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SUMMARY:Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945
DESCRIPTION:Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos.  Was der SD als ein Problem wahrnahm\, bildet den Ansatzpunkt für das Buch Hören und Sprechen im Krieg (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung\, Aneignung und Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie veränderte sich Kommunikation im Krieg\, als das Vertrauen in die Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der Krise strukturieren\, verlieh Individuen Souveränität und war ein Überlebensmittel. Wer mehr wusste\, besaß Vorteile. Doch die Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt\, sie sprachen über Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese „Gerüchtemacherei“ nicht nur\, es nutzte informelle Kommunikation in der „Mundpropaganda“ auch selbst. \nFelix Berge ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität der Bundeswehr München. Mit der vorliegenden Studie\, die im Rahmen des Forschungsprojekts „‚Man hört\, man spricht‘. Informal Communication and Information ‚From Below‘ in Nazi Europe (INFOCOM)“ am Institut für Zeitgeschichte entstanden ist\, wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \nDierk Hoffmann ist Leiter der Forschungsabteilung Berlin des Instituts für Zeitge-schichte und apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Kristina Meyer\, Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Felix Berge\, München \n\n\nKommentar \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dierk Hoffmann\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitInstituts für Zeitgeschichte München–Berlin\, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \n\n\nHinweiseBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nIm Rahmen der Reihe „Zeitgeschichte im Dialog“ des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die Gründung des KZ Sachsenhausen in Oranienburg vor 90 Jahren. Vorträge und Diskussion
DESCRIPTION:Zum Thema\nVor 90 Jahren\, im Sommer 1936\, begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen\, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen\ndie ersten 50 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Esterwegen in Oranienburg ein\, wo sie unter Zwang zum Aufbau des neuen Lagers Sachsenhausen herangezogen wurden.\nAm 5. September 1936 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Konzentrationslagers Sachsenhausen\, das fortan eine zentrale Stellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager einnahm. Durch die Auflösung anderer Konzentrationslager und der Verlegung ihrer Insassen stieg die Zahl der Häftlinge bereits Anfang 1937 auf über 1.600 an.\nUnter schwersten Bedingungen errichteten diese einen\nweitläufigen Lagerkomplex\, der neben dem eigentlichen Häftlingslager auch SS-Truppenbereiche\, Wohnsiedlungen sowie zahlreiche infrastrukturelle und wirtschaftliche Einrichtungen umfasste.Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Mehr als 50.000 von ihnen überlebten die Haft nicht. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nPodium\nDr. Andrea Kaltofen\, ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Esterwegen\nDr. Astrid Ley\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin von Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nModeration\nProf. Dr. Günter Morsch\, ehemaliger Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n  \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen. \nEinladungSK-45_Sachsenh_30-06-2026_Web_final
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SUMMARY:Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Buchpräsentation \nDr. Rainer Rother\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Elisa Jochum\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Bundeszentrale für politische Bildung \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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