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SUMMARY:Verbotener Umgang mit „Fremdvölkischen”. Kriminalisierung und Verfolgungspraxis im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\nBuchpräsentation:\nDr. Insa Eschebach\, Fürstenberg/H.\, Dr. Christine Glauning\, Berlin\, und Dr. Silke Schneider\, Bielefeld/Berlin\nModeration: Dr. Angelika Königseder\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und dem Metropol Verlag) \nMillionen von Zwangsarbeiterinnen\, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen wurden während des Zweiten Weltkriegs zum Arbeitseinsatz in das Deutsche Reich verbracht. Ihre Arbeitskraft sollte ausgebeutet werden\, gleichzeitig galt die Präsenz der „Fremdvölkischen” im öffentlichen Raum als „volkstumspolitische Gefahr”. Alltägliche Begegnungen\, vor allem am Arbeitsplatz\, konnten nicht verhindert werden. Aber soziale Kontakte\, insbesondere sexuelle Beziehungen\, waren streng verboten und wurden schon bei bloßem Verdacht drakonisch bestraft. \nDas Buch Verbotener Umgang mit „Fremdvölkischen”. Kriminalisierung und Verfolgungspraxis im Nationalsozialismus (2023)\, herausgegeben von Insa Eschebach\, Christine Glauning und Silke Schneider\, erscheint als erster Band der Schriftenreihe „Edition NS-Zwangsarbeit” des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. \nInsa Eschebach ist Gastwissenschaftlerin am Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin. Von 2005 bis 2020 war sie Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. \nChristine Glauning\, Historikerin\, ist seit 2006 Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin-Schöneweide. \nSilke Schneider ist Vertretungsprofessorin für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Bielefeld. \nAngelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 9. Januar: veranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:Ausser Kontrolle. Deutschland 1923
DESCRIPTION:Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\nGrußwort: Stefan Schlögl\, Lektor\, Molden Verlag\nVortrag: Prof. Dr. Peter Longerich\, München\nModeration: Dr. Eva-Maria Schnurr\, Hamburg \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich: \nEintritt frei \ntopographie.de/livestream/\nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \n(Gemeinsam mit dem Molden Verlag) \nHyperinflation\, Staatskrise\, Hitler-Putsch – 1923 geriet die junge Weimarer Republik in eine schwere Krise. Die Auseinandersetzungen um die Reparationen führten zur französisch-belgischen Besetzung des Ruhrgebiets. Die deutschen Staatsfinanzen waren zerrüttet. Die allgemeine Verelendung und Erschöpfung hatte erheblich zugenommen. Die Inflation war zur Hyperinflation geworden. Die Wirtschaft drohte zu kollabieren. Extreme linke wie rechte Kräfte bereiteten die gewaltsame Machtübernahme vor. Die Demokratie drohte zu zerbrechen und die Republik auseinanderzufallen oder im Bürgerkrieg zu versinken.\nIn seinem Buch Außer Kontrolle. Deutschland 1923 (2022) zeichnet Peter Longerich die Chronologie dieses Krisenjahrs nach. Dabei analysiert er nicht nur Ursachen und Abläufe\, sondern auch die Folgen: das bis heute anhaltende Inflationstrauma – und den Aufstieg des Nationalsozialismus. \nPeter Longerich war Professor für Moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London. Zuletzt lehrte er an der Universität der Bundeswehr in München. Zu seinen neueren Publikationen gehören „Davon haben wir nichts gewusst!” Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 (2006)\, die Biographien Heinrich Himmler (2008)\, Joseph Goebbels (2010) und Hitler (2015) sowie Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte (2021). \nEva-Maria Schnurr ist Redakteurin beim SPIEGEL und Leiterin des Ressorts Geschichte. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort bitten wir um Anmeldung bis 21. November: veranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:„Deutschland ist auch Frauensache”. NPD-Frauen im Kampf für Volk und Familie 1964–2020
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Valérie Dubslaff\, Rennes\nModeration: Prof. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \nIm Rahmen der Reihe „Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart“ \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam) \nBei der historischen Betrachtung extrem rechter Parteien gerät meist aus dem Blick\, dass auch Frauen dort schon immer einen aktiven Part gespielt haben. So auch in der NPD\, die als einst aktivste Partei am rechten Rand insbesondere ehemaligen Nationalsozialistinnen vielfältige Betätigungsfelder bot\, sei es in den Parteistrukturen\, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit\, der ideologischen Zuarbeit oder als Abgeordnete in den Landtagen der Bundesrepublik.\nIn ihrem Buch „Deutschland ist auch Frauensache”. NPD-Frauen im Kampf für Volk und Familie 1964–2020 (2022) untersucht Valérie Dubslaff die personellen\, politischen und ideologischen Entwicklungen der NPD seit ihrer Gründung 1964 und fragt dabei nach dem politischen Selbstverständnis der Nationaldemokratinnen in unterschiedlichen zeitgeschichtlichen Zusammenhängen. Sie zeigt\, dass deren nationalistischer „Kampf für Deutschland” immer auch mit einem innerparteilichen Ringen um weibliche Handlungsmacht in der stark männlich dominierten extremen Rechten einherging. \nValérie Dubslaff ist Associate Professor in der deutschen Geschichte des 20.-21. Jahrhunderts an der Université Rennes 2. Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Sorbonne Université und der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Für die Arbeit wurde Valérie Dubslaff mit dem Dissertationspreis des Deutsch-französischen Historikerkomitees ausgezeichnet. \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 17. November: veranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Prof. