungsbedarf mit\, damit wir im Vorfeld darauf hinwirken können\, mögliche Barrieren zu vermeiden.\n\nAnmeldung \nBitte teilen Sie uns bis 27. August 2019 mit\, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden und an welchen Foren Sie teilnehmen werden. \nTel.: +49 (0)30 / 26 39 43 11 \nFax: +49 (0)30 / 26 39 43 20 \nE-Mail: veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
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SUMMARY:»Die Heldentat des Volkes ist unsterblich!« – 75 Jahre nach der Befreiung von Belarus – Vortrag und Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Während der deutschen Besatzung von 1941 bis 1944 wurde Belarus fast vollständig verwüstet: Hunderte Städte und Dörfer waren dem Erdboden gleichgemacht\, die Infrastruktur zerstört. Über ein Viertel der Bevölkerung fiel Krieg und gezielter Mordpolitik zum Opfer. Die Befreiung der Hauptstadt Minsk am 3. Juli 1944 ist heute Nationalfeiertag. \n\n\nDie Erinnerung an den »Großen Vaterländischen Krieg« spielt eine entscheide Rolle für die Identität des Landes. Bereits zu sowjetischer Zeit entstanden Filme und Denkmäler\, die von der damals gängigen Bildsprache abwichen und das Leid der Menschen in den Mittelpunkt stellten. Seit seiner Unabhängigkeit 1991 sucht Belarus seinen Platz in Europa. Wie verändert sich die Erinnerungskultur heute? Was können Deutsche und Belarussen beim Umgang mit der gemeinsamen Geschichte voneinander lernen? \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nDenis Sidorenko\, Botschafter der Republik Belarus \nEinführung / Moderation\nAdam Kerpel-Fronius\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal\n\nPodiumsdiskussion\nDr. Kristiane Janeke\, Historikerin und Kuratorin\, Tradicia History Service\, Berlin\nDr. Alexander Dalhouski\, Historiker\, Geschichtswerkstatt Minsk \n\nUm Anmeldung bis 4. Juni 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten.
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SUMMARY:»Sag niemals\, das ist dein letzter Weg« – Zeitzeugengespräch mit Tamar Dreifuss und Shelly Kupferberg
DESCRIPTION:Tamar Dreifuss\, geboren 1938\, wächst behütet in Wilna als Tamar Schapiro auf. Nach Kriegsbeginn 1939 muss die Familie ihre Wohnung verlassen und findet Unterkunft im nahegelegenen Ponary. Hier werden sie zwei Jahre später Zeugen von Massenerschießungen. Zu den Opfern gehört auch Tamars Großmutter. Später gelangt die Familie in das neugeschaffene Ghetto von Wilna und versucht dort zu überleben. Im September 1943 sieht Tamar ihren Vater Jascha zum letzten Mal. Gemeinsam mit ihrer Mutter wird sie in das Durchgangslager Tauroggen deportiert. Von dort gelingt es beiden zu fliehen: Nach einer angeordneten Gemeinschaftsdusche besorgt Jetta Schapiro für sich und Tamar saubere Kleidung und passiert mit ihrer Tochter an der Hand – als seien sie nur Besucherinnen – den diensthabenden Wachmann des Lagers. Bis zur Eroberung Wilnas durch die Rote Armee am 13. Juli 1944 bringt Jetta Schapiro sich und Tamar als Arbeiterin auf Bauernhöfen im Umland durch. Bei ihrer Rückkehr nach Wilna erfahren sie\, dass der Vater im Konzentrationslager ermordet worden ist. Seit 1959 lebt Tamar Dreifuss in Deutschland. \n\n\n\nPROGRAMM \n\n\nGrußworte\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nS. E. Darius Jonas Semasˇka\, Botschafter der Republik Litauen \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nGespräch\nTamar Dreifuss und Shelly Kupferberg\, Moderatorin \n\nUm Anmeldung bis 20. Mai 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \n\nVeranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
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SUMMARY:»Mein einziges Dokument ist die Nummer auf der Hand …« – Buchvorstellung Susanne Urban – Lesung Christiane Carstens