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt\nModeration: Dr. Babette Quinkert\, Berlin \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich: \nEintritt frei \nwww.topographie.de/livestream/ \nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \nDas neue Buch Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022) von Dieter Pohl ist als Band 20 des Gebhardt. Handbuch der Deutschen Geschichte erschienen. Im Zentrum steht die Vernichtung des europäischen Judentums während des Zweiten Weltkriegs. Darüber hinaus nimmt der Autor die zahlreichen anderen Massenverbrechen und Opfergruppen in den Blick: das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen\, der Mord an Kranken und Menschen mit Behinderungen\, an Sinti und Roma\, an Zivilisten im Rahmen des deutschen Anti-Partisanenkampfes und an vielen anderen Gruppen. Mit dem Überblickswerk tritt die europäische Dimension der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft deutlich zutage. \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941–1944 (2008)\, Verfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933–1945 (2003\, 3. Aufl. 2011) sowie der gemeinsam mit Frank Bajohr verfasste Band Der Holocaust als offenes Geheimnis. Die Deutschen\, die NS-Führung und die Alliierten (2006\, 2. Aufl. 2020). \nBabette Quinkert ist Historikerin und Ausstellungskuratorin. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Berlin-Karlshorst. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort bitten wir um Anmeldung bis 10. November:\nveranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:Schirach. Eine Generation zwischen Goethe und Hitler
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb\, Wien\nModeration: Dr. Stephanie Bohra\, Berlin Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze) \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 20. Oktober: veranstaltungen@topographie.de (Telefon 030 254509-0) 
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SUMMARY:Gehörlose Menschen in der NS-Volksgemeinschaft (Vortrag in Gebärdensprache)
DESCRIPTION:Begrüßung: Sebastian Schlingheider\, Stiftung Topographie des Terrors\nVortrag: Helmut Vogel\, Frankfurt/M.\nModeration: Dr. Sylvia Wolff\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \nIm Frühjahr 1931 wurde in der Berliner NSDAP eine Ortsgruppe für gehörlose und schwerhörige Menschen gegründet. Nur wenige Monate später entstand die erste Gehörlosen-Truppe in der SA. Kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten beschloss auch der größte deutsche Gehörlosenverein\, der Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands (ReGeDe)\, seinen Anschluss an das neue System und wurde der nationalsozialistischen Volkswohlfahrt angegliedert. Insbesondere mit der Idee der NS-Volksgemeinschaft verbanden nicht wenige gehörlose Menschen die Hoffnung auf eine zuvor nicht dagewesene Anerkennung als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft. Ihre Hoffnungen wurden schnell enttäuscht. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses” ordnete die Sterilisierung aller taub geborenen Menschen an. Gehörlose wurden unumstößlich als minderwertige Menschen markiert und ungefähr 15.000 gehörlose Kinder und Erwachsene bis 1945 zwangssterilisiert. Jüdische Gehörlose und Gehörlose mit einer geistigen Behinderung starben entweder im Konzentrationslager oder in Tötungsanstalten. In seinem Vortrag gibt der gehörlose Historiker Helmut Vogel einen Überblick über die Geschichte tauber Menschen im Nationalsozialismus. \nHelmut Vogel\, 1969 geboren\, lebt als freiberuflicher Dozent in Frankfurt/M. und ist Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes e. V. (DGB). Er studierte Erziehungswissenschaften\, Geschichte und Gebärdensprache an den Universitäten Hamburg und Wien. 2008 gründete er das Geschichtsbüro Deaf History Now. Er hat diverse Artikel veröffentlicht. Im Kontext des Berliner Themenjahrs 2013 „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933–1938–1945” erstellte er den Film Die Gehörlosen in der NS-Zeit. \nSylvia Wolff\, 1964 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Kultur-\, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät an der Humboldt-Universität Berlin. \nDer Vortrag wird in Gebärdensprache gehalten und von Dolmetschenden in die Lautsprache übersetzt. Die Veranstaltung ist für gehörlose und hörende Menschen barrierefrei. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 13. Oktober: veranstaltungen@topographie.de (Telefon 030 254509-0) 
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SUMMARY:Rachela Auerbach: Schriften aus dem Warschauer Ghetto
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Berlin \nLesung: Eva Gerngroß und Marlon Frank\, beide Berlin\nModeration: Andreas Mix\, Stiftung Topographie des Terrors \nwww.topographie.de/livestream/\nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \nRachela Auerbach (1899–1976)\, im galizischen Łanowce geboren\, studierte in den 1920er Jahren in Lwów Psychologie und Geschichte. Anschließend lebte sie als Journalistin in Warschau. In dem 1940 dort von den deutschen Besatzern errichteten Ghetto leitete Rachela Auerbach die Suppenküche und arbeitete auch für das Untergrundarchiv von Emanuel Ringelblum. In einem Versteck überlebte sie die Zeit der Deportationen. Im März 1943 konnte sie das Ghetto verlassen.\nDer soeben erschienene Band Rachela Auerbach. Schriften aus dem Warschauer Ghetto (2022)\, bearbeitet von Karolina Szymaniak und aus dem Polnischen übersetzt von Sandra Ewers\, versammelt ein Tagebuch Auerbachs\, verschiedene Notizen\, u.a. die „Monografie einer Volksküche”\, und einen Brief an ihren Neffen. In seinem Vortrag gibt Stephan Lehnstaedt einen Überblick über die Geschichte des Warschauer Ghettos und den Lebensweg von Rachela Auerbach\, die zur ersten Generation der Holocaustforschung zählt. Eva Gerngroß und Marlon Frank lesen Auszüge aus dem Tagebuch. \nStephan Lehnstaedt\, 1980 geboren\, ist Professor für Holocaust-Studien und jüdische Studien am Touro College Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Okkupation im Osten. Besatzeralltag in Warschau und Minsk 1939–1944 (2010)\, Der Kern des Holocaust. Bełżec\, Sobibór\, Treblinka und die Aktion Reinhardt (2017) und Schuld ohne Sühne? Deutschland und die Verbrechen in Polen im Zweiten Weltkrieg (2021\, Hg.). \nEva Gerngroß\, 1999 geboren\, und Marlon Frank\, 1996 geboren\, sind Schauspiel­studierende an der Universität der Künste Berlin. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 6. Oktober:\nveranstaltungen@topographie.de 
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SUMMARY:Albert Speer. Das Ende einer Legende
DESCRIPTION:Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Jörn Düwel\, Hamburg\, Dr. Isabell Trommer\, Hamburg\, und Prof. Dr. Jens-Christian Wagner\, Weimar \nModeration: Dr. Martina Christmeier\, Nürnberg \n  \nIm Rahmen der Sonder­ausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit” \n(Gemeinsam mit dem Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg) \nNach der Entlassung aus dem alliierten Militärgefängnis in Berlin-Spandau 1966 war Albert Speer (1905–1981) bis zu seinem Tod in der Öffentlichkeit als Zeitzeuge präsent und betätigte sich in der Bundesrepublik Deutschland als Entlastungszeuge. Seine Erinnerungen (1969) und Spandauer Tagebücher (1975)\, in denen er sich als unpolitischer Fachmann und verführter Bürger darstellte\, wurden zu internationalen Bestsellern. Heute ist durch die historische Forschung offengelegt\, dass Speer einer der Hauptverbrecher im nationalsozialistischen Herrschaftssystem war.\nIm Podiumsgespräch werden die „zweite Karriere” Speers in der Nachkriegszeit sowie seine Falschdarstellungen und Rechtfertigungsstrategien diskutiert. Gefragt wird auch nach dem Wandel der öffentlichen Wahrnehmung Speers von den 1960er Jahren bis heute. Welche Rolle spielten damalige gesellschaftspolitische Debatten\, die einer kritischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit entgegenstanden? Welche Fragen stellen sich heute? \nJörn Düwel\, 1965 geboren\, ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der HafenCity Universität Hamburg. Er ist Mitverfasser des Bandes Baukunst und Nationalsozialismus (2015). In der Ausstellung beantwortet er die Frage: Ist Speer ein unpolitischer Architekt? \nIsabell Trommer\, 1985 geboren\, ist Geschäftsführerin des Verlags Hamburger Edition. Sie wurde 2015 mit der Studie Rechtfertigung und Entlastung. Albert Speer in der Bundesrepublik promoviert.  In der Ausstellung beantwortet sie die Frage: Wie wird Speer in der Bundesrepublik wahrgenommen? \nJens-Christian Wagner\, 1966 geboren\, ist Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und Professor für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In der Ausstellung beantwortet er die Frage: Welche Rolle spielt Speer beim Einsatz von Zwangsarbeitern? \nMartina Christmeier ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg und Kuratorin der Ausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 8. September:\nveranstaltungen@topographie.de (Telefon 030 254509-0)
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SUMMARY:Das Ringen der Ukraine um den eigenen Staat zwischen 1918 und der Gegenwart
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Frank Golczewski\, Hamburg\nModeration: Prof. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich: \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nwww.topographie.de/livestream/\nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \nBereits wenige Jahre nach dem Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 2000 bestritt Russlands Präsident Putin die Staatlichkeit der Ukraine. Tatsächlich hat es die Ukraine\, die im Januar 1918 ihre Unabhängigkeit erklärte\, bis zum Zerfall der Sowjetunion nicht geschafft\, für längere Zeit einen Staat zu bilden. Auch die Sowjet-Ukraine genoss nur in den 1920er Jahren gewisse kulturelle Freiheiten. Warum das so war\, soll im Vortrag dargestellt werden. Gemischte Bevölkerungs­verhältnisse ließen sich ebenso wie die historische Genese der ukrainischen Eigenständigkeit verschieden interpretieren und nutzen. Deutschland sah in der Ukraine 1918 ein Gebiet zum Ausbeuten und während der NS-Zeit einen Teil des zu erobernden „Lebensraums“. Aber auch die ukrainischen Nationalisten radikalisierten sich in der Zwischenkriegszeit und begingen während des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Herrschaft Massenmorde. Eine wirklich unabhängige\, zudem „europäische“ Ukraine kollidiert mit den geopolitischen Phantasien der russischen Politik und eines Teils der russischen Intellektuellen. \nFrank Golczewski\, 1948 geboren\, ist Prof. i.R. für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Neuere Geschichte Polens\, Russlands/der Sowjetunion und der Ukraine. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Bände Geschichte der Ukraine (1993\, Hg.) und Deutsche und Ukrainer 1914–1939 (2010) sowie die Aufsätze Die Dilemmata der ukrainischen Erinnerung (2014) und Unterschiedliche Geschichtsnarrative zur Ukraine im Kontext der aktuellen Krise (2018). In dem von Wolfgang Benz 2022 herausgegebenen Band Deutsche Herrschaft. Nationalsozialistische Besatzung in Europa und die Folgen ist er mit dem Beitrag Illusionen\, Ausbeutung\, Massenmord: Die Ukraine vertreten. \nWolfgang Benz\, 1941 geboren\, ist Professor em. an der Technischen Universität Berlin und war Leiter des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort bitten wir um Anmeldung bis 30. Juni: veranstaltungen(at)topographie.de \n 
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SUMMARY:„Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes”. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Jörg Osterloh\, Frankfurt/M.\nModeration: Dr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut) \nBereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine „zersetzende“ Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles „Jüdische“ sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden.\nIn seinem Buch über die „Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes“. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 (2020) untersucht Jörg Osterloh den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus Kunst\, Musik\, Literatur\, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Dabei spannt er den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlich-konservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung\, zunächst ab 1930 auf Länder-\, ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staats gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund\, der jüdischen Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot. \nJörg Osterloh\, 1967 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Publikationen gehören Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945 (2006)\, Unternehmer und NS-Verbrechen. Wirtschaftseliten im „Dritten Reich“ und in der Bundesrepublik Deutschland (2014) sowie „Euthanasie” und Holocaust. Kontinuitäten\, Kausalitäten\, Parallelitäten (2021\, Mithg.). \nChristoph Kreutzmüller\, 1968 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 23. Juni: veranstaltungen@topographie.de 
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SUMMARY:Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik”