DESCRIPTION:Frühe Erinnerungen Überlebender des Holocaust und der nationalsozialistischen Verfolgung wurden erst in jüngster Zeit neu entdeckt und erforscht. Auch ein Quellenfundus aus dem International Tracing Service in Bad Arolsen (ITS) mit Fragebögen\, in denen rund 1.000 Personen Zeugnis ablegten\, war lange Jahre in Wissenschaft und Öffentlichkeit nahezu unbekannt. Dieser Band präsentiert die Dokumente\, ihre Herkunft und die darin enthaltene Stimmenvielfalt Überlebender. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nEinführung\nDr. Susanne Urban\, Historikerin und Autorin \nLesung\nChristiane Carstens\, Schauspielerin \nGespräch\nDr. Susanne Urban und Dr. Ulrich Baumann \n__________________ \nUm Anmeldung bis 14. Mai 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \nVeranstalter: Metropol Verlag\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:»Ich wollte leben«– Zeitzeugengespräch mit Zilli Schmidt
DESCRIPTION:Zilli Schmidt\, geboren 1924 in Thüringen als Cäcilie Reichmann\, überlebte die Konzentrationslager Lety in Böhmen und das sogenannte Zigeunerfamilienlager in Auschwitz-Birkenau. Ihre fünfjährige Tochter Gretel\, ihre Eltern\, die Schwester mit ihren sieben Kindern und zahlreiche weitere Verwandte wurden dort in der Nacht des 2. August 1944 vergast. Zilli wurde am selben Tag zur Zwangsarbeit nach Ravensbrück verschleppt. Zusammen mit ihrer Cousine floh sie aus dem Konzentrationslager\, schlug sich zu ihrem Onkel nach Berlin durch und beschaffte sich falsche Papiere\, mit denen sie sich bis Kriegsende frei bewegte. Sie lebt in Mannheim. Zilli Schmidt hat bisher nur selten öffentlich über ihr Leben gesprochen. \n\n\nPROGRAMM\n\nGrußwort\nS. E. Tomáš Jan Podivínský\, Botschafter der Tschechischen Republik\n\nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch\nZilli Schmidt mit Jana Mechelhoff-Herezi\, Stiftung Denkmal\, Leitung Erinnerung an Sinti und Roma\n\nEmpfang \n_____________ \nUm Anmeldung bis 1. April 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de\noder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \nVeranstalter: Botschaft der Tschechischen Republik und Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:ROMADAY 2019
DESCRIPTION:Das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas lädt Sie anlässlich des Welt-Roma-Tages vom 4. bis 8. April 2019 zu einer kreativen und politischen Auseinandersetzung mit Demokratie und Antidiskriminierung ein. \nMit dem ROMADAY wird alljährlich an den ersten Welt-Roma-Kongress am 8. April 1971 erinnert und damit der Anfang der weltweiten Emanzipationsbewegung der Roma und Sinti gewürdigt. \nAusgrenzung\, Verdrängung und Chancenungleichheit betreffen immer weitere Teile unserer Gesellschaft. Umso spannender und gewichtiger erscheinen die Perspektiven von Sinti und Roma\, die seit Jahrhunderten ungehört geblieben sind: Geschichten von Selbstbehauptung\, Zusammenhalt und dem Trotzen gegen gesellschaftliche Widerstände. \nAm ROMADAY 2019 stellen wir uns daher die längst überfällige Frage\, was Sinti und Roma zum brüchigen Europa der Gegenwart zu sagen haben – und ob ihre individuellen Biographien und Erfahrungen einen Beitrag gegen das sich immer stärker polarisierende Gemeinwesen aufzeigen können. \nSetzen auch Sie ein Zeichen für Solidarität mit Sinti und Roma\, für Menschenrechte\, Freiheit und Gleichberechtigung und feiern Sie mit uns den ROMADAY 2019! \nPROGRAMM \n4. April 2019\, 18 Uhr\, Botschaft der Tschechischen Republik\, Wilhelmstraße 44\, 10117 Berlin\n»Ich wollte leben«– Zeitzeugengespräch mit Zilli Reichmann \nZilli Reichmann\, geboren 1924 in Thüringen als Cäcilie Reichmann\, überlebte die Konzentrationslager Lety in Böhmen und das sogenannte Zigeunerfamilienlager in Auschwitz-Birkenau. Ihre vierjährige Tochter Gretel\, ihre Eltern\, die Schwester mit ihren sieben Kindern und