DESCRIPTION:Am Freitag\, den 24. Juni\, um 15 Uhr gibt es die Gelegenheit\, an einer Führung durch die Sonderausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit” mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Alexander Schmidt teilzunehmen. Wir bitten um Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de. Treffpunkt ist beim Empfang im Foyer. \n\nzurück
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SUMMARY:Medizinversuche in Auschwitz. Clauberg und die Frauen von Block 10
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, Regie: Sonya Winterberg und Sylvia Nagel\, Deutschland 2019\, 52 Minuten \nBegrüßung: Uwe Neumärker\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Berlin \nGespräch zum Film mit: Dr. Sylvia Nagel\, Berlin\, und Dr. Astrid Ley\, Oranienburg \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 25. Mai 2022: veranstaltungen@topographie.de \nEintritt frei
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SUMMARY:Unsere Nachkriegseltern. Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Prof. Dr. Miriam Gebhardt\, München/Konstanz\nModeration: Shelly Kupferberg\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 19. Mai 2022: veranstaltungen@topographie.de \n(Gemeinsam mit der Deutschen Verlags-Anstalt)
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SUMMARY:Zerborstene Zeit. Deutsche Geschichte 1918–1945
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 12. Mai 2022: veranstaltungen(at)topographie.de \n(Gemeinsam mit dem Verlag C. H. Beck)
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SUMMARY:Im Fokus der Kamera. Fotografien aus dem Getto Lodz
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Tanja Kinzel\, Berlin \nModeration: Dr. Ulrich Prehn\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \nMit der Bitte um Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag)
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SUMMARY:Vortragsreihe: Alltag unter deutscher Besatzung in Europa 1939 -1945
DESCRIPTION:Auf dem Höhepunkt der deutschen Machtausdehnung im Zweiten Weltkrieg lebten zwischen Nordnorwegen und den griechischen Mittelmeerinseln sowie der französischen Atlantikküste und Gebieten tief im Inneren der S owjetunion ungefähr 230 Millionen Menschen unter deutscher Besatzung. Sie alle mussten sich in verschiedener Weise mit der Besatzungsmacht auseinandersetzen\, die tief in ihren Alltag eingriff. \nAlltagserfahrungen und Überlebensstrategien der Lokalbevölkerungen in den von der Wehrmacht besetzten Regionen Europas standen durchweg unter Gewaltbedingungen. Im Fokus der Vortragsreihe stehen Themenschwerpunkte wie Mangelerfahrungen und Versorgung\, Arbeit und Ausbeutung\, Wohnungsnot und Stadtzerstörung. Gefragt wird auch nach Kriegsbeziehungen zwischen deutschen Männern und einheimischen Frauen\, nach den Möglichkeiten von Freizeitgestaltung unter deutscher Besatzung sowie nach den Handlungsspielräumen ansässiger Lokalverwaltungen. \nDie Reihe mit Vorträgen ausgewiesener Expertinnen und Experten\, begleitet von einer Lesung bislang weitgehend unbekannter historischer Quellen\, beleuchtet das Leben unter deutscher Besatzung\, zeigt Erfahrungsdimensionen in europäischer Perspektive auf und wirft dabei auch ein Schlaglicht auf die besondere Situation jüdischer Menschen\, die als Besetzte und als Juden von den Maßnahmen der Besatzer in doppelter Weise betroffen waren. Besondere Berücksichtigung werden dabei Erfahrungen wie die des plötzlichen Umschlagens zwischen vermeintlicher (Besatzungs-) Normalität und brutaler NS -Herrschaft finden. \nDie Vortragsreihe basiert auf Ergebnissen des laufenden Forschungs- und Editionsprojekts »S ocieties under German Occupation – Experiences and Everyday Life in World War II«\, das unter der Leitung von Tatjana Tönsmeyer steht. Mit einer vergleichenden Perspektive werden nicht zuletzt jüngere Trends der internationalen Forschung aufgenommen und zur Diskussion gestellt. \n  \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n14. September 2021\, 19 Uhr\nHunger und Mangelversorgung. Leben und Überleben im besetzten Europa 1939–1945 \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nEinführung und Moderation\nProf. Dr. Peter Haslinger\, Direktor des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung Marburg; Justus-Liebig-Universität Gießen \nLesung\nAnette Daugardt\, Berlin \nPodiumsgespräch\nProf. Dr. Peter Romijn\, Forschungsdirektor des Instituts für Kriegs-\, Holocaust- und Genozidforschung (NIOD); Universität von Amsterdam \nProf. Dr. Włodzimierz Borodziej\, Historisches Institut\, Universität Warschau \nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Historisches Seminar\, Bergische Universität Wuppertal \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n26. Oktober 2021\, 19 Uhr\nErfassung\, Pflicht\, Zwang. Arbeitskräfte als Ressource unter deutscher Besatzung in Europa \nVortrag\nProf. Dr. Elizabeth Harvey\, Department of History\, University of Nottingham\, UK \nModeration\nDr. Marc Buggeln\, Bremen \n  \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n23. November 2021\, 19 Uhr\nFrauen und Männer im Krieg. Europäische Erfahrungsgeschichten \nVortrag\nProf. Dr. Maren Röger\, Universität Augsburg / Bukowina-Institut \nModeration\nDr. Andrea Genest\, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\, Fürstenberg/H. \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n11. Januar 2022\, 19 Uhr\nEnge\, Kälte\, Dunkelheit. Wohnungsnot\, Entvölkerung und Stadtzerstörung als europäische Besatzungserfahrungen im Zweiten Weltkrieg \nVortrag\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Historisches Seminar\, Bergische Universität Wuppertal \nModeration\nProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n22. Februar 2022\, 19 Uhr\nDie Gleichzeitigkeit der Besatzung. Liebe\, Spiele und unbesetzte Zeit im Zweiten Weltkrieg \nVortrag\nProf. Dr. Nicholas Stargardt\, Department of History\, Magdalen College\, University of Oxford \nModeration\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Historisches Seminar\, Bergische Universität Wuppertal \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. \nVeranstalter:\nEine Veranstaltungsreihe der Stiftung Topographie des Terrors und Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer (Bergische Universität Wuppertal) in Verbindung mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. \nWir hoffen\, dass alle Veranstaltungen wie geplant im Auditorium stattfinden können. Bitte informieren Sie sich vor den jeweiligen Terminen nochmals unter www.topographie.de.
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SUMMARY:Enge. Kälte. Dunkelheit. Wohnungsnot\, Entvölkerung und Stadtzerstörung als europäische Besatzungserfahrungen im Zweiten Weltkrieg
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Wuppertal\nModeration: Prof. Dr. Schüler-Springorum\, Berlin \nLivestream:\nhttps://www.topographie.de/livestream/ \nVortragsreihe „Alltag unter deutscher Besatzung in Europa 1939–1945” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, konzipiert mit Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Historisches Seminar\, Bergische Universität Wuppertal) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die Institutionen der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus in Berlin
DESCRIPTION:  \nStadtrundgang \nDauer: 3 Stunden \nTreffpunkt unter der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz \nZiel: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors \nVeranstaltet vom Dokumentationszentrum Topographie des Terrors \nAnmeldung bei Kai Müller unter: mueller@topographie.de \nDie ethnische Minderheit der Sinti und Roma wurde in Deutschland bereits im 19. Jahrhundert polizeilich registriert und durch Sonderregelungen an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehindert. Diese Praxis wurde stetig verschärft und mündete im Nationalsozialismus in einen Völkermord. Verschiedene Behörden und nationalsozialistische Institutionen waren hieran beteiligt. \nDer Rundgang führt an die historischen Orte der Verfolgung\, wie beispielsweise den ehemaligen Standorten des Reichskriminalpolizeiamtes und des Reichsarbeitsministeriums. Mittels historischer Fotos\, Dokumente und der Biografien von Tätern und Betroffenen wird die nationalsozialistische Verfolgungspraxis veranschaulicht. Hierbei werden die Kontinuitäten der Entrechtung der Sinti und Roma bis in die Nachkriegszeit thematisiert. \nWir freuen uns auf ihre Teilnahme\, am besten in wetterfester Kleidung.
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SUMMARY:Gläubige Zeiten. Religiosität im Dritten Reich
DESCRIPTION:Grußwort: Miriam Eisleb\, Herder Verlag\, Berlin \nVortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Thomas Großbölting\, Hamburg \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung*) oder per Livestream möglich: \n  \nhttps://www.topographie.de/livestream/ \n(Gemeinsam mit dem Herder Verlag) \nWoran glaubten die 65 Millionen Deutschen im „Dritten Reich”? Welche Rolle spielte die „religiöse Frage” für Bestand und Stabilität des nationalsozialistischen Regimes?\nIn seinem gerade erschienenen Buch Gläubige Zeiten. Religiosität im Dritten Reich (2021) zeigt Manfred Gailus\, dass die NS-Zeit nicht\, wie bisher weithin angenommen\, vor allem von Säkularisierungsprozessen oder auch von „Gottlosigkeit” bestimmt war. Etwa 95 Prozent der Bevölkerung gehörten den beiden großen christlichen Konfessionen an. Zu gleicher Zeit gab es Millionen von Männern und Frauen\, die die nationalsozialistische Partei wählten und später Parteimitglieder wurden. Für viele Zeitgenossen standen Christentum und NS-Weltanschauung im Gegensatz zueinander. Zahlreiche andere hielten jedoch beide Positionen für miteinander vereinbar. Vielfältige religiöse Erneuerungen prägten daher die Zeit\, für die eine Gemengelage von christlichen Traditionsbeständen und einem völkisch-politischen Neuglauben charakteristisch war. \n\n*Anmeldung: \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 6.12.2021 erforderlich: veranstaltungen(at)topographie.de\nBitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):\nVorname und Name\, E-Mail-Adresse oder Postanschrift\, Telefon.\nBei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie nach Anmeldeschluss eine Teilnahmebestätigung. \nFür den Zutritt ins Gebäude gilt die 2G-Regel. Sie benötigen ein COVID-19 EU-Zertifikat (QR-Code in Papierform oder digital) über \n– eine seit 14 Tagen abgeschlossene Corona-Schutzimpfung oder\n– die Genesung\, mindestens 28 Tage\, höchstens sechs Monate zurückliegend. \nHalten Sie bitte das EU-Zertifikat (auf Ihrem Mobilgerät oder als Ausdruck) sowie einen Lichtbildausweis bereit. \nDas gelbe Impfbuch der WHO reicht als Nachweis für den Zutritt nicht aus. \nWährend des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. \nBitte informieren Sie sich vor der Veranstaltung nochmal über die aktuell geltenden Zugangsbestimmungen für Veranstaltungen.