zahlreiche weitere Verwandte wurden dort in der Nacht des 2. August 1944 vergast. Zilli wurde am selben Tag zur Zwangsarbeit nach Ravensbrück verschleppt. Zusammen mit ihrer Cousine floh sie aus dem Konzentrationslager\, schlug sich zu ihrem Onkel nach Berlin durch und beschaffte sich falsche Papiere\, mit denen sie sich bis Kriegsende frei bewegte. Sie lebt in Mannheim. Zilli Reichmann hat bisher nur selten öffentlich über ihr Leben gesprochen. \n\nGrußwort\nS. E. Tomáš Jan Podivínský\, Botschafter der Tschechischen Republik\n\nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch\nZilli Reichmann mit Jana Mechelhoff-Herezi\, Stiftung Denkmal\, Leitung Erinnerung an Sinti und Roma\n\nEmpfang \n_____________ \nUm Anmeldung bis 1. April 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de\noder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \nVeranstalter: Botschaft der Tschechischen Republik und Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n_____________ \n\n7. APRIL 2019 \n15.30 UHR\, Simsonweg\, S + U Brandenburger Tor \n\nROMADAY-PARADE \nKundgebung vor dem Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas eröffnet durch Staatsministerin Annette Widmann-Mauz\, Beauftragte der Bundesregierung für Migration\, Flüchtlinge und Integration\, und anschließender Umzug zum Maxim Gorki Theater mit Halt am Pariser Platz. \n\nEs sprechen: Ferda Ataman\, Berenice Böhlo\, Henny Engels\, Romeo Franz\, Uwe Neumärker\, Petra Pau\, Tetiana Storozhko\, Karen Taylor. \n\n17.30 Uhr\, Kantine des Maxim Gorki Theaters \n  \n»GET-TOGETHER MIT SUPPE FÜR ALLE« \nEintritt frei \n\n18 Uhr\, Lichtsaal im Maxim Gorki Theater \n»KNOW. ACT. CHANGE.« \nPräsentation des Forum-Theater-Workshops mit Jugendlichen aus Berlin und der Ukraine \nUm Anmeldung wird gebeten unter know-act-change [at] romatrial.org \n\n19 Uhr\, Studio R \nMUSIKALISCHE LESUNG »GYPSY REPORTS AND SONGS FROM BREXITLAND« MIT ANSCHLIESSENDEM GESPRÄCH \nLESUNG Damian James Le Bas aus seinem Bestseller »The Stopping Places. A Journey Through Gypsy Britain« \nGESPRÄCH über Grenzen und Ausgrenzung in Europa: Damian James Le Bas und Prof. Dr. Iman Attia\, \nProfessorin für Critical Diversity Studies an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH) \nMODERATION Isidora Randjelović\, Leiterin des Archivs »RomaniPhen« und Lehrbeauftragte an der ASH \nMUSIK Riah Knight \nLESUNG AUF ENGLISCH\, GESPRÄCH AUF DEUTSCH UND ENGLISCH \n  \n8. APRIL 2019 \n19.30 Uhr\, Maxim Gorki Theater \nROMA ARMEE \nTheaterstück von Yael Ronen und Ensemble \n\n21.30 Uhr\, Studio R \nKONZERT UND PARTY: AMOS BAND & DJ MAKY \nWir feiern den Abschluss des diesjährigen ROMADAYmit markantem Balkan-Sound von Roma für alle. \nAnschließend Party mit DJ Maky im Foyer des Studio R \n* Kartenvorverkauf ab 1. März 2018 unter (030) 20221-115/ ticket [at] gorki.de| www.gorki.de \n\nVeranstaltungsorte: \nBotschaft der Tschechischen Republik\, Wilhelmstraße 44 | 10117 Berlin \nDenkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg | 10557 Berlin \nKantine des Maxim Gorki Theaters\, Lichtsaal im Maxim Gorki Theater\, Maxim Gorki Theater\, Am Festungsgraben 2 | 10117 Berlin \nStudio R\, Hinter dem Gießhaus 2 | 10117 Berlin \n_______________ \nEin Projekt des Bündnisses für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, mit dem RomaTrial e.V. und dem Maxim Gorki Theater/Studio R. Gefördert durch die Amadeu Antonio Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nDas Projekt »KNOW. ACT. CHANGE.« wird von RomaTrial e. V. in Zusammenarbeit mit der Youth agency for the advocacy of Roma culture »ARCA«\, dem Kuringa Theater und Gorki X organisiert. Gefördert im Programm »MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugend begegnungen« der Stiftung »Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft« (EVZ).
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SUMMARY:»Im Fluss der Zeit« – Zeitzeugengespräch mit Walter Kaufmann und Annette Leo\, Lesung Maxim Leo
DESCRIPTION:Walter Kaufmann wird 1924 als Sohn einer jüdischen Verkäuferin unter dem Namen Jizchak Schmeidler im Berliner Scheunenviertel geboren und später von dem Anwalt Sally Kaufmann adoptiert. Im Januar 1939 erreicht Walter Kaufmann mit einem Kindertransport London. Es ist sein 15. Geburtstag. Im Mai 1940 internieren ihn die britischen Behörden als »feindlichen Ausländer« in Liverpool. Mit 2.000 anderen Flüchtlingen wird er auf dem Gefangenenschiff Dunera nach Australien gebracht. 18 Monate verbringt er in den Wüstenlagern Hay und Tatura hinter Stacheldraht. Anschließend verdingt Kaufmann sich als Obstpflücker\, Soldat\, Hafenarbeiter\, Hochzeitsfotograf – und beginnt zu schreiben. 1955 kehrt er nach Europa zurück\, lebt als Schriftsteller in der DDR\, behält jedoch die australische Staatsbürgerschaft. \nPROGRAMM \nGrußwort\nI.E. Lynette Wood\, Australische Botschafterin in Deutschland \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nMaxim Leo\, Journalist und Schriftsteller\, liest aus der Autobiografie »Im Fluss der Zeit«. \nGespräch\nWalter Kaufmann mit Annette Leo\, Historikerin \nEmpfang \nHier finden Sie die Einladung als PDF.
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SUMMARY:Gedenkenveranstaltung und Kranzniederlegung für die Opfer der »Euthanasie«-Verbrechen im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Einladung in LEICHTER SPRACHE \nWir denken an die Opfer der NS-Euthanasie.\nDas heißt:\n– Die National-Sozialisten haben viele Menschen ermordet.\n– Zum Beispiel kranke Menschen.\n– Oder Menschen mit Behinderung.\n– Das nennt man NS-Euthanasie.\n– Die National-Sozialisten waren eine Partei.\n– Die Partei hat von 1933 – 1945 regiert.\n– Die Abkürzung für National-Sozialisten ist NS.\nWir wollen an die Opfer der NS-Euthanasie denken.\n– Das machen wir mit einem Trauer-Kranz.\n– Der Trauer-Kranz wird am Gedenk-Ort hingelegt. \nDie Gedenk-Veranstaltung findet an diesem Ort statt:\nGedenk-Ort für die Euthanasie-Opfer\nTiergartenstraße 4\n10785 Berlin \nBEGLEITPROGRAMM \nEs gibt noch eine zweite Veranstaltung am 28. Januar 2019um 19.00 Uhr.\nEs gibt eine Führung am Abend.\nMenschen mit Lern-Schwierigkeiten arbeiten in der Gedenk-Stätte Brandenburg an der Havel.\nSie erzählen von ihrer Arbeit in der Gedenk-Stätte Brandenburg.\nMenschen mit Lern-Schwierigkeiten sagen:\nWir sind ein Teil der Geschichte. \nDie Abend-Veranstaltung findet an diesem Ort statt:\nKleisthaus\nMauerstraße 53\n10117 Berlin \nBitte melden Sie sich für die Abend-Veranstaltung an.\n– Sie können anrufen.\n– Schreiben Sie einen Brief.\n– Oder eine E-Mail. \nBeauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen\nAdresse: Mauerstr. 53\, 10117 Berlin\nTelefon-Nummer: 030 – 185 27 2648\nE Mail: kleisthaus@behindertenbeauftragter.de \nHier finden Sie die Einladung als PDF.
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LOCATION:Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
DESCRIPTION:Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus laden der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma\, RomArchive\, das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas herzlich ein\, gemeinsam an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma zu erinnern.\nDie Gedenkstunde findet in Kooperation mit RomArchive – Digitales Archiv der Sinti und Roma am 27. Januar 2019 von 15.00 bis 16.00 Uhr am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, zwischen Reichstagsgebäude und Brandenburger Tor) statt. Es besteht die Möglichkeit\, Blumen niederzulegen. \nEs sprechen:\nMichael Roth\, Staatsminister für Europa\nDr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa\nMatthäus Weiß\, stellv. Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\nUwe Neumärker\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nZoni Weisz\, Überlebender des Holocaust \nIm Anschluss folgt die Lesung »Voices of the Victims« von Selbstzeugnissen von Sinti und Roma durch die Schauspieler*innen Fatima Hartmann\, Perjan Wirges\, Nedjo Osman und Slaviša Marković mit einer Einführung durch Dr. Karola Fings (NS-Dokumentationszentrum Köln). \nBegleitprogramm im Rahmen des Festivals »Performing RomArchive«\nin der Akademie der Künste (Pariser Platz 4\, 10117 Berlin)\n\n16:30 bis 18:00 Uhr\nEinführung »Voices of the Victims“ \nDie Historikerin Dr. Karola Fings gibt eine kurze Einführung in ihr Forschungsprojekt »Voices of the Victims«\, für das sie im Rahmen von RomArchive in zwanzig Ländern frühe Selbstzeugnisse von Sinti und Roma gesammelt hat\, die Opfer der NS-Verfolgung wurden. Geheime Nachrichten\, Gnadengesuche\, Zeugenaussagen – bis heute sind nur wenige solcher Zeugnisse bekannt und umso bedeutender\, als sie eine Gegenerzählung zu dem von den Täterinnen und Täterinnen konstruierten Bild darstellen.\n\nLesung mit Edward Dębicki \nDer polnische Rom Edward Dębicki\, geboren 1935\, überlebte die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Er liest aus seinem Buch Totenvogel (2018)\, in dem er seine Kindheit und Jugend sowie das Leid unter der deutschen Besatzung beschreibt.\nModeration: Lothar Quinkenstein\nIn Kooperation mit der Friedenauer Presse \nFilmvorführung und Gespräch \nDer Kurzfilm Pamyataty / Remember (2016) des ukrainischen Regisseurs Petro Rusanienko handelt vom Schicksal einer während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis verfolgten Romni in der Ukraine und einer mutigen Bäuerin\, die versucht\, sie zu schützen. Anschließend an die Filmvorführung findet ein Gespräch zwischen dem Regisseur und Katalin Bársony\, der Direktorin der Romedia Foundation und Kuratorin des Archivbereichs Film von RomArchive statt. \nAnlässlich der Veröffentlichung der Website von RomArchive – Digitales Archiv der Sinti und Roma zeigt das interdisziplinäre Festival »Performing RomArchive« in der Berliner Akademie der Künste den Reichtum und die Vielseitigkeit der europäischen Kulturproduktion.\nVollständiges Festivalprogramm: blog.romarchive.eu \nRomArchive wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Stilles Gedenken am Homosexuellen-Denkmal
DESCRIPTION:Am 27. Januar 2019 wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass ist der 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden aus diesem Grund zu einem stillen Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein. \n\n\nDie Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine  »widernatürliche Veranlagung«\, für eine den so genannten »Volkskörper« schädigende »Seuche«\, die „auszurotten“ sei. Schon kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden im März 1933 die lesbischen und schwulen Lokale Berlins geschlossen. Die vollständige Infrastruktur der ersten deutschen Homosexuellenbewegung\, Lokale\, Vereine\, Verlage sowie Zeitschriften wurden aufgelöst\, verboten\, zerschlagen und zerstört. Im Herbst 1934 setzte die systematische Verfolgung homosexueller Männer ein. \nAlle Menschen sind herzlich eingeladen\, sich an dem gemeinsamen stillen Gedenken von 12 bis 12.15 Uhr zu beteiligen. Gerne können Blumen und Kerzen mitgebracht werden.
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\, Ebertstraße\, Höhe Hannah-Arendt-Straße\, Berlin\, Deutschland
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