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SUMMARY:Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien. Wer sie in die Welt gesetzt hat und wem sie nutzen
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Sir Richard J. Evans\, Cambridge\, und Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nVerschwörungstheorien sind im Laufe der Geschichte immer wieder verbreitet worden. Sie basieren auf der Vorstellung\, dass nichts in der Geschichte zufällig passiert\, sondern alles Ergebnis geheimnisvoller Machenschaften sei. Gerade jetzt\, in Zeiten der Verunsicherung\, von Populismus und „Fake News”\, finden sich wieder vermehrt Anhänger für verschiedene Verschwörungstheorien. Auch in den revisionistischen Geschichtserzählungen über das „Dritte Reich” treten sie offen zutage. Längst diskreditierte Darstellungen werden dabei wieder aktiviert\, weil es angeblich neue Beweise gibt.\nIn seinem soeben erschienenen Buch Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien (2021) durchleuchtet der Historiker Richard Evans die fünf einflussreichsten Legenden des „Dritten Reichs” und erkennt darin überraschende Muster. In den Blick genommen werden die „Protokolle der Weisen von Zion”\, die „Dolchstoßlegende”\, der Reichstagsbrand\, das „Friedensangebot” von Rudolf Heß an die Briten sowie die angebliche Flucht Hitlers aus dem Bunker. \n  \nLivestream:\nhttps://www.topographie.de/livestream/
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Breslau vor und nach dem Holocaust
DESCRIPTION:Begrüßung: Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nImpulsvortrag: Jun.-Prof. Dr. Tim Buchen\, Dresden \nPodiumsgespräch mit: Jun.-Prof. Dr. Tim Buchen\, Tamara Włodarczyk\, Breslau/Wrocław\, und Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Conrads\, Stuttgart \nModeration: Dr. Ingo Loose\, Berlin \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung*) oder per Livestream möglich: \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nhttps://www.topographie.de/livestream/ \n(Gemeinsam mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \nBreslau blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück\, deren Anfänge in das Mittelalter zurückreichen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt neben Berlin und Frankfurt am Main zur drittgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands.\nNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann die systematische Ausgren­zung\, Verfolgung und schließlich Ermordung der jüdischen Bevölkerung Breslaus. Die Tagebücher von Willy Cohn und Walter Tausk\, beide im November 1941 in Kaunas von den Nationalsozialisten ermordet\, sind erschütternde Zeugnisse des Holocaust.\nNach dem Zweiten Weltkrieg wurde das von der deutschen Bevölkerung verlassene Niederschlesien mit seiner Hauptstadt Breslau zu einem wichtigen Zentrum der Ansiedlung für polnische Jüdinnen und Juden. Seit dem politischen Umbruch 1989 machen zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen\, Vereine und Kulturinstitutionen auf das vergessene deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe in Breslau aufmerksam. \n  \n*Anmeldung: \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 4.11.2021 erforderlich: veranstaltungen(at)topographie.de\nBitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):\nVorname und Name\, E-Mail-Adresse oder Postanschrift\, Telefon.\nBei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. \nDie Teilnahme ist nur möglich mit Nachweis (vorzulegen am Einlass) \n– eines negativen Corona-Tests innerhalb der letzten 24 Stunden oder\n– einer seit 14 Tagen abgeschlossenen Corona-Schutzimpfung oder\n– der Genesung\, mindestens 28 Tage\, höchstens 6 Monate zurückliegend. \nWährend des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. \nBegrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis\, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigen können.
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SUMMARY:Sicherheit und Humanität im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Der Umgang mit zivilen Feindstaatenangehörigen im Ausnahmezustand
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Dr. Arnd Bauerkämper\, Berlin\, und Prof. Dr. Gabriele Metzler\, Berlin \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung*) oder per Livestream möglich: \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nhttps://www.topographie.de/livestream/ \nIn seinem zweibändigen Werk Sicherheit und Humanität im Ersten und Zweiten Weltkrieg (2021) untersucht Arnd Bauerkämper das Verhältnis zwischen Sicherheitsbedürfnissen und Geboten der Humanität in den beiden Weltkriegen anhand des Umgangs mit zivilen Feindstaatenangehörigen. Dabei reichte das Spektrum staatlicher Maßnahmen von polizeilicher Meldepflicht über Internierung bis zum Massenmord. Des Weiteren beleuchtet das Buch die Agitation gegen alle „inneren Feinde” und Formen rechtlicher\, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Diskriminierung. Es bezieht andererseits aber auch humanitäre Hilfsinitiativen in den breiten Ländervergleich ein. Thematisiert werden zudem die globalen Wechselbezüge beim Umgang mit Zivilinternierten\, da sich die kriegführenden Staaten durchweg gegenseitig beobachteten. Insgesamt wird deutlich\, dass unterschiedliche Akteure nahezu überall über die Sicherheitspolitik stritten. Ersichtlich wird auch\, dass zivilisatorische Standards und humanitäre Errungenschaften im Ausnahmezustand der beiden Weltkriege zerbrechlich waren – auch in Demokratien. \n*Anmeldung: \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 28.10.2021 erforderlich: veranstaltungen(at)topographie.de\nBitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):\nVorname und Name\, E-Mail-Adresse oder Postanschrift\, Telefon.\nBei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. \nDie Teilnahme ist nur möglich mit Nachweis (vorzulegen am Einlass) \n– eines negativen Corona-Tests innerhalb der letzten 24 Stunden oder\n– einer seit 14 Tagen abgeschlossenen Corona-Schutzimpfung oder\n– der Genesung\, mindestens 28 Tage\, höchstens 6 Monate zurückliegend. \nWährend des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. \nBegrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis\, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigen können.
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SUMMARY:Léon Poliakov: Vom Hass zum Genozid. Das Dritte Reich und die Juden
DESCRIPTION:Einführung: Alexander Carstiuc\, Berlin\nVortrag: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Berlin\nModeration: PD Dr. Susanne Heim\, Berlin \nLivestream:\nhttps://www.topographie.de/livestream/ \nLéon Poliakov (1910–1997)\, Sohn eines jüdischen Verlegers\, wohnte nach der Flucht aus Russland ab 1924 mit seiner Familie in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs lebte er an verschiedenen Orten in Frankreich und war an Widerstandsaktivitäten beteiligt. Von 1946 bis 1948 arbeitete er als Sachverständiger der französischen Delegation beim Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg. 1951 veröffentlichte Poliakov das Buch Bréviaire de la haine. Le Troisième Reich et les Juifs – die erste systematische Gesamtdarstellung des Mordes an den europäischen Juden auf der Grundlage von deutschen Dokumenten. Siebzig Jahre später liegt nun das von Ahlrich Meyer übersetzte Buch auch in deutscher Sprache vor.\nIn seiner Einführung skizziert Alexander Carstiuc den Werdegang Poliakovs und lenkt den Blick auf seine Zeit im Untergrund in Südfrankreich und seinen Beitrag zur Rettung verfolgter Juden. Stephan Lehnstaedt gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die frühe Holocaust­forschung und stellt die Bedeutung von Poliakovs Standardwerk heraus.
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SUMMARY:Diener des Rechts und der Vernichtung. Das Verfahren gegen die Teilnehmer der Konferenz von 1941\, oder: Die Justiz gegen Fritz Bauer
DESCRIPTION:Vortrag: Christoph Schneider\, Frankfurt/M.\nModeration: PD Dr. Tobias Freimüller\, Frankfurt/M. \nwww.topographie.de/livestream/ \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht” \n(Gemeinsam mit dem Fritz Bauer Instituts und dem Jüdischen Museum Frankfurt) \nIm Mai 1960 wurde in Frankfurt am Main gegen eine Reihe ehemaliger Oberlandes­gerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet\, das Fritz Bauer im Rahmen der von ihm vorangetriebenen Strafverfolgung von NS-Tätern initiiert hatte. Den hohen Juristen wurde vorgeworfen\, während des „Dritten Reichs” die „Euthanasie”-Morde unterstützt zu haben. Auf einer von Justizminister Franz Schlegelberger einberufenen Konferenz waren sie im April 1941 aufgefordert worden\, die Tat zu decken. Das „Schlegelberger-Verfahren” dauerte zehn Jahre. Als noch vier der insgesamt 33 Beschuldigten übrig waren\, wurde es eingestellt. Basierend auf seinem Buch Diener des Rechts und der Vernichtung (2017) gibt Christoph Schneider einen Einblick in die Inhalte der Konferenz von 1941\, rekonstruiert den Verlauf des Ermittlungsverfahrens in der Nachkriegszeit\, fragt nach der Rolle Fritz Bauers und analysiert das Scheitern des Verfahrens. \nChristoph Schneider ist Kulturwissenschaftler und als freier Autor tätig. \nTobias Freimüller ist stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts.
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SUMMARY:Kampf um die Brester Festung 1941. Ereignis - Narrativ - Erinnerungsort
DESCRIPTION:Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Berlin\nVortrag: Christian Ganzer\, Leipzig\nModeration: Dr. Jörg Morré\, Berlin \nLivestream:\nwww.topographie.de/livestream/\nEine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich. \n(Gemeinsam mit dem Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst) \n 
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SUMMARY:Wie hörte sich die Vernichtung eines Dorfes an? Erinnerungen von Überlebenden an die deutsche Vernichtungspolitik in Weißrussland
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Christian Gerlach\, Bern\nModeration: Dr. Andrej Angrick\, Berlin \nLivestream: www.topographie.de/livestream/\nEine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich. \nDie Sowjetrepublik Belarus gehörte zu den Ländern\, die im Zweiten Weltkrieg relativ zu ihrer Gesamtbevölkerung die höchsten Opferzahlen zu beklagen hatten. Etwa ein Viertel der Bevölkerung kam während der deutschen Besatzung ums Leben. Neben dem Holocaust und der Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener führte die „Bandenbekämpfung“ zu über 300.000 zivilen Opfern. Dabei gingen Wehrmacht\, SS\, SD und Polizeieinheiten in Großoperationen wie „Winterzauber“ oder „Kugelblitz“ nicht nur direkt gegen Partisanenverbände\, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung vor. Bei den systematischen Mordaktionen deutsch geführter Einheiten wurden ganze Dorfbevölkerungen in Gebäuden zusammengetrieben und diese dann mitsamt den eingesperrten Menschen verbrannt.  In seinem Vortrag beleuchtet Christian Gerlach das Vorgehen deutscher Einheiten gegen die weißrussische Zivilbevölkerung im Zusammenhang mit der deutschen Vernichtungspolitik und geht der bislang wenig gestellten Frage nach\, von welchen Hörerfahrungen Überlebende der Terroraktionen berichtet haben\, um so zu neuen Erkenntnissen über das Verhalten der Täter\, die Organisation der Taten und die Reaktionen der Opfer zu gelangen. \nChristian Gerlach\, 1963 geboren\, ist Professor für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Bern. Zuvor war er an der National University of Singapore und an der University of Pittsburgh tätig. Gerlach hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944 (1999\, 4. Aufl. 2012)\, Extrem gewalttätige Gesellschaften. Massengewalt im 20. Jahrhundert (2011\, engl. Ausgabe 2010)\, Der Mord an den europäischen Juden (2017\, engl. Ausgabe 2016) sowie den Aufsatz Echoes of persecution: sounds in early post-liberation Jewish memories (2018). \nAndrej Angrick\, 1962 geboren\, ist wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zu den Veröffentlichungen des Historikers gehört das zweibändige Werk „Aktion 1005”. Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945 (2018). \nWeitere Informationen finden sie unter www.kontakte-kontakty.de und www.gedenkort-lebensraumpolitik.de.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/wie-hoerte-sich-die-vernichtung-eines-dorfes-an-erinnerungen-von-ueberlebenden-an-die-deutsche-vernichtungspolitik-in-weissrussland/
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SUMMARY:Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung im Livestream:\nwww.topographie.de/livestream \nEine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich. \nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\nDirektorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nGrußworte \nChristine Lambrecht\nBundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz \nDr. Klaus Lederer\nSenator für Kultur und Europa des Landes Berlin \nZur Ausstellung \nProf. Dr. Sybille Steinbacher\nDirektorin des Fritz Bauer Instituts\, Frankfurt/M. \nDr. Monika Boll\nKuratorin der Ausstellung \nFlyer zur Ausstellung (PDF) \nBegleitpgramm
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SUMMARY:ONLINE: »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945
DESCRIPTION:Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine »zersetzende« Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles »Jüdische« sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden.\nIn seinem Buch über die »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 (2020) untersucht Jörg Osterloh den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus Kunst\, Musik\, Literatur\, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Dabei spannt er den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlichkonservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung\, zunächst ab 1930 auf Länder-\, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staats gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund\, der jüdischen Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nDr. Jörg Osterloh\, Frankfurt/Main \nModeration\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin \n  \nJörg Osterloh\, 1967 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Publikationen gehören Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945 (2006)\, NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit. Besatzungszeit\, frühe Bundesrepublik und DDR (2011\, Mithg.)\, »… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert«. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37 (2017\, Mithg.) und Der Holocaust. Neue Studien zu Tathergängen\, Reaktionen und Aufarbeitungen (2017\, Mithg.). \nChristoph Kreutzmüller\, 1968 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festjahrs »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«\, gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n  \nDie Buchvorstellung wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream/ übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Rassenforschung und -anthropologie im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:PROGRAMM \nVortrag\nProf. Dr. Paul Weindling\, Oxford \nModeration\nDr. Stephanie Bohra\, Berlin \n  \nBegleitprogramm zur Ausstellung »Der kalte Blick. Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto Tarnów«. \n  \nAls Teil der Anthropologie – der Wissenschaft vom Menschen – war Rassenforschung zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil einer international anerkannten und etablierten Wissenschaft. Damit verband sich die Vorstellung\, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft auch genetisch bedingte »höher- oder minderwertige« Eigenschaften besäßen. Während des »Dritten Reichs« wurden Rassenforschung und -anthropologie als Leitwissenschaften erheblich gefördert\, um die Erbgesundheits-\, Rassen- und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten zu legitimieren. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erstellten Gutachten\, die der Erfassung und Aussonderung von Juden\, Sinti und Roma\, »Erbkranken« und »Asozialen« dienten\, lieferten Begründungen für die Politik massenhafter Zwangssterilisationen und der »Euthanasie«\, führten unzulässige Menschenversuche durch und forschten an Präparaten\, die von Opfern der Massenmorde stammten.\nIn seinem Vortrag zeigt Paul Weindling\, wie Rassenforscher die Durchsetzung von NS-Maßnahmen als Gelegenheit für ihre Forschung nutzten und analysiert das Geflecht aus entgrenzter Wissenschaft und der Radikalisierung der Verfolgungsmaßnahmen. \n  \nPaul Weindling\, 1953 geboren\, ist Research Professor in the History of Medecine an der Oxford Brookes University. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie Preisträger des Anneliese Maier-Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Health\, Race and German Politics between National Unification and Nazism\, 1870–1945 (1989)\, Nazi Medicine and the Nuremberg Trials: From Medical War Crimes to Informed Consent (2004)\, Victims and Survivors of Nazi Human Experiments: Science and Suffering in the Holocaust (2014) sowie der Aufsatz Mobilizing against Nazi racial science: The international front against Nazi race theory 1933–1940 (2019). \nStephanie Bohra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkuratorin der Ausstellung »Der kalte Blick«. \n  \nDer Vortrag wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream/ übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Das »System Sauckel«. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz und die Arbeitskräftepolitik in der besetzten Ukraine 1942–1945
DESCRIPTION:Die Autorin Dr. Swantje Greve\, Berlin\, im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Wildt \n  \nAls Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz (GBA) verantwortete Fritz Sauckel von 1942 bis 1945 die Rekrutierung von Millionen zivilen Zwangsarbeitskräften im nationalsozialistisch besetzten Europa. In ihrem Buch Das »System Sauckel«. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz und die Arbeitskräftepolitik in der besetzten Ukraine 1942–1945 (2019) beleuchtet Swantje Greve Aufbau und Funktionsweise der Dienststelle des GBA und deren Zusammenarbeit mit dem Reichsarbeitsministerium. Dabei wird auch Fritz Sauckels persönliches Netzwerk untersucht\, dessen Akteure maßgeblich zur Durchsetzungsfähigkeit des GBA beitrugen. Am Beispiel der besetzten Ukraine wird gezeigt\, wie GBA und Reichsarbeitsministerium gemeinsam die Rekrutierung von Zivilarbeitskräften organisierten. \nSwantje Greve\, 1983 geboren\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Projektmitarbeiterin im Deutschen Historischen Museum. Sie war Kuratorin der Ausstellung »Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus«\, die 2019 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors präsentiert worden ist\, sowie Mitarbeiterin im Projekt der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums. \n  \nDie Buchvorstellung wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream/ übